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Presse 2014

 

 

TV: 21. Dez. 2014

Drei Gymnasiasten spekulieren sich auf Platz zwei

 

(Hermeskeil) Sie haben auf dem Aktienmarkt gut spekuliert: Die Hermeskeiler Gymnasiasten Johannes Engler, Jonas Laubenthal und Max Maßem sind mit ihrer Gruppe unter bundesweit mehr als 40 000 Teilnehmern auf dem zweiten Platz beim Planspiel Börse gelandet. Damit schreibt das Trio, das unter dem Namen Börsenboys antrat, eine 14-jährige Erfolgsgeschichte ihrer Schule bei diesem Wettbewerb fort.

Hermeskeil. Über 40 000 Spielgruppen haben in Deutschland beim Planspiel Börse, einem Lernspiel der Sparkassen, teilgenommen. Diese Zahl macht deutlich, warum Johannes Engler, Jonas Laubenthal und Max Maßem dabei einen sehr großen Erfolg erzielt haben. Denn die Schüler vom Hermeskeiler Gymnasium waren bundesweit die zweitbeste Gruppe (der TV berichtete).

Bundessieger aus Bamberg

50 000 Euro standen ihnen als Startkapital zur Verfügung. Am Schluss hatten die Börsen-Boys, so ihr Name, daraus 62 599 Euro gemacht. Mit diesem Betrag fehlten Engler, Laubental und Maßem nur 50 Euro auf die Siegergruppe aus Bamberg.
Mit ihrem starken Abschneiden gehen die 15- und 16-Jährigen aber ganz gelassen um. Entscheidend für Erfolg oder Misserfolg sei ja "auch immer ein bißchen Glück. So wie wie im richtigen Leben", sagt Laubenthal. "Wir hatten Spaß dran. Das war mal eine neue Erfahrung", fügt Maßem hinzu.
Die drei berichten, dass sie regelmäßig die Nachrichten verfolgt und überlegt haben, welche Auswirkungen diese für welche Unternehmen haben könnten. Dementsprechend entschieden sie dann, Aktien zu kaufen oder zu verkaufen. Dass schon früher Spielgruppen des Gymnasiums hervorragende Ergebnisse erzielt haben, war für das Trio kein großes Thema.. "Wir haben einfach so zum ersten Mal mitgemacht. Dass wir gewinnen können, hätten wir anfangs nie gedacht", sagt Engler. Erst im Verlauf des Spiels, bei dem Sozialkundelehrerin Nicole Faber als Betreuerin fungierte, spornten die Erfolge die Börsen-Boys immer mehr an. Ihre Zukunftspläne wird das gute Abschneiden wohl nicht beeinflussen. Jonas will zwar "schon was in Richtung Finanzen studieren". Aber das hat er schon länger vor. Anders als Johannes, der sich noch nicht festgelegt hat und sich "ganz offen" orientieren möchte. Und die Leidenschaft des dritten Börsenboys Max gehört ohnehin der Pharmazie.
Rektor Arno Ranft freut sich über den zweiten Platz des Trios, einer von in diesem Jahr 25 Spielgruppen der Schule, für die das ein Schwerpunkt (siehe Extra) sei: "Das ist natürlich mal wieder ein tolles Ergebnis."
Obendrein sei die Platzierung ein "Zugewinn für den Unterricht". Die Teilnahme am Börsenspiel motiviere Schüler, sich anders für Nachrichten und Themen, die mitunter auch im Unterricht behandelt würden, zu interessieren. Ihre ersten Schritte als Börsianer machten Schüler ab den neunten Klassen völlig selbstständig. Die Schule stelle lediglich das Equipment, wie die Computerplätze für die Handelsaktivitäten vor dem Unterricht oder in den Freistunden.
Die drei- bis fünfköpfigen Schülergruppen könnten selbst entscheiden, ob sie sich als Zocker versuchen oder lieber auf Sicherheit oder eine Mischkalkulation setzen wollten: "Wie im realen Leben ist mal das eine, mal das andere erfolgreich", sagt Ranft. urs


Die Börsenboys, die Hermeskeiler Gymnasiasten Johann Engler, Jonas Laubenthal und Max Maßem (von links) haben gut lachen. Als Planspiel-Börse-Teilnehmer verhalfen sie ihrer Schule erneut zu einer Super-Platzierung bei diesem Wettbewerb. TV-Foto: Ursula Schmieder

 

Extra
Das Gymnasium Hermeskeil spielt seit 14 Jahren beim Planspiel Börse mit. Damals auf Initiative von Lehrer Dietmar Bach. Von ihm betreute Schüler fuhren allein 14 Preise ein. Lehrer der Gruppe, die sich 2008 als Europasieger qualifizierte, war Josef Gonder. Mit Konrad Webel betreut ein weiterer Lehrer seit Jahren Planspiel-Börsianer des Gymnasiums. Auf regionaler Ebene rangieren bei der Sparkasse Trier auf Platz zwei und drei die Gruppen One Red Head und Los Pollos Hermanos der Berufsschule Hermeskeil. Weitere Gruppen des Gymnasiums belegen die Plätze fünf, sieben, acht und neun. urs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 2014/49

Konzert Kirche


Start in den Advent mit besinnlicher Adventmusik

Die kirchenmusikalische Feierstunde zum Start in den Advent ist inzwischen gute Tradition. Am vergangenen Freitagabend waren zahlreiche Zuhörer in die St. Martinus Kirche in Hermeskeil gekommen, um sich auf die kommende Adventzeit musikalisch einstimmen zu lassen. Die Textmeditationen von Dechant Clemens Grünebach wurden umrahmt von musikalischen Beiträgen eines großen Blechbläserensembles, der Big Band "Laid Back" und den Bläserklassen des Gymnasiums Hermeskeil unter der Leitung von Stefan Butterbach. Das Blechbläserensemble nach dem Vorbild des Philipp Jones Brass Ensembles und London Brass spielte anspruchsvolle Weihnachtsliteratur, teilweise in Kombination mit der Orgel. Das Ensemble setzt sich zusammen aus dem Blechbläserquartett Abtei, Eltern aus den Bläserklassen und ehemaligen Schülern des Gymnasiums. Auf der Oberlinger Orgel erklangen adventliche Meditationen von Dekanatskantor Rafael Klar. Die Big-Band präsentierte ihre weihnachtlichen Werke in einem jazzigen Gewand, die Bläserklassen 6 und 7 spielten konzertante und adventlich-weihnachtliche Beiträge aus verschiedenen Stilepochen. So kamen bekannte Weihnachtslieder aus Deutschland, Europa und Amerika zu Gehör, wobei sich die einzelnen Formationen ablösten. Zum Schluss intonierten alle Musikerinnen und Musiker zusammen mit den Zuhörern "Wir sagen Euch an den lieben Advent".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 12. Dez. 2014

Orgel, Bläser, Schlagwerk und jazzige Weihnachtslieder

 

(Hermeskeil) Ein beachtliches Adventskonzert haben Schüler des Hermeskeiler Gymnasiums in der voll besetzten Martinuskirche gegeben. In dem mittlerweile schon traditionellen Konzert bot die Schule eine Heerschar von Musizierenden auf, die ein buntes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hatten.

Hermeskeil. Eröffnet wurde das Konzert vom großen Blechbläserensemble nach dem Vorbild des "Philip Jones Brass Ensembles" und dessen Nachfolger "London Brass" mit einem Arrangement von "The first Nowell". Zusammen mit Percussion und Orgel erfüllte die Klangpracht den Sakralbau der Hermeskeiler Martinuskirche mit festlicher Stimmung. Das Programm wurde fortgesetzt mit kontrastreicher Orgelmusik von Bach - "Nun kommt der Heiden Heiland" -, filigran intoniert von Dekanatskantor Rafael Klar.
Das Blechbläserensemble interpretierte wechselweise mit Orgel und Percussion getragene und beschwingte Werke in professioneller Manier, bevor es gegen Ende wieder an die Klangpracht des Anfangs mit "Adeste fideles" anknüpfte.

Renaissance und Tradition

Die Bläserklassen 6 und 7 des Gymnasiums Hermeskeil spannten den Bogen von der Renaissance bis hin zu traditionellen Weihnachtsliedern wie "Oh, du fröhliche", "Vom Himmel hoch da komm? ich her. Besonders bei " Gaudete - Christus est natus" entfaltete sich die Raumakustik und ermöglichte dem Nachwuchs die einmalige Erfahrung des Musizierens in einem sakralen Raum.
Bei dem englischen Weihnachtslied "Coventry Carol" bereicherten die Wechsel zwischen Bläserklassen, Orgel und Blechbläserensemble das Klangspektrum und die musikalischen Möglichkeiten. Der Nachwuchs konnte so integriert und in ein harmonisches Gesamtkonzept eingebunden werden.
Ebenso konnte die Bläserklasse 7 in einem besonderen Arrangement von "In dulci jubilo" mit Orgel und Blechbläserensemble thematisch und musikalisch mit den anderen Musikgruppen zu einer Einheit verschmolzen werden. Die Big Band wurde von der Bläserklasse 7 und ihrer Version des französischen Weihnachtsliedes von "Hört der Engel helle Lieder" vorbereitet. Die Big Band "Laid Back" des Gymnasiums stellte ihre Kreativabteilung in der Version "Angels we have heard on high" vor, in der die jungen Jazzsolisten brillierten. Mit einer jazzigen Version von "Silent Night" und dem Arrangement "A Big Band Christmas" über mehrere traditionelle Weihnachtslieder groovten die Jungjazzer in beschwingter und stilgerechter Manier. Dechant Clemens Grünebach übernahm die Textmeditation und stimmte mit seiner Auswahl theologisch tiefgründig und thematisch passend zur Musik auf den Advent ein.
Langanhaltender Applaus belohnten die vielen Musiker.

 


Festliche Stimmung: Schüler des Gymnasium Hermeskeilmusizieren zum Advent in der Martinuskirche. Foto: Christoph Echternkamp

 

 

 

 

 

 

TV: 10. Dez. 2014

In der Vorweihnachtszeit gemeinsam unterwegs

 

(Beuren) 160 Kinder aus Grundschule und Kintertagesstätte (Kita) Beuren haben, unterstützt von Bläserklasen des Gymnasiums Hermeskeil, singend und tanzend in der Beurener Kirche ihr Publikum auf die Adventszeit eingestimmt. Bei dem Konzert unter dem Motto "Gemeinsam unterwegs" war das Gotteshaus bis auf den letzten Stehplatz gefüllt.

Beuren. Die Beurener Kitakinder, die Schüler der Grundschule Beu ren und die von Stefan Butterbach geleiteten Bläserklassen sechs und sieben des Hermeskeiler Gymnasiums interpretierten bei ihrer vorweihnachtlichen Veranstaltung in der Beurener Kirche stimmungsvolle Weihnachtslieder. Die jüngeren Kinder sangen, tanzten und spielten Orff-Instrumente. Das 40-köpfige Blasorchester des Gymnasiums Hermeskeil begleitete sie dabei. Organisiert worden war das Konzert vom gemeinsamen Förderverein der Grundschule Beuren und der Kita Beuren. Dessen Vorsitzender Andreas Bach hielt zu Beginn der Veranstaltung eine kleine Begrüßungsrede für die Gäste.
Ergänzt wurde das Programm der Kinder durch den Solobeitrag "In a child", der von den beiden Lehrerinnen Simone Spohn und Ulrike Klar zweistimmig dargeboten wurde sowie durch zahlreiche traditionelle und moderne Weihnachtslieder, bei denen das Publikum mitsang.
Den Höhepunkt des Konzerts bildete das Schlusslied "Lasst es Weihnachten werden". Mit diesem Lieblingslied der Kinder sangen sie sich mitten in die Herzen ihrer Zuhörer.
Abschließend bedankten sich Schulleiter Dietmar Knippel sowie Kita-Leiterin Sarah Willems bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement und bei den Zuhörern für ihr zahlreiches Kommen und die großzügigen Spenden. Dabei betonten sie, dass erst durch die immer intensiver gewordenen Beziehungen beider Einrichtungen sowie die musikalische Vernetzung mit dem Gymnasium Hermeskeil ein Konzert dieser Größenordnung ermöglicht werden konnte. Im Anschluss fanden sich noch zahlreiche Gäste in der Grundschule zu Kaffee und Kuchen ein.
"Gemeinsam unterwegs", das Motto des diesjährigen Adventskonzerts, soll auch künftig Leitgedanke der Zusammenarbeit zwischen Kita und Grundschule Beuren und dem Gymnasium Hermeskeil sein. red


Stefan Butterbach leitet die Bläserklassen sechs und sieben des Gymnasiums Hermeskeil während des Konzerts in der Beurener Kirche.
Foto: privat

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 10. Dez. 2014

Hermeskeiler bundesweit auf Platz zwei

 

(Hermeskeil/Trier) Nach dem Europasieger im Jahr 2008 kommt beim Planspiel Börse der Sparkassen 2014 wieder eine äußerst erfolgreiche Spielgruppe vom Gymnasium Hermeskeil: Die Börsenboys erreichten unter über 40 000 Spielgruppen bundesweit den zweiten Platz.

Hermeskeil/Trier. Mickrige 48,40 Euro haben am Ende für den Super-Coup gefehlt: Mit diesem Rückstand auf den Bundessieger Die fünf Bamberger aus Bamberg hat die Spielgruppe Börsenboys - betreut von Lehrerin Nicole Faber - vom Gymnasium in Hermeskeil bundesweit den zweiten Platz beim Planspiel Börse belegt, das gestern zu Ende ging.

Nachhaltig angelegt

Die Hermeskeiler hatten zwischen dem 1. Oktober und dem 10. Dezember ihr virtuelles Startkapital durch geschickte Zu- und Verkäufe auf die erstaunliche Summe von 62 598,59 Euro vergrößert. Lange Zeit waren die Börsenboys bundesweit Vierter gewesen, hatten dank eines Schlussspurts noch Rang zwei unter über 40 000 Spielgruppen erobert. Mit dieser Summe gewannen die Hermeskeiler Gymnasiasten natürlich auch die Landes- und die Regionalwertung beim Planspiel Börse.
Aber die Börsenboys waren bei ihrer Anlagestrategie alles andere als Zocker: Denn sie wurden gleichzeitig landesweit Erster in der Nachhaltigkeitswertung mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 6742,82 Euro - bundesweit landeten sie in dieser Wertung auf Platz 13. Und sie setzten eine unglaubliche Erfolgsgeschichte erfolgreicher Hermeskeiler Spielgruppen fort - 2008 kam sogar der Europasieger vom Gymnasium Hermeskeil.
Auch die zweitbeste unter rund 400 regionalen Spielgruppen kommt aus Hermeskeil, von der Geschwister-Scholl-Berufsschule: One red head hatte am Ende 59 110,92 Euro in ihrem Depot und belegte mit diesem Wert landesweit den sechsten Platz. Unter den zehn besten Spielgruppen aus dem Kreis Trier-Saarburg stammen sieben von Hermeskeiler Schulen.
Knapp die rheinland-pfälzischen Top Ten verpasst hat die beste Spielgruppe aus dem Bereich der Sparkasse Mittelmosel - Eifel Mosel Hunsrück: Die Kreativen von der Berufsbildenden Schule aus Wittlich landeten mit 58 206,42 Euro Depotwert auf dem zwölften Platz in der Landeswertung. Fünf Spielgruppen von insgesamt drei Wittlicher Schulen finden sich unter den ersten zehn der Regionalwertung. Die Kreativen hatten am Ende 2500 Euro Vorsprung auf die zweitplatzierten Börsencrasher von der IGS Zell.
Sieger im Vulkaneifelkreis wurde hashtagnoname von der Realschule plus Daun mit einem finalen Depotwert von 57 773,07 Euro. Die Dauner waren zur Halbzeit der Börsensimulation bundesweit noch Fünfter gewesen, sind dann aber von der Konkurrenz überholt worden. Rund 500 Euro weniger hatten Die Babos, ebenfalls von der Realschule plus Daun, als Kreiszweiter am Ende in ihrem Depot.
Hinter den Überfliegern der Börsenboys aus Hermeskeil landeten zwei Spielgruppen der Grund- und Realschule plus Neuerburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm) auf den Plätzen zwei und drei der regionalen Nachhaltigkeitswertung: die Avengers mit einem Nachhaltigkeitswert von 4336,15 Euro, gefolgt von Max Mustermann (4072,73 Euro). Im Eifelkreis Bitburg-Prüm schafften es beide in der Gesamtwertung nicht ganz nach oben - hinter den Börsencrashern Eifel vom Regino-Gymnasium Prüm (54 631,35 Euro) wurden die Avengers immerhin Zweiter im Kreis mit 54 225,38 Euro Euro im Depot.
Die jeweils drei erfolgreichsten Spielgruppen aus den Kreisen sowie die Regionalbesten in der Nachhaltigkeitswertung erhalten jeweils 250, 150 und 100 Euro Preisgeld. Die gemeinsame Siegerehrung der vier regionalen Sparkassen findet - unter anderem beim Kooperationspartner Trierischer Volksfreund und mit Freikarten für das Basketballspiel TBB gegen Crailsheim - am 6. Februar 2015 statt.

Extra
Sparkasse Trier: 1. Börsenboys (Gymnasium Hermeskeil) 62 598,59 Euro, 2. One Red Head (Geschwister-Scholl-Schule Hermeskeil) 59 110,92 Euro, 3. Los Pollos Hermanos (Geschwister Scholl Schule Hermeskeil) 57 690,07 Euro, 4. Die drei Fragezeichen (Gymnasium Saarburg) 57 208,24 Euro, 5. Aktien Asse (Gymnasium Hermeskeil) 57 164,52 Euro, 6. Tomalan Holding Ltd (Geschwister-Scholl-Schule Saarburg) 56 353,52 Euro, 7. Eiden Saaftrupp (Gymnasium Hermeskeil) 55 874,17 Euro, 8. JBG3 (Gymnasium Hermeskeil) 55 612,25 Euro, 9. Die Kurscrasher (Gymnasium Hermeskeil) 55 247,31 Euro, 10. Casham (Blandine-Merten-Realschule Trier) 54 563,41 Euro Kreissparkasse Vulkaneifel: 1. Hashtagnoname (Realschule plus Daun) 57 773,07 Euro, 2. Die Babos (Realschule plus Daun) 57 224,02 Euro, 3. Daryl Dixon (Berufsbildende Schule Gerolstein) 56 963,10 Euro, 4. GSSJ-10a (Graf-Salentin-Schule Jünkerath) 55 461,96 Euro, 5. Die 3 Musketiere (Berufsbildende Schule Gerolstein) 54 901,19 Euro, 6. Die taffen Giraffen (Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun) 54 204,06 Euro, 7. Standys (Berufsbildende Schule Gerolstein) 54 165,85 Euro, 8. Wolf of Money (Berufsbildende Schule Gerolstein) 54 142,21 Euro, 9. Börsenjäger (Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun) 53 647,90 Euro, 10. HierKönnteIhreWerbungStehen (Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun) 53 632,58 Euro Kreissparkasse Bitburg-Prüm: 1. Börsencrasher Eifel (Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm) 54 631,35 Euro, 2. The Avengers (GRS Plus Neuerburg) 54 225,38 Euro, 3. Die Besten (Regino-Gymnasium Prüm) 53 925,03 Euro, 4. VABusiness (St.-Willibrord-Gymnasium Bitburg) 53 098,95 Euro, 5. St Willi Sk2 (St.-Willibrord-Gymnasium Bitburg) 52 765,10 Euro, 6. Aktien Einhörner (GRS Plus Neuerburg) 52 605,59 Euro, 7. Max Mustermann (GRS Plus Neuerburg) 52 476,13 Euro, 8. Stratton Oakmont AG 2 (Euro BBW Bitburg) 52 318,25 Euro, 9. Die Cracker (Regino-Gymnasium Prüm) 52 187,40 Euro, 10. Bershire Hathaway 2 (St.-Willibrord Gymnasium Bitburg) 52 140,34 Euro Sparkasse Mittelmosel - Eifel Mosel Hunsrück: 1. Die Kreativen (Berufsbildende Schule Wittlich) 58 206,42 Euro, 2. Börsencrasher (Integrierte Gesamtschule Zell) 55 707,34 Euro, 3. Arogunz (Realschule plus Cochem) 55 451,85 Euro, 4. PBG Investments (Peter-Wust-Gymnasium Wittlich) 55 376,57 Euro, 5. Die Favoriten (Martin-von-Cochem-Gymnasium) 54 977,77 Euro, 6. BossInvestments (Martin-von-Cochem-Gymnasium) 54 175,44 Euro, 7. Fair Trade (Peter-Wust-Gymnasium Wittlich) 53 958,96 Euro, 8. Halber Hildebrand (Cusanus-Gymnasium Wittlich) 53 872,79 Euro, 9. Incredibles (Cusanus-Gymnasium Wittlich) 53 757,82 Euro, 10. Stratton Oakmont (Gymnasium Traben-Trarbach) 53 684,44 Euro - Die Sieger des Dax-Tipps werden morgen im TV veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

 

TV: 10. Dez. 2014

Welthits aus Rock und Pop

 

(Hermeskeil) Die 16-köpfige Formation verwandelt einmal im Jahr die Schulturnhalle in einen Konzertsaal: Die Band Hitzefrei profitiert dabei vom Schwerpunkt Musik, den das Hermeskeiler Gymnasium seit langer Zeit verfolgt. Die Rock- und Pop-Geschichte der vergangenen 25 Jahre wurde lebendig, auf Deutsch, Englisch und sogar Japanisch.

Hermeskeil. Seit 1978 hat das Hermeskeiler Gymnasium Hitzefrei, eine Schulband, die sich im stetigen Wandel befindet. Seit 1983 leitet Musikpädagoge Andreas Steffens die Formation: "Ich suche ständig nach Talenten und versuche, die Leute zu fördern", sagte er. Wie gut das gelingt, zeigte Hitzefrei beim Unplugged-Konzert jetzt wieder in der Schulturnhalle. Alles, was es da zu hören gab, war authentisch und nicht technisch aufbereitet.
Vorteil dieser Band ist, dass im Gymnasium Hermeskeil die Musik ein Schwerpunktthema ist, der Nachteil, dass die Leute nach dem Abitur nicht mehr zur Verfügung stehen. "Das sind dann auch meist die Leistungsträger", bedauert der Band-Leader. Das Engagement im Musical-Bereich vor vier Jahren brachte mit Spenden und Auftrittserlösen eine schon fast professionelle Ton- und Lichtanlage.
Sängerin Alina Berger ist seit fünf Jahren Bandmitglied und weiß: "Auf der Bühne zu stehen ist einfach toll." Gitarrist Frank Lorenz lobte den Bläsersatz: "Das bringt den besonderen Klang für viele Stücke." 25, davon zehn völlig neu einstudierte Songs, wurden den rund 220 Zuhörern geboten, meist auf Englisch, aber auch einmal auf Deutsch und sogar mit dem Titel "Again" der Japanerin Yui mit Jana Kirchen auf Japanisch.

Nur die Reihenfolge der Songs lag als Zettel auf dem Bühnenboden. Die Texte wurden nicht abgelesen, sondern frei vorgetragen. Geboten wurden Titel von Amy Winehouse, Shakira, Pink, Lionel Richie, Pattie Smith, Justin Timberlake und sogar das berühmte "You can leave your hat on" von Joe Cocker und "Something happened on the way to heaven" von Phil Collins. Das sind beliebte Klassiker, wenn es um die Bläserunterstützung geht.
Das Publikum war begeistert, und nicht nur, weil es meist aus der Verwandtschaft der Akteure auf der Bühne bestand. Es gibt auch echte Fans von Hitzefrei, etwa Gerhard Wollscheid aus Reinsfeld, der sagte: "Ich bin selbst Bläser. Dieser Sound gefällt mir, weil die Band sehr musikalisch und vielseitig ist."

Extra

Die Bandmitglieder: Alina Berger, Gesang/Gitarre; Christin Schneider, Gesang/ Gitarre; Jana Kirchen, Gesang; Janine Wagner, Gesang/Gitarre; Robert Walgenbach, Piano/Keyboard; Inga Jessen, Piano/Keyboard; Max Weiland, Drums; Denis Bengart, Bass; Frank Lorenz, Gitarre; Laura Keil, Trompete; Jann Kolmsee, Posaune; Felix Lorang, Altsaxophon; Tobias Rues, Baritonsaxophon; Patrick Ziller, Tontechnik; Lukas Wingendorf, Lichttechnik; Andreas Steffens, Gitarre und Leitung. doth


Präsentieren große Hits: die Sängerinnen der Schulband Hitzfrei während ihres Auftritts. TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

TV: 01. Dez. 2014

Carolin Biwer und Natalie Gdanitz mit Facharbeiten erfolgreich

 

(Hermeskeil) Gleich zwei Abiturientinnen vom Gymnasium Hermeskeil sind für ihre Facharbeiten von der Dr. Hans Riegel Stiftung und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ausgezeichnet worden.

Carolin Biwer hat mit ihrer Facharbeit über das Ziegenproblem, einem Problem aus der Wahrscheinlichkeitstheorie, beim Wettbewerb für die besten Facharbeiten in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland einen erfolgreichen zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik belegt. Sie verallgemeinerte und untersuchte das Problem mit Hilfe einer Monte-Carlo-Simulation und bewies ihre Beobachtungen mathematisch.
Ebenfalls erfolgreich teilgenommen hat Natalie Gdanitz mit einer Arbeit über den Informationsgehalt von Bitmaps und belegte den dritten Platz im Fachgebiet Mathematik. In ihrer Facharbeit modellierte und implementierte die Informatikstudentin ein Programm, mit dem sie in Rastergrafiken Bildpunkte entfernen und dann über die Nachbarpixel wieder rekonstruieren kann. Aus der Qualität der rekonstruierten Bilddatei leitete die Hermeskeiler Abiturientin den Informationsgehalt der Datei ab.
Die Jury der Universität Mainz würdigte in ihren Gutachten die wissenschaftliche Exzellenz als auch das strukturierte und systematische Vorgehen der beiden Abiturientinnen in ihren Facharbeiten, die auch sehr gute Leistungen in ihren Abiturprüfungen waren. red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 23. Nov. 2014

Kleiner Bär mit großer Schatzkiste

 

(Hermeskeil) Zum fünften Mal hat sich das Gymnasium Hermeskeil am bundesweiten Vorlesetag beteiligt. Dabei haben Schüler des Leistungskurses Deutsch den Jungen und Mädchen der Kita Rosa Flesch die Geschichte vom kleinen Bär und dessen großer Schatzkiste erzählt.

Hermeskeil. Mehr als 80 000 Menschen haben am Freitag beim bundesweiten Vorlesetag Geschichten zum Leben erweckt und ihre Lesefreude an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weitergegeben. Damit wurde bei der Aktion, die die Stiftung Lesen, die Wochenzeitung Die Zeit und die Deutsche Bahn Stiftung vor elf Jahren initiiert haben, ein neuer Teilnahmerekord erzielt.
Viele Prominente, zum Beispiel Politiker, Musiker oder Sportler haben mitgemacht. Aber nicht nur bekannte Persönlichkeiten sind als Vorleser gefragt. Am Aktionstag kann jeder jedem an allen denkbaren Orten vorlesen.
Auch das Gymnasium Hermeskeil war bereits zum fünften Mal in Folge beim Vorlesetag dabei. Der Leistungskurs Deutsch der Jahrgangsstufe 12 unter Leitung von Sabine Hauswirth hat sich mit den Vorschulkindern der Kindertagesstätte (Kita) Rosa Flesch getroffen, um den Jungen und Mädchen in der Bibliothek des Gymnasiums die Geschichte des kleinen Bären und seiner großen Schatzkiste vorzulesen.

Zuhören und dann zugreifen

Die Vorschulkinder lauschten gespannt den Worten des kleinen Bären, welcher zu jedem Gegenstand in seiner Schatzkiste eine besondere Geschichte erzählen konnte. Um die Kinder aktiv in das Geschehen einzubeziehen, hatten sich die Oberstufenschüler etwas Besonderes überlegt: Neben der Anwesenheit des kleinen Bären in Form eines großen Teddys konnten die Kinder jeden Gegenstand, von dem der kleine Bär berichtete, in einer großen Schatzkiste finden und ihn in ihren eigenen Händen halten.
Nach dem 45-minütigen Vorlesen und Stillsitzen war dann erst einmal Austoben auf dem Schulhof angesagt. Genau wie in den Geschichten liefen und spielten die Kinder unter Anleitung ihrer großen Betreuer an der frischen Luft. Da diese bereits im Voraus mit dem aufkommenden Bärenhunger der Kinder gerechnet hatten, standen nach der Bewegungspause von den Schülerinnen gebackene Kuchen und Muffins zur Stärkung bereit. Mit neu gesammelten Kräften ging es daraufhin voller Eifer an das Basteln der Figur des kleinen Bären und die Beantwortung der Fragen, die die Vorleser den Vorschulkindern zum Inhalt der Geschichten stellten.
Die Begeisterung der Vorschulkinder und Schüler führte dazu, dass das Gymnasium Hermeskeil plant, auch 2016 in Zusammenarbeit mit der Kita Rosa Flesch am Vorlesetag aktiv zu werden. red


Gruppenbild mit einem Plüsch- und einem lebenden Teddybären: Hermeskeiler Gymnasiasten und die Jungen und Mädchen der Kita Rosa Flesch haben gemeinsam beim bundesweiten Vorlesewettbewerb mitgemacht. Foto: Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 14. Nov. 2014

Nur einen Wunsch hat er nicht erfüllt

 

(Hermeskeil/Luxemburg) Von diesem Tag werden zwölf Schüler des Gymnasiums Hermeskeil noch ihren Enkeln erzählen. Bei seinem Staatsbesuch in Luxemburg traf Bundespräsident Joachim Gauck auf die jungen Leute aus dem Hochwald und nahm sich dabei Zeit für ein kurzes Gespräch.
Hermeskeil/Luxemburg. Mit gelben Rosen in den Händen warteten zwölf Schüler der Jahrgangsstufe 11 am Hermeskeiler Gymnasiums auf dem Kanounenhiwwel in der Stadt Luxemburg auf den großen Moment. Das Mahnmal der luxemburgischen Solidarität war vorige Woche eine Station beim dreitägigen Staatsbesuch von Bundespräsident Joachim Gauck im benachbarten Großherzogtum.
Zu dieser offiziellen Feier zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs hatten auch die Hermeskeiler Gymnasiasten eine Einladung erhalten.
Der Grund: Im Rahmen einer deutsch-luxemburgischen Schülerbegegnung hatten sich die jungen Leute aus beiden Ländern intensiv mit der Rolle der deutschen Besatzung in Luxemburg und deren schwerwiegenden Folgen für das Großherzogtum auseinandergesetzt.
Dabei besuchten sie unter anderem die Gedenkstätte in Hollerich, den Friedhof Notre-Dame in Luxemburg (Hinzerter Kreuz) sowie die Gedenkstätte des früheren SS-Sonderlagers/ KZ Hinzert. In dem Lager nahe Hermeskeil haben während des Zweiten Weltkriegs auch viele Häftlinge aus Luxemburg gelitten. Nachweislich sind während des Nazi-Terrors 321 Menschen in Hinzert gestorben.
Zusammen mit Schulleiter Arno Ranft, den Lehrern Stefanie Jungen und Jakob Bohr sowie Steffen Reinhard, pädagogischer Leiter der Gedenkstätte Hinzert, waren die Hermeskeiler bei der Feier in der luxemburgischen Hauptstadt dabei.
Nach der offiziellen Kranzniederlegung am Mahnmal nahmen sich der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel und Gauck die Zeit, um sich mit den Jungen und Mädchen aus Luxemburg und Deutschland zu unterhalten.
"Wer sich mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt, der weiß, was wir an unserer Demokratie haben. Es ist ein Geschenk, das wir bewahren und dafür kämpfen müssen", sagte Gauck zu den Jugendlichen. Wie die Hermeskeiler Gymnasiastin Katharina Malburg berichtet, habe der Bundespräsident bei der Begegnung das Interesse der Schüler für die deutsch-luxemburgische Geschichte bewundert. Nur ein Wunsch ging nicht in Erfüllung: "Herr Gauck hat bedauert, dass er nicht die Zeit habe, um mit jedem von uns ein Selfie zu machen", sagt Malburg.
Zum Abschluss des Treffens überreichten die Schüler Gauck und Bettel beiden ein Buchpräsent.
Dann gaben die Schüler ihre gelben Rosen aus den Händen und legten sie am Mahnmal nieder. red/ax

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 11. Nov. 2014

Dank der Lesepatenschaft immer aktuell informiert

 

(Hermeskeil) Ein roter Tisch, drei Hocker und der Volksfreund - das ist die Lese-Ecke im Gymnasium Hermeskeil. Viele Schüler nutzen die Möglichkeit, sich täglich durch den TV über alle wichtigen Nachrichten aus der Region und der Welt zu informieren, sagt Schulleiter Arno Ranft (hinten links).

Wie für alle weiterführenden Schulen in Trier und im Kreis hat die Sparkasse Trier im Rahmen des Projekts "Lesen steckt an" die Lesepatenschaft für das Gymnasium Hermeskeil übernommen. Dass die Lesepatenschaft eine sinnvolle Investition ist, davon überzeugte sich Carlo Schuff, Filialdirektor der Sparkasse in Hermeskeil (hinten rechts). Momentan finden sich sogar noch mehr TV-Exemplare in der Lese-Ecke, denn bis 10. Dezember nimmt die Schule mit zahlreichen Spielgruppen am Planspiel Börse teil. Weitere Informationen zum Projekt unter www.lesen-steckt-an.de (BP)/TV-Foto: Björn Pazen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 23. Okt. 2014

Gymnasium Hermeskeil stellt sich vor


Eltern von rheinland-pfälzischen und saarländischen Schülerinnen und Schülern der vierten Grundschulklasse, die ihre Kinder im kommenden Schuljahr (2015/2016) an einer weiterführenden Schule anmelden wollen, bietet das Gymnasium Hermeskeil eine Informationsveranstaltung unter dem Motto "Leben und Lernen am Gymnasium Hermeskeil" an. Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen am 21. November 2014 die Schule und ihr Angebot kennen zu lernen. Um 16:00 Uhr startet die Veranstaltung in der Sporthalle des Gymnasiums in der Borwiesenstraße 19 - 21. Nach einer musikalischen Begrüßung lernen die Kinder das Schulgebäude kennen und machen erste Erfahrungen mit neuen Fächern, Lehrern und Mitschülern. Parallel dazu wird die Schulleitung die Eltern über den gymnasialen Bildungsgang, das Schulprofil und das Ganztagsangebot umfassend informieren und Auskunft darüber geben, welche Voraussetzungen für den Übergang zu beachten und welche Formalitäten zu berücksichtigen sind. Daran schließt sich auch für die Eltern eine Führung durch das grundlegend modernisierte Schulgebäude an.
Die Anmeldung in die Eingangsklasse (5. Klasse) des Gymnasiums ist möglich in der Zeit vom 18. bis 20. Februar 2015 und vom 23. bis 27. Februar 2015 von 08:30 bis 13:00 Uhr sowie am 19. Februar 2015 von 14:00 bis 18:00 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saarbrücker Zeitung: 16. Okt. 2014

Wenn zwei Schulen zusammen jammen


Grundschüler und Gymnasiasten musizierten in der Turnhalle des Gymnasiums Hermeskeil bei einem Begegnungskonzert

Beim Begegnungskonzert „Schulen musizieren“ zeigten Grundschüler und Gymnasiasten aus Prüm und Hermeskeil mit einem abwechslungsreichen Programm großen Spaß an der Musik. Den hatte auch das Publikum in der Turnhalle des Gymnasiums Hermeskeil.
Unter dem Motto „Schulen musizieren – mit allen Sinnen“ stellten 22 Schulen in Rheinland-Pfalz die Vielfalt der Schulmusik unter Beweis. So auch in Hermeskeil. Unter der Gesamtleitung von Stefan Butterbach präsentierten Schüler der Bertrada-Grundschule Prüm und des Gymnasiums Hermeskeil ein abwechslungsreiches Konzert in der Schulturnhalle.

Mix aus Musical und Jazz

Los ging es mit einem Musical: Unter der Leitung von Christa Dannhauer führten die Klasse 4a und die Instrumental-AG der Bertrada-Grundschule Prüm „Die drei kleinen Schweinchen“ von Renate Kern auf. Nach der Pause ging es schwungvoll weiter. Das gastgebende Gymnasium Hermeskeil brachte mit der Big-Band „Laid Back“ Jazz zu Gehör. Die seit 15 Jahren unter der Leitung von Stefan Butterbach aktive Schülerband hat sich in der Region einen Namen gemacht. So überzeugten die 31 jungen Musiker der 5. bis 13. Klassenstufe auch an diesem Abend mit solistischen Improvisationen wie auch im Zusammenspiel. Die Bläserklassen 6 und 7 erweiterten bei dem Schlussbeitrag sowie bei „Best of Queen“ und „C Jam Blues“ die Formation zur Big-Band Laid Back XXL.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 09. Okt. 2014

Gesungen, gespielt und gejazzt

Beim Begegnungskonzert "Schulen musizieren" zeigten Grundschüler und Gymnasiasten aus Prüm und Hermeskeil mit einem abwechslungsreichen Programm großen Spaß an der Musik. Den hatte auch das begeisterte Publikum in der vollbesetzten Turnhalle des Gymnasiums Hermeskeil.
Unter dem Motto "Schulen musizieren - mit allen Sinnen" stellten am Wochenende 22 Schulen im ganzen Land die große Vielfalt und Qualität der rheinland-pfälzischen Schulmusik unter Beweis. So auch in Hermeskeil: Unter der Gesamtleitung von Stefan Butterbach präsentierten Schülerinnen und Schüler der aus der Eifel angereisten Bertrada-Grundschule Prüm und des Gymnasiums Hermeskeil ein abwechslungsreiches Konzert in der Schulturnhalle.
Los ging es mit einem Musical: Unter der Leitung von Christa Dannhauer führten die Klasse 4a und die Instrumental-AG der Bertrada-Grundschule Prüm "Die drei kleinen Schweinchen" von Renate Kern auf. Hier wurde gesungen, szenisch gespielt, gesprochen und mit Instrumenten begleitet. Die neunzehn Grundschüler waren mit Feuereifer bei der Sache und zeigten beachtliches musikalisches Können. So kamen neben einem Schlagwerk auch Tenorhorn, Trompete, Cello und Flöte zum Einsatz.
Nach der Pause ging es schwungvoll weiter: Das gastgebende Gymnasium Hermeskeil brachte mit der Big Band "Laid Back" Jazz vom Feinsten zu Gehör. Die seit 15 Jahren unter der Leitung von Stefan Butterbach aktive Schülerband hat sich in der Region schon längst einen Namen gemacht. So überzeugten die 31 jungen Musikerinnen und Musiker der 5. bis 13. Klassenstufe auch an diesem Abend in solistischen Improvisationen wie auch im Zusammenspiel mit Qualität und Spielfreude. Unter anderem bei Stücken wie dem swingenden "James Bond Theme" und dem funkbetonten "Crunchy Frog" zeigte sich das ausgesprochen hohe musikalische Niveau insbesondere der Solisten. Beim rockigen "Cut to the chase" wie auch bei "Green Onions" im bluesigen Gewand und nicht zuletzt dem Latin "Oye como va" überzeugten Band und Solisten durch stilsichere Interpretation und gekonnte Soli.
Zum Abschluss des gelungenen Abends ließ die Band "Smoke on the water" von Deep Purple erklingen. Die Bläserklassen 6 und 7 erweiterten bei dem Schlussbeitrag sowie bei "Best of Queen" und "C Jam Blues" die Formation zur Big Band Laid Back XXL. Dabei integrierte sich auch der Nachwuchs adäquat in die Jazzformation. Die rund 220 Zuschauer bedankten sich bei den talentierten Nachwuchsmusikerinnen und -musikern mit anhaltendem Applaus. Ohne Zugabe wurden die Musiker nicht von der Bühne gelassen.
Für die Schülerinnen und Schüler ist es ein großes Erlebnis, vor Publikum zu spielen. Es stärkt ihr Selbstvertrauen und den Gemeinschaftssinn in der Gruppe. Mit "Schulen musizieren" will das Bildungsministerium, zusammen mit dem Verband deutscher Schulmusiker und der LBS Rheinland-Pfalz, einer breiten Öffentlichkeit die Bedeutung des Faches Musik bewusst machen. Das gemeinsame Musizieren von Kindern und Jugendlichen leiste einen erheblichen Beitrag zum harmonischen Miteinander in der Schule, so die Initiatoren, die sich in der Person des VDS Vorsitzenden Georg Böse vom Bezirk Trier mit einer Urkunde und einem Gutschein für Musikmaterialien bei jedem Ensemble für das Engagement bedankten. "Schulen musizieren" ist aus den "Tagen der rheinland-pfälzischen Schulmusik" hervorgegangen, die bereits 1999 erstmals stattfanden. Landesweit engagierten sich am Wochenende vom 26. - 28. September über 1000 Aktive aus 22 Schulen in neun gemeinsamen Konzerten. Weitere Infos unter www.schulen-musizieren.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 30. Sept. 2014

Queen, Carlos Santana und das Märchen von den drei Schweinchen

 

 

 

 

(Hermeskeil) Wie Musik in der Grundschule erklingt und was weiterführend aus den ersten Talenten werden kann, ist in einem gemeinsamen Konzert im Gymnasium Hermeskeil deutlich geworden. Die Gymnasiasten, die in der Bigband oder einer Bläserklasse spielen, hatten Viertklässler zu Besuch. Diese führten ein kleines Musical auf.

Hermeskeil. Alle drei Jahre lädt der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) zu besonderen Treffen ein: Bei Begegnungskonzerten sollen verschiedene Schulformen und -stufen sich besser kennenlernen und voneinander lernen. Das Hermeskeiler Gymnasium mit seiner Bigband und den Bläserklassen fünf und sechs, empfing jetzt Viertklässler von der Bertrada-Grundschule aus Prüm.
"In der näheren Umgebung hat keine Schule an diesen Treffen mit zehn Konzerten teilgenommen", erklärt Projektleiterin Christa Dannhauer die doch etwas längere Anreise mit 19 Schülern ihrer 4a. Die Kosten für diese Begegnungen, die unter dem Motto "Mit allen Sinnen" stehen, übernehmen Sponsoren.
Zunächst gehörte den Gästen die Bühne. Robert Busch, Sophia Urfels, Luca Kuschel und Gevin Garmin stellten die Schweinchen dar, die von Schweinemama Hanna Pauly vor dem bösen Wolf gewarnt werden. Das hungrige Tier, das von Leonie Meyers gespielt wurde, riss die Behausungen ein, in denen sich die Kleinen versteckt hatten. Nur das Steinhaus überwand der Wolf nicht, der mit Feuer vertrieben wurde. Untermalt wurde die Geschichte von der Instrumentalgruppe dieser Klasse. "Sehr schön, mit dieser Bläserunterstützung, und sogar ein Cello ist dabei. Eine beachtliche Leistung für dieses Alter", urteilte der Hermeskeiler Band-Leader und Musiklehrer Stefan Butterbach. "Wir möchten die Breite der Schulmusik in Rheinland-Pfalz in die Öffentlichkeit tragen", begründet Georg Böse vom VDS diese Treffen. Musik und Theater fördern Kreativität und Selbstbewusstsein der Kinder. "Außerdem lernen die Schüler im Team auf ein Ziel hinzuarbeiten", ergänzt Böse.

Die Bläserklassen werden für das Begegnungskonzert in die Bigband integriert. TV-Foto: Herbert Thormeyer

Den zweiten Teil bestritten die Hermeskeiler Orchestermitglieder der Bigband Laid Back mit Blues und Rock-Klassikern von Queen, Carlos Santana und das berühmte "Smoke on the Water" von Deep Purple.
All diese Vielfalt begeisterte rund 250 Zuhörer, worüber sich Schulleiter Arno Ranft wiederum sehr freute. doth

Extra
Der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) wurde am 29. Oktober 1949 in Koblenz gegründet. Er ist ein selbstständiger Landesverband im bundesweiten Verband Deutscher Schulmusiker. Der Landesverband hat seinen Sitz in Mainz. Aufgabe dieses Vereins ist die Förderung der Musikerziehung in Schulen aller Art und Stufen, sowie die Förderung einer qualifizierten Ausbildung der Schulmusiker. doth/ Quelle: www.vds-rlp.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 30. Juni 2014

In jedem Ranzen steckt ein Esslöffel

(Hermeskeil) Wer sich kein Essen leisten kann, hat auch kein Geld für Bildung. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen hat sich die Hilfsorganisation Mary\'s Meals zum Ziel gesetzt. Das Gymnasium Hermeskeil macht beim Rucksackprojekt mit. Nicht mehr benötigte Schulranzen wurden mit Lernmaterial, Kleidung und Hygieneartikeln gefüllt.
Hermeskeil. Schulranzen werden im Laufe eines Schülerlebens vier- bis sechsmal getauscht, liegen danach herum oder werden weggeworfen. Für afrikanische Kinder sind sie ein Segen, vor allem, wenn darin vieles zu finden ist, was sie zum Lernen und Anziehen oder um sich zu waschen brauchen.
"Für die Kinder in Malawi und Liberia, wo wir die Schulranzen hinschicken, ist das wie ein Lottogewinn", freut sich Maren Müller. Die 15-Jährige hat mit ihrer Freundin Anna-Lena Würz (16) und ihren Mitschülern in der Schulzeitung des Gymnasiums Hermeskeil das Rucksack-Projekt der Schulelternvertretung erklärt.

Freude bei den Gymnasiasten: Die Dankesurkunde von Mary's Meals für die vielen gesammelten Rucksäcke ist schon da. TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

Überprüfung der Organisation

"Wir haben in der Elternschaft über School-Spirit diskutiert", sagt deren Vorsitzende, Heike Jessen. Heraus kam, dass es mit Mary\'s Meals eine Organisation gibt, die gleichzeitig Hunger bekämpft und Bildung fördert, ohne dabei durch die Hintertür zu missionieren. Gremiumsmitglied Michael Wahlen, von Beruf Leiter der Polizeiinspektion, überprüfte die Organisation, bevor die Schüler aktiv wurden, auf Herz und Nieren.
Fast 400 Schultaschen und Ranzen kamen bei der Sammelaktion für Mary\'s Meals schließlich zusammen, alle gefüllt mit Schulmaterial, Kleidung und Hygieneartikeln. Gleichzeitig lief eine Spendenaktion, die einen hohen dreistelligen Betrag einbrachte. Wie viel genau, muss noch ermittelt werden. Außerdem sammelte die Schülervertretung mit einem Kuchenverkauf 130 Euro, und die Bastelaktion der Grundschule brachte immerhin 78 Euro.
Auch in deutschen Familien aussortierte Esslöffel befinden sich in den Schultaschen. Denn nicht nur für ausreichend Nahrung, selbst für Besteck fehlt in Malawi oft das Geld.
"Mit zehn Euro kann ein Kind ein Jahr lang ernährt werden", freut sich Jessen. Das THW und sein Ortsbeauftragter Helmut Olinger bringen die Schulranzen nach Mainz, wo sie in Containern verschifft werden. Maximal zwei Euro kostet das pro Ranzen.
Für Schulleiter Arno Ranft sind solche Aktionen wichtig für den "School-Spirit": "Es gilt, als Schulgemeinschaft etwas Gemeinsames zu leisten und zu zeigen, wie wichtig Bildung fürs Überleben ist."
Deutsche Kinder haben ihren Altersgenossen jetzt die Schultasche gepackt, damit wenigstens 400 eine bessere Chance im Leben haben.

Extra
Mary\\'s Meals begann 2002 als ein Schulspeisungsprojekt an einer kleinen Schule. Heute versorgt die Hilfsorganisation über 820 000 Kinder mit einer täglichen Mahlzeit. Deutschland war das erste Land, das die Idee von Mary\\'s Meals aufgriff und 2004 einen eigenen Verein gründete, um die Schulspeisungen von Mary\\'s Meals zu unterstützen. Die Organisation ist in Mainz unter Telefon 06131/ 3337864 oder 0700/80868086 erreichbar. Informationen zum Rucksackprojekt unter Telefon 06131/4935561. Die Idee, Hunger zu bekämpfen und gleichzeitig Bildung zu fördern, wird im Internet unter www.marysmeals.de erklärt. doth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 27. Juni 2014

Praxis-Test fürs spätere Berufsleben

 

Junge engagierte Menschen zwischen 18 und 26 Jahren können sich am Gymnasium Hermeskeil für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Ganztagsschule bewerben. Beginnen würde der Freiwilligendienst am 5. September.
Hermeskeil. Für ein Jahr arbeiten die Freiwilligen im Ganztagsbetrieb mit, unterstützen die Lehrer im Unterricht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls eine eigene AG anbieten. Gelegentliche Mitarbeit in der Verwaltung oder technische Aufgaben runden den Einblick in das Berufsfeld ab. Als Freiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld, ist sozialversichert und nimmt an Bildungstagen teil, die Wissen und Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermitteln. Zudem wird das FSJ in der Ganztagsschule als Praxisteil bei der Erlangung der Fachhochschulreife anerkannt. red
Weitere Infos und Bewerbung beim Gymnasium Hermeskeil, Telefon 06503/95200-0 und im Internet beim FSJ-Träger Kulturbüro Rheinland-Pfalz: www.fsj-ganztagsschule.de

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 25. Juni 2014

Schüler sprinten und springen für ihre Punkte

 

(Konz) Rund 350 Jugendliche aus den weiterführenden Schulen des Kreises Trier-Saarburg kämpften beim Kreissportfest im Stadion Konz um Punkte und Urkunden. Sie zeigten Bestleistungen in Weit- und Hochsprung, Kugelstoßen sowie bei Sprint- und Langläufen.

Konz. Die Teilnehmer des Kreissportfests im Alter von zwölf bis 17 Jahren hatten sich in ihren Schulen für das Sportfest qualifiziert. Beteiligt waren die Realschulen plus Konz, Kell am See, Schweich, Waldrach und Saarburg sowie die Gymnasien Hermeskeil, Konz, Saarburg und Schweich sowie die Integrierte Gesamtschule Hermeskeil.
Auf dem Programm des Sportfests standen die Disziplinen Weitsprung, Kugelstoßen, Ballwurf, Hochsprung, 75- und 100-Meter-Sprintläufe sowie die Langläufe über 800 und 1000 Meter. Die Sieger in den Einzeldisziplinen der Schüler und Schülerinnen wJU16 und mJU16 lösten beim Kreissportfest gleichzeitig ein Ticket für die Teilnahme am Landesjugendsportfest. Die jungen Sportler gingen mit viel Motivation an den Start.
Höhepunkt des Sportfestes waren die Staffelläufe. In Vertretung des Landrats haben Joachim Christmann, Geschäftsbereichsleiter in der Kreisverwaltung, sowie Joachim Weber, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Konz, die jungen Sportler begrüßt. Kreisbeigeordneter Dieter Schmitt nahm im Namen des Landkreises die Siegerehrung vor.
Mit besonders vielen Erfolgen punkteten die Schüler des Gymnasiums Saarburg, die auch in der Mannschaftswertung in mehreren Altersstufen ganz vorn lagen. Aber auch die übrigen Schulen zeigten gute Leistungen. Seit inzwischen mehr als 35 Jahren veranstaltet der Kreis Trier-Saarburg den sportlichen Wettbewerb, der sich großer Resonanz erfreut. Organisiert wird das Kreissportfest vom Jugendamt der Kreisverwaltung. Zahlreiche Mitarbeiter sind im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung zu garantieren. Außerdem engagieren sich Lehrer und ältere Schüler als Betreuer und Kampfrichter. red

Sprintstart beim Kreissportfest in Konz. Foto: privat

Die Ergebnisse:
4x100 Meter Staffel
mJU16: Gymnasium Hermeskeil (50,15 Sek., Platz 1), Gymnasium Saarburg (50,35 Sek., Platz 2), Realschule Konz (51,83 Sek., Platz 3)
mJU18: Gymnasium Saarburg (48,32 Sek.), IGS Hermeskeil (48,66 Sek.), Realschule plus Schweich (48,98 Sek.)
wJU16: Realschule plus Konz (57,73 Sek.), Gymnasium Saarburg (58,00 Sek.), Gymnasium Hermeskeil (59,64 Sek.)
wJU 18: Gymnasium Saarburg (56,15 Sek.), Gymnasium Hermeskeil (56,52 Sek.), Realschule plus Schweich (60,12 Sek.)
Mannschaftswertung
mJU14: Gymnasium Saarburg (Platz 1), Gymnasium Konz (Platz 2), Gymnasium Hermeskeil (Platz 3);
mJU16: Gymnasium Saarburg, Gymnasium Hermeskeil, Realschule plus Kell/Zerf
mJU18: Realschule plus Schweich, IGS Hermeskeil, Gymnasium Saarburg
wJU14: Gymnasium Hermeskeil, Realschule plus Schweich, Gymnasium Saarburg
wJU16: Gymnasium Hermeskeil, Gymnasium Schweich, Realschule plus Schweich
wJU18: Gymnasium Saarburg, Realschule plus Schweich, Gymnasium Hermeskeil.

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 24. Juni 2014

Die Kraft der Worte

(Hermeskeil/Berlin) Morgen geht der Flieger nach Berlin. In der Bundeshauptstadt misst sich der 18-jährige Gymnasiast Niklas Eiden aus Hermeskeil mit den jeweils zwei Besten aus jedem Bundesland in der Kunst des Debattierens. Die besten Acht in den zwei Altersklassen tauschen ihre Argumente am Samstag in Anwesenheit des Schirmherrn der Veranstaltung "Jugend debattiert", Bundespräsident Joachim Gauck, aus.

Hermeskeil/Berlin. Der dritte Platz im vergangenen Jahr reichte nicht für die Fahrkarte nach Berlin zum Bundesfinale von "Jugend debattiert". Aber diesmal hat es geklappt. Niklas Eiden wurde Landessieger in Rheinland-Pfalz. Der Hermeskeiler Gymnasiast setzte sich gegen 6725 Schüler aus 62 Schulen durch und vertritt das Bundesland in seiner Altersklasse gemeinsam mit Nico Halkenhäuser aus Grünstadt.

Ohne Internet geht's nicht: Zeitungen und Magazine studieren, Reden lesen, Zusammenhänge erkennen: Niklas Eiden bereitet sich auf die Debatte vor, aus der er als Bundessieger hervorgehen könnte. TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

"Ich habe Tausende Artikel aus Zeitungen, politischen Magazinen und Politikerreden gelesen", beschreibt der 18-Jährige dem TV seine Vorbereitungsphase. Dabei sei das Internet ein wahrer Segen.
Auf drei Themen kann er sich zehn Tage lang vorbereiten. 20 Minuten Einlesezeit gibt es für eine der drei Problemstellungen. Ob er dafür oder dagegen argumentieren soll, wird erst kurz vor dem Start des Wettbewerbs ausgelost. Es geht darum, ob sich Deutschland weltweit stärker engagieren soll, die Austragung der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar neu vergeben werden sollte und in Berlin ein zentrales Denkmal für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft errichtet werden soll.
"Die Argumente muss ich im Kopf haben, darf aber während der Debatte Notizen machen, um besser reagieren zu können", sagt Niklas. Der Reiz des Wettbewerbs sei, tief in die Themen einzusteigen und sich mit vielen netten und gut informierten Menschen zu unterhalten: "Die sind alle rhetorisch so fit. Das ist interessant." Doch am zweiten Tag ins Finale in den Bundestag zu kommen, da sei ein dickes Brett zu bohren.
Niklas hofft auf eine gute Tagesform, denn nicht nur mit Argumenten kann er punkten, sondern auch mit Mimik, Gestik, Blickkontakt und deutlicher Aussprache. "Ein Konsens ist nicht wichtig, sondern die Argumente zu liefern, damit sich Zuhörer eine eigene Meinung bilden können", erklärt er das Ziel.
Eine gute Vorbereitung war der Landespreis, ein Rhetorikseminar auf Burg Rothenfels bei Würzburg. "Hier haben wir gelernt, viele Ebenen eines Themas zu erschließen und zu beleuchten. Das war eine sehr intensive Erfahrung", freut sich der Gymnasiast. Auf einen Berufswunsch hat sich seine Fähigkeit zu argumentieren bislang noch nicht ausgewirkt: "Was ich nach dem Abi mache, wird sich zeigen."
Das Finale wird am Samstag, 28. Juni, ab 11 Uhr im Internet unter www.jugend-debattiert.de/ service/multimedia/livestream.html live übertragen.

Extra
Jugend debattiert fördert die sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. Mit einem Etat von rund 15 Millionen Euro seit dem bundesweiten Start 2002 ist der Wettbewerb das größte privat-öffentlich finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Über 175 000 Schüler und mehr als 7000 Lehrkräfte an fast 1000 Schulen in 131 Regionalverbünden haben diesmal an der Veranstaltung teilgenommen. doth/Quelle: wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 10. Juni 2014

Lauschige Atmosphäre bei guter Musik

 

(Trier) Bei schönstem Sommerwetter hat das Festival "Jazz am Dom" am Pfingstwochenende Hunderte Besucher auf den Domfreihof gelockt. Neben zahlreichen lokalen Bigbands und einigen Schülerbands war wieder ein prominenter Stargast dabei: Ack van Rooyen, einer der besten Jazz-Trompeter Europas.
Trier. Picknick-Atmosphäre auf dem Domfreihof: Im Schatten der Platanen haben sich am Samstagnachmittag zahlreiche Jazz-Fans an roten Biertischen niedergelassen, um den ersten Tag des 14. Jazz-Fests am Dom zu verfolgen. Bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad lauschten bis zu 500 Menschen unter anderem den Bigbands des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums und des Gymnasiums Hermeskeil.
Die Stimmung war fröhlich und familiär. Immer wieder unterbrachen Passanten ihren Einkaufsbummel, um sich von den Jazz- und Swing-Stücken unterhalten zu lassen. Der Getränkestand hatte reichlich zu tun, im Hintergrund spielte ein Junggesellenabschied Boccia — nur das Glockengeläut schaffte es um 18 Uhr kurzzeitig, die Musiker aus dem Konzept zu bringen.
Ähnlich idyllisch war es auch am nächsten Tag. Sonntags gab es wieder verschiedenste Bigbands zu sehen wie die "More than Swing"-Bigband oder Nachwuchsmusiker des Gymnasiums Konz und des Humboldt-Gymnasiums in Trier. Die jungen Jazzer liegen den Veranstaltern besonders am Herzen: "Es ist großartig, dass wir hier in der Region vier auftrittsreife Schul-Bigbands haben", sagt Nils Thoma, Vorsitzender des Jazz-Clubs Trier.
Der ganze Club ist mit viel Engagement bei der Sache: Zum 14. Mal organisiert er in Zusammenarbeit mit dem Verein Kultur am Dom das Jazz-Fest. Bands zum Auftritt überreden müssen sie schon lange nicht mehr — obwohl es keine Gage gibt. Im Gegenteil, auch in diesem Jahr gab es wieder mehr Bewerber als Plätze. In diesem Fall wird nach Herkunft der Band entschieden: Je näher an Trier, desto höher die Chancen auf einen der begehrten Plätze. Doch das bedeutet nicht, dass das Jazz-Fest nur für regionale Hobby-Musiker anziehend ist. Am Sonntagabend beehrt wieder ein Stargast die Bühne auf dem Domvorplatz. In diesem Jahr ist es Ack van Rooyen, Trompeter, Flügelhornist und einer der ganz großen in der Szene. "Davon werden die Musiker noch ihren Enkeln erzählen", sagt Nils Thoma, dessen Rythm&Swing-Bigband den Niederländer begleitet.
Und tatsächlich: Pünktlich zum Auftritt des Stargasts hat sich die Zuschauerzahl fast verdoppelt, etwa 1000 Menschen wollen die Improvisationen des 84-jährigen Altmeisters hören. Für den Jazz-Club Trier war damit Jazz am Dom auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. csi

Jazz-Fest-Stargast Ack van Rooyen lockt 1000 Zuschauer auf den Domfreihof. TV-Foto: Christian Simon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 17. Juni 2014

Flaggschiff-AG feiert Geburtstag

 

(Hermeskeil) Die Arbeitsgemeinschaft (AG) "Jugend forscht" mit Schwerpunkt Mathematik/Informatik am Gymnasium Hermeskeil feiert dieses Jahr ihr fünfjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat die Berdelle-Hilge-Stiftung (siehe Extra) ein umfangreiches Sponsoring übernommen und den Schülern eine Exkursion ins Technik-Museum nach Speyer ermöglicht.

Hermeskeil. Vor fünf Jahren war das Gymnasium Hermeskeil noch ein weißer Fleck auf der rheinland-pfälzischen "Jugend forscht"-Landkarte. Jetzt sagen die Statistiken von "Jugend forscht" Rheinland-Pfalz aus, dass das Hermeskeiler Gymnasium die erfolgreichste Schule im Land im Bereich Mathematik/Informatik ist. Im vergangenen Jahr wurde das Gymnasium Hermeskeil sogar als "Jugend forscht"-Schule ausgezeichnet und konkurriert mit Gymnasien, die eine wesentlich längere "Jugend forscht"-Tradition haben, um die Spitzenplätze des Wettbewerbs. Vor fünf Jahren gründete Studienrat Marc Bauch am Gymnasium Hermeskeil die "Jugend forscht"-AG. Seitdem fördert die Schule besondere Leistungen in den Fächern Mathematik und Informatik durch die jährliche Teilnahme an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb. "Die erfolgreichen Teilnahmen am Wettbewerb haben gezeigt, dass das Gymnasium Hermeskeil über ein großes Potenzial an begabten, zielstrebigen und leistungsstarken Schülern verfügt, die über den Unterricht hinaus in der ,Jugend forscht\'-AG gefördert werden", sagt Marc Bauch. Bauch blickt stolz auf die Leistungen seiner Schüler zurück: "Man nennt uns in ,Jugend forscht\'-Kreisen auch das Flaggschiff der rheinland-pfälzischen Mathematik und Informatik." In dieser Zeit sind 52 Arbeiten entstanden mit 31 Platzierungen, neunmal wurden Schüler vom Gymnasium Hermeskeil Regionalsieger, dreimal Landessieger und zweimal waren Schüler beim Bundeswettbewerb. Hinzu kommen noch zwölf Schulpreise, vier Lehrerpreise für den betreuenden Lehrer und zahlreiche Sonderpreise. Schüler vom Gymnasium Hermeskeil wurden jährlich mit dem Sonderpreis für die beste Arbeit beim Regionalwettbewerb in Trier ausgezeichnet. Das Förderangebot umfasst auch Studienreisen und Forschungspraktika.
Für Bauch ist "Jugend forscht" auch eine Kontaktbörse: "Für unsere Schüler ist der Wettbewerb eine exzellente Gelegenheit, ihre Forschungsarbeiten einem interessierten Fachpublikum vorzustellen und wertvolle Kontakte zu knüpfen." So konnten Kontakte zu externen Partnern, wie den Universitäten Trier und Mainz, der Hochschule Trier, der Fachhochschule Bingen, dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt in München, der Konrad-Zuse-Gesellschaft und kürzlich auch zum US-amerikanischen Massachusetts Institute of Technology (MIT) geknüpft werden.
Ein besonderer Kontakt hat sich zur Berdelle-Hilge-Stiftung ergeben. Jürgen Dorsch, Vorstand der Stiftung, gratulierte der "Jugend forscht"-AG und dem betreuenden Lehrer zu ihrem kleinen Jubiläum. Er ermöglichte als Anerkennung für die Leistungen und für die nachhaltige Förderung des mathematisch/informatisch/technischen Nachwuchses eine Exkursion ins Technik-Museum nach Speyer mit einem großzügigen Sponsoring. Die Berdelle-Hilge-Stiftung will damit die Faszination für Technik und Mathematik bei den Schülern fördern. Begleitet wurden die Nachwuchsforscher bei ihrer Tagesexkursion von ihrem betreuenden Lehrer Marc Bauch und Désirée Düpre, der Fachvorsitzenden für Mathematik am Gymnasium Hermeskeil. red

Extra
Die Berdelle-Hilge-Stiftung wurde 1994 vom Ingenieur und Erfinder Philipp Berdelle-Hilge gegründet. Ziel der Stiftung ist es, Ingenieurwissenschaften zu fördern. Die Stiftung unterstützt Projekte von "Jugend forscht" und ist Träger, des Schulpreises "Jugend forscht/Schüler experimentieren". red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 19. Juni 2014

Flaggschiff für Nachwuchsforscher feiert Jubiläum


Jugend forscht seit fünf Jahren am Gymnasium Hermeskeil


Vor fünf Jahren war das Gymnasium Hermeskeil noch ein weißer Fleck auf der rheinland-pfälzischen "Jugend forscht"-Landkarte. Jetzt ist das Gymnasium Hermeskeil die erfolgreichste Schule in Rheinland-Pfalz im Bereich Mathematik/Informatik, so die Statistiken von "Jugend forscht" Rheinland-Pfalz. Letztes Jahr wurde das Gymnasium Hermeskeil sogar als "Jugend forscht"-Schule ausgezeichnet und konkurriert mit Gymnasien, die eine wesentlich längere "Jugend forscht"-Tradition haben, um die Spitzenplätze des Wettbewerbs. Seit fünf Jahren fördert das Gymnasium Hermeskeil besondere Leistungen in den Fächern Mathematik und Informatik durch die jährliche Teilnahme an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb, um talentierte Schüler schon früh an mathematische und informatische Problemstellungen und Denkweisen heranzuführen. Die erfolgreichen Teilnahmen am Wettbewerb haben eindrucksvoll gezeigt, dass das Gymnasium Hermeskeil über ein großes Potenzial an begabten, zielstrebigen und leistungsstarken Schülern verfügt, die über den Unterricht hinaus in der "Jugend forscht"-AG gefördert werden. Dr. Marc A. Bauch, der vor fünf Jahren die "Jugend forscht"-AG am Gymnasium Hermeskeil gründete, blickt stolz auf die Leistungen seiner Schüler zurück: "Man nennt uns in Jugend forscht-Kreisen auch das Flaggschiff der rheinland-pfälzischen Mathematik und Informatik". In dieser Zeit sind 52 Arbeiten entstanden mit 31 Platzierungen, neunmal wurden Schüler vom Gymnasium Hermeskeil Regionalsieger, dreimal Landessieger und zweimal waren Schüler beim Bundeswettbewerb. Hinzu kommen noch zwölf Schulpreise, vier Lehrerpreise für den betreuenden Lehrer und zahlreiche Sonderpreise. Schüler vom Gymnasium Hermeskeil wurden jährlich mit dem Sonderpreis für die beste Arbeit beim Regionalwettbewerb in Trier ausgezeichnet. Darüber hinaus bietet der Wettbewerb erfolgreichen Teilnehmern noch weitere Möglichkeiten, bestehende Interessen zu vertiefen und Fähigkeiten fortzuentwickeln. Das Förderangebot umfasst unter anderem Studienreisen und Forschungspraktika. 2011 wurde das pädagogische Konzept der Arbeitsgemeinschaft vom Verein zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts mit einem Preis ausgezeichnet. Für Bauch ist "Jugend forscht" auch eine Kontaktbörse: "Für unsere Schüler ist der Wettbewerb eine exzellente Gelegenheit, ihre Forschungsarbeiten einem interessierten Fachpublikum vorzustellen und wertvolle Kontakte zu knüpfen". So konnten Kontakte zu externen Partnern, wie den Universitäten Trier und Mainz, der Hochschule Trier, der Fachhochschule Bingen, dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt in München, der Konrad-Zuse-Gesellschaft und kürzlich auch zum MIT in den USA geknüpft werden.
Ein besonderer Kontakt hat sich zur Berdelle-Hilge-Stiftung ergeben. Jürgen Dorsch, Vorstand der Stiftung, gratuliert der "Jugend forscht"-AG und dem betreuenden Lehrer zu diesem Jubiläum und ermöglichte als Anerkennung für die Leistungen und für die nachhaltige Förderung des mathematisch/informatisch/technischen Nachwuchses eine Exkursion ins Technik-Museum nach Speyer mit einem großzügigen Sponsoring. Die Berdelle-Hilge-Stiftung möchte damit besonders die Faszination für Technik und Mathematik bei den Schülern fördern. Begleitet wurden die Nachwuchsforscher bei ihrer Tagesexkursion von ihrem betreuenden Lehrer Dr. Marc A. Bauch und Désirée Düpre, der Fachvorsitzenden für Mathematik am Gymnasium Hermeskeil.

Unser Bild zeigt die talentierten Nachwuchsmathematiker und -informatiker sowie die begleitenden Lehrer und Personal des Technik-Museums in Speyer

 

 

 

 

 

RuH: 05. Juni 2014

Eine Schule macht Musik

Am Sonntag, 25. Mai, veranstaltete das Gymnasium das alljährliche Konzert mit Big Band und Bläserklassen. Dabei wirkten rund 90 musizierende Schüler mit, ein Zehntel der gesamten Schülerschaft des Gymnasiums.
Trotz des Wahltages war die Turnhalle wie immer gut gefüllt.
Auch der Europawahl gedachten die Musiker mit der Melodie "Freude schöner Götterfunken" von L. v. Beethoven, die mittlerweile als Europahymne offiziell etabliert ist. Intoniert wurde diese von allen Bläserklassen, auch den Neueinsteigern der 5. Jahrgangsstufe, die in die Gesamtformation integriert wurden.
Die Bläserklassen stellten mit der Little Big Band und der Big Band einen bunten Frühlingsstrauß zusammen, u. a. mit 2 Frühlingsliedern, der Filmmusik zu "Star Wars" oder "James Bond". Solistisch gefordert war das Posaunenregister in "Trombo Mambo" mit Peter Schmitt, Simon Becker und Leonie Thömmes. Die Bläserklasse löste nach einem halben Jahr Unterricht ihre Aufgaben gekonnt. Bemerkenswert ist, dass auch die Polyphonie im Kanon "Bruder Jakob" in solistischen Kleingruppen pannenfrei von den mutigen und ambitionierten Solisten gemeistert wurde.
Im Wechselspiel aller beteiligten Gruppen setzte die Kreativabteilung der Big Band mit Schülern aus den Klassen 6 bis 13 Akzente mit ihren zahlreichen improvisierenden Solisten. Dabei zeigte sich im Auftritt der Solisten einmal mehr die Motivation der Schüler zur kreativen Musikausübung und die Bedeutung der Musik für eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung.
Kira Reichert und Felix Knippel gaben ihren mehr als überzeugenden Einstand als improvisierende Solisten, beeindruckend waren die schon "altgedienten" Improvisatoren Nicolas Eiden, Jil Trampert, Alexander Klemens, Tobias Rues sowie die Routiniers Jann Kolmsee und Felix Lorang, Marc Lorscheider und Marie Dröse.
Der Lohn für die Anstrengungen war langanhaltender Applaus. Mit der Wiederholung von "Smoke on the water" als Zugabe von allen Bläserklassen und Big Band brachten die Musiker die Turnhalle des Gymnasiums noch einmal zum Beben.
Die Big Band hat ihren nächsten Auftritt bei "Jazz am Dom" in Trier am 7. Juni um 16.00 Uhr.


 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 22. Mai 2014

Fetzig, groovig und mit ganz viel Gefühl

Schulband Hitzefrei begeistert mit einem professionellen Auftritt


Nach mehreren erfolgreichen Auftritten im Jubiläumsjahr des Gymnasiums gab die Schulband am Freitagabend ihr erstes Konzert in diesem Jahr. In zweieinhalb Stunden präsentierte Hitezfrei eine breite Palette an Pop- und Rocktiteln aus den letzten 30 Jahren. Dabei führten die beiden Sängerinnen Christin Schneider und Alina Berger (beide MSS 12) das Publikum dynamisch durchs Programm.
Akkordeon- und Gitarrenklänge zu "Little Talks" von der isländlischen Band Of Monsters and Men sorgten gleich zum Auftakt für gute Laune und beste Stimmung in der Turnhalle. Dass es auch ganz leise geht, bewiesen Alina Berger (Gesang) und Mathias Kasper (Klavier) mit ihrer gefühlvollen Interpretation von Adeles Song "Make you feel my love". Mit "Underneath your clothes" von Shakira gab Jana Kirchen (MSS 12) anschließend ihr gesangliches Debüt. Von ihr werden wir sicherlich in Zukunft mehr hören. Ein weiteres Highlight der ersten Hälfte war der eher unbekannte Song "Mirrors" von Justin Timberlake, von dessen fetzigem Rhythmus die Akteure auf der Bühne sichtlich angesteckt waren.
Fetzig ging es nach einer kurzen Pause auch mit "Night Owls" von Vaya con diosweiter. Felix Lorang stellte sein ganzes Können am Altsaxophon unter Beweis: "Will you", der Soundtrack zum Film "Broken Glass" lieferte die Vorlage für lange Soli. Besonders schwungvoll war die anschließende Darbietung von "Umbrella" in einer Rock -�n-� Roll-Cover-Version. Und zum Abschluss heizte die Band mit "Hot Fudge" von Robbie Williams ihren Zuschauern noch einmal richtig ein. Das Publikum hatte jedoch noch lange nicht genug. Auch wenn Schlagzeuger Max Weiland (10c) nach zwei Stunden Höchstleistung vermutlich die Arme schwer wurden: um drei Zugaben kam Hitzefrei nicht herum.
Musiklehrer Andreas Steffens darf stolz sein auf die Leistung seiner Band. Neben Felix Lorang sorgten Laura Keil (Trompete), Jann Kolmsee (Posaune) und Tobias Nickels (Baritonsaxophon) für groovige Bläserunterstützung. Außerdem standen auf der Bühne: Denis Bengart (Bass), Frank Lorenz (Gitarre) und Robert Walgenbach (Keyboards, Akkordeon und Gesang). Für den wunderbar nah an der Musik orientierten Ton- und Lichtmix sorgten Mario Düpre und Lukas Wingenfelder.
Das Publikum war sich einig: Das Kommen hatte sich gelohnt. "Man sieht einfach, dass die Spaß haben und auf der Bühne harmonieren", stellte Niklas Becker, Schüler der 10. Klasse, fest. "Das war richtig, richtig gut. Vor allem Gesang und Schlagzeug fand ich klasse", kommentierte Lukas Malburg, ehemaliger Bassist der Schulband, das Konzert. Saxobeat-� habe ihm im ersten Teil am besten gefallen: "Das war mutig, etwas Jazziges zu bringen, das mal gegen den Trend geht." "Großartig! Leidenschaftlicher Einsatz! Dafür komme ich immer wieder gerne an die Schule zurück", war das Fazit eines ehemaligen Lehrers.
Zu hören gibt es Hitzefrei das nächste Mal im Rahmen der Musikalischen Sommernacht des Gymnasiums Hermeskeil am Sonntag, dem 6. Juli ab 17.00 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 27. Mai 2014

Ein klingendes Gymnasium

(Hermeskeil) Ab der 5. Klasse können Schüler des Gymnasiums Hermeskeil Mitglied im Schulorchester werden, jazzige Melodien zaubern und Stücke großer Komponisten spielen. Einmal im Jahr werden das Können und die Fortschritte in einem Konzert in der Schulturnhalle präsentiert. Diesmal erzeugten 90 junge Musiker gemeinsam einen großen Klang.

Hermeskeil. Wenn die jungen Bläserklassen, die Little Big Band und die große Big Band des Hermeskeiler Gymnasiums zum Konzert einladen, gibt es in der Schulturnhalle mit mehr als 200 Zuhörern immer ein volles Haus.
90 junge Musiker hatte Musikpädagoge Stefan Butterbach diesmal vor sich, von Fünftklässlern bis zu ehemaligen Gymnasiasten.
Das Hermeskeiler Gymnasium hat mit Musik einen ganz besonderen Bildungsschwerpunkt gewählt. "Musizieren wirkt sich positiv auf alle Fächer aus", weiß Schulleiter Arno Ranft. Das sei nachgewiesen. Aber in die Bläserklassen melden sich sowieso schon höher Motivierte.
Ab der 7. Klasse können die Schüler Mitglied in der Big Band werden. Daneben gibt es Chöre, die Schulband, eine Musicalgruppe und ein Sinfonieorchester, das von Mario Düpre geleitet wird.
Beide Musikpädagogen saßen einst als Schüler im Sinfonieorchester. "Es geht eine ganze Reihe von Leuten, mehr als 20 in den letzten Jahren, in Richtung professioneller Musik", bestätigt Schulleiter Ranft.
Geübt wurde seit August. 26 neue Musiker schließen diesmal die Lücken, die in jedem Jahr von den abgehenden Abiturienten gerissen werden. Mit "Wade on the Water", ein Gospel, arrangiert von keinem Geringeren als der deutschen Jazz-Legende Peter Herbolzheimer, stellte sich die Big Band vor. "Alles neu macht der Mai" spielten die Fünftklässler, ein echter Kontrast, aber sie spielen ihr Instrument, das sie im Übrigen von der Schule gestellt bekommen, ja auch erst seit ein paar Monaten.
Stevie Winwood, noch eine Legende, ließ mit "Gimme some lovin\'" grüßen. In direktem Vergleich wurde zweimal das James-Bond-Thema gespielt, von Siebtklässlern und der Big Band. Die Fortschritte, die in diesem Zwischenraum erzielt werden, sind verblüffend. Eine knifflige Aufgabe war von Band-Leader Butterbach mit "Crunchy Frog" von Gordon Goodwin gestellt worden. Dieser "knusprige Frosch" stellte hohe Anforderungen an das Zusammenspiel von Rhythmusgruppe, Bass und Klavier. Weiter trauten sich die Schüler auch die Filmmelodie aus Krieg der Sterne von John Williams oder den Santana-Titel "Oye como va" zu. Den vollen 90-Instrumente-Sound bekamen die Zuhörer beim berühmten "Smoke on the Water" von Deep Purple zu hören, dem Titel, der aus der Not geboren wurde, weil das Casino in Montreux am 4. Dezember 1971 abgebrannt war, in dem die Gruppe eigentlich spielen wollte. Am Schluss stellte Butterbach fest: "Musik ist Schwerstarbeit für Kopf und Körper", und dankte für das fleißige Üben.

Erstes Schulkonzert: Diese Fünftklässler spielen ihre Instrumente seit wenigen Monaten und entlocken ihnen bereits Beachtliches. TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 20. Mai 2014

Ohne Helm gibt's was auf die Ohren

Beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" der Stiftung "Jugend forscht" sichern sich Schüler aus Fell, Mehring und Langsur mit zwei Forschungsprojekten den ersten Platz. Auch weitere Jungforscher aus der Region überzeugen.

Trier. Max Fischer aus Langsur ist leidenschaftlicher Rennradfahrer und Nachwuchsforscher. Schon zum dritten Mal nahm er an Jugend forscht teil. Max\' Vater sagt hierzu: "Er interessiert sich im Allgemeinen für Technik und hat immer gute Ideen, die er umsetzen möchte."
Diesmal konnte der 14-jährige Schüler der Realschule plus Irrel seine beiden Hobbies kombinieren und sich damit den ersten Platz beim Landeswettbewerb "Jugend forscht: Schüler experimentieren" im Bereich Arbeitswelt sichern.

Sicherheit an erster Stelle

Gastgeber der Wettbewerbsausstellung war diesmal der Pharmakonzern Boehringer in Ingelheim am Rhein. Max\' Thema "Helmpflicht für Fahrradfahrer - Ohne Helm gibt\'s was auf die Ohren" hat die Jury am meisten überzeugt. Durch mehrere Kontaktschalter an Rad und Helm ertönt eine Warnsirene, wenn der Radfahrer seinen Helm nicht trägt. Im Vorfeld seines Experiments hatte Max 400 Mitschüler befragt und kam zu dem Ergebnis, dass immer weniger Kinder, Jugendliche und vor allem Erwachsene Helme beim Radfahren tragen.
Auch Pauline Adams aus Mehring und Miriam Franzen aus Fell freuen sich mit ihrem Forschungsprojekt "Boden in Gefahr? - Gefahr aus dem Boden? Kupferbelastung in Weinbergsböden in Mehring an der Mosel" über Platz eins im Themengebiet Geo- und Raumwissenschaften. Die beiden Schülerinnen des Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasiums Trier beschäftigen sich mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln im Boden der Rebflächen.
Auf die Idee kamen die beiden 14-Jährigen nicht nur, weil Pauline aus einer Winzerfamilie stammt. Auch in ihrem Wohnort Mehring sorgt das Thema aufgrund eines geplanten Neubaugebiets auf ehemaligen Rebflächen für Diskussionsstoff. Nach ausführlicher Literaturrecherche konnten die beiden Mädchen gesammelte Bodenproben sogar im Labor testen lassen. Unterstützung erhielten sie dabei vom Fachbereich Bodenkunde der Universität Trier. Pauline Adams sagt: "Die Arbeit hat uns Spaß gemacht, weil das Thema Fächer umfasste, die uns auch in der Schule interessieren."
Des Weiteren erreichten Laura Clemens (12), Désirée Heringlehner und Melissa Platz (beide 13) vom Stefan-Andres-Gymnasium Schweich mit ihrem Arbeitstitel "Geschirrtuch ade - oder etwa doch nicht?" den zweiten Platz in der Kategorie Physik.
Auch Joseph Thommes (15) vom Gymnasium in Hermeskeil wurde mit seinem Thema "Game of Life" in der Disziplin Mathematik/Informatik Zweiter. Felix Hofmann von Kap-herr (13) vom Max-Planck-Gymnasium Trier erreichte mit dem Projekt "Konservierung von Obst und Gemüse - Trocknung von Kartoffeln" im Bereich Biologie Platz drei. brau

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 19. Mai 2014

Halbmarathontest mit 15-Kilometer-Rekord

Der Streckenrekord von Olympiateilnehmer Maik Petzold hat nur ein Jahr gehalten: Die Luxemburger Pascal Groben und Vincent Nothum sind 15 Kilometer beim Teba-Radweglauf in Hermeskeil unter 50 Minuten gelaufen.

Hermeskeil. Zwei Wochen vor dem Halbmarathon im Rahmen des Marathons in Luxemburg-Stadt war der Hauptlauf des Teba-Radweglaufs am Samstagnachmittag für viele ein guter Test. Allen voran für die 15-Kilometer-Sieger Yvonne Jungblut und Pascal Groben.
Groben und sein luxemburgischer Landsmann Vincent Nothum, beide bereits mit nationalen Meisterehren dekoriert, ließen von Anfang an keinen Zweifel daran, dass sie den Sieger unter sich ausmachen würden. Bis kurz vor dem Wendepunkt bei Reinsfeld lief das Duo gemeinsam, dann setzte sich Groben ab.
"Es ließ sich gut laufen. Nur der Wind kam irgendwie nie von hinten, sondern bestenfalls von der Seite", erzählte der 36-Jährige. Den im vergangenen Jahr aufgestellten Streckenrekord des Triathleten Maik Petzold verbesserte Groben um 59 Sekunden auf 49:10 Minuten.
Auch Nothum (49:56) blieb noch unter der 50-Minuten-Schallmauer. Den dritten Platz belegte der ehemalige Radweglauf-Sieger Ramon Bernardon (TuS Heltersberg/54:27).
Streckenrekordlerin Jungblut blieb in 1:02:09 Stunden zwar 3:28 Minuten über ihrer Bestzeit, versuchte aber ebenfalls, ihr Renntempo für die 21,1 Kilometer durch Luxemburg zu testen.
Nicht nur beim Streckenrekord, auch beim Ambiente machte der vom Trierischen Volksfreund präsentierte Teba-Radweglauf einen Riesensprung. Bei Sonne und frühsommerlichen Temperaturen lud der neu gestaltete Platz am ehemaligen Bahnhof, auf dem sich nun Start und Ziel befinden, viele Zuschauer zum Verweilen ein.
Wie bereits in den vergangenen Jahren lag dank des Engagements der Hermeskeiler Schulen der Anteil der Jugendlichen an den 531 im Ziel registrierten Läufern mit über 40 Prozent sehr hoch.
Ergebnisse:

(15 km: Frauen bis 1:15 Stunden, Männer bis 60 Minuten, Altersklassensieger; 5 km: Platz 1-3, beste Jugendliche; Nachwuchs: Platz 1-6, Altersklassensieger)
Frauen, 5 km:
1. Claudia Flesch (LTS) 20:14 Minuten, 2. Barbara Monzel (LGM) 21:27, 3. Lena Jobelius (Stadtkapelle Hermeskeil/U20) 24:43. U16: Lena Arndt (SL) 26:22. U18: Maria Knippel (Pfarreiengemeinschaft) 29:16.
Frauen, 15 km:
1. Yvonne Jungblut (LTS/W35) 1:02:09 Stunden, 2. Marion Haas (LGM/W50) 1:10:36, 3. Caroline Steuer 1:13:53, 4. Marion Bayer (SV Olewig) 1:14:23, 5. Birgit Bohr (Spiridon Hochwald/W55) 1:14:56. U18: Jasmin Kurpiela (Veldenzer Moselläufer) 1:41:55. U20: Jennifer Greulach (Wolfer Rennmäuse) 1:39:47. W20: Franziska Görgens (SV Olewig) 1:16:24. W30: Susanne Strupp 1:15:51. W40: Kerstin Haas (LT Büdlich-Breit) 1:20:44. W45: Monika Hübner (LT Mehring) 1:16:48.
Männer, 5 km:
1. Maximilian Karl (SG Osann-Monzel) 18:39 Minuten, 2. Walter Paulus (Pfarreiengeheimschaft) 18:52, 3. Sebastian Clasen (Der TV bewegt) 19:04. U16: Tim Emmerich (Gymnasium Hermeskeil) 21:41. U18: Tim Winkelmann (SL) 19:18. U20: Christian Lofi (Fa. TEBA) 21:41.
Männer, 15 km:
1. Pascal Groben (M35) 49:10 Minuten, 2. Vincent Nothum 49:56 (beide Luxemburg), 3. Ramon Bernardon (TuS Heltersberg) 54:27, 4. Dominik von Wirth (TGK/M20) 55:03, 5. Andreas Bock (PST Trier/M50) 55.25, 6. Alwin Nolles (LGM) 57:29, 7. Frank Großmann (TV Lebach/M40) 57:35, 8. Jens Nagel (Getfit Trier) 59:27. U18: Tizian Kohl 1:27:45. M30: Hendrik Haumann (TGK) 1:02:01. M45: Guido Urbany (LTS) 1:02:23. M55: Uwe Persch und Wilfried Hermesdorf (beide TGK) beide 1:01:57. M60: Theo Hammann (SV Wintrich) 1:07:04. M65: Aloyse Kisch (Luxemburg) 1:07:23. M70: Johannes Herrmann (Schmelz-Hüttersdorf) 1:15:40.
Nachwuchsrennen 1 km:

Mädchen U8-U12:
1. Janine Hennrich (TGK/U12) 3:53 Minuten, 2. Sina Knippel (TVH) 4:01, 3. Maren Spang (Fortuna Saarburg/U10) 4:04, 4. Lena-Marie Horn 4:12, 5. Chantal Bösen (SL) 4:13, 6. Ida Kletke (TGK) 4:15. U8: Maja Decker (Sirona-SC Morbach) 4:25. U14-U16: 1. Ally Pink (GH/U16) 3:56, 2. Lisa Emmerich (GH) 3:56, 3. Sara Winkelmann (SL/U14) 3:57, 4. Natalie Schirra (GH) 4:01, 5. Mathilde Staebel (SL) 4:01, 6. Alida Massmann (TVH) 4:04.
Jungen U8-U12:
1. Joel Ewen (SV Kordel/U12) 3:45, 2. Lucas Klein (TVH) 3:49, 3. Simon Michael (Ambrosius Grundschule Trier) 3:51, 4. Omaar Samatar 3:54, 5. Max Rauland 3:54, 6. Noah Weinand 3:59 (alle Grundschule Hermeskeil). U8: Jonas Jäckel (TV Oberstein) 4:40. U14-U16: 1. Giulio Ehses (SV Eintracht Trier/U16) 3:03, 2. Leon Schommer (GH/U14) 3:19, 3. Maximilian Fuchs 3:19, 4. Constantin Fuchs 3:23 (beide Wittlicher TV), 5. Tim Emmerich (GH) 3:25, 6. Matteo Braun (GH) 3:32.
Abkürzung:
GH = Gymnasium Hermeskeil, LGM = LG Meulenwald Föhren, LTS = Lauftreff Schweich, SL = Silvesterlauf Trier e.V., TGK = TG Konz, TVH = TV Hermeskeil
Im Internet Bilder
und alle Ergebnisse: www.volksfreund.de/laufen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 15. Mai 2014

Gymnasium Hermeskeil beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" erfolgreich

Joseph Thommes, Sarah Anell und Anna Thommes haben erfolgreich am Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" (der Juniorsparte von "Jugend forscht") in Ingelheim teilgenommen. Joseph Thommes erhielt den zweiten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Damit haben auch in diesem Jahr wieder drei Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik beim Landeswettbewerb vertreten.
Joseph Thommes bekam den zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik für seine Arbeit mit dem Thema "Game of Life". Thommes hat das von John Horton Conway 1970 entwickelte System, das auf einem zweidimensionalen zellulären Automaten basiert, implementiert und die entstehenden Strukturen analysiert. Auch Sarah Anell und Anna Thommes haben erfolgreich am Landeswettbewerb teilgenommen. Die beiden Nachwuchsmathematikerinnen stellten Formeln für Knobelaufgaben auf, wie zum Beispiel wie viele Quadrate in einem Quadrat zu finden sind.
Die Hermeskeiler Gymnasiasten wurden von einer Jury bestehend aus je einem Vertreter der Hochschulen, der Industrie und der Schulen geprüft, die sich von den klaren Zielsetzungen der Arbeiten, dem konsequenten Verfolgen der Lösungswege und den fundierten Mathematik- und Informatikkenntnissen der jungen Schüler, die über den Schulstoff hinausgehen, beeindruckt zeigten. Ihr betreuender Lehrer Dr. Marc A. Bauch ist stolz, dass seine Schüler sich wieder gegen leistungsstarke Mitstreiter im Fachgebiet Mathematik/Informatik durchsetzen konnten und unter den Landesbesten einen Preis erhielten: "Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn junge Menschen mit Leidenschaft und Begeisterung an eine Sache herangehen und dann auch dafür belohnt werden." Zahlreiche fachkundige Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in der Ausstellung mit dem Motto "Verwirkliche Deine Idee", die in einer Zeltstadt auf dem Werksgelände von Boehringer Ingelheim stattfand, persönlich ein Bild von den beiden Wettbewerbsbeiträgen der Hermeskeiler Gymnasiasten zu machen.
Die "Jugend forscht"-AG vom Gymnasium Hermeskeil unter der Leitung von Mathematik- und Informatiklehrer Dr. Marc A. Bauch blickt mit insgesamt acht Fachpreisen, fünf Sonderpreisen, einem Lehrerpreis und zwei Schulpreisen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb auf eine erfreuliche und sehr erfolgreiche Bilanz.


 

 

 

 

 

 

 

TV: 14. Mai 2014

Die Sonne bringt den Läufern Probleme


(Trier) Die Trierer SWT-Schullaufmeisterschaften sind das größte Jugendsportfest der Region. Als gestern Vormittag die Sonne zum Jubiläum herauskam, begann für die Sanitäter die Arbeit so richtig: 40 der 1830 Starter mussten behandelt werden.

Trier. Die Zeitnehmer Jens Nagel und Daniel Jacobi zogen ihre Jacken aus. Die Zuschauer auf der mit Schulkindern, Eltern und Lehrern gut gefüllten Haupttribüne des Trierer Moselstadions legten sich noch einmal besonders ins Zeug, um die bis zu 250 Starter der einzelnen Rennen ohrenbetäubend laut anzufeuern. Die Stimmung machte noch einmal einen Satz nach oben.
Glückliche Gesichter, nicht nur bei denjenigen, die nach eineinhalb Kilometern über das Moselstadiongelände als Sieger das Ziel erreichten. "Der Lauf war anstrengend, aber gut. Am Start war es natürlich sehr eng", erzählte Jan Gerth. Der Neunjährige von der Trierer Martin-Grundschule strahlte über seinen Mittelfeldplatz.
Kinder und Jugendliche zur Bewegung motivieren, das sei das wichtigste Ziel der nach Stadt- und Silvesterlauf drittgrößten Laufveranstaltung in Trier, betonte Organisationsleiter Marc Kowalinski von der Trierer Sportakademie immer wieder.
Als gestern die Sonne mit ihrer Wärme ein Loch durch die Wolken fraß, war das nicht nur ein Segen für die zehnten Trierer SWT-Schullaufmeisterschaften. "Morgens waren es noch günstige Bedingungen, aber als die Sonne mehr und mehr herauskam, kam der Sanitätsdienst an seine Belastungsgrenze", erklärte Jörg Ras kopp von der Trierer Berufsfeuerwehr, weshalb die für Trier zuständige Rettungsorganisation sich einschaltete. Man habe dafür gesorgt, dass mehr Fahrzeuge im Moselstadion vor Ort waren. "Damit gewährleistet ist, dass wirklich alle versorgt werden." Insgesamt 40 Schüler mussten laut Rudolf Schönhofen (ebenfalls Berufsfeuerwehr Trier) betreut werden. "Zehn sind zur weiteren Abklärung ins Mutterhaus transportiert worden", sagte Schönhofen. Bei etwa dreiviertel der von Deutschem Roten Kreuz und Feuerwehr behandelten Fälle habe es sich um kreislaufbedingte Beschwerden gehandelt. Der Rest seien Bagatell-Sportverletzungen von Schürfwunden bis zum umgeknickten Fuß gewesen. "Nichts Spektakuläres", ergänzte der Organisationsleiter vor Ort, Sven Ney.
Im Grunde zufrieden mit dem Ablauf der Schullaufmeisterschaft zeigte sich Marc Kowalinski. Im vergangenen Jahr haben mit 60 Schülern wesentlich mehr behandelt werden müssen. "Ich bin froh, dass die Feuerwehr uns so unterstützt hat", sagte der 35-Jährige. Teilweise liege es wohl an der Vorbereitung der Schüler, glaubt Kowalinski.
Der Vergleich mit dem Trierer Stadtlauf würde diese These bestätigen: Bei dem mit fast 3500 Teilnehmern besetzten Lauf, auf dem sich zumeist Erwachsene zielgerichtet vorbereiten, mussten die Sanitäter im vergangenen Jahr 13 Mal eingreifen. Ein Mensch wurde ins Krankenhaus gebracht.
Extra
Mädchen Jahrgang 2006: 1. Nele Kinzig (Ausonius Grundschule), 2. Luzia Schornick (Grundschule Trier-Feyen), 3. Carlotta Wallerius (Grundschule Feyen). 2005: 1. Maren Spang (Grundschule St. Laurentuis), 2. Celine Kämmer (Grundschule Egbert), 3. Lara Bunse (Grundschule Tarforst). 2004: 1. Josi Balles (Grundschule Ellenz-Poltersdorf), 2. Lilian Schmidt (Grundschule Trier-Feyen), 3. Janina Hormisch (Grundschule Tarforst). 2003: 1. Juliane Mindermann (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium), 2. Janine Hennrich (Max-Planck-Gymnasium), 3. Kim Hermesdorf (Ausonius-Grundschule). 2002: 1. Maren Schuhmacher (Max-Planck-Gymnasium), 2. Anika Schilz (Blandine-Merten-Realschule) und Hannah Görgen (Realschule plus Cochem). 2001: 1. Melanie Weilert (Max-Planck-Gymnasium), 2. Inga Jessen (Gymnasium Hermeskeil), 3. Eva Körholz (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium) 2000: 1. Adriana Fuhs (Friedrich-Spee-Gymnasium), 2. Anna Höller (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium), 3. Anna Meyer (Gymnasium Konz). 1999: 1. Gwendoline Hertel (Angela-Merici-Gymnasium), 2. Carolin Stoffel (Gymnasium Konz), 3. Pauline Adams (Angela-Merici-Gymnasium). 1998: 1. Lea Scherer (Blandine-Merten-Realschule), 2. Zoe Salm (Angela-Merici-Gymnasium), 3. Zawah Duraid Basel (Humboldt Gymnasium Trier). 1997: 1. Maren Geib (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium), 2. Katharina Kratz (Gymnasium Hermeskeil), 3. Julia Warnatz (Gymnasium Konz). Jungen Jahrgang 2006: 1. Michael Stüttgen (Grundschule Mertesdorf), 2. Linus Roth (Grundschule Leiwen), 3. David Schramm (Grundschule St. Martin Wiltingen). 2005: 1. Lennart Mohr (Grundschule Cochem), 2. Roman Ries (Grundschule Tarforst), 3. Simon Michael (Grundschule Ambrosius). 2004: 1. Lucas Raueiser (Grundschule Cochem), 2. Jephta Garbe (Grundschule Ralinen), 3. Niklas Gouverneur (Grundschule Tarforst). 2003: 1. Joel Ewen (Privatschule St. Maximin), 2. Jonas Steinmetz (Grundschule Kyllburg), 3. Luis Trunk (Grundschule Tarforst). 2002: 1. Toan Kuhl (Gymnasium Hermeskeil), 2. Jan Thielmann (Max-Planck-Gymnasium), 3. Hendrik Wilms (Max-Planck-Gymnasium). 2001: 1. Leon Schommer (Gymnasium Hermeskeil), 2. Niklas Schiffels (Max-Planck-Gymnasium), 3. Paul Klein (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium). 2000: 1. Giulio Ehses (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium), 2. Lucas Frensch (Friedrich-Spee-Gymnasium), 3. Jonas Fischer (Max-Planck-Gymnasium). 1999: 1. Vincent Bertrams (Max-Planck-Gymnasium), 2. Maximilian Klos (Realschule plus Saarburg), 3. Jakob Heinz (Realschule plus Saarburg). 1998: 1. Tim Winkelmann (Auguste-Viktoria-Gymnasium), 2. Lucas Meyer (Gymnasium Konz), 3. Pascal Kirchartz (IGS Trier). 1997: 1. Julian Müller (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium), 2. Kilian Willems (Max-Planck-Gymnasium), 3. Tarek Bakali (Max-Planck-Gymnasium). teu

Rennen um dem Titel: Mehr als 1800 Schüler kämpfen bei den Laufmeisterschaften um die besten Platzierungen. Tv-Foto: Friedemann Vetter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Mai 2014

Gymnasium Hermeskeil erneut bei Landeswettbewerb erfolgreich



(Hermeskeil) Die Schüler des Gymnasiums Hermeskeil Joseph Thommes, Sarah Anell und Anna Thommes haben erfolgreich am Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" (der Juniorsparte von "Jugend forscht") in Ingelheim teilgenommen. Joseph Thommes erhielt einen zweiten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik.

Hermeskeil. Drei Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil haben die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik erfolgreich beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" vertreten. Joseph Thommes erhielt den zweiten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik für seine Arbeit mit dem Thema "Game of Life". Thommes hat das von dem Erfinder mathematischer Spiele, John Horton Conway, 1970 entwickelte System, das auf einem zweidimensionalen zellulären Automaten basiert, in einen Prozessablauf integriert und die Strukturen analysiert.
Auch Sarah Anell und Anna Thommes haben erfolgreich am Landeswettbewerb teilgenommen. Die beiden Nachwuchsmathematikerinnen stellten Formeln für Knobelaufgaben auf, wie zum Beispiel wie viele Quadrate in einem Quadrat zu finden sind. Die Hermeskeiler Gymnasiasten wurden von einer Jury bestehend aus je einem Vertreter der Hochschulen, der Industrie und der Schulen geprüft, die sich von den klaren Zielsetzungen der Arbeiten und den fundierten Mathematik- und Informatikkenntnissen der Schüler beeindruckt zeigten.
Zahlreiche Preise erlangt
Ihr betreuender Lehrer Marc Bauch ist stolz, dass seine Schüler sich wieder gegen leistungsstarke Mitstreiter im Fachgebiet Mathematik/Informatik durchsetzen konnten und unter den Landesbesten einen Preis erhielten: "Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn junge Menschen mit Leidenschaft und Begeisterung an eine Sache herangehen und dann auch dafür belohnt werden", sagt Bauch. Zahlreiche fachkundige Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in der Ausstellung mit dem Motto "Verwirkliche Deine Idee", die auf dem Werksgelände von Boehringer Ingelheim stattfand, persönlich ein Bild von den beiden Wettbewerbsbeiträgen der Hermeskeiler Gymnasiasten zu machen. Die Jugend-forscht-AG vom Gymnasium Hermeskeil unter der Leitung von Marc Bauch blickt mit acht Fachpreisen, fünf Sonderpreisen, einem Lehrerpreis und zwei Schulpreisen bei dem Nachwuchswettbewerb auf eine erfolgreiche Bilanz. red

Die erfolgreichen Hermeskeiler Schüler Anna Thommes, Sarah Anell, und Joseph Thommes mit ihrem Lehrer Marc Bauch. Foto: privat

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 08. Mai 2014

"Game of Life" und Quadrate in Quadraten"



Drei Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil präsentieren beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren"
Am 8. und 9. Mai 2014 heißt es wieder Daumen drücken für drei junge Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil. Im Landeswettbewerb von "Schüler experimentieren" (der Juniorsparte von "Jugend forscht") werden dann in Ingelheim die besten Jungforscher des Bundeslandes gekürt.

Dieses Jahr steht Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb unter dem Motto "Verwirkliche Deine Idee". Von diesem Aufruf ließen sich deutschlandweit 12.298 Jungen und Mädchen inspirieren - so viele wie nie zuvor. In den zehn rheinland-pfälzischen Regionalwettbewerben von "Schüler experimentieren" haben sich 107 Teilnehmer im Alter von neun bis 14 Jahren mit ihren Einzel- und Gruppenarbeiten gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt und für den Landesentscheid in Ingelheim qualifiziert. Die Gewinner der Regionalwettbewerbe werden mit ihren insgesamt 59 Arbeiten ein breites Spektrum aus den Gebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik an selbst gestalteten Ständen in einer Zeltlandschaft auf dem Werksgelände von Boehringer Ingelheim einem Fachpublikum präsentieren. Drei von ihnen kommen wieder vom Gymnasium Hermeskeil: Joseph Thommes, Sarah Anell und Anna Thommes. Damit vertreten dieses Jahr wieder zwei Wettbewerbsbeiträge vom Gymnasium Hermeskeil die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Joseph Thommes hat das von John Horton Conway 1970 entwickelte "Game of Life", das auf einem zweidimensionalen zellulären Automaten basiert, implementiert und die entstehenden Strukturen analysiert. Sarah Anell und Anna Thommes haben Formeln für Knobelaufgaben aufgestellt, wie zum Beispiel wie viele Quadrate in einem Quadrat zu finden sind.
Das Gymnasium Hermeskeil fördert seit fünf Jahren besondere Leistungen in den Fächern Mathematik und Informatik durch die jährliche Teilnahme am Wettbewerb "Schüler experimentieren", um talentierte Schüler schon früh ab Klassenstufe 5 an mathematische und informatische Problemstellungen und Denkweisen heranzuführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 04. Mai 2014

Gymnasiasten experimentieren


(Hermeskeil) Daumen drücken für die Hermeskeiler Gymnasiasten Joseph Thommes, Sarah Anell und Anna Thommes heißt es am 8. und 9. Mai. Im Landeswettbewerb von "Schüler experimentieren" (der Juniorsparte von "Jugend forscht") werden dann in Ingelheim die besten Jungforscher des Bundeslandes gekürt.
Deutschlandweit haben sich 12 298 Jungen und Mädchen mitgemacht - so viele wie nie zuvor. In den zehn rheinland-pfälzischen Regionalwettbewerben haben sich 107 Teilnehmer im Alter von neun bis 14 Jahren durchgesetzt und für den Landesentscheid qualifiziert. In Ingelheim präsentieren sie ihre insgesamt 59 Arbeiten aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsgebieten. Der Hermeskeiler Schüler Joseph Thommes hat das von John Horton Conway 1970 entwickelte "Game of Life", das auf einem zweidimensionalen zellulären Automaten basiert, implementiert und die entstehenden Strukturen analysiert. Sarah Anell und Anna Thommes haben Formeln für Knobelaufgaben aufgestellt, wie zum Beispiel wie viele Quadrate in einem Quadrat zu finden sind.
Das Gymnasium Hermeskeil fördert seit fünf Jahren besondere Leistungen in den Fächern Mathematik und Informatik durch die jährliche Teilnahme am Wettbewerb "Schüler experimentieren". red

 

 

 

 

 

 

 

TV: 10. April 2014

Saarburgerin und Hermeskeiler debattieren am besten

Starker Auftritt junger Redetalente: Beim Landesfinale Jugend debattiert haben eine Schülerin aus Saarburg und ein Schüler aus Hermeskeil jeweils den ersten Platz belegt. Sie können sich jetzt für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren.

Saarburg/Hermeskeil/Mainz. Den ersten Platz beim Landesfinale Jugend debattiert hat in diesem Jahr eine Schülerin aus Saarburg belegt. Die 15-jährige Charlotte Recktenwald vom Gymnasium Saarburg überzeugte die Jury in Mainz mit ihrer Ausdrucksstärke. Sie argumentierte eindrucksvoll gegen die Wiedereinführung der verbindlichen Empfehlung für den Besuch weiterführender Schulen.
Auch der 18-jährige Niklas Eiden vom Gymnasium Hermeskeil konnte bei der Frage "Soll bei Wahlen zum Landtag Rheinland-Pfalz die 5-Prozent-Hürde auf 3 Prozent abgesenkt werden?" den Landeswettbewerb der Jahrgangsstufen elf bis 13 für sich entscheiden. Er trat überzeugend für eine Absenkung der Hürde ein.
Die Regeln des Wettbewerbs sind klar abgesteckt: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Wer Pro oder Kontra debattiert, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.
Rund 6 725 Schüler in 62 Schulen haben sich im laufenden Schuljahr in Rheinland-Pfalz im Rahmen einer Unterrichtsreihe an Jugend debattiert beteiligt. Die Wettbewerbe fanden zuvor auf Schul- und Regionalebene statt.
Die Debattensieger und die Zweitplatzierten Johannes Gold, 13 Jahre, vom Görres-Gymnasium in Koblenz, und Nico Halkenhäuser, 19 Jahre, vom Leininger Gymnasium in Grünstadt, vertreten Rheinland-Pfalz zunächst bei der Qualifikation zur Bundesebene in Berlin.
In der Bundeshauptstadt werden sich am 28. Juni dann die acht besten Debattanten aus ganz Deutschland im Bundesfinale gegenüberstehen. red

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 10. April 2014

Nachwuchsinformatikerin vom Gymnasium Hermeskeil präsentiert beim Landeswettbewerb


Nachwuchsinformatikerin vom Gymnasium Hermeskeil präsentiert beim Landeswettbewerb "Jugend forscht"
Informationsgehalt von Bitmaps, Riechstoffe und die Sprache der Erdmännchen - auch die diesjährigen Teilnehmer des Landeswettbewerbs "Jugend forscht" haben spannende Ergebnisse vorzuweisen. Eine von ihnen kommt wieder vom Gymnasium Hermeskeil.
Kommenden Donnerstag werden in Ludwigshafen die Landessieger bekannt gegeben, wie der Chemiekonzern BASF mitteilte. Insgesamt 1350 Nachwuchsforscher haben dieses Jahr in Rheinland-Pfalz mitgemacht, in die Endrunde schafften es 58 von ihnen. Darunter ist die 18-jährige Abiturientin Natalie Gdanitz vom Gymnasium Hermeskeil, die sich mit dem Informationsgehalt von Bitmaps beschäftigte. Sie hat ein Programm modelliert und implementiert, mit dem sie in Rastergrafiken Bildpunkte entfernen und dann über die Nachbarpixel wieder rekonstruieren kann. Aus der Qualität der rekonstruierten Bilddatei leitet die Nachwuchswissenschaftlerin den Informationsgehalt der Datei ab. Acht Projekte werden nächste Woche prämiert, die Sieger nehmen im Mai am Bundeswettbewerb teil.

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 06. April 2014

Bitmaps, Riechstoffe und die Sprache der Erdmännchen

Auch die diesjährigen Teilnehmer des Landeswettbewerbs Jugend forscht`` haben spannende Ergebnisse vorzuweisen. Eine von ihnen kommt wieder vom Gymnasium Hermeskeil. Am Donnerstag, 10. April, werden bei der Endrunde in Ludwigshafen die Landessieger bekanntgegeben.

Hermeskeil/Ludwigshafen. Insgesamt 1350 Nachwuchsforscher haben dieses Jahr in RheinlandPfalz beim Landeswettbewerb Jugend forscht mitgemacht. In die Endrunde schafften es 58 von ihnen. Ihre Arbeiten handeln von Themen wie Bitmaps (Dateiformate, die den Aufbau einer Bilddatei beschreiben), Riechstoffen oder der Sprache der Erdmännchen.
Unter den Teilnehmern, die eine Einladung zur Endrunde am Donnerstag in Ludwigshafen erhalten haben, ist die 18-jährige Abiturientin Natalie Gdanitz vom Gymnasium Hermeskeil, die sich mit dem Informationsgehalt von Bitmaps beschäftigte. Sie hat ein Programm entwickelt, mit dem sie in Rastergrafiken Bildpunkte entfernen und dann über die Nachbarpixel wieder rekonstruieren kann. Aus der Qualität der rekonstruierten Bilddatei leitet die Nachwuchswissenschaftlerin den Informationsgehalt der Datei ab.
Acht Projekte werden am Donnerstag in Ludwigshafen prämiert, die Sieger nehmen im Mai am Bundeswettbewerb teil. red

Stellt ihre Arbeit in der Endrunde von Jugend forscht in Ludwigshafen vor: Natalie Gdanitz vom Gymnasium Hermeskeil. Foto: Gymnasium

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 10. April 2014

"ABI BALBOA 2014"


Am 28. März 2014, wurde der diesjährige Abiturjahrgang im Beisein zahlreicher Gäste in der Hochwaldhalle in Hermeskeil verabschiedet. Schulleiter Arno Ranft begrüßte die Anwesenden. 89 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs erreichten das Ziel, der Schnitt lag bei 2,54. Die Erfolgreichsten waren Mathias Kasper (1,2), Jessica Kirsch (1,3) und gleichauf Alexandra Fiedler und Alina Paulus (1,4 bei 753 Punkten); somit stellten alle vier die diesjährigen Träger des Gazinski-Preises für das beste Abitur.
Nachdem sich Senta Wittig und Thorsten Bock über den Sozialpreis der Ministerin freuen konnten, kam man zu den Fachpreisen:
Thorsten Bock war es auch, der als bester Sportler die Pierre-de-Coubertin-Medaille aus der Hand von Frau Weltmann (Sportjugend Rheinland) entgegennehmen konnte.
Schülerinnen und Schüler, die exzellente Leistungen erbracht hatten, wurden unter einer kurzen Laudatio der Fachlehrerin/des Fachlehrers ausgezeichnet. So ging der Mathematikpreis der Deutschen Mathematikervereinigung von Herrn Heinz an Pascal Keil, der Physikpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft von Herrn Fandel an Jessica Kirsch und Mathias Kasper, der Biologiepreis des Verbandes Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland von Herrn Längsfeld an Natalie Gdanitz, der Chemiepreis der Gesellschaft deutscher Chemiker von Frau Kowoll an Katharina Weber, der Informatikpreis für Schulen der Universitäten Kaiserslautern und Saarbrücken (MPI) von Herrn Uhrhan an Hendrik Meerkamp, die beiden Politikpreise (gestiftet von Katharina Barley, MdB, und Jutta Steinruck, EP), initiert von Herrn Bach, an Mirjam Schirra und Lukas Wagner. Zudem wurde die journalistische Tätigkeit von Andrea Schikorr mit dem Sonderpreis Journalismus , einem Buchpreis von Herrn Dr. Josef Barth, gewürdigt.
Die Schülerrede gestalteten Klara-Marie Becker, Mirjam Schirra und Thorsten Bock, für das Kollegium sprach Herr Uhrhan. Der Chor der Abiturienten, dirigiert von Herrn Steffens, sowie das Schulorchester unter der bewährten Leitung von Mario Düpre, gaben den feierlichen Rahmen für diese gelungene Veranstaltung.
Abiturienten 2014:
Rebekka Adams Grimburg, Ann-Kathrin Backes Nohfelden, Lucia Bales Lorscheid, Lavinia Baltes Dhronecken, Marie-Christine Barra Nonnweiler, Alexander Becker Hermeskeil, Klara-Marie Becker Hermeskeil, Maximilian Becker Lorscheid, Niklas Berens Farschweiler, Rebecca Bernarding Wadern, Carolin Biwer Rascheid, Thorsten Bock Nonnweiler, Jonas Böttger Gusenburg, Patrizia Duhr Kell am See, Christopher Ehrit Beuren, Lisa Eiden Hermeskeil, Helena Feilen Hermeskeil, Alexandra Fiedler Malborn, Dominik Gärtner Nonnweiler, Friederike Gärtner Nonnweiler, Natalie Gdanitz Kell am See, Lena Gessner Hinzert-Pölert, Franziska Gluding Hermeskeil, Michael Godula Thalfang, Maria-Cristina Greco Gusenburg, Megan Gross Züsch, Chantal Hahn Nonnweiler, Jennifer Haupenthal Damflos, Christoph Heib Rascheid, Maximilian Heib Beuren, Nils Heinen Thalfang, Laura Hippchen Kell am See, Kati Hoff Wadern, Sarah Hogen Gusenburg, Lena Jacobi Hermeskeil, Michael Jost Schillingen, Michael Junk Wadern, Mathias Kasper Wadern, Pascal Keil Kell am See, Nick Kettern Schillingen, Jessica Kirsch Osburg, Jonathan Koch Thalfang, Michael Koch Thalfang, Niko Koch Gusenburg, Johannes Kochems Nonnweiler, Kerstin Krämer Waldweiler, Patrick Krammes Nohfelden, Magdalena Kraus Hermeskeil, Max Lauer Kell am See, Nadine Laux Wadern, Carmen Lehnen Osburg, Dayn-Jannik Loch Beuren, Kristina Malburg Damflos, Laura Marmit Grimburg, Luisa Marx, Kell am See, Anika Maßmann Damflos, Hendrik Meerkamp Reinsfeld, Annika Mege Nonnweiler, Milena Moser Hermeskeil, Caroline Müller Wadern, Marie Müller Bescheid, Alina Paulus Gusenburg, Benjamin Petri Beuren, Nele Pietzsch Geisfeld, Judith Piroth Hermeskeil, Lukas Prümm Hermeskeil, Marie-Therese Reinert Nonnweiler, Vivien Saar Nonnweiler, Andrea Schikorr Lorscheid, Mirjam Schirra Reinsfeld, Christian Schmidt Kell am See, Marina Schneider Schillingen, Anna Schonarth Wadern, Carolin Simon Wadern, Theresa Simon Neuhütten, Joanna Sommerfeld Thalfang, Linda Steines Schillingen, Steffen Stroh Wadern, Lucia Ströher Thalfang, Lukas Wagner Rascheid, Katharina Weber Hermeskeil, Sascha Weiler Reinsfeld, Hannah Welter Thalfang, Anna Werner Schillingen, Charlotte Wilhelmi Hermeskeil, Johanna Wilhelmi Hermeskeil, Senta Wittig Nonnweiler, Lukas Zimmer Waldweiler, Martin Zimmermann Wadern.

Von links: Herr Biermann (Vorsitzender des Fördervereins), Mathias Kasper (1. Gazinski-Preisträger, Physikpreisträger), Alexandra Fiedler und Alina Paulus (3. Gazinski-Preisträgerinnen), Jessica Kirsch (2. Gazinski-Preisträgerin, Physikpreisträgerin), Senta Wittig und Thorsten Bock (Sozialpreis der Ministerin; Thorsten Bock zudem Sportpreisträger), Arno Ranft (Schulleiter).

 

 

 

TV: 02. April 2014

Gymnasium Hermeskeil

89 Schüler haben am Gymnasium Hermeskeil ihr Abitur gemacht. Der Schnitt lag bei 2,54. Die Erfolgreichsten waren Mathias Kasper (1,2), Jessica Kirsch (1,3) sowie Alexandra Fiedler und Alina Paulus (beide 1,4 bei 753 Punkten).

Die Abiturienten 2014: Rebekka Adams (Grimburg), Ann-Kathrin Backes (Nohfelden), Lucia Bales (Lorscheid), Lavinia Baltes (Dhronecken), Marie-Christine Barra (Nonnweiler), Alexander Becker (Hermeskeil), Klara-Marie Becker (Hermeskeil), Maximilian Becker (Lorscheid), Niklas Berens (Farschweiler), Rebecca Bernarding (Wadern), Carolin Biwer (Rascheid), Thorsten Bock (Nonnweiler), Jonas Böttger (Gusenburg), Patrizia Duhr (Kell am See), Christopher Ehrit (Beuren), Lisa Eiden (Hermeskeil), Helena Feilen (Hermeskeil), Alexandra Fiedler (Malborn), Dominik Gärtner (Nonnweiler), Friederike Gärtner (Nonnweiler), Natalie Gdanitz (Kell am See), Lena Gessner (Hinzert-Pölert), Franziska Gluding (Hermeskeil), Michael Godula (Thalfang), Maria-Cristina Greco (Gusenburg), Megan Gross (Züsch), Chantal Hahn (Nonnweiler), Jennifer Haupenthal (Damflos), Christoph Heib (Rascheid), Maximilian Heib (Beuren), Nils Heinen (Thalfang), Laura Hippchen (Kell am See), Kati Hoff (Wadern), Sarah Hogen (Gusenburg), Lena Jacobi (Hermeskeil), Michael Jost (Schillingen), Michael Junk (Wadern), Mathias Kasper (Wadern), Pascal Keil (Kell am See), Nick Kettern (Schillingen), Jessica Kirsch (Osburg), Jonathan Koch (Thalfang), Michael Koch (Thalfang), Niko Koch (Gusenburg), Johannes Kochems (Nonnweiler), Kerstin Krämer (Waldweiler), Patrick Krammes (Nohfelden), Magdalena Kraus (Hermeskeil), Max Lauer (Kell am See), Nadine Laux (Wadern), Carmen Lehnen (Osburg), Dayn-Jannik Loch (Beuren), Kristina Malburg (Damflos), Laura Marmit (Grimburg), Luisa Marx (Kell am See), Anika Maßmann (Damflos), Hendrik Meerkamp (Reinsfeld), Annika Mege (Nonnweiler), Milena Moser (Hermeskeil), Caroline Müller (Wadern) Marie Müller (Bescheid), Alina Paulus (Gusenburg), Benjamin Petri (Beuren), Nele Pietzsch (Geisfeld), Judith Piroth (Hermeskeil), Lukas Prümm (Hermeskeil), Marie-Therese Reinert (Nonnweiler), Vivien Saar (Nonnweiler), Andrea Schikorr (Lorscheid), Mirjam Schirra (Reinsfeld), Christian Schmidt (Kell am See), Marina Schneider (Schillingen), Anna Schonarth (Wadern), Carolin Simon (Wadern), Theresa Simon (Neuhütten), Joanna Sommerfeld (Thalfang), Linda Steines (Schillingen), Steffen Stroh (Wadern), Lucia Ströher (Thalfang), Lukas Wagner (Rascheid), Katharina Weber (Hermeskeil), Sascha Weiler (Reinsfeld), Hannah Welter (Thalfang), Anna Werner (Schillingen), Charlotte Wilhelmi (Hermeskeil), Johanna Wilhelmi (Hermeskeil), Senta Wittig (Nonnweiler), Lukas Zimmer (Waldweiler), Martin Zimmermann (Wadern).

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 27. März 2014

Auch Mädels mögen Werkzeuge und Schrauben

 

Männerberufe - Frauenberufe? Heute stehen Mädchen handwerkliche Berufe offen, wenn sie sich trauen und Spaß daran haben. Beim Girl\'s Day haben Schülerinnen Gelegenheit, in von Männern dominierte Branchen hineinzuschnuppern. Acht Schülerinnen aus dem Kreis Trier-Saarburg haben sich einen Tag beim Zigarettenhersteller JTI umgesehen.

Trier. Sina Gorges schaut konzentriert auf das Bauteil, das vor ihr in einen Schraubstock eingespannt ist. Sie soll aber nicht nur zusehen, sondern anpacken. Beherzt greift sie zum Werkzeug und dreht die Schrauben los. Alexander Biesdorf, der die beiden Mädchen beim Girl\'s Day bei der Firma JTI in einige Arbeitsabläufe einführt, nimmt das Teil auseinander und zeigt den Mädchen, wo der Schaden liegt.

Arbeiten mit Spannungsmesser

Obwohl Sina gerne zum Werkzeug gegriffen hat, überzeugt ist sie noch nicht von einem Handwerksberuf. Sie geht auf das Wirtschaftsgymnasium in Trier und strebt eher einen kaufmännischen Beruf an. Trotzdem ist sie interessiert an dem, was bei der Trierer Firma, die Zigaretten herstellt, gemacht wird. "Freunde von mir arbeiten hier, die erzählen immer ein wenig", begründet die 19-Jährige, warum die Wahl beim Girl\'s Day ausgerechnet auf dieses Unternehmen gefallen ist.
Das ist auch bei einigen anderen Teilnehmerinnen der Fall. Jule Hein von der Integrierten Gesamtschule Hermeskeil und Maria Knippel vom Gymnasium Hermeskeil sind Töchter von JTI-Mitarbeitern. Sie lassen sich von Jürgen Biermann elektronische Bauteile zeigen und erklären und dürfen dann selber einmal mit einem Spannungsmesser arbeiten. "Ich könnte mir vorstellen, einen handwerklichen Beruf zu lernen", sagt Jule Hein. Und auch Maria Knippel hält eine solche Berufswahl für denkbar.
Bei JTI faszinieren sie vor allem die riesigen Maschinen, mit denen die Zigaretten hergestellt werden. Dass es bei der Produktion auch Ausschussware gibt, erfährt Lena Wengler vom Wirtschaftsgymnasium in Trier. Sie staunt, als sie vor der großen Wanne voller Zigaretten steht, die nicht in den Handel gehen. Doch Andreas Densborn erklärt, dass der Tabak weiter verwendet wird. Lediglich die Umhüllung der Zigarette wird vernichtet.
Für Lena ist das spannend. "Ich wollte gerne wissen, wie Zigaretten hergestellt werden", sagt sie. Ob der Tag sie für einen handwerklichen Beruf begeistert hat, weiß sie noch nicht. Bisher hat die 18-Jährige noch keine konkrete Vorstellung von ihrem weiteren Werdegang. "Das wäre schon eine Option", sagt dagegen Bianca Diendorf, die das Auguste-Viktoria-Gymnasium in Trier besucht. Sie hat Bekannte, die bei JTI arbeiten und wollte das Unternehmen deshalb kennenlernen. "Es ist interessant", lautet das Fazit der 16-Jährigen und der 15-jährige Nina Friedrichs vom Angela-Merici-Gymnasium in Trier.
Dass sich die Firma nicht nur am Girl\'s Day um weiblichen Nachwuchs bemüht, erklärt Robert Nummer, der die jungen Damen an dem Tag begleitet. Es gibt und gab schon weibliche Auszubildende in den Bereichen Mechanik und Elektronik.

Alexander Biesdorf erklärt den Mädchen, wie ein Bauelement auseinander montiert wird. Anne-Katrin Flesch (links) probiert es selbst aus, Sina Gorges schaut zu. TV-Foto: Nora John

 

Extra

Wisst ihr schon, was ihr mal werden wollt? Jungen wollen ja gerne Automechaniker oder Elektriker werden. Viele Mädchen möchten dagegen lieber im Büro arbeiten oder etwas mit Kindern machen. Das muss aber nicht so sein, denn grundsätzlich steht fast jeder Beruf für Frauen und Männer offen. Viele trauen sich nur einfach nicht. Deshalb ist es interessant für Mädchen, mal Berufe kennenzulernen, bei denen mit Werkzeug geschafft wird. Denn das können auch Frauen gut. Beim Girl\\'s Day, also dem Mädchentag, können sie sich Werkstätten anschauen und gucken, ob sie später so einen Beruf lernen möchten. noj

Extra
In der Region Trier gibt es knapp 50 Firmen und Institutionen, die sich am Girl\\'s Day beteiligen. Darunter sind Einrichtungen wie die Uni Trier, Polizei, Bundeswehr oder SWT. Aber auch Firmen wie ein Malerbetrieb oder eine Messerschmiede nehmen teil. Schätzungsweise 1300 Mädchen nehmen am Girl\\'s Day teil. Parallel dazu gibt es einen Boy\\'s Day bei dem Jungen in Kindertagesstätten, Seniorenheime oder andere Branchen hinein schnuppern können, bei denen mehr Frauen arbeiten. noj

 

 

 

 

 

 

 

TV: 14. März 2014

Schüler ärgern sich über vollen Bus



Eltern und Schüler aus Osburg beschweren sich über die Zustände im Linienbus 202, der die Kinder vom Hermeskeiler Gymnasium nach Hause bringt. Der Bus sei regelmäßig überfüllt, weshalb die Fahrer auch schon Kinder an der Haltestelle zurückgelassen hätten. Der Busbetrieb hat jetzt eine zusätzliche Fahrt eingerichtet und kündigt weitere Verbesserungen an.

Osburg/Hermeskeil. Mittwoch, 13.12 Uhr, vor dem Hermeskeiler Gymnasium: Dutzende Schüler drängeln sich vor der Linie 202 der Rhein-Mosel-Bus Verkehrsgesellschaft (RMV). Der Bus, der Richtung Osburg fährt, ist schon gut gefüllt. Der Fahrer fordert die Kinder auf, im Bus weiter nach hinten durchzugehen. Trotzdem haben vier Mädchen Pech. Sie bleiben an der Haltestelle zurück.

Das Problem: Dieses Szenario erleben die Achtklässlerinnen Timea Heising und Sofie Weinmeister aus Osburg nicht zum ersten Mal. "Der Bus kommt von der IGS schon voll hier an", sagt Sofie. Unter den Gymnasiasten breche regelmäßig ein "Kampf" um die letzten Plätze aus. "Alle rennen, schubsen und setzen die Ellbogen ein", ergänzt Timea. Freitags sei es am schlimmsten, dann kämen die Ganztagsschüler hinzu. "Meine Mutter verlegt Termine, damit sie mich abholen kann", sagt Sofie.

Die Beschwerden: Anfang Februar habe sich die Situation "verschärft", sagen die Mädchen. Nach dem Unfall bei Geisfeld, bei dem ein Schulbus umkippte und acht Kinder verletzt wurden, hätten sie "genug" gehabt. Die ganze Klasse habe über die Schule Beschwerden an die RMV geschrieben. Auch Timeas Vater Michael Heising beklagte sich: "Im Viehtransporter wird jede Kuh sicherer transportiert als unsere Kinder im Schulbus", sagt er. Es könne nicht sein, dass Kinder stehen gelassen würden und "trotz so vieler Beschwerden nichts passiert". Elmar Haupenthal, zweiter stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Hermeskeil, bestätigt die Proteste: "Wir haben deshalb massiv Druck gemacht." Jeder Schüler müsse im Bus "zumindest einen sicheren Stehplatz mit genug Abstand und Haltemöglichkeiten" haben. Die Rhein-Mosel-Bus Verkehrsgesellschaft habe jetzt reagiert.

Lösungsversuche: Es sei seit September 2013 bekannt, dass die 13.12-Uhr-Fahrt der Linie 202 freitags "sehr voll" sei, bestätigt RMV-Verkehrsmanager Joachim Huber. Man habe damals 90 Schüler im Bus gezählt, weshalb freitags ein späterer Bus zusätzlich Osburg angefahren habe. Seit im Februar und März zweimal Schüler in Hermeskeil zurückgelassen wurden, fahre der zweite Bus an allen Werktagen um 13.24 Uhr am Gymnasium ab. Wegen der späteren Abfahrt "drängten" die Schüler aber in den ersten Bus.

Kontrolle: Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg, zuständig für den Schülertransport, hat am 6. März 68 Schüler im ersten Bus gezählt. 71 Sitz- und Stehplätze dürfen genutzt werden. "Die zulässige Kapazität war nicht überschritten", sagt Sprecherin Martina Bosch. Im späteren Bus habe man 47 Schüler gezählt, davon sechs aus Osburg. Wegen "verschiedener Unterrichtszeiten" könne sich die Situation "täglich anders" darstellen. Dank des Ersatzbusses könnten aber alle Schüler nach Osburg befördert werden - im zulässigen Zeitrahmen von 30 Minuten nach Schulende.

Vorschläge der Eltern: Der Osburger Manfred Hühn, dessen Sohn das Gymnasium besucht, vermutet, dass viele Kinder der Alternative nicht trauen. Die Busse müssten "besser zeitgleich" abfahren. Michael Heising plädiert außerdem dafür, "weniger Stehplätze" zuzulassen. Laut RMV müssten für eine zeitgleiche Abfahrt beide Busse "sehr spät" in Hermeskeil starten, was "nicht im Interesse der Mehrheit der Osburger Schüler" sei. Nach Auskunft des Kreises dürfen laut Gesetz sämtliche zugelassenen Stehplätze im Linienverkehr genutzt werden. Mit den Unternehmen sei jedoch vereinbart, nur 70 Prozent davon zu nutzen. Eine weitere Einschränkung würde "erhebliche Mehrkosten" erzeugen.

Größerer Bus: Damit das Gedrängel im ersten Bus dennoch entschärft wird, startet laut RMV ab dieser Woche ein größerer Überlandlinienbus mit 49 Sitz- und 50 Stehplätzen am Gymnasium. Damit steige die Platzzahl insgesamt von 71 auf 84.

Meinung
Alternative jetzt auch nutzen!
Dass Kinder im Schulbus keinen Platz mehr finden und an der Haltestelle stehen gelassen werden, darf nicht passieren. Es war deshalb absolut richtig, dass sich Schüler, Eltern und auch die Schulleitung massiv beim zuständigen Verkehrsbetrieb beschwert haben. Dieser hat zweimal reagiert und mittlerweile auch eine für alle akzeptable Lösung gefunden. Der Ersatzbus startet nur zwölf Minuten später am Hermeskeiler Gymnasium, fährt an allen Werktagen und steuert in Osburg dieselben drei Haltestellen an wie der frühere Bus. Natürlich, wer nach der sechsten Stunde schnell nach Hause möchte, für den ist das Warten auf den nächsten Bus nicht ideal. Zwölf Minuten können den Kindern aber durchaus zugemutet werden - und für einen ziemlich sicheren Sitzplatz sollte sich das Warten allemal lohnen. Es liegt jetzt an den Schülern, diese Alternative auch zu nutzen. trier@volksfreund.de

Nicht immer geht es beim Warten auf den Bus so entspannt zu wie auf diesem Bild. Nach der sechsten Stunde streiten sich Schüler des Hermeskeiler Gymnasiums häufig um die letzten freien Plätze im Bus nach Osburg. Eltern und Kinder klagen darüber, dass der Bus regelmäßig überfüllt sei. Mittlerweile scheint eine Lösung gefunden. TV-Foto: Christa Weber

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 14. März 2014

Planspiel Börse: Sparkassen ehren beste regionale Spielgruppen

Mehr als 100 Schüler und Lehrer sind am Freitag bei der Siegerehrung des Planspiels Börse von den vier regionalen Sparkassen ausgezeichnet worden. Zunächst wurde das Verlagshaus von Kooperationspartner Volksfreund besichtigt, am Abend fieberten die Jung-Aktionäre in der Arena mit den Trierer Basketballern.

Sie waren im Herbst 2013 erfolgreich eingetaucht in die Welt von Aktien, jetzt wurden die besten regionalen Schüler-Spielgruppen des Planspiels Börse geehrt und belohnt. Die vier regionalen Sparkassen – Sparkasse Trier, Sparkasse Mittelmosel EMH sowie die Kreissparkassen Bitburg-Prüm und Vulkaneifel – haben am Freitag die Sieger der 31. Auflage der Börsen-Simulation gemeinsam ausgezeichnet.
Über 400 Spielgruppen mit weit über 1000 Schülern aus der ganzen Region hatten zwischen Oktober und Dezember Aktien gekauft und verkauft, um ihr virtuelles Kapital von 50.000 zu vermehren. Den größten Gewinn aller regionalen Spielgruppen erreichten dabei die „Aktienbarone“ von der Integrierten Gesamtschule Hermeskeil mit einem Endstand von 56.338,23 Euro, was ihnen auf Landesebene den fünften Platz – und natürlich den Sieg im Bereich der Sparkasse Trier – einbrachte.
Über 100 Schüler und ihre betreuenden Lehrer waren am Freitag Gast der Sparkassen und des Trierischen Volksfreunds, der zum vierten Mal Kooperationspartner des Planspiels Börse war. Der Volksfreund hatte im Rahmen der Siegerehrung die Spielgruppen zu einer Betriebsbesichtigung ins Druck- und Verlagsgebäude in Trier eingeladen, um hinter die Kulissen einer Tageszeitung zu blicken. Dort sahen die Jung-Aktionäre auch die Baustelle, wo bis Juni die rund acht Millionen Euro teure neue Druckmaschine installiert wird.
Volksfreund-Chefredakteurin Isabell Funk lobte die Zusammenarbeit und das Projekt: „Wir sind gerne Partner des Planspiels Börse, weil wir uns nicht nur als Informationsmittler verstehen, sondern weil wir gerne Partner sind bei sinnvollen und lehrreichen Aktionen, die in die Gesellschaft hineinwirken.“
Jede Spielgruppe hatte im Projektzeitraum täglich den Volksfreund in die Schule erhalten, als weitere Informationsquelle für Aktienkäufe und Verkäufe.
Nach der Besichtigung ging es für die Sieger-Spielgruppen weiter in die Arena, wo jede Sparkasse ihre Sieger im Vorfeld des Basketballspiels zwischen der TBB Trier und MHP Riesen Ludwigsburg ehrte. Dort erhielten auch die drei besten Spielgruppen der gemeinsamen regionalen Nachhaltigkeitswertung ihre Preise – in dieser Kategorie lagen am Ende die „Lehman Brothers“ vom Regino-Gymnasium Prüm ganz vorne. Auch Vertreter der TBB-Basketballer gratulierten den Gewinnern – und stimmten Schüler und Lehrer auf das Basketballspiel ein. Und nach der Schluss-Sirene wartete eine weitere Überraschung auf die Teilnehmer, denn sie erhielten den druckfrischen TV als Erinnerung an die Siegerehrung.
 
Die Sieger

Diese jeweils drei Spielgruppen schnitten beim Planspiel Börse 2013 am erfolgreichsten ab:

Sparkasse Trier:

1. Die Aktienbarone (Integrierte Gesamtschule Hermeskeil) 56.338,23 Euro,
2. EmAnZa Finanzen (Geschwister-Scholl-Schule Saarburg) 55.192,16 Euro,
3. Weihnachtsmann und Co KG (Gymnasium Hermeskeil) 54.530,02 Euro

Sparkasse Mittelmosel EMH: 

1. Die Bänkermafia (Cusanus-Gymnasium Wittlich) 55.058,36 Euro,
2. Dieverlierer (Integrierte Gesamtschule Zell) 54.423,62 Euro,
3. A-Team (Integrierte Gesamtschule Zell) 54.286,65 Euro

Kreissparkasse Bitburg-Prüm

1. DEKA (Berufsschule Prüm) 54.732,59 Euro,
2. BörsenCrasher (Theobald-Simon-Schule Bitburg) 52.823,48 Euro,
3. Die Cracker (Regino Gymnasium Prüm) 52.312,39 Euro

Kreissparkasse Vulkaneifel:

1. Bulle und Bär (Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun) 53.157,81 Euro,
2. Die Volksbanker (Sankt-Matthias-Gymnasium Gerolstein) 51.972,65 Euro,
3. Ultimate Banking (Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun) 51.659,12 Euro

Nachhaltigkeitswertung: 

1. „Lehman Brothers“ (Regino Gymnasium Prüm),
2. „Die Bänker“ (Realschule plus Cochem)
3. „Incredibles“ (Cusanus-Gymnasium Wittlich).

Teilnehmer des Planspiel Börse zu Besuch in der Volksfreund-Druckerei. Foto: Friedemann Vetter

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. März 2014

Politik hautnah erleben und gestalten


Im Rahmen einer Lehrfahrt nach Berlin konnten 20 Abiturienten aus Hermeskeil politische Erfahrungen in Berlin sammeln. Sie erfuhren nicht nur viel zur Geschichte der DDR und trafen Zeitzeugen, sondern besuchten auch den Bundestag und trafen den Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier.

Hermeskeil. 20 Abiturienten des Sozialkunde Leistungskurses vom Gymnasium Hermeskeil, konnten Politik hautnah in Berlin erleben. Schon am ersten Tag beschäftigten sich die Schüler mit der Entwicklung der Demokratie in Deutschland. Im Deutschen Dom schauten sie sich zu diesem Thema eine Ausstellung an.
Die Schülern konnten diese Demokratie hautnah erleben - in einem kleinen Plenarsaal konnte jeder seine individuelle Rede halten.
Einen weiteren Einblick in die deutsche Geschichte erlangten die Abiturienten im Stasi-Museum Normannenstraße. In einer Führung wurden ihnen sowohl das Machtprinzip der SED als auch die Abhörmechanismen der Stasi erläutert. Eine Zeitzeugin berichtete von ihren eigenen Erfahrungen mit der Stasi. Unter anderem auch, wie sie selbst beobachtete, dass sie verdächtigt worden ist, einen Fluggleiter zu bauen, um aus der DDR zu flüchten.

Führung mit einem Zeitzeugen

Um den Machenschaften in der DDR noch weiter auf den Grund zu gehen, besuchten die Schüler am zweiten Tag ihrer Reise das Stasigefängnis Hohenschönhausen. Auch hier führte sie ein Zeitzeuge, der selbst inhaftiert war, durch die dunklen Zellen des Gefängnisses. Doch nicht nur die vergangene, sondern auch die aktuelle Politik in Deutschland war ein Schwerpunkt der Reise. Im Paul-Löbe-Haus erfuhren die Abiturienten mehr über die Architektur und Geschichte des Gebäudes. Sie konnten sogar einen Raum, in dem die Ausschüsse tagen, besichtigen und eine Sitzung selbst nachspielen.
Höhepunkt der Reise war der Besuch im Bundestag. Hier traf die Gruppe den Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier, sogar persönlich. Zum Abschluss führten die Schüler ein Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Katharina Barley von der SPD.
Der Koalitionsvertrag mit der CDU und auch der geplante Mindestlohn boten eine Menge an Gesprächsstoff für die Gruppe. Aber auch der stressige Alltag der Abgeordneten war Thema der Unterhaltung. Sie berichtete den Abiturienten von ihrer Arbeit im Bundestag und welche Pflichten und Termine mit diesem Job verbunden sind. red

Die 20 Abiturienten mit ihren Lehrern im Bundestag. Foto: Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 25. Febr. 2014

Karneval in der Region Trier: Schulleiter mit Pappnasen werden immer seltener



Die Alkoholexzesse rund um Weiberfastnacht 2012 hatten Folgen - auch für die Karnevalsfeiern in den weiterführenden Schulen. Es gibt mehr Kontrollen und Auflagen, parallel dazu weniger Schul- und Klassenpartys. Offenbar gibt es auch ein Stadt-Land-Gefälle. Wie gehen Schulen in der Region Trier mit dem fetten Donnerstag um? Der TV hat nachgefragt.

Eugen Lang, Schulleiter der Kurfürst-Balduin-Realschule plus in Trier muss noch schmunzeln, wenn er an den Moment denkt, als ihn enttäuschte Schüler fragten: "Herr Lang, Sie sind ja gar nicht verkleidet? "Dann habe ich meine Zähne gezeigt", sagt der Direktor. Beim Anblick seiner aufgesteckten Hasenzähne hätten die Schüler vor Lachen auf dem Boden gelegen, erinnert er sich. Eugen Lang ist eigentlich ein Karnevalsmuffel, aber um gute Laune zu verbreiten, schlüpft er an Weiberdonnerstag auch mal in ein Batman-Kostüm - oder steckt sich eben Hasenzähne an. Solche Szenen wie die, die Lang beschreibt, gibt es in den Trierer Schulen offenbar immer seltener.
"An unserer Schule findet an Weiberdonnerstag ein Studientag des Kollegiums statt, die Schüler haben unterrichtsfrei", sagt Ralph Borschel, Schulleiter des Trierer Humboldt-Gymnasiums - und das bereits seit 2008.
Ebenso handhaben es etwa das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, das Gymnasium in Konz und die Integrierte Gesamtschule Trier.

Die Berufsbildende Schule (BBS) Wirtschaft trennt Feiern und Arbeiten rigoros: "Schüler und Kollegen wurden gebeten, auf Fastnachtsfeiern in den Klassenräumen zu verzichten", sagt Schulleiter Reinhold Hoffmann. Denn zum Feiern stünden der Donnerstag ab 12.16 Uhr und die freien Tage zur Verfügung. An der BBS Ernährung, Hauswirtschaft und Sozialpflege sind laut Schulleiterin Martina Groß "klasseninterne Feiern" gestattet. Feste Regeln in Sachen Verkleidung gibt es am Max-Planck-Gymnasium (MPG) und am benachbarten Auguste-Viktoria-Gymnasium (AVG). "Es werden keine Verkleidungen gestattet, die zur Unkenntlichkeit führen", sagt MPG-Chef Armin Huber. Beide Schulen haben sich abgesprochen und einheitliche Regeln aufgestellt: Dazu gehört, dass Unterricht nach Plan stattfindet - allerdings "nur" bis zur sechsten Stunde. "Mit Rücksicht auf die Kinder, die in ihren Heimatgemeinden eng mit den Traditionen in den Vereinen verbunden sind", erklärt AVG-Schulleiter Bernhard Hügle.

Eher eine Ausnahme scheint die zweistündige gemeinsame Feier am Angela-Merici-Gymnasium zu sein.
Die Realschule plus in Saarburg verlagert das Feiern in den privaten Bereich: Statt Fastnachtsfeten in den Klassen findet regulärer Unterricht bis 13 Uhr statt.

"Seit Jahren ist an Weiberfastnacht an unserer Schule normaler Unterricht", sagt auch Christa Breidert, Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule in Hermeskeil. Wenn Schüler verkleidet kommen würden, werde das geduldet, der Unterricht dürfe aber nicht gestört werden.

Auch am Gymnasium in Hermeskeil finden keine Fastnachtsfeiern statt. Kostümierung ist laut Schulleiter Arno Ranft erlaubt - aber selten. Raimund Mirz, Schulleiter des Stefan-Andres-Gymnasiums in Schweich, gibt verkleideten Pennälern ebenfalls grünes Licht: "Sie haben keine Repressalien zu befürchten, sie werden aber in der Minderheit sein, und es wird dann als "uncool" empfunden und eher die Ausnahme sein", meint der Direktor. Klasseninterne Veranstaltungen sind nicht vorgesehen. Anders in Waldrach: Die Schülervertretung am Realschulzweig der Ruwertalschule hat sich für Feiern innerhalb der Klassen ausgesprochen, sagt Schulleiter Michael Elbert.

An allen Schulen herrscht striktes Alkoholverbot, Verstöße haben Folgen. Alle Eltern der Schüler an weiterführenden Schulen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg haben in den vergangenen Tagen einen Brief von Klaus Rüssmann, Abteilungsleiter Schule bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier, erhalten. Darin wird unter anderem an die Eltern appelliert, die Zeit bis zu den Fastnachtstagen zu nutzen, um mit den Kindern gezielt Gespräche "über die Problematik übermäßiger Alkoholkonsum" zu führen. Und es wird auf die Alternativprogramme im Ex-Haus und im Jugendzentrum MJC hingewiesen. "Insgesamt sind wir hier doch weit weg von der Stadt Trier, wir hatten auch in der Vergangenheit keine größeren Probleme", meint der Schulchef der Ruwertalschule.

Extra
Das wünschen sich Schüler vom Weiberdonnerstag in der Schule: Sven Meyer (14), Schüler am Stefan-Andres-Gymnasium in Schweich: "Ich könnte mir vorstellen, mehr Fastnachtliches in der Schule zu machen, statt Unterricht zu haben - eine Feier wäre schön. Viele meiner Kumpels kommen verkleidet in die Schule. Ich selbst auch." Philipp Bonato (16), Schüler an der Regionalschule Salmtal: "Ich finde es gut, dass Fastnacht bei uns in der Schule gefeiert wird. Zum einen, weil der Unterricht dann ausfällt, und weil Vorführungen von Schülern witzig sind." Moritz Stoller (12), Schüler an der Ruwertalschule Waldrach: "Wir feiern in der Klasse, man kann sich verkleiden. Jeder bringt was mit, zum Beispiel Mäuschen oder Mohrenköpfe. Ich finde Fastnacht in der Schule toll, weil die Lehrer dann mal spaßig sind." (kat)/TV-Fotos (3): Katja Bernardy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 21. Febr. 2014

Schullaufmeisterschaften: Die besten von 1700 Startern

 

Die drei Schnellsten der einzelnen Rennen der Trierer SWT-Schullaufmeisterschaften werden immer direkt im Anschluss an ihren Lauf Anfang Mai geehrt. Die Auswertung, welche Schule die erfolgreichste ist, dauert aber etwas länger.

Die Auszeichnung führt das Organisationsteam der Trierer Sportakademie - quasi als Motivation - jeweils drei Monate vor der neuen Veranstaltung durch. Als Pokalverteidiger bei den Mädchen gehen am 14. Mai bei der zehnten Auflage das Angela-Merici-Gymnasium Trier, das Gymnasium Hermeskeil und das Max-Planck-Gymnasium ins Rennen. Bei den Jungen setzten sich 2013 die Gymnasiasten aus dem Hochwald vor den punktgleichen Trierer Max-Planck- und Friedrich-Spee-Gymnasien durch.
Vertreter der Schulen erhielten von der ADD-Schulsportreferentin Birgit Feilen, Nina Traut vom Titelsponsor SWT und Organisationsleiter Marc Kowalinski die Siegerpokale. Insgesamt 1696 Acht- bis 17-Jährige aus 41 Schulen waren bei den neunten SWT-Schullaufmeisterschaften ins Ziel gekommen. teu

ADD-Schulsportreferentin Birgit Feilen (rechts), Nina Traut vom Titelsponsor SWT (links) und Organisationsleiter Marc Kowalinski (hinten links) überreichten den siegreichen Schulen die Pokale. TV-Foto: Holger Teusch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 20. Febr. 2014

In Memoriam: Dr. Heinz Kahn (1923 - 2014)


"Sein Lebensweg war durch sein bedingungsloses Bekenntnis zur Menschlichkeit geprägt"


Am Sonntag, den 9. Februar 2014, verstarb der 1923 in Hermeskeil geborene langjährige Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz Dr. Heinz Kahn im Alter von 91 Jahren. Damit verliert die Gesellschaft einen Menschen, dessen Grundeinstellung - obwohl er in seiner Jugend sehr unter dem Terror der Nazis zu leiden hatte - stets von den Begriffen "Mahnen und Aussöhnen" bestimmt war. In einer Ansprache aus Anlass des 90. Geburtstags von Dr. Heinz Kahn erklärte der damalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck im Jahr 2013: "Dr. Kahns Lebensweg war durch sein bedingungsloses Bekenntnis zur Menschlichkeit geprägt".
Heinz Kahn wurde 1922 als Sohn des Tierarztes Dr. Moritz Kahn und dessen Ehefrau Elise geb. Gamiel in Hermeskeil geboren. Die Familie lebte in der Trierer Straße im heutigen Hau Nr. 55. In seiner Jugendzeit erlebte er die fatale politische Entwicklung und die Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung im "Dritten Reich" vor Ort: Als er 12 Jahre alt war, wurde seinem Vater die Befugnis zur Ausübung seiner amtlichen Tätigkeiten und damit ein Teil seiner Existenzgrundlage entzogen. Ein Jahr später musste Dr. Heinz Kahn wegen seiner jüdischen Abstammung das Gymnasium verlassen. Während der Novemberpogrome 1938 entging er knapp der Verhaftung.
Im Februar 1943 wurde Dr. Heinz Kahn mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester Gertrud in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Eltern und Schwester wurden dort ermordet. Ihm selbst gelang es, nicht zuletzt aufgrund seiner vielfältigen Fähigkeiten zu überleben. Er arbeitete als Pfleger, Häftlingsschreiber und Lagerläufer, hatte dadurch gewisse "Privilegien" und konnte anderen Häftlingen helfen und Leben retten. Auch den "Todesmarsch" kurz vor Kriegsende in das KZ Buchenwald überlebte Heinz Kahn. Aus Buchenwald wurde er am 11. April 1945 von den amerikanischen Truppen befreit, blieb aber zunächst dort und half mit, Tote zu beerdigen und Kranke zu pflegen.
Im Alter von fast 23 Jahren kehrte Kahn nach Trier zurück, wo er noch im Jahr 1945 die Wieder-Gründung der Jüdischen Kultusgemeinde Trier initiierte und deren 1. Vorsitzender wurde. Er machte das Abitur nach, studierte Veterinärmedizin, promovierte und wurde Tierarzt wie sein Vater. 1954 zog Dr. Heinz Kahn mit seiner Ehefrau Inge nach Polch, wo er bis kurz vor seinem Tod noch zeitweise in seiner Tierarztpraxis arbeitete.
Seit 1987 war Dr. Heinz Kahn Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz. In dieser Funktion war er Mitglied der LIGA der Stadt Koblenz und gehörte dem Runden Tisch des Koblenzer Stadtteils Goldgrube an. Darüber hinaus engagierten sich Dr. Heinz Kahn und seine Ehefrau Inge im Rat der Überlebenden des Fritz-Bauer-Instituts und im Studien-und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust.
Sein Leben lang hat Dr. Heinz Kahn "mit Beharrlichkeit und großem Engagement erinnert, vor Menschenverachtung gewarnt und sich dafür eingesetzt, dass Deutschland wieder eine Heimat für Menschen jüdischen Glaubens geworden ist", so Ministerpräsident Kurt Beck im Mai 2013 in seiner Rede anlässlich des 90. Geburtstags. Im Jahr 2005 wurde Dr. Heinz Kahn mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Seinen letzten Besuch in Hermeskeil machte Dr. Heinz Kahn im Juni 2013, als das Gymnasium seinen 100. Geburtstag feierte. An seine in Auschwitz ermordeten Familienangehörigen erinnern heute drei "Stolpersteine" vor dem Anwesen in der Trierer Straße 55 in Hermeskeil. (Quellen: RuH und Homepage der Landesregierung www.rlp.de). WIL-
Interessant am Rande
Im Jahr 1785 konvertierte Koppel Kahn, Bruder eines Vorfahren von Dr. Heinz Kahn aus Kernscheid, zum katholischen Glauben, änderte seinen Namen und ließ sich in der Liebfrauenkirche in Trier taufen. Er wohnte damals in Löwenbrücken (heute Trier-Süd) und zog später mit seiner Familie nach Schillingen, wo er auch starb. So kommt es, dass Dr. Heinz Kahn noch heute zahlreiche entfernte nichtjüdische Verwandte im Hochwald hat. Wer sich hierfür näher interessiert, kann sich mit unserem Redakteur Bernd Willems in Verbindung setzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 20. Febr. 2014

Hochburg für Mathematik und Informatik


Gymnasium Hermeskeil zum fünften Mal in Folge bei "Jugend forscht" erfolgreich


Beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Trier hat das Gymnasium Hermeskeil erneut unter Beweis gestellt, dass es zu den Hochburgen für Mathematik und Informatik in der Region Trier gehört. 19 Schülerinnen und Schüler der "Jugend forscht"-AG (mit Schwerpunkt Mathematik/Informatik) unter der Betreuung von Dr. Marc A. Bauch waren beim Wettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" erfolgreich. Sie erhielten zahlreiche Preise für ihre 14 Projekte: Sieben Fachpreise, darunter auch drei Regionalsiege, vier Sonderpreise und zwei Schulpreise. Die diesjährigen Leistungen der Hermeskeiler Nachwuchswissenschaftler sind schon jetzt der Höhepunkt einer Erfolgsgeschichte, die in Rheinland-Pfalz einmalig ist.
In der Sparte "Schüler experimentieren" gab es gleich zwei erste Preise für das Gymnasium Hermeskeil. Joseph Thommes erhielt einen ersten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik für seine Arbeit mit dem Thema "Game of Life". Der Nachwuchsinformatiker erhielt außer dem Regionalsieg auch den Sonderpreis für die beste Arbeit in der Sparte "Schüler experimentieren". Sarah Anell und Anna Thommes erhielten ebenfalls einen ersten Preis und damit den Regionalsieg. Die beiden Nachwuchsmathematikerinnen stellten Formeln für Knobelaufgaben auf, wie zum Beispiel wie viele Quadrate in einem Quadrat zu finden sind. Damit vertreten auch in diesem Jahr wieder drei Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik beim Landeswettbewerb in Ingelheim.
Der zweite Platz ging an Marius Frohn, der ein Verfahren vorstellte, mit dem man in Dateien schneller nach Wörtern suchen kann. Max Reichrath und Nicolas Beth haben sich mit dem mathematischen Streichen von Lattenzäunen beschäftigt, das sie auf die Mächtigkeit von Teilermengen zurückgeführt haben. Die beiden Jungforscher erhielten für ihre Arbeit einen dritten Platz. Ebenfalls erfolgreich teilgenommen hat Matthias Thommes, der sich mit Quadratsummen beschäftigt hat. Januhan Pararajasingam untersuchte den Informationsgehalt von Zeichen mit Hilfe der Shannonschen Informationsfunktion.
In der Sparte "Jugend forscht" ging der erste Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und damit der Regionalsieg an Natalie Gdanitz. Sie beschäftigte sich mit dem Informationsgehalt von Bitmaps, indem sie in Rastergrafiken Bildpunkte entfernte und dann über die Nachbarpixel wieder rekonstruierte. Auch diese Arbeit wurde mit dem Sonderpreis für die beste Arbeit in der Sparte "Jugend forscht" ausgezeichnet. Zusätzlich wurde das Projekt als originellste Arbeit des Wettbewerbs mit dem Sonderpreis der Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung belohnt. Damit hat sich Natalie Gdanitz für den Landeswettbewerb in Ludwigshafen qualifiziert.
Der zweite Platz ging an Robert Walgenbach und Kristin Sutter. Sie haben sich mit Lösungsstrategien für Sudokus beschäftigt. Ulli Lukas und Nico Thomas haben ein Programm für das blockweise Chiffrieren mit dem RSA-Verfahren implementiert. Die Arbeit wurde mit dem dritten Preis sowie mit dem Sonderpreis für die beste ingenieurmäßige Leistung vom VDI ausgezeichnet. Ebenfalls erfolgreich teilgenommen hat Carolin Biwer, die das Ziegenproblem, ein Problem aus der Stochastik, verallgemeinerte und untersuchte. Alina Paulus untersuchte die aus dem Kunstunterricht bekannten Fluchtpunktperspektiven mathematisch. Erfolgreich teilgenommen hat Alexander Kunz, der mathematisch Strategien beim Black Jack untersuchte. Lucas Sänger und Jannik Jonas stellten ein numerisches Verfahren vor, mit dem man dominante Eigenwerte und deren Eigenvektoren bestimmen kann. Victoria Pink implementierte Algorithmen, um große Zahlen zu addieren und zu multiplizieren.
Die 14 Projekte der Hermeskeiler Schüler wurden von Mathematik- und Informatiklehrer Dr. Marc A. Bauch betreut. Für Bauch ist die vorläufige Bilanz der diesjährigen Teilnahme ein erfreulicher Höhepunkt einer zwölfjährigen Erfolgsgeschichte, die in dieser Form einmalig in Rheinland-Pfalz ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rhein-Zeitung : 10. Febr. 2014

Holocaust-Zeitzeuge Heinz Kahn ist tot: Jüdische Kultusgemeinde trauert

Koblenz/Polch - Die Jüdische Kultusgemeinde trauert um Dr. Heinz Kahn. Der langjährige Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz starb am Sonntag, 9. Februar, im Alter von 91 Jahren. Wie die Christlich-Jüdische Gesellschaft mitteilte, wird er am Mittwoch, 11. Februar, um 11.30 Uhr auf dem Friedhof in der Schwerzstraße beigesetzt.

Von Reinhard Kallenbach

Mahnen und Aussöhnen: Das war für Heinz Kahn immer wichtig. Der Tierarzt, der in Polch lebte und praktizierte, stand für den Dialog zwischen Juden und Christen. Und nicht nur das. Als Zeitzeuge suchte er das Gespräch mit der jüngeren Generation. Der Vorsitzende galt als liberal, was sich bis zuletzt zeigte. So hätte er zwar gerne eine Rückkehr seiner Gemeinde in den Bürresheimer Hof gesehen, erklärte sich jedoch kompromissbereit und für einen alternativen Standort zugänglich.
Heinz Kahn wurde am 13. April 1922 in Hermeskeil geboren. Schon sein Vater war Tierarzt gewesen und als Weltkriegsteilnehmer hoch angesehen. Niemand konnte ahnen, was der Familie noch bevorstand, zumal Sohn Heinz und seine jüngere Schwester eine unbeschwerte Kindheit erlebten. Mit dem Besuch der höheren Schule änderte sich alles. Zwar war Heinz Kahn ein guter Schüler, musste allerdings ab 1936 die zunehmende Diskriminierung durch seine Mitschüler ertragen. Alleingelassen, begleitete er seinen Vater zunächst auf Behandlungsfahrten. Noch vor dem Abitur verließ Heinz Kahn die Schule und machte zunächst eine kaufmännische Ausbildung, ging dann aber in einer Schlosserei in Frankfurt in die Lehre. Nach dem 9. November 1938 verschärfte sich die Situation dramatisch. Der Lehrling wurde zu Zwangsarbeiten in der "Judenkolonne" in Köln und Trier verpflichtet. Sein Meister hielt jedoch zu ihm und setzte ihn in Lothringen ein. Dauerhaft schützen konnte er ihn jedoch nicht.
Im Februar 1943 verhaftete die Gestapo Heinz Kahn und seine Angehörigen. Es folgte die Deportation nach Auschwitz. Seine Familie sollte er nie wieder sehen. Er überlebte, wohl auch deshalb, weil er in das Lager Buna/Monowitz verlegt wurde, wo er unter anderem seine Mitgefangenen pflegte und sich unentbehrlich machte.
In dieser Zeit knüpfte Heinz Kahn auch Kontakt zum kommunistischen Widerstand. Weil er auch in der Schreibstube eingesetzt wurde, konnte er anderen helfen, indem er ihre Nummern durch die von Toten austauschte. Er selbst verlor um 100 Verwandte. Heinz Kahn überlebte den Todesmarsch im Januar 1945. Im KZ Buchenwald wurde er schließlich von US-Truppen befreit. Er wanderte nicht wie viele andere Juden aus, sondern blieb in Deutschland. Heinz Kahn gilt als Gründer der neuen jüdischen Gemeinde in Trier. Er holte sein Abitur nach und ging dann nach Berlin, wo er erfolgreich Tiermedizin studierte. Nach dem Studium zog er nach Polch.
1987 übernahm Heinz Kahn den Vorsitz der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz und engagierte sich auch in anderen Ehrenämtern. Seine Leistungen wurden unter anderem mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik gewürdigt.
Trotz seiner großen Leistungen war Heinz Kahn nicht unumstritten. Zwar erreichte die Kultusgemeinde in seiner Ära mit rund 950 Mitgliedern annähernd die alte Blüte, doch gelang es ihm nicht, den lange schwelenden Konflikt zwischen alten und neuen Gemeindemitgliedern zu lösen

Heinz Kahn mit KZ-Tätowierung im Jahr 2002. Foto: epd

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 14. Febr. 2014

Junge Forscher mit Spaß am Wissen

Insgesamt 60 Arbeiten haben Kinder und Jugendliche an diesem Wochenende im Wettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren vorgestellt. Am Ende gab es nicht nur glückliche Gewinner, sondern auch viel Spaß.
Trier. "Verwirkliche Deine Idee" ist das diesjährige Motto des Wettbewerbs Jugend forscht - Schüler experimentieren. In der Aula der Hochschule Trier präsentierten gestern über 115 Schüler und Jugendliche ihre Forschungsergebnisse. Die einzelnen Stände der Wettbewerbsteilnehmer zeigten bereits die Vielfalt der verschiedenen Forschungsgebiete und -gegenstände. Nur im Abstand von wenigen Metern entfernt finden sich nebeneinander Zuckerkristalle, Käfer, Computerexperimente oder Videos.

Projekt mit Fahrradhelm
Der 14-jährige Max Fischer hat sogar ein Fahrrad dabei. Sein Projekt heißt "Ohne Helm gibt\'s was auf die Ohren". Das ist sogar wörtlich zu verstehen: Der Helm ist durch einen Sender mit einer Box unter dem Sattel verbunden. Sobald sich jemand ohne einen Helm zu tragen auf das Rad setzt, ertönt ein Alarm. "Eine Umfrage an meiner Schule hat gezeigt, dass vor allem die älteren Schüler kaum noch einen Helm tragen. Mit meinem Modell kann man den Helm nie mehr vergessen", erklärt der Schüler. Für dieses Projekt erhielt Max Fischer im im Gebiet Arbeitswelt (Bereich Schüler experimentieren) schließlich den ersten Platz. Über den Sieg im Jugend-forscht-Wettbewerb kann sich im Bereich Mathematik und Informatik Natalie Gdanitz freuen. Die 18-Jährige hat sich mit dem Informationsgehalt von Bitmaps beschäftigt. Mit einem Programm hat sie Pixel in Fotos zunächst gelöscht und dann wieder rekonstruiert. Das Ergebnis: Je ähnlicher Farben auf einem Foto sind, desto geringer ist der Informationsgehalt.

Forschung zum Essen
Am Stand von Felix Hofmann von Kap-herr können die Besucher die Forschungsergebnisse sogar essen. Der 13-Jährige hat verschiedene Verfahren zur Konservierung von Obst und Gemüse getestet. Das Ergebnis schmeckt nicht nur gut, sondern konnte auch den ersten Platz in Biologie (Schüler experimentieren) ergattern. Interessiert lassen sich die Besucher des Wettbewerbs die einzelnen Stände erklären. Moritz Lübken hat einen Einplatinencomputer gebaut, mit dem man Elektrogeräte und Heizungen im Haus steuern kann. "Das gibt es zwar schon von verschiedenen Firmen, aber meine Variante ist wesentlich kostengünstiger", erklärt der 15-Jährige sein Projekt "Raspberry Pi".
Lange auf ihren Plätzen hält es die Kinder und Jugendlichen dennoch nicht. Denn auch sie müssen natürlich einmal nachsehen, was am Nachbarstand so präsentiert wird. So stehen an diesem Nachmittag auch der Austausch untereinander und der Spaß an der Forschung für die Teilnehmer im Vordergrund.

Die Fotos am Stand von Natalie Gdanitz zeigen, wie sich Pixel von Fotos rekonstruieren lassen.

Wie viele Quadrate sind in einem Quadrat enthalten? Anne Thommes und Sarah Anell präsentieren ihre Berechnungen. TV-Fotos (2): Lena Kräuter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Febr. 2014

Jugend forscht: Das sind die Sieger

Die Sieger in den einzelnen Kategorien, Schüler experimentieren:Fachgebiet Arbeitswelt: 1.) Max Fischer, Franziskusschule GRS Plus, Irrel, Betreuung: Michael Frien (Ohne Helm gibt\'s was auf die Ohren), 2.) Léana Wendland, Sophia Becker, Kooperative Gesamtschule St. Matthias, Bitburg, Betreuung: Christina Keil-Willems (Wie entzieht man Stoffen ihren Duft?), 3.) Marieke Bellmann, Johannes Scheidt, Veldenz Gymnasium, Lauterecken, Betreuung: Marion Roth-Bauer (Wie gut ist selbst hergestellter Kaugummi?)Fachgebiet Biologie: 1.) Felix Hofmann von Kap-herr, Max-Planck-Gymnasium, Trier, Betreuung: Helga Leonardy (Konservierung von Obst und Gemüse) 2.) Andrej Domogazki, Niklas Bungert, Kooperative Gesamtschule St.

Ohne Helm löst das Fahrrad einen Alarm aus. Max Fischer demonstriert seine Erfindung.

Matthias, Bitburg, Betreuung: Vera Voss (Jetzt wird\'s sauer) 3.) Kim Becker, Denise Hettinger, Carolin Grupen, St.-Willibrord-Gymnasium, Bitburg, Betreuung: Carina Zorn (Billig gegen Teuer - Lebensmittel im Vergleich)

Fachgebiet Chemie:
1.) Phillip Wendel, Niklas Michels, Dustin Zimmer, Realschule plus Nachtsheim St. Stephanus, Nachtsheim, Betreuung: Nicole Falkenbach (Kann Waschpulver leuchten?) 2.) Maximilian Spors, Fynn Schoenewolf, Niclas Lieser, Friedrich-Spee-Gymnasium, Trier, Betreuung: Esther Zabler (Die Reaktion von Cola und Mentos) 3.) Benedict Herz, Assietou Tchazawa, Philipp Wallesch, Liesertal Schule SFLSFS, Wittlich, Betreuung: Margit Leonie von Blohn-Lang (Bärchenstarker Klebstoff)

Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften:
1.) Pauline Adams, Miriam Franzen, Bischöfliches Angela-Merici-Gymnasium, Trier, Betreuung: Jerome Gansen (Boden in Gefahr? Gefahr aus dem Boden? Kupferbelastung in Weinbergsböden in Mehring an der Mosel), 2.) Julian Harnischmacher, Kinder-College e.V., Windhagen, Betreuung: Rolf Schetilin (Gefahrlose Messung und Auswertung einiger astrophysikalischer Größen der Sonne und Erde), 3.) Lea Hecker, Kooperative Gesamtschule St. Matthias, Bitburg, Betreuung: Simone Wirz (Under the dome - Alles rund um den Treibhauseffekt)

Fachgebiet Mathematik/Informatik:
1.) Joseph Thommes, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc Bauch (Game of Life), 1.) Sarah Anell, Anna Thommes, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc Bauch (Quadrate in Quadraten) 2.) Marius Frohn, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc Bauch (Wörtersuche-Aber schnell!) 3.) Nicolas Beth, Max Reichrath, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc Bauch (Mathematisches Streichen von Lattenzäunen) 3.) Selina Lenartz, Samantha Peeler, Susan Peeler, Realschule Plus, Bitburg, Betreuung: Katja Jacobs (Zahlzeichen und Ziffern - vom alten Babylon bis zu den Arabern)

Fachgebiet Physik:
1.) Enrico Becker, Luca Kleinschmidt, Enrico Heise, Friedrich-Spee-Gymnasium, Trier, Betreuung: Ronny Döring (Welcher Weg ist schneller?) 2.) Elias Lenz, Gymnasium Traben-Trarbach, Traben-Trarbach, Betreuung: Andreas Donike (Untersuchung der Veränderung des optischen Verhaltens von wässrigen Lösungen unter Einfluss von Salzen) 3.) Tim Schauster, Jan Hecker, Kooperative Gesamtschule St. Matthias, Bitburg, Betreuung: Martin Berens (Der Wallende Born als Energiequelle), 3.) Eddie Bochmann, Jonas Wüst, Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium, Speyer, Betreuung: Sandra Karp (Der perfekte Flummi)

Fachgebiet Technik:
1.) Chantal Ademes, St.-Willibrord-Gymnasium, Bitburg, Betreuung: Carina Zorn (Energieeffiziente Beleuchtung) 2.) Simon Tines, Lukas Bölter, Friedrich-Spee-Gymnasium, Trier, Betreuung: Ronny Döring (Digitaler Zähler mit Sieben-Segment-Anzeige), 3.) Jens Becker, Annkathrin Wasniewski, Julian Bergmann, Friedrich-Spee-Gymnasium, Trier, Betreuung: Esther Zabler (Wie viel Last hält ein DIN A4 Papier?)

Jugend forscht Fachgebiet Biologie:
1.) Franziska Hartmann, Lena Grosskreutz, Gymnasium Saarburg, Saarburg, Betreuung: Peter Grasmück (Extraktion, Trennung und Charakterisierung von Fruchtfarbstoffen ausgewählter Rosengewächse), 2.) Elena Kaut, Peter-Wust-Gymnasium, Wittlich, Betreuung: Axel Hochkirch (Genetische Differenzierung von Chorthippus parallelus Populationen) 3.) Felix Karsten, Gymnasium Saarburg, Saarburg, Betreuung: Peter Grasmück (Katalaseaktivität in Gemüsesorten als Qualitätskriterium?)

Fachgebiet Mathematik/Informatik:
1.) Natalie Gdanitz, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc Bauch (Informationsgehalt von Bitmaps) 2.) Robert Walgenbach, Kristin Sutter, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc Bauch (Sudoku), 3.) Ulli Lukas, Nico Thomas, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc Bauch (Verschlüsselung mit dem RSA-Verfahren)

Fachgebiet Technik:
1.) Moritz Lübken, St.-Willibrord-Gymnasium, Bitburg, Betreuung: Andreas Schwarz (Raspberry Pi: Die Low Cost Smart Home Zentrale) 2.) Moritz Leg, Gymnasium Saarburg, Betreuung: Ingrid Rögner (CamSafe) 3.) Matthias Leonard Schmitt, Europa Gymnasium Wörth, (Ein mobiler Drehtisch zur computergestützten 360°-Fotografie schwerer Objekte)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Febr. 2014

Er setzte sich gegen das Vergessen ein

Es ist auch für seine Heimatstadt Hermeskeil eine traurige Nachricht: Heinz Kahn, langjähriger Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren. Heinz Kahn, Sohn eines Hermeskeiler Tierarzts, überlebte als Einziger seiner Familie den Holocaust.

Hermeskeil/Polch. Mahnen und Aussöhnen: Das war für Heinz Kahn immer wichtig. Der Tierarzt, der in Polch lebte und praktizierte, stand für den Dialog zwischen Juden und Christen. Und nicht nur das. Als Zeitzeuge suchte er in seiner Funktion als Vorsitzender des Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz immer wieder das Gespräch mit der jüngeren Generation.
Heinz Kahn wurde am 13. April 1922 in Hermeskeil geboren. Schon sein Vater Moritz war Tierarzt gewesen und als Weltkriegsteilnehmer hoch angesehen. Niemand konnte ahnen, was der Familie noch bevorstand, zumal Sohn Heinz und seine jüngere Schwester Gertrud eine unbeschwerte Kindheit erlebten. Mit dem Besuch der höheren Schule änderte sich alles. Zwar war Heinz Kahn ein guter Schüler, musste allerdings ab 1936 die zunehmende Diskriminierung durch Lehrer und Mitschüler ertragen. Noch vor dem Abitur verließ Heinz Kahn die Schule und machte zunächst eine kaufmännische Ausbildung, ging dann aber in einer Schlosserei in Frankfurt in die Lehre. Nach dem 9. November 1938 verschärfte sich die Situation dramatisch. Der Lehrling wurde zu Zwangsarbeiten in der "Judenkolonne" in Köln und Trier verpflichtet.
Im Februar 1943 verhaftete die Gestapo Heinz Kahn und seine Angehörigen. Es folgte die Deportation nach Auschwitz. Seine Familie sollte er nie wieder sehen. Er überlebte, wohl auch deshalb, weil er in das Lager Buna/Monowitz verlegt wurde, wo er unter anderem seine Mitgefangenen pflegte und sich unentbehrlich machte.
In dieser Zeit knüpfte Heinz Kahn auch Kontakt zum kommunistischen Widerstand. Weil er auch in der Schreibstube eingesetzt wurde, konnte er anderen helfen, indem er ihre Nummern durch die von Toten austauschte. Er selbst verlor um 100 Verwandte. Heinz Kahn überlebte den Todesmarsch im Januar 1945. Im KZ Buchenwald wurde er schließlich von US-Truppen befreit. Er wanderte nicht wie viele andere Juden aus, sondern blieb in Deutschland. Heinz Kahn gilt als Gründer der neuen jüdischen Gemeinde in Trier. Er holte sein Abitur nach und ging dann nach Berlin, wo er erfolgreich Tiermedizin studierte. Nach dem Studium zog er nach Polch.
1987 übernahm Heinz Kahn den Vorsitz der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz und engagierte sich auch in anderen Ehrenämtern. Seine Leistungen wurden unter anderem mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik gewürdigt.
Heinz Kahns letzter Besuch in seine Heimatstadt war im Sommer 2013 - und zwar aus Anlass der 100-Jahr-Feier des Hermeskeiler Gymnasiums. Sieben Jahre zuvor war Heinz Kahn auch anwesend, als der Künstler Gunter Demnig vor seinem Elternhaus in der Trierer Straße 55 drei sogenannte Stolpersteine verlegte. Sie erinnern an Kahns Vater Moritz, seine Mutter Elise und seine Schwester Gertrud, die 1943 im Vernichtungslager Auschwitz ermordet wurden.

Ermordet, aber nicht vergessen: Drei Stolpersteine erinnern vor ihrem früheren Wohnhaus an Moritz und Elise Kahn und deren Tochter Gertrud, die im Vernichtungslager Auschwitz ums Leben kamen.TV-Fotos (2) Axel Munsteiner

 

Heinz Kahn wurde 91 Jahre alt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 13. Febr. 2014

Spendenübergabe aus dem Adventskonzert des Gymnasiums Hermeskeil



Anfang Februar besuchte Hermann-Josef Burch als Vertreter von "Helping Hands" die Bläserklasse 6 des Gymnasiums. Die Bläserklasse übergab die Spenden aus dem Adventskonzert vom 29.11.2013, das von den Bläserklassen 6 und 7, der Big Band "Laid Back", Rafael Klar als Textrezitator und Organist sowie einem großen Blechbläserensemble gestaltet worden war. Das große Blechbläserensemble setzte sich zusammen aus dem Blechbläserquartett Abtei, Eltern der Bläserklassenkinder und Ehemaligen des Gymnasiums. Zwei Schlagzeuger ergänzten die Blechbläser.
Es konnte ein Spendenbetrag in Höhe von 550 Euro an "Helping Hands" übergeben werden.
Hermann-Josef Burch informierte über die aktuellen Projekte von "Helping Hands" in Uganda. Er veranschaulichte den Schülern insbesondere die Situation von Kindern und Jugendlichen im Kontext der sozialen Lage in Uganda. Vor allem die Unterstützung von deren Ausbildung ist ein zentrales Anliegen von "Helping Hands".
Burch bedankte sich stellvertretend bei der Bläserklasse 6 für das Engagement und darüber hinaus für die mittlerweile langjährige Unterstützung durch diverse Initiativen des Gymnasiums, wie z. B. auch dem Sponsorenlauf. Der Sponsorenlauf soll auch in diesem Schuljahr wieder durchgeführt werden. Im Bild Hermann-Josef Burch (l.), die Bläserklasse 6 und Schulleiter Arno Ranft (r.).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 31. Jan. 2014

„Ich kann das nicht, gibt es nicht!“


Trierer Basketballprofis trainieren mit Mädchenkurs des Gymnasiums Hermeskeil


Viele haben sich beworben, aber nur sie sind auserwählt worden: Der Mädchensportkurs 8 b/c des Hermeskeiler Gymnasiums bekam Besuch vom TBB Center Andreas Wenzl und dem Sportlichen Leiter des TBB, Frank Baum. Maximilian Weiland (10c), Florian Weber (10c), Frederic Kuhn (10c) berichten über dieses Ereignis.
Hermeskeil. Etliche Schulklassen aus dem Landkreis Trier-Saarburg haben sich beworben, entschieden hat das Los: Im Rahmen des Sparkassensporttags, der in einer Kooperation zwischen TBB und der Sparkasse Trier angeboten wird, besuchten zwei Trierer Basketballprofis den Mädchensportkurs 8 b/c von Lehrerin Sabine Hauswirth. Nach einer kurzen Ansprache des Sportlichen Leiters und Ex-Profis Frank Baum begann die Trainingseinheit mit dem Schwerpunkt „Ballhandling“ (Ballgefühl). Unter der Anleitung und Aufsicht der beiden Sportler erlernten die 22 Schülerinnen spielerisch den richtigen Umgang mit dem Ball. Hierbei standen immer die drei Grundelemente des Basketballs - „SPD“ (Schießen, Passen und Dribbeln) - im Mittelpunkt. Anschließend hatte jede Schülerin die Möglichkeit, ihren Idolen Fragen zu stellen. Hier wurde den Jugendlichen nicht nur der Tagesablauf eines Basketballprofis geschildert, sondern es wurde auch das ein oder andere Gerücht aus der Welt geräumt. „Es gibt keine Mindestgröße für einen guten Basketballer“, erklärte Baum. „Jeder, der den Willen hat, an sich zu arbeiten und dessen Herz für den Basketball schlägt, hat das Zeug zum Profi.“ Neben dem erlernten Ballgefühl und den neuen Erkenntnissen über das Leben eines Basketballprofis wurden den Schülerinnen besonders klassische Werte des Sports, wie Teamplay oder Durchhaltevermögen, vermittelt. So stand der ganze Vormittag unter dem Motto: „Ich kann das nicht, gibt es nicht!“ red

Ihre Herzen schlagen für Basketball: Mädchen der 8b und 8c des Gymnasiums Hermeskeil.

 

 

 

 

 

RuH: 05. Feb. 2014

Engagiert bei internationalem Wettbewerb


Hermeskeiler Gymnasiasten fit in Informatik


Das Gymnasium Hermeskeil nahm zum fünften Mal erfolgreich an Europas größtem Informatik-Wettbewerb teil. Beim Motivationswettbewerb, dem internationalen Informatik-Biber, standen keine komplexen Problemstellungen im Vordergrund, sondern unterhaltsame Aufgaben, die die Faszination informatischen Denkens vermitteln sollen. 18 spannende Fragen mussten die Hermeskeiler Schüler im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen. Mit Erfolg: 148 von 327 Schülern aus sämtlichen Jahrgangsstufen erhielten Preise - so viele wie noch nie zuvor.
Dr. Marc A. Bauch, Schulkoordinator des Wettbewerbs, würdigte den Erfolg der Hermeskeiler Gymnasiasten: "Die erfolgreiche Teilnahme am Informatik-Biber zeigt eindrucksvoll, dass unsere Informatikschüler auch im internationalen Vergleich über sehr gute Medienkompetenz und solide IT-Kenntnisse verfügen, wenn es zum Beispiel um den richtigen Umgang mit Spam-eMails oder um Datensicherheit bei Cloud-Computing geht."
In einer ansprechend gestalteten Feierstunde wurden am vergangenen Freitag den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Schulleiter Arno Ranft und den Hermeskeiler Informatiklehrern die Urkunden und die Preise verliehen. Im Festvortrag referierte Mario Spengler über "IBAN und kryptographische Prüfzahlen" und zeigte den Hermeskeiler Schülern in beeindruckender Weise am Beispiel aus der Kryptologie, wo die Informatik in Verbindung mit elementarer Schulmathematik im Alltag zum Einsatz kommt.
138 Schüler vom Gymnasium Hermeskeil erhielten einen 3. Preis. 2. Preise gingen an Christopher Glauben, Simon Kettern, Julia Dingert, Maximilian Paulus, Christopher Ehrit und Johannes Kochems. 1. Preise erhielten Frederick Götten, Noah Sutter, Nico Thomas und Joseph Thommes, die in 40 Minuten alle 18 Fragen fehlerfrei beantworten konnten.
Das Gymnasium Hermeskeil fördert seit fünf Jahren seinen informatischen Nachwuchs über den Unterricht hinaus durch die regelmäßige Teilnahme am internationalen Informatik-Biber und am Wettbewerb "Jugend forscht". Dr. Marc A. Bauch betonte: "Die Quantität und die Qualität der erfolgreichen Teilnahmen der Hermeskeiler Schüler an renommierten Wettbewerben wie dem internationalen Informatik-Biber und Jugend forscht zeigen eindrucksvoll, dass das Gymnasium Hermeskeil über ein großes Potenzial an begabten, zielstrebigen und leistungsstarken Schülern verfügt, die über den Unterricht hinaus gefördert werden."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 05. Feb. 2014

Große Erfolge beim Informatik-Biber


Das Gymnasium Hermeskeil hat zum fünften Mal in Folge erfolgreich beim größten Informatik-Wettbewerb Europas teilgenommen. Neben 138 dritten Plätzen und sechs Zweitplatzierten, heimsten sogar vier der Schüler erste Plätze ein. Für die Schule ist das eine neue Bestmarke.
Hermeskeil. Das Gymnasium Hermeskeil nahm zum fünften Mal erfolgreich an Europas größtem Informatik-Wettbewerb teil. Beim internationalen Informatik-Biber, standen keine komplexen Problemstellungen im Vordergrund, sondern unterhaltsame Aufgaben, die die Faszination informatischen Denkens vermitteln sollen. 18 Fragen mussten die Schüler innerhalb von 40 Minuten lösen.
Mit Erfolg: 148 von 327 Schülern aus sämtlichen Jahrgangsstufen erhielten Preise - so viele wie noch nie zuvor. Marc Bauch, Schulkoordinator des Wettbewerbs, würdigte den Erfolg der Hermeskeiler Gymnasiasten: "Die erfolgreiche Teilnahme am Informatik-Biber zeigt eindrucksvoll, dass unsere Informatikschüler auch im internationalen Vergleich über sehr gute Medienkompetenz und solide IT-Kenntnisse verfügen, wenn es zum Beispiel um den richtigen Umgang mit Spam-E-Mails oder um Datensicherheit bei Cloud-Computing geht." In einer Feierstunde wurden den erfolgreichen Teilnehmern von Schulleiter Arno Ranft und den Hermeskeiler Informatiklehrern die Urkunden und die Preise verliehen. Im Festvortrag referierte Mario Spengler über "IBAN und kryptographische Prüfzahlen" und zeigte den Hermeskeiler Schülern am Beispiel der Kryptologie, wo die Informatik in Verbindung mit elementarer Schulmathematik im Alltag zum Einsatz kommt. 138 Schüler vom Gymnasium Hermeskeil landeten auf dritten Plätzen. Zweite Preise gingen an Christopher Glauben, Simon Kettern, Julia Dingert, Maximilian Paulus, Christopher Ehrit und Johannes Kochems. Erste wurden Frederick Götten, Noah Sutter, Nico Thomas und Joseph Thommes, die in 40 Minuten alle 18 Fragen fehlerfrei beantworten konnten. Das Gymnasium Hermeskeil fördert seit fünf Jahren durch die regelmäßige Teilnahme am internationalen Informatik-Biber und am Wettbewerb "Jugend forscht" seinen informatischen Nachwuchs über den Unterricht hinaus. Bauch betonte: "Die Quantität und die Qualität der erfolgreichen Teilnahmen der Hermeskeiler Schüler an renommierten Wettbewerben, wie dem internationalen Informatik-Biber und Jugend forscht, zeigen eindrucksvoll, dass das Gymnasium Hermeskeil über ein großes Potenzial an begabten, zielstrebigen und leistungsstarken Schülern verfügt, die über den Unterricht hinaus gefördert werden." red

148 Schüler des Gymnasiums Hermeskeil nahmen erfolgreich an Europas größtem Informatikwettbewerb teil. Foto: Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 23. Jan. 2014

Minen, Indianer und ein Trip nach Chicago

Die Schülerinnen Anette Becker-Lauck und Inkari Kowoll haben die Erlebnisse von 18 Jungen und Mädchen des Gymnasiums Hermeskeil aufgeschrieben. Drei Wochen lang genossen sie die Freundschaft von Gastfamilien in Minnesota, USA.

Hermeskeil. 18 Jungen und Mädchen und zwei Lehrerinnen des Gymnasiums Hermeskeil stehen während der eisigen Kälte, die zurzeit in Minnesota, USA, herrscht, in engem Kontakt zu ihren amerikanischen Freunden. Schließlich waren die Hermeskeiler Gymnasiasten vor drei Monaten in Virginia im Norden des Staates Minnesota zu einem dreiwöchigen Austausch, nachdem die amerikanischen Schüler bereits im Sommer die Hermeskeiler Schule besucht hatten.
Der Austausch zwischen dem Gymnasium Hermeskeil und der Virginia High School, der Heimat der Blue Devils (der blauen Teufel - das Logo der Schule) findet alle zwei Jahre statt und trägt nicht nur dazu bei, Sprachkenntnisse zu erweitern, sondern auch, Einblicke in das amerikanische Schulsystem zu bekommen, am Familienleben teilzunehmen und Land, Leute und den American way of life kennenzulernen.
Bisher haben mehr als 50 Schüler an diesem German-American Partnership Program, kurz GAPP, teilgenommen. Felix Schonarth aus Buweiler antwortete auf die Frage, wie es ihm gefiel, schlicht: "Wahnsinn!" Und Amelie Knüttel aus Hermeskeil: "Es wird für mich eine unvergessliche Zeit bleiben!" Kein Wunder, denn das Programm war abwechslungsreich: Sie besuchten die Soudan Mines, ein Eisenerzbergwerk mit unterirdischem Physiklabor und Neutrino-Beschleuniger, und ein Museum zur Geschichte des Eisenerzbergbaus in dieser Region. Aber auch eine Einkaufstour zur größten Shopping Mall Amerikas nach Minneapolis durfte nicht fehlen. Eine Familie der Ojibwe-Indianer brachte den Jungen und Mädchen Kultur, Bräuche und Musik der Ureinwohner näher. Ein Höhepunkt und ein Kontrast zum Landleben und dem Naturerlebnis im Norden Minnesotas sollte auch der dreitägige Aufenthalt in Chicago sein. Mitten in Downtown der Millionenmetropole Chicago zu wohnen, die "Magnificant Mile" zu Fuß zu erkunden, das riesige Naturkundemuseum zu erforschen, bei einer Bootsfahrt die großartige Architektur der Stadt zu bewundern, auf einem Wolkenkratzer zu stehen - all das wird den Schülern noch lange in Erinnerung bleiben.

Gut gelaunt sind die 18 Jungen und Mädchen des Hermeskeiler Gymnasiums in Minnesota. Foto: Schule Hermeskeil

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 16. Jan. 2014

Ein Freiwilliges Soziales Jahr an Ganztagsschulen


Bewerbungen an Gymnasium und IGS Hermeskeil


Junge engagierte Menschen zwischen 16 und 26 Jahren können sich am Gymnasium Hermeskeil und der IGS Hermeskeil für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an einer Ganztagsschule bewerben.
Für ein Jahr arbeiten die Freiwilligen an einer Ganztagsschule mit, unterstützen die Lehrer im Unterricht und bei der Aufsicht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls sogar eine eigene AG anbieten. Auch die Mitarbeit in der Verwaltung, technische Aufgaben oder die Unterstützung des Hausmeisters können die vielfältigen Tätigkeitsfelder ergänzen.
Besonders für diejenigen, die ein Lehramtsstudium oder einen anderen pädagogischen Beruf anstreben, bietet das FSJ in der Ganztagsschule eine tolle Möglichkeit, das Berufsleben kennenzulernen und sich zu testen, ob man den Herausforderungen dieses Berufsfeldes gewachsen ist.
Als Freiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld in Höhe von 320 € zzgl. 20 € für Verpflegung, ist sozialversichert und nimmt an insgesamt 25 Bildungstagen teil, in denen notwendiges Wissen und Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt werden.
Zudem wird das FSJ in der Ganztagsschule als Praxisteil bei der Erlangung der Fachhochschulreife anerkannt.
Bewerbungsschluss für Start zum 1. August 2014 ist der 28. Februar 2014. An der IGS Hermeskeil ist auch schon ein Einstieg zum 1. April 2014 möglich.
Interessierte informieren und bewerben sich beim Kulturbüro Rheinland-Pfalz - Träger des FSJ - unter www.fsj-ganztagsschule.de, Tel. 02621/62315-0.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wochenspiegel: 15. Jan. 2014

Hermeskeiler Schüler zittern mit Partnerschule in USA

Die Gymnasiasten stehen in engem Kontakt mit der Paertnerschule in der eisigen Kälte im US-Staat Minnesota


Was die Kältewelle in Minnesota/USA mit dem Gymnasium Hermeskeil zu tun hat, erklären die beiden Lehrerinnen Anette Becker-Lauck und Inkari Kowoll, die das Austauschprojekt betreuen.

18 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen des Gymnasiums Hermeskeil stehen gerade während der eisigen Kälte in Minnesota in engem Kontakt mit ihren amerikanischen Partnern und fühlen mit ihnen.Schließlich waren diese Hermeskeiler Gymnasiaten vor drei Monaten in Virginia im Norden des Staates Minnesota zu einem dreiwöchigen Austausch, nachdem ihre amerikanischen Partner bereits im Sommer die Hermeskeiler Schule besuchten.
Dieser Austausch zwischen dem Gymnasium Hermeskeil und der Virginia High School, der Heimat der Blue Devils (die blauen Teufel - das Logo der Schule) findet alle zwei Jahre statt und trägt dazubei, dass Schüler nicht nur ihre Sprachkenntnisse erweitern, sondern vielmehr, dass sie Einblicke in das amerikanische Schulsystem bekommen, am Familienleben teilhaben und Land, Leute und den »American way of life« kennenlernen.
Bisher konnten mehr als 50 Schüler an diesem »German-American Partnership Program«, kurz GAPP, teilnehmen und waren einstimmig der Meinung, dass es ein einzigartiges Erlebnis für sie war. Felix Schonarth aus Buweiler meinte auf die Frage, wie es ihm gefallen hat, nur: »Wahnsinn!« Und Amelie Knüttel aus Hermeskeil sagte: »Es wird eine unvergessliche Zeit bleiben!«
Der tägliche Schulbesuch, die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten und der normale amerikanische Familienalltag wurden aufgrund vieler Highlights nie langweilig.
So standen der Besuch der Soudan Mines, einem Eisenerzbergwerk mit unterirdischem Physiklabor und Neutrino-Beschleuniger, ebenso auf dem Programm wie ein Museum zur Geschichte des Eisenerzbergbaus in dieser Region. Aber auch eine Einkaufstour zur größten Shopping Mall Amerikas in Minneapolis durfte nicht fehlen.
Eine Familie der Ojibwe- Indianer brachte die Kultur, die Bräuche und die Musik der »Native Americans« näher und ließ die Schüler in eine völlig fremde Welt eintauchen.
Besonderes Highlight und ein Kontrast zum Landleben und dem Naturerlebnis im Norden Minnesotas sollte auch der dreitägige Aufenthalt in Chicago sein.
Mitten in »Downtown« der Millionenmetropole Chicago zu wohnen, die Magnificant Mile zu Fuß zu erkunden, das riesige Naturkundemuseum zu erforschen, bei einer Bootsfahrt die großartige Architektur der Stadt zu bewundern, auf einem Wolkenkratzer zu stehen - all das wird den
Schülern noch lange in Erinnerung bleiben.
Die Bilder in den Nachrichten von Minnesota und Chicago, die in den letzten Tagen im Schnee und in der Kälte versinken, wird für die Austauschschüler des Gymnasiums Hermeskeil sicher wieder Erinnerungen wecken und sie werden denken: Dort waren wir, dort haben wir Freunde.


Die deutsch-amerikanische Partnerschaft vor der Virginia High School in Virginia mit Schülern und Lehrern vom Hermeskeiler Gymnasium

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 15. Jan. 2014

SWT-Kids-Cup geht in zweite Runde

 

 

SWT-Kids-Cup geht in zweite Runde
Laufen: Sieger der ersten Trierer Nachwuchslaufserie stehen fest Die Premiere ist geglückt: Ende Februar werden die Sieger des erstmals ausgerichteten Trierer SWT-Kids-Laufcups geehrt. Die zweite Auflage wird mit den gleichen vier Veranstaltungen wie 2013 durchgeführt.
Einfaches Konzept, gelungene Durchführung: 60 Mädchen und Jungen zwischen acht und 13 Jahren haben im vergangenen Jahr mindestens drei der vier SWT-Kids-Cup-Rennen absolviert und stehen in der finalen Rangliste. Die besten drei jeder Jahrgangsklasse werden Ende Februar geehrt. Die Wertung erfolgt anhand der bei den jeweiligen Rennen erzielten Platzierung. Die besten drei addiert, ergibt die Punktzahl, nach der die Rangliste erstellt wird. Je kleiner, je besser.
Auch die Ausschreibung für die zweite Auflage ist bereits erstellt. Sie umfasst wieder die Trierer SWT-Schullaufmeisterschaften am 14. Mai, den Volksfreund-Jugendlauf beim Trierer Stadtlauf (29. Juni), die Nachwuchswettbewerbe beim SWT-Flutlichtmeeting im Trierer Moselstadion (19. September) sowie die entsprechenden Rennen beim Bitburger-Silvesterlauf in Trier.
Bei der Neuauflage wird vielleicht auch der Markel der Premiere behoben: Bei den zwölf Jahre alten Jungen gab es niemanden, der mindestens an drei der Veranstaltungen mitlief!

Endstand SWT-Kidscup (Platz 1-3):
Mädchen W8: 1. Celine Kämmer (Grundschule Egbert) 3 Punkte, 2. Maren Spang (TuS Fortuna Saarburg) 5, 3. Lilly Knips (Matthias-Grundschule) 49. W9: 1. Janina Hormisch (FSV Trier-Tarforst) und Marina Terres (TuS Mosella Schweich) beide 8, 3. Lilian Schmidt (TG Konz) 13. W10: 1. Mara Lehn (TG Konz) 12, 2. Fabienne Thein (Grundschule Ralingen) 37. W11: 1. Anna Fischer (Max-Planck-Gymnasium) 7, 2. Mathilde Staebel (Auguste-Viktoria-Gymnasium) 21, 3. Anne-Franziska Ott (Silvesterlauf Trier e.V.) 25. W12: 1. Marie Dietsch (Humboldt Gymnasium Trier) 8, 2. Alba Trunk (FSV Trier-Tarforst) 13, 3. Lara Birk (Angela-Merici-Gymnasium) 41. W13: 1. Hannah Disch (TG Konz) 6, 2. Anna Meyer (TG Konz) 10.

Jungen M8: 1. Michael Simon (Ambrosius Grundschule) 10 Punkte, 2. Philipp Adam (TuS Fortuna Saarburg) 23, 3. Damin Yajubjanov (Ambrosius Grundschule) 24. M9: 1. Lucas Raueiser (TV Cochem) 3, 2. Christian Hoppe (DJK St. Matthias) 14, 3. Jonas Herrmann (Ausonius Grundschule) 25. M10: 1. Jan Niedenführ (Grundschule am Biewerbach) 5, 2. Luis Trunk (FSV Trier-Tarforst) 12, 3. Jan Lentes (Grundschule Ralingen) 21. M11: 1. Toan Kuhl (Gymnasium Hermeskeil) 3, 2. Constantin Fuchs (Wittlicher TV) 7, 3. Hendrik Wilms (Max-Planck-Gymnasium) 11. M13: 1. Giulio Ehses (SV Eintracht Trier) 4, 2. Jonas Fischer (Max-Planck-Gymnasium) 5, 3. Maximilian Fuchs (Wittlicher TV) 13.

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 03. Jan. 2014

Experte für Musik und Mathe


 

Studenten vom künftigen Pfarrer über Juristen bis zum Mediziner üben derzeit das Musical "Curtains - Vorhang auf für Mord" an der Universität in Mainz ein. Musikalischer Leiter ist der Waldweilerer Student der Musik und Mathematik, Thomas Wagner. Der TV sprach mit dem 27-jährigen künftigen Gymnasiallehrer.
Waldweiler/Mainz. "In der Musik von Johann Sebastian Bach sind mathematische Gesetze zu erkennen", sagt Thomas Wagner aus Waldweiler. Der 27-jährige Lehramtsstudent für Musik und Mathematik ist an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz auch musikalischer Leiter der Produktion der Musical-Krimikomödie "Curtains - Vorhang auf für Mord", einer Inszenierung des Uni-Vereins Musical Inc.
Im Gespräch mit dem TV verrät er, wie er zu diesem Ehrenamt gekommen ist: "Schon zu Beginn des Studiums 2006 ist mir dieser Verein aufgefallen." Das kann ich mir doch mal anschauen, fand er damals. Doch bald fehlte der Band ein Trompeter. Genau dieses Instrument studiert Wagner im Nebenfach, und schon war er mittendrin im Ensemble.
2009 hat der Lehramtsstudent die musikalische Gesamtleitung übernommen und organisiert die Proben von 50 Hobbyschauspielern, Sängern und Tänzern.

Motivierte Truppe
"Das ist eine absolut motivierte Truppe", lobt Wagner, der schon der Premiere am 30. Mai um 20 Uhr im Theater im P1 auf dem Campus entgegen fiebert. Das Stück der "Cabaret"-Autoren John Kander und Fred Ebb handelt vom Mord der Hauptdarstellerin in einem Musical, ausgerechnet am Premierenabend. Die alternde Diva war sowieso nicht mehr in Topform, und so trauert ihr niemand nach. Aber gerade deswegen sind alle am Musical Beteiligten verdächtig.
"Es ist eine riesige Erfahrung, hier mit dabei zu sein", freut sich Wagner. Nicht nur fürs Examen ist das wichtig, sondern auch für spätere Projektwochen an seiner künftigen Schule, denn auch jetzt arbeitet er mit Laien.

Klavier und Trompete
Früh wurde sein musikalisches Talent erkannt. Mit zehn Jahren gab es den ersten Klavierunterricht, ein Jahr später kam die Trompete dazu - ebenso wie ein fester Platz im Waldweilerer Musikverein. Das auf Musik ausgerichtete Hermeskeiler Gymnasium förderte dieses Talent weiter. Im Sommer 2015 ist Thomas Wagner fertiger Gymnasiallehrer für Musik und Mathematik, den seiner Ansicht nach beiden Seiten derselben Medaille. Sein großer Wunsch: "Es wäre toll, an die musikalische Schule in Hermeskeil als Lehrer zurückzukehren." Nicht nur Musik, sondern auch Mathematik kann Spaß machen. Thomas Wagner hat ein festes Ziel: "Ich werde beweisen, dass das geht." doth


Thomas Wagner will beweisen, dass Mathematik ebenso viel Spaß machen kann wie Musik. TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 01. Jan. 2014

Multitalent und Dauersieger

  Multitalent und Dauersieger
Über 250 Mädchen und Jungen haben bei den Volksfreund-Nachwuchsläufen im Rahmen des Bitburger-Silvesterlaufs in Trier teilgenommen - und sich sportlich aus dem alten Jahr verabschiedet. Die Sieger kamen aus Hermeskeil, Saarbrücken und von der Ausonius-Grundschule in Trier.
Trier. "Dreimal die Woche Fußball, zweimal Schwimmen." So lautete die Antwort von Toan Kuhl, wie oft er pro Woche denn läuft. Kuhl, der für das Gymnasium Hermeskeil startet, ist ein Multitalent, denn auch ohne spezielles Lauftraining setzte er sich beim TV-Jungenlauf im Rahmen des 24. Bitburger Silvesterlaufs in Trier gegen 151 Konkurrenten durch, am Ende hatte er die ein Kilometer lange Runde in 3:20 Minuten absolviert und lag vor Leon Trabert (Ahrweiler) und Grischa Walzert (Saarbrücken). Der Spaß stand bei den über 250 Läufern und Läuferinnen in den TV-Nachwuchsläufen im Vordergrund, wie immer waren die Eltern am Start nervöser als ihre Kinder, die sich noch vor dem Ertönen des Signals mit TV-Maskottchen Lucky fotografieren ließen. Im TV-Mädchenlauf (102 Teilnehmerinnen) präsentierte sich Siegerin Jana Berger wortgewandt bei der Siegerehrung: "Ich habe immer in Führung gelegen, rechts und links sind nicht mehr so viele neben mir gelaufen", sagte sie Moderator Wolf-Dieter Poschmann. Beste regionale Teilnehmerin über einen Kilometer war Anna Fischer vom PST als Dritte. Die drei jeweils Schnellsten in beiden TV-Läufen erhielten Präsente vom TV-Laufportalpartner Nürburg-Quelle.
Eine "ewige Serie" hielt auch in 2013: Wie schon "fast immer" wurde die Ausonius-Grundschule Trier als teilnehmerstärkste Schule (53 Läuferinnen und Läufer) mit einem Preisgeld von 300 Euro ausgezeichnet. BP