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Presse 2015

 

 

TV: 27. Dez. 2015

Schulgemeinschaft sorgt für harmonische Klänge in der Kirche

 

Eine Auszeit vom stressigen Alltag und endlich zur Ruhe zu kommen. Eine Gelegenheit dazu bot das Weihnachtskonzert des Gymnasiums Hermeskeil in der Pfarrkirche St. Martinus in Hermeskeil. In festlichem Ambiente ließ sich das Publikum von den musikalischen Klängen verzaubern.

 

Hermeskeil. Das Hermeskeiler Gymnasium hat sich von seiner musikalischen Seite präsentiert. Im Rahmen einer kurzen Ansprache lud kürzlich Arno Ranft, Direktor des Gymnasiums, die Besucher der bis zum letzten Platz besetzten Hermekeiler Pfarrkirche St. Martinus dazu ein, das Konzert als Einstimmung auf ein besinnliches Weihnachtsfest zu verstehen.
Danach sorgte der Einstieg des Schulorchesters für den entsprechenden atmosphärischen Auftakt. Unter Leitung von Mario Düpre fanden sich insgesamt mehr als fünfzig Schüler, Ehemalige und Lehrer zusammen, um zunächst mit ruhigem Streicherklang und anschließend dann mit imposantem Tutti-Ensemble zu unterhalten.

Wechselspiel von Chor und Orgel

Im Anschluss stimmte die Chor- und Musical-AG unter der Betreuung von Christian Kiefer sanftere Klänge an. Begleitet von Rafael Klar an der Orgel, sorgte die zarte Stimmgewalt der Schüler für eine klangliche Überleitung. Im Wechselspiel aus Orchester und Chor wurde ein Medley aus deutschen und englischen weihnachtlichen Kompositionen präsentiert. Die Veranstaltung endete mit dem Adventslied "Macht hoch die Tür", bei dem sich alle am Konzert beteiligten Musiker und auch das Publikum zum gemeinsamen Spiel und Gesang vereinten.
Nach langem Applaus lobte Mario Düpre die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Lehrkräften, unter deren musikalischer Leitung der Ton angegeben wurde. Sein besonderer Dank galt dem Engagement der Ehemaligen und der Schüler, die sich trotz Abitur- und Studienstress alle die Zeit nahmen, um mit ganzem Musikerherz dabei zu sein.
"Konzerte im Winter und Sommer sind bei uns mittlerweile kleine Familienfeste geworden", erklärte Düpre am Ende der Veranstaltung. Sie seien inzwischen schon eine Tradition in Hermeskeil. red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 23. Dez. 2015

Schüler spenden 500 Euro für Flüchtlinge

(Hermeskeil) Die Bläserklasse des Gymnasiums Hermeskeil hat einem Vertreter der Initiative "Blast the Borders" (Sprengt die Grenzen) 500 Euro übergeben. Diese Spenden hatten die Schüler bei einem Adventskonzert gesammelt. red.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: Ausgabe 2015/52

Spendenübergabe aus dem Adventskonzert des Gymnasiums Hermeskeil vom 27. November 2015


Am Mittwoch, dem 16.12.2015, besuchte Felix Faber als Vertreter von "Blast the Borders" (Sprengt die Grenzen) die Bläserklasse 7 des Gymnasiums. Die Bläserklasse übergab Spenden aus dem Adventskonzert in Höhe von 500 Euro. Das Konzert wurde von den Bläserklassen 6 und 7, der Big Band "Laid Back", dem Organisten Rafael Klar sowie einem großen Blechbläserensemble gestaltet. Die Textmeditationen wurden vorgetragen und kommentiert von Felix Faber. Die Initiative "Blast the Borders" ist im Rahmen der Flüchtlingshilfe aktiv. Hervorgegangen ist sie aus einem Projekt während der diesjährigen Projektwoche am Gymnasium Hermeskeil.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: Ausgabe 2015/51

"Sprengt die Grenzen!"



Sprengt die Grenzen, so hätte auch das musikalische Motto des Adventskonzertes des Gymnasiums am Freitag vor dem 1. Adventssonntag lauten können. Denn über alle Stil- und Altersgrenzen sowie über die Epochen mehrerer Jahrhunderte hinweg vereinigten sich die Musiker aus den Bläserklassen 6 und 7, der Big Band Laid Back, des großen Blechbläserensembles und Rafael Klar an der Orgel vor einer beeindruckend großen Schar von Zuhörern zu einem harmonischen Ganzen. Zu Beginn intonierten die Blechbläser die weltberühmte Sonata Pian e Forte von Giovanni Gabrieli aus der Zeit der Renaissance und entfalteten die ganze Klangpracht venezianischer Mehrchörigkeit auch in der Hermeskeiler Martinuskirche. Des weiteren glänzten die Blechbläser in professioneller Spielart mit abwechslungsreicher Literaturauswahl. Sie spannten den Bogen ausgehend von einem meditativ besinnlichen "Maria durch ein Dornwald ging" bis hin zu majestätischen Klanggemälden zusammen mit Dekanatskantor Rafael Klar an der Orgel. Das Ensemble setzte sich zusammen aus Eltern auch der Bläserklassenkinder, ehemaligen Gymnasiasten, dem Schüler Nicolas Eiden und dem Musiklehrerkollegen Christoph Neumann des Dauner Thomas Morus Gymnasiums.
Dekanatskantor Rafael Klar brillierte bei weiteren Soloeinlagen auf der Orgel durch transparente Registrierung, technische Akkuratesse und filigrane Musikalität.
Die Big Band Laid Back überzeugte mit beschwingten und mitreißenden Jazzversionen von meist traditionellen Weihnachtsliedern. Die Instrumentalisten Damian Bach, Nicolas Eiden, Andrej Gouverneur, Alexander Klemens, Tobias Rues und Daniel Wollmann glänzten mit gekonnten und beherzten Soli und Improvisationen. Nicht zuletzt die Interpretation des anspruchsvollen Arrangements "Counting the days till christmas" von Grammy Gewinner Doug Beach meisterte die Big Band mit Bravour und offenbarte das Potential der jungen Musiker weit jenseits klischeehafter Popmusik.
Die Bläserklassen 6 und 7 des Gymnasiums ließen durch die Liedauswahl adventlich-weihnachtliche Stimmung aufkommen. Die jungen Musiker waren in vielerlei Hinsicht bestens auf das Konzert eingestellt und lieferten ihr Programm mit sauberer Intonation und für das Alter beachtlicher Klangsensibilität ab. Insbesondere die Bearbeitung über "In dulci jubilo" erforderte höchste Konzentration, um die rhythmischen Herausforderungen punktgenau zu bewältigen.
Langanhaltender, begeisterter Applaus war der Lohn für die beträchtlichen Mühen der Vorbereitung. Studiendirektor Fandel als Vertreter der Schulleitung würdigte am Ende der Veranstaltung in seiner unnachahmlichen Art und Weise zum wiederholten Male in dieser Konzertreihe die Leistungen aller Musiker.
Felix Faber von der Initiative "Blast the borders" (Sprengt die Grenzen) übernahm in dem diesjährigen Adventskonzert den Part des Sprechers. Er aktualisierte die mit Bedacht ausgewählten Geschichten in seinen Kommentaren in Bezug auf die Flüchtlingsthematik. Die Spenden aus dem Konzert werden dieser Initiative für ihren Einsatz für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 18. Dez. 2015

Theater aus der Lebenswelt der Schüler

 

 

Englische Truppe spielt zwei Stücke im Gymnasium Hermeskeil

 

(Hermeskeil) Das White Horse Theater besucht seit 20 Jahren deutsche Schulen und führt kleine Stücke in englischer Sprache auf, die den Alltag und die Welt der Schüler spiegeln. Die Truppe war am Gymnasium Hermeskeil unterwegs.

Hermeskeil. Alle zwei Jahre gastiert die renommierte professionelle Theatergruppe White Horse Theater mit jeweils zwei Stücken für die Mittel-und Oberstufe am Gymnasium Hermeskeil. Die Situation der Flüchtlinge prägte eines der Stücke.
So konnten alle Acht- und Neuntklässler das Theaterstück über den jungen Syrer Ravi verfolgen, der mit sehr geringen Sprachkenntnissen nach England kommt. Trotz aller widrigen Umstände schafft er es, längerfristig in England bleiben zu können. Ihm und seiner Mutter wird eine Wohnung in der Gough Street zugewiesen.
Das Viertel um die Gough Street wird allerdings von fremdenfeindlichen Teenagern dominiert. Trotz seiner freundlichen Art, mit der Ablehnung seiner Gleichaltrigen fertig zu werden, hat er es schwer, in der Gough Street Fuß zu fassen. Dennoch gelingt es ihm mit ein paar Tricks, das Vertrauen einiger Teenager zu gewinnen, die ihn schließlich als einen der ihren akzeptieren.
Den Zuschauern wurde deutlich, dass Toleranz im alltäglichen Leben eine große Rolle spielt. Diese Thematik wurde im Vorfeld mit den Schülern besprochen, die sich nach der Aufführung sehr beeindruckt zeigten und im Unterricht weiterhin das Stück behandeln wollten. Es ist gerade für die Schüler der Mittelstufe sehr wichtig, dass sie diesem Stück auf Englisch folgten, so dass sie in ihren Sprachkenntnissen bestärkt wurden und ein Erfolgserlebnis hatten.
Im Anschluss erlebten 120 Oberstufenschüler die Shakespeare-Tragödie "Romeo and Juliet". Mit sehr wenig Requisiten gelang es den Schauspielern, die Schüler über 90 Minuten in ihren Bann zu ziehen.
Das motivierte Publikum erlebte ein Stück über die Feindschaft zweier Familien, Liebe, Vertrauen und Enttäuschungen. Nur durch den Tod der beiden Protagonisten kann die Fehde zwischen den beiden Familien aufgehoben werden.
Insgesamt gesehen war das Gastspiel des White Horse Theaters ein voller Erfolg, da die Schüler ihre fremdsprachlichen Kenntnisse außerhalb des Unterrichtes wirklichkeitsnah erproben konnten. red

Foto: (h_hochw ) Stücke mit aktuellem Bezug: Das White Horse Theater spielt in englischer Sprache an deutschen Schulen. Foto: privat

 

 

 

 

 

 

 

 


TV: 17. Dez. 2015

Schüler erzählen Indianer-Geschichten

 

Bundesweiter Vorlesetag: Hermeskeiler Gymnasiasten zu Gast in öffentlichen Einrichtungen


(Hermeskeil)
Sie wollen die Freude am Lesen wecken. Daher haben Jungen und Mädchen des Gymnasiums Hermeskeil am bundesweiten Vorlesetag teilgenommen. Schüler der Jahrgangstufen 8 und 13 haben dabei verschiedene Projekte verwirklicht.

Eine besonders pfiffige Idee hatte sich der Leistungskurs Deutsch der Stufe 13 ausgedacht. Er lud die Vorschulkinder der Kindertagesstätte (Kita) Rosa Flesch in die Schule ein und las ihnen dort, passend zum Thema verkleidet, die Geschichten eines kleinen Indianerjungen vor. Nach dem Indianer-Willkommenstanz lauschten die Kinder gespannt den Vorlesern, die von dem Alltag und den Abenteuern des kleinen Indianers erzählten. Die interaktiven Geschichten animierten zum Mitmachen durch lautmalerische Gestaltung und Bewegungen.
Nach 35-minütigem Vorlesen und Stillsitzen hatten die Kinder anschließend die Möglichkeit, unter der Anleitung ihrer großen Betreuer die Spiele der Indianerkinder auszuprobieren. Es folgte eine kurze Pause, woraufhin es mit neu gesammelten Kräften ans Basteln ging. Voller Eifer wurden Bilder zum Inhalt der Geschichten gemalt, Pfeil und Bogen gebaut und Indianerschmuck sowie bunt verzierte Regenmacher kreiert, so dass jedes Kind mit einer Erinnerung an diesen besonderen Tag nach Hause gehen konnte. "Das war ein sehr schöner Tag, am besten hat mir die Geschichte vom Indianerjungen Kleiner Wolf gefallen, außerdem hat das Basteln sehr viel Spaß gemacht," lautete die Meinung der sechsjährigen Emely, der der gleichaltrige Collin beipflichtet: "Das könnte ich jeden Tag machen!" Zufrieden verließen die Vorschulkinder die Schule, und auch für die Gymnasiasten war der Tag ein voller Erfolg.

Gemeinsam spielen und singen

Auch die Schüler der Klasse 8 a zeigten sich engagiert, indem sie in verschiedenen Institutionen in und um Hermeskeil als Vorleser tätig wurden. Nachdem im Deutschunterricht im Vorfeld die Rahmenbedingungen und Vorlesekriterien erarbeitet und daraufhin in Eigenregie ein Konzept für ihr Vorhaben erstellt wurde, sind die Schüler am Nachmittag in ihrer Freizeit in verschiedenen Nachmittagsbetreuungen von Kitas und Schulen, in Altenheimen und einer kirchlichen Gemeinde aktiv geworden. Neben Vorlesen stand im DRK- Seniorenzentrum Kell beispielsweise gemeinsames Spielen und Singen auf dem Programm. Das außerschulische Engagement der Jugendlichen, das sie im Rahmen des Vorlesetags zeigten, sollte dabei Vorbildcharakter für Mitschüler haben, sich im folgenden Jahr daran zu beteiligen.
Die Begeisterung und die positiven Rückmeldungen führten dazu, dass das Gymnasium Hermeskeil plant, auch 2017 am bundesweiten Vorlesetag dabei zu sein.

Der Text stammt von Ilka Müller und Lena Jubelius (MSS 13).

Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 07. Dez. 2015

Hilfe für Leukämiekranke macht Schule

 

 

Bio-Leistungskurs des Gymnasiums Hermeskeil beim Projekttag im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung

 

Hermeskeil/Birkenfeld) Dass Molekularbiologie kein trockener Stoff ist, sondern ein wichtiges Element in einem Netzwerk, das täglich weltweit Leben rettet - das ist den Schülern des BiologieLeistungskurses der Stufe 13 am Gymnasium Hermeskeil bei der Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld vor Augen geführt worden. Die 20 Schüler hatten einen Tag lang ihren Unterricht ins Labor der ältesten Stammzellspenderdatei Deutschlands verlegt.
Der Biologie-Leistungskurs der 13. Klasse des Gymnasiums Hermeskeil hat die Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld besucht. Die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands öffnet immer wieder auf Anfrage ihre Türen, damit Schüler und Studenten in der Praxis erleben können, dass Genetik kein trockener Stoff ist, sondern jeden Tag dazu beiträgt, das Leben von Leukämie- und Tumorkranken zu retten.
Seit vielen Jahren organisieren Schüler und Lehrer des Hermeskeiler Gymnasiums immer wieder Typisierungsaktionen an der Schule. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 11 000 Menschen an bösartigen Blutkrankheiten wie etwa der Leukämie. Jeder zweite Patient ist ein Kind oder Jugendlicher. Je nach Leukämieart variieren die Heilungsaussichten. Oft reicht die Behandlung mit einer Chemotherapie oder Bestrahlung aber nicht aus. Dann ist die Übertragung gesunder Blutstammzellen die einzige Hoffnung auf Leben. Eine solche Transplantation ist aber nur möglich, wenn sich ein passender Stammzell- beziehungsweise Knochenmarkspender zur Verfügung stellt. Das wussten die Schüler des Biologie-Leistungskurses. Durch den Besuch der Stefan-Morsch-Stiftung konnten sie nun jedoch einen Vormittag lang ergründen, welcher Teil des menschlichen Genoms bei der Transplantation von Stammzellen entscheidend ist und warum beispielsweise die Eltern eines Patienten nicht die "richtigen" Spender sein können.
Die Stefan-Morsch-Stiftung bietet Schulen, Fachhochschulen und Universitäten regelmäßig praxis- und vor allem lebensnahe Unterrichtsmodule für die entsprechende Altersstufe an: So besuchen Referenten aus der Stiftung die unterschiedlichsten Bildungseinrichtungen, um dort zielgruppengerecht entsprechende Fachvorträge, etwa über die praktische Anwendung von Molekulargenetik, zu halten.
Umgekehrt können Schulklassen und Studienkurse Führungen und Workshops im hauseigenen Labor der Stiftung machen. Das bedeutet: Theoretisches Wissen aus dem Biologie-Unterricht oder der Genetik wird in die Praxis umgesetzt und zugleich das Zusammenspiel zwischen Spenderdatei, Labor, Entnahmestation und Transplantationskliniken erklärt.
Bio-Kursleiterin Inkari Kowoll und ihre Schüler fanden die Exkursion nach Birkenfeld so spannend, dass sie wiederkommen wollen: "Ich wünschte, wir hätten den Besuch bei der Stefan-Morsch-Stiftung früher gemacht. Dann wäre mir das Lernen der jeweiligen Sachverhalte leichter gefallen, da ich mir jetzt alles besser vorstellen kann", sagt eine Schülerin am Ende des Vormittags. Besonders fasziniert waren die Schüler vom praktischen Teil: Die Schüler konnten hautnah erleben, dass Molekularbiologie tagtäglich weltweit Leben rettet. red
Weitere Informationen: Stefan-Morsch-Stiftung (www.stefan-morsch-stiftung.de), gebührenfreie Info-Hotline 0800-766 77 24, E-Mail an info@stefan-morsch-stiftung.de

Foto: (h_hochw ) Der Biologie-Leistungskurs des Gymnasiums Hermeskeil besucht das Typisierungslabor der Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 06. Dez. 2015

Schulband des Hermeskeiler Gymnasiums liefert vor 250 Zuhörern gelungenes Konzert ab

 

(Hermeskeil) Am Hermeskeiler Gymnasium gibt es bereits seit 1978 eine Band, die im Advent ihrem Namen Hitzefrei alle Ehre macht und dann dem Publikum einheizt. Das hat die Gruppe auch am Freitagabend beim diesjährigen Konzert vor 250 Zuhörern gemacht.

Hermeskeil. Adventszeit heißt am Hermeskeiler Gymnasium: Es gibt Hitzefrei. Gemeint ist die Band, die in stets wechselnder Besetzung internationale Rock- und Popmusik nachspielt und sich damit ein treues Publikum erarbeitet hat.
Auch zum Konzert am Freitagabend sind geschätzte 250 Zuhörer in die Schulturnhalle gekommen.
Die jungen Musiker der Jahrgangsstufen sechs bis 13 werden von Musiklehrer Andreas Steffens zu ihren Leistungen geführt. "Dass es einen steten Wechsel gibt, ist Teil des Systems", erklärt der Pädagoge. Weil das Abitur näher rückt, sind Janine Wagner (Gesang und Gitarre), Laura Keil (Trompete), Jann Kolmsee (Posaune) und Frank Lorenz (Gitarre) zum letzten Mal dabei. Ihren Premierenauftritt haben Jil Buchien (Gesang), Helena Paulus (Gesang), Jil Trampert (Altsaxofon) und Frederik Schmitt (Bass).
"Rund 150 Musiker haben im Lauf der Jahre hier schon mitgespielt. Zehn haben die Musik zu ihrem Beruf gemacht", freut sich Steffens, der die Band seit 1983 leitet. Programmvorschläge kommen immer von den Bandmitgliedern. Schwerpunkt ist dabei, wer was singen kann.
"Andreas Steffens ist nicht streng, aber man muss schon was können", erklärt Saxofonistin Jil Trampert. Sie spielt auch im Musikverein Reinsfeld und der Big-Band der Schule mit und findet: "Das ist eine Steigerung, Hitzefrei ist die Krönung."
Denis Bengart aus Otzenhausen spielt seit drei Jahren mit. Er freut sich jedes Jahr auf das Konzert: "Diese Band ist was Besonderes." Auch nach dem Abitur will er noch dabei bleiben.
Fünf Sängerinnen ziehen beim Konzert die Aufmerksamkeit auf sich. Selma Haag (18) aus Züsch weiß: "Da lastet schon Druck auf einem, denn wir bestimmen das Klangbild."
Eine besondere Herausforderung haben sie sich mit Hallelujah von Leonard Cohen auferlegt, denn diesen Song tragen sie vierstimmig vor. Die Jüngste in der Gesangsformation ist Marah Menth aus Nonnweiler. Die Zwölfjährige macht schon zum zweiten Mal mit und hat viel Spaß: "Wir sind alle so gut aufeinander eingespielt und eingesungen."
Für den richtigen Ton und das richtige Licht sorgen Patrick Ziller und Lukas Wingendorf, die mit der technischen Ausrüstung effektiv umgehen können.
Von der Programmauswahl ist Zuhörer Kilian Bales aus Lorscheid begeistert: "Die bringen viele Stilrichtungen, stellen verschiedene Sängertypen dar und sind auch bei den Instrumenten stark engagiert." Sandra Paulus aus Gusenburg sagt: "Das klingt nach großer Musik. Toll, was die auf die Beine stellen."
Die Titel vieler Berühmtheiten wie Stevie Wonder, Chaka Khan, die Jackson 5, Foreigner oder Santana hat Hitzefrei an diesem Abend gespielt. Die Stücke dieser Musikstars sind zwar teilweise sehr viel älter als die Akteure der Schulband. Die gelungene Interpretation von Hitzefrei zeigt aber auch: Qualität ist eben doch haltbar. doth

Foto: Herbert Thormeyer (doth), Herbert Thormeyer (\ Singen auch mal vierstimmig: Selma Haag, Helena Paulus, Jil Buchien und Marah Menth (von links) von der Schulband Hitzefrei wechseln sich bei ihrer Interpretation eines Songs von Leonard Cohen ab. TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 24. Nov. 2015

Wiedersehen nach 25 Jahren: Abiturjahrgang 1990
trifft sich im Feuerwehrmuseum

 

(Hermeskeil) Zum dritten Mal seit ihrer Schulentlassung im Jahr 1990 haben sich Abiturienten des Gymnasiums Hermeskeil wieder getroffen, um das Bestehen ihres Abiturs, das sich in diesem Jahr zum 25. Mal gejährt hat, zu feiern. Das Treffen der einstigen Klassenkameraden fand im Hermeskeiler Feuerwehrmuseum statt.

Die Freundschaft, die die Abiturienten des Jahrgangs 1990 untereinander pflegen, hat bis heute gehalten, und für alle Anwesenden war es ein sehr freudiges Wiedersehen mit den einstigen Schulfreunden. "Weißt du noch?", so begannen viele Gespräche, in denen sich Wiedersehensfreude mit Wehmut mischte. Genau die Hälfte der Teilnehmer, 33 von 66 Absolventen des Abiturjahrgangs 1990, nahmen Anreisen aus ganz Deutschland und zum Teil auch aus dem Ausland in Kauf, um sich auszutauschen. Beim Wiedersehen, welches ein stimmungsvolles Treffen wurde, lockerten Bilder aus der Schulzeit, die Abizeitung von damals und der 25 Jahre alte Pressebericht über das bestandene Abitur das Treffen ebenso auf wie die gemeinsamen Erinnerungen an all das, was man in den 80’er Jahren am Gymnasium Hermeskeil erlebt hatte. (red)/Foto: privat

Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 20. Nov. 2015

Schüler machen die Flucht zu ihrem Thema

450 Hermeskeiler Schüler beschäftigen sich mit aktueller Flüchtlingssituation

 

Hermeskeil) Einen Tag nach der Diskussion zum Thema "Die Flüchtlinge von Hermeskeil - Wie gelingt das Miteinander der Kulturen haben sich in der Hochwaldhalle auch rund 450 junge Menschen aus drei Hermeskeiler Schulen mit dem Thema. Auch die Schüler selbst referierten zum Thema.
Gleich nach der Eröffnung durch Landrat Günther Schartz und Karl-Heinz van Lier von der Konrad-Adenauer-Stiftung übernehmen die Schüler selbst das Regiment in der Hochwaldhalle.
Je ein Vertreter von Gymnasium, Integrierter Gesamtschule und Berufsbildender Schule stellt beispielhaft vor, wie die Integration an der eigenen Bildungsstätte gelebt wird. Den Auftakt macht Faduma (14) von der Integrierten Gesamtschule (IGS). Das Mädchen mit dem lilafarbenen Kopftuch ist seit gut zwei Jahren in Deutschland. Sie erzählt von der großen Unterstützung, "die ich hier sowohl von den Lehrern, als auch von meinen Mitschülern erfahren habe". Faduma ist seinerzeit mit ihren Geschwistern und mit ihrem Vater aus Somalia geflohen. Mittlerweile spricht sie neben Deutsch auch Englisch, Französisch und Spanisch. "Ich hoffe, dass ich hier Abitur machen kann", sagt sie.

Alleine auf der Flucht

Daniel hingegen besucht eine eigens für Flüchtlingskinder an der Geschwister-Scholl-Schule (BBS) eingerichtete Klasse, deren Fokus sowohl auf dem Spracherwerb, als auch auf der Berufsfindung liegt. Der heute 17-Jährige ist in 2014 ganz alleine und auf eigene Faust vor der Diktatur in Eritrea geflohen. "Angst, dass ich es nicht schaffen könnte, habe ich nie gehabt. Ich bin gläubiger Christ und habe auf Gott vertraut", sagt er. Daniels großer Wunsch ist es, sich zum Erzieher ausbilden zu lassen.
Für das Hermeskeiler Gymnasium spricht Felix (18). Er informiert über den Verein "Blast the borders - Sprengt die Grenzen", der "aus einer viel zu kurzen Projektwoche zum Thema Flüchtlinge" entstanden sei.
Die Vorträge der Experten bezogen sich, neben dem Aufruf zur Beteiligung an der Integration, vor allem darauf, die hier in Deutschland gelebten Werte aufrechtzuerhalten. Soziologin Necla Kelek etwa riet den jungen Menschen, den Flüchtlingen gegenüber stets selbstbewusst und bestimmt aufzutreten. "Für manche dieser Menschen ist eine Frau schon nackt, wenn sie kein Kopftuch trägt", erklärte sie. "Dass sich Frauen in Schwimmbädern öffentlich in Badekleidung bewegen, können sie nicht verstehen." Aufgabe der Deutschen sei es, diesen Menschen immer wieder freundlich aber bestimmt zu vermitteln, dass sie sich ja eben genau wegen der hier gelebten Werte, "zu denen allen voran Freiheit zählt", für dieses Land entschieden haben. "Diese Werte müssen sie akzeptieren. Wir müssen unter allen Umständen das Entstehen von Parallelgesellschaften vermeiden", gab sie zu bedenken.
Und wie erleben die Schüler konkret den Umgang mit den Geflüchteten? Während es sich für Kiren (17) "irgendwie komisch" anfühlt, dass die in der Notunterkunft in Hermeskeil untergebrachten Flüchtlinge "den ganzen Tag da draußen rumlaufen und nichts zu tun haben", kann Jonathan (17) der Situation im Ort weder etwas Außergewöhnliches, noch etwas Bedrohliches abgewinnen. "Wenn man denen begegnet, lächeln die uns an und sagen ,Hallo’, wie alle anderen auch. Nur weil man nicht auf Anhieb mit denen wie gewohnt kommunizieren kann, braucht man ja keine Angst vor ihnen zu haben", sagt er. Anders sieht das Sophia. Obwohl die 16-Jährige den Flüchtlingen gegenüber grundsätzlich offen eingestellt ist, äußert sie Bedenken, der ein oder andere Mann könne sich "an den Mädchen oder Frauen hier vergreifen". Der 15-Jährigen Christine hingegen tun die Flüchtlinge leid. "Weil sie ja extra vor dem Terror hierhin geflohen sind und wie man in Paris ja gesehen hat, jetzt hier das Gleiche womöglich noch mal durchmachen müssen", sagt sie. "Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie manche Menschen glauben können, die Flüchtlinge seien für den Terror verantwortlich."

Foto: Anja Fait (anf) (\ Berichten von ihren ganz eigenen Erfahrungen zum Thema Flucht und Integration: Die Hermeskeiler Schüler Faduma (14), Felix (18) und Daniel (17). TV-Foto: Anja Fait

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SZ: 17. Juli 2015

Fußballkinder stolz aufs Sportabzeichen


Gymnasium Hermeskeil und Fortuna Büschfeld organisierten Prüfung

Das Deutsche Sportabzeichen legte der Nachwuchs des Sportclubs Fortuna 1924 Büschfeld bei einem Wettkampfnachmittag auf dem Sportplatz ab. Organisiert wurde das Ganze vom Sportgrundkurs SpG3 der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums Hermeskeil und ihrer Sportlehrerin Sabine Hauswirth.
In jeder Ecke traf man auf am Wettkampf teilnehmende Kinder der F-, E- und C-Jugend des Vereins, die voller Eifer persönliche Höchstleistungen in den Disziplinen Ausdauer, Kraft, Laufen und Koordination erbrachten. Betreut wurden sie dabei von mehr als 20 Schülern des Gymnasiums Hermeskeil. Auswertung und Dokumentation oblag Oberstufenschülern aus dem Deutsch-Leistungskurs 12DeL2. Je nach erbrachter Leistung im leichtathletischen Bereich und nach Vorlage eines Schwimmnachweises erhielten sie schließlich das Deutsche Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold.

Sowohl die Kinder als auch die Oberstufenschüler profitierten von dem gemeinsamen sportlichen Nachmittag. Voller Stolz nahmen die jungen Sportler am Abend ihre Urkunden entgegen. Allerdings müssen sie sich bis zum Erhalt des eigentlichen Sportabzeichens, das vom Landessportverband ausgestellt wird, noch ein wenig gedulden. Auch die in der Organisation tätigen Schüler sammelten wertvolle Erfahrungen im Hinblick auf die Planung und Durchführung von Veranstaltungen sowie die Betreuung von Gruppen. Der Nachmittag machte deutlich, dass sich das Hermeskeiler Gymnasium über seine Schwerpunkte Musik und Informatik hinaus auch im sportlichen Bereich engagiert.

Für den Sportclub war der Wettkampfnachmittag, der die Errichtung einer Weitsprunganlage mit sich brachte, eines von vielen Angeboten, das die Mitglieder über das normale Sportprogramm hinaus wahrnehmen können. Der zweimalige Besuch des DFB-Mobils in dieser Spielsaison sowie das geplante Zeltlager und das Jugendcamp im August zeigen das Engagement für die jüngeren Mitglieder.



Die Kinder der F-, E- und C-Jugend des SC Fortuna 1924 Büschfeld legten das Sportabzeichen ab. Foto: ver Foto: ver

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 07. Nov. 2015

Vier Teenager und jede Menge Elfen

Schüler des Gymnasiums Hermeskeil begeistern Publikum mit Erfolgsmusical

(Hermeskeil) "Eine Vollmondnacht mitten im Sommer" heißt das Erfolgsmusical des Stuttgarter Musiklehrers und Komponisten Hans-Jürgen Fuchs, das die Chor- und Musical-AG des Gymnasiums Hermeskeil auf die Bühne gebracht hat. Das Ensemble präsentierte damit in diesem Schuljahr einen Höhepunkt der reichhaltigen musikalischen Arbeit der Schule.

Hermeskeil. Die Handlung des Stücks, das unter der Regie von Englischlehrerin Christina Hoffmann stand, ist eine freie Adaption des berühmten Schauspiels "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare. Es geht darin um die vier Teenager Lysander, Hermia, Demetrius und Helena, die sich anlässlich einer Vollmondnacht im sommerlichen Wald treffen, um dort die erste Liebe zu erleben. Dabei erweist es sich einerseits als problematisch, dass sowohl Lysander als auch Demetrius in Hermia verliebt sind, dass aber andererseits Helena, von der keiner der beiden Jungs etwas will, ein Auge auf Demetrius geworfen hat. Doch damit nicht genug: Die vier Jugendlichen geraten auch noch in das Verwirrspiel der Zauberwesen im Reich der Elfenkönigin Titania und ihres Gemahls Obe ron, der mit Hilfe seiner Assistentin Puck und einer gehörigen Portion Zauberpulver zunächst noch mehr Durcheinander anrichtet, bis ihm schließlich - ebenfalls auf magische Weise - die Lösung des Liebeschaos gelingt.
Die Songs, allesamt live und stilsicher musiziert von Mitgliedern der Schulband unter der Leitung von Musiklehrer Christian Kiefer, zeichneten sich - passend zur Handlung - durch vielfältig wechselnde Stimmungslagen aus, kamen mal rhythmisch-schwungvoll, mal balladenhaft-melancholisch und auch mal rockig daher.


Solo- und Choreinlagen

Die sieben Hauptdarsteller - Linda Glauber als Titania (in der zweiten Aufführung spielte Janine Wagner diese Rolle), Simon Klar als Oberon, Michelle Meurer als Puck, Johannes Clemens als Lysander, Eva-Marie Anell als Hermia, Andreas Kallenborn als Demetrius und Lilly-Kristin Plock als Helena - konnten dabei nicht nur ihr schauspielerisches, sondern auch ihr sängerisches Talent eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Umrahmt wurden die Solo- und Chorsongs von mitreißenden Darbietungen der zahlreichen Tanzelfen, deren Choreographien Sportlehrerin Desiree Junkes mit den Schülerinnen einstudiert hatte. Ins rechte Licht und mit dem erforderlichen Sound ausgestattet wurden die jungen Akteure mittels aufwendiger Licht- und Tontechnik, die von Musiklehrer Andreas Steffens und seinem bewährten Technik-team bereitgestellt und überwacht wurde.
Das Schulmusical des Gymnasiums Hermeskeil bot 100 Minuten beste Unterhaltung, wofür es tosenden Beifall des begeisterten Publikums gab. red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 28. Okt. 2015

Hermeskeiler Gymnasiastin erfolgreich bei Jugend präsentiert

 

 

(Hermeskeil/Berlin) Beim Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend präsentiert in Berlin hat sich Jana Simon (17) vom Gymnasium Hermeskeil mit ihrer Präsentation "Welche Farbe hat Wasser eigentlich?" den zweiten Platz gesichert. 300 Besucher erlebten im Berliner Kino International einen Vortragswettbewerb auf hohem Niveau.
Zwei getrennte Jurys kürten dort die drei besten aus sechs Präsentationen zum Thema "Licht".
Maria Popal (16) vom Gymnasium Bondenwald in Hamburg holte sich mit ihrer Präsentation "Warum ist Glas durchsichtig?" den ersten Platz und somit den Bundessieg. Es wurden zwei dritte Plätze verliehen, die sich Katharina Schmitt-Plank (14) vom Hölderlin-Gymnasium Heidelberg (Baden-Württemberg) und Alena Simon (19) von der Winfriedschule Fulda (Hessen) teilten. Die Sieger gewannen eine Reise nach Berlin mit Einblick in die Welt der Forschung und der Medien. Das Finale war eine von zwölf Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der Klaus-Tschira-Stiftung. Sie ist Projektträger von Jugend präsentiert. Klaus Tschira war einer der Gründer des Softwareunternehmens SAP. red


Foto: (h_hochw ) Jana Simon während ihrer Präsentation in Berlin. Foto: privat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Okt. 2015

Frei nach Shakespeare: Gymnasiasten führen Musical auf

 

 

 

(Hermeskeil) In der Turnhalle des Hermeskeiler Gymnasiums wird an zwei Abenden ein Musical auf die Bühne gebracht, das sich an ein bekanntes Shakespeare-Schauspiel anlehnt. Heute und morgen präsentieren die Schüler ihrem Publikum das Stück "Eine Vollmondnacht mitten im Sommer".
Das Musical wurde von Hans-Jürgen Fuchs (Musik) und Stefan Weishaupt (Libretto) geschrieben und 2007 uraufgeführt. Wie beim Original entwickelt sich ein unterhaltsames Verwirrspiel um die Freuden und Leiden der ersten großen Liebe. Das Stück handelt vom märchenhaften Zauber in der Geisterwelt der Elfenkönigin Titania und ihres Gemahls Oberon.
Die beiden Musical-Aufführungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr in der Turnhalle des Gymnasiums. red
Der Eintritt ist frei. Spenden für die musikalische Arbeit am Hermeskeiler Gymnasium sind willkommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Okt. 2015

Blast the Borders: Hermeskeiler Gymnasiasten sprengen Grenzen

 

(Hermeskeil) Das Thema Flüchtlinge lässt eine Schülergruppe des Hermeskeiler Gymnasiums nicht mehr los. Für sie sind Grenzen nur unnötiger Ballast und sie stellen ihre Hilfe für die Menschen, die aus Krieg und Elend geflohen sind, unter die Überschrift "Blast the Borders" (Spreng’ die Grenzen).

Bereits bei der Projektwoche in der Schule fiel Dechant Clemens Grünebach von St. Martinus auf, dass sich die 14 Jugendlichen mehr ins Zeug legen als ihre Altersgenossen. "Die Jugendlichen haben sich vor allem gründlich über die Bedürfnisse der Flüchtlinge informiert, beispielsweise mit dem Besuch der Erstaufnahme in Trier", lobt der Geistliche. Der direkte Kontakt zu den Betroffenen war und ist den Schülern wichtig.
So kam eine Koffersammelaktion zustande, die auf einer Facebook-Seite bereits 234 Mitglieder hat (www.facebook.com/blasttheborders). Nach der Projektwoche sollte die Hilfsbereitschaft nicht einfach ad acta gelegt werden. Sie dockten sich ans Mehrgenerationenhaus in Hermeskeil und dessen Flüchtlingsarbeit an. Aktuell wird eine große Kleidersammelaktion durchgeführt, bei der schon 60 Kubikmeter Kleidung in der Verbandsgemeinde Hermeskeil zusammenkamen.
Die Leute sind so dankbar, und wir Deutsche haben doch sowieso viel zu viel", findet der Sprecher der Jugendgruppe, Felix Faber.
Wenn Blast the Borders, die Gymnasiastengruppe aus Hermeskeil Respekt-Preisträger im Oktober werden sollen, rufen Sie an und stimmen Sie für diese Gruppierung unter der Rufnummer 0137/ 8080011-01 ab oder geben Sie Ihre Stimme online unter www.volksfreund.de/respekt ab. doth

 

 

Foto: Herbert Thormeyer Das Thema Flüchtlinge lässt eine Schülergruppe des Hermeskeiler Gymnasiums nicht mehr los. Für sie sind Grenzen nur unnötiger Ballast und sie stellen ihre Hilfe für die Menschen, die aus Krieg und Elend geflohen sind, unter die Überschrift \"Blast the Borders\" (Spreng’ die Grenzen). Bereits bei der Projektwoche in der Schule fiel Dechant Clemens Grünebach von St. Martinus auf, dass sich die 14 Jugendlichen mehr ins Zeug legen als ihre Altersgenossen. \"Die Jugendlichen haben sich vor allem gründlich über die Bedürfnisse der Flüchtlinge informiert, beispielsweise mit dem Besuch der Erstaufnahme in Trier\", lobt der Geistliche. Der direkte Kontakt zu den Betroffenen war und ist den Schülern wichtig.\nSo kam eine Koffersammelaktion zustande, die auf einer Facebook-Seite bereits 234 Mitglieder hat (www.facebook.com/blasttheborders). Nach der Projektwoche sollte die Hilfsbereitschaft nicht einfach ad acta gelegt werden. Sie dockten sich ans Mehrgenerationenhaus in Hermeskeil und dessen Flüchtlingsarbeit an. Aktuell wird eine große Kleidersammelaktion durchgeführt, bei der schon 60 Kubikmeter Kleidung in der Verbandsgemeinde Hermeskeil zusammenkamen.\nDie Leute sind so dankbar, und wir Deutsche haben doch sowieso viel zu viel\", findet der Sprecher der Jugendgruppe, Felix Faber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 21. Sept. 2015

Menschlichkeit und gleiche Rechte für alle

Kranzniederlegung im ehemaligen SS-Sonderlager/KZ Hinzert - Schüler berichten von Eindrücken in Auschwitz

 

Hinzert-Pölert) Bei der jährlichen Erinnerungsfeier im SS-Sonderlager/KZ Hinzert wurde nicht nur der Opfer des Naziterrors gedacht. Allgegenwärtig waren auch aktuelle Parallelen. Denn 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind erneut Hunderttausende Menschen auf der Flucht.

Hinzert-Pölert. Der Saal ist brechend voll. An die 300 Menschen sitzen oder stehen dicht an dicht. Darunter viele, die Jahr für Jahr dabei sind bei der Internationalen Erinnerungsfeier in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert, in dem mindestens 321 Menschen starben. Andere kamen, weil das 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges besonders berührt, wie auch Xavier Bettel unterstrich, der als Premierminister von Luxemburg die Gedenkansprache hielt. Doch das diesjährige Erinnern an die Opfer des Naziterrors war nicht nur deshalb besonders.
Wolfgang Faller, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) Rheinland-Pfalz, machte das im ersten Satz seiner Begrüßung deutlich. "Auch heute stehen wir vor einer großen Verantwortung, faktisch wie ideologisch", sagte er mit Hinweis auf die Flüchtlingsbewegung. Viele Politiker versuchten, dem gerecht zu werden. Doch leider kämen auch manche "mit Parolen, die sehr unglückliche Erinnerungen wecken".
Auch für Bettel gilt es angesichts Hunderttausender Flüchtlinge an den Grenzen Europas mehr denn je, einzutreten für Menschlichkeit. Europa habe eine "besondere Verantwortung, der wir uns stellen wollen": Damit erinnerte er an Flüchtlingswellen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Gerade junge Menschen sollten daher Gedenkstätten besuchen, um "die richtigen Entscheidungen" treffen zu können "für eine friedliche Welt, in der die Menschenrechte jedem zustehen". Der europäische Gedanke sei in Köpfen von Menschen entstanden, die in der NS-Zeit gelitten hätten, sieht er den Wiederaufbau als "Fundament unserer Gesellschaft".
Anschließend berichteten Schüler aus Luxemburg und Hermeskeil von ihren Eindrücken gemeinsamer Besuche von Konzentrationslagern wie Auschwitz. Das Ausmaß der Vernichtungsmaschinerie sei für sie immer noch unvorstellbar. Nicht aber die daraus resultierende Verpflichtung, nicht zu vergessen und die Erinnerung wachzuhalten.
Danach schritten Bettel und Franck Ristori, Stellvertretender französischer Generalkonsul in Frankfurt, zur Kranzniederlegung am Ehrenfriedhof. Begleitet wurden sie von Vertretern der LpB und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier. Sie und das luxemburgische Comité pour le Souvenir de la Résistance, das an den Widerstand erinnert, laden gemeinsam zu den Gedenktagen ein. urs

 



Foto: Ursula Schmieder (urs) ("TV-Upload Schmieder") Luxemburgs Premier Xavier Bettel (2.v.r) und Franck Ristori (rechts), stellvertretender französischer Generalkonsul in Frankfurt, bei der Kranzniederlegung. Links Brigitte Fischer von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier und Wolfgang Faller, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. TV-Foto: Ursula Schmieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 06. Sept. 2015

Auf den Spuren der Hermeskeiler Börsenboys

 

Anmeldung für Planspiel Börse startet - Ab 7. Oktober werden Schüler zu Aktionären - TV als Kooperationspartner



Trier. So erfolgreich sein wie Johannes Engler, Jonas Laubenthal und Max Maßem - das ist die Motivation für die diesjährigen regionalen Teilnehmer des Planspiels Börse. Die drei Jungen vom Gymnasium Hermeskeil waren als "Börsenboys" die Überflieger der Börsensimulation im Vorjahr - und wurden unter 40 000 Spielgruppen bundesweit Zweiter. Aus ihrem virtuellen Startkapital von 50 000 Euro hatten die "Börsenboys" durch richtige Zu- und Verkäufe nach zehn Wochen 62 599 Euro erwirtschaftet, lagen damit nur 50 Euro unter dem Bundessieger.
Nun startet das Planspiel Börse der Sparkassen in seine 33. Auflage, vom 7. Oktober bis 16. Dezember können Schüler wieder zu Börsianern werden.
Angesichts der aktuellen Wellenbewegung und Talfahrt des Dax scheint es anno 2015 kein leichtes Unterfangen zu werden.
Aber die regionalen Sparkassen, deren Kooperationspartner der Trierische Volksfreund bereits zum sechsten Mal ist, hoffen, dass wie im Vorjahr wieder rund 400 Spielgruppen an der Börsensimulation teilnehmen.
Die Spielregeln sind die gleichen geblieben: Die Spielgruppen können sich ab sofort über ihre Schulen bei den Sparkassen Trier und Mittelmosel EMH sowie den Kreissparkassen Bitburg-Prüm und Vulkaneifel anmelden, erhalten dann ihre Depotnummer.
Mit diesem Zugang verfügen sie ab 7. Oktober über das Startkapital von 50 000 Euro und können ihre Käufe und Verkäufe aus 175 verschiedenen Wertpapieren tätigen. Bis einschließlich 12. November können sich Spielgruppen anmelden. Das Planspiel Börse läuft bis 16. Dezember - und die Spielgruppen mit dem höchsten Depotwert sind die Sieger.

Geldpreise für die Sieger


Auf regionaler Ebene schüttet jede der vier Sparkassen 250, 150 und 100 Euro für die drei jeweils bestplatzierten Spielgruppen aus, zudem erhalten die Sieger jeder Schulform Geldpreise. Daneben gibt es eine Nachhaltigkeitswertung - denn nachhaltige Anlage statt zocken lautet das Motto des Planspiels Börse. Jene Spielgruppen, die in der Nachhaltigkeitswertung vorne liegen, erhalten ebenfalls nochmals Geldpreise von insgesamt 500 Euro.
Als Kooperationspartner bringt sich auch der Trierische Volksfreund ein: Jede Spielgruppe erhält während des Spielzeitraums (außer in den Herbstferien) den Volksfreund in die Schule geliefert und kann sich so über aktuelle Themen aus Politik und Weltwirtschaft informieren, um die richtigen Kaufentscheidungen zu treffen. Zudem stellt der Volksfreund Spielgruppen und ihre Anlagestrategien vor, und Sparkassenexperten geben im TV Tipps für die Planspiel-Börse-Teilnehmer.
Aber auch TV-Leser können gewinnen, wenn sie beim "Dax-Tipp" den Stand des deutschen Leitindexes am 16. Dezember korrekt vorhersagen. Teilnahmecoupons werden ab Ende Oktober im Volksfreund abgedruckt und sind dann in jeder Sparkassenfiliale der Region erhältlich.
Und am 16. Dezember steht somit auch fest, welche regionale Spielgruppe in die Fußstapfen der Hermeskeiler Börsenboys treten konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 27. Juli 2015

Mathekünstler schaffen Sprung in die dritte Runde

 

(Trier/Saarburg) Acht Schüler aus Trier und Trier-Saarburg haben die dritte Runde im Mathematik-Wettbewerb Rheinland-Pfalz erreicht: Roald Schuh und Johannes Blechschmidt (beide Gymnasium Saarburg), Anne Christin Deutschen (Max-Planck Gymnasium Trier), Marius Frohn (Gymnasium Hermeskeil), Alexander Münnich und Alexander Rauen (beide Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier), Leon Schulz und Felix Weber (beide Gymnasium Konz). 23 Zweitrundenteilnehmer aus der Region bekamen für ihre Leistungen Preise sowie Urkunden, die Dagmar Barzen als Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier bei einer Feierstunde überreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 08. Juli 2015

Information ist der Schlüssel zum Erfolg

 

Planspiel Börse: Sparkassen und Volksfreund setzen Kooperation fort - Schüler lernen Wirtschaft praxisnah

 

(Trier) Zum sechsten Mal kooperieren die Sparkassen der Region und der Trierische Volksfreund in Sachen Planspiel Börse. Von Oktober bis Dezember werden Schüler wieder zu Aktionären.
Trier. Was zwischen 7. Oktober und 16. Dezember die Schlagzeilen aus Griechenland bestimmen wird, weiß heute noch niemand. Dass die Situation rund um die Akropolis aber auch im Spätherbst Politik und Finanzmärkte beeinflussen wird, steht jetzt schon fest. Ob der Deutsche Leitindex Dax bis zu diesem Zeitpunkt weiter im fünfstelligen Bereich rangiert oder vielleicht sogar zu neuen Höhenflügen ansetzt, das wird Tausende von Schülern in der Region zwischen Oktober und Dezember in ihren Bann ziehen.
Zum 33. Mal bieten Sparkassen dann europaweit das Planspiel Börse an.
2014 nahmen rund 400 Spielgruppen aus der Region an dieser Börsensimulation teil. Mit Erfolg, denn die Börsenboys vom Gymnasium Hermeskeil belegten unter bundesweit 40 000 Spielgruppen den zweiten Platz. Die Spielregeln sind einfach: Jede Schülergruppe erhält zum Start ein Kapital von 50 000 Euro, das durch Käufe und Verkäufe von 175 ausgewählten Wertpapieren vermehrt werden soll. Wer am 16. Dezember die höchste Summe in seinem Depot hat, gewinnt.

Eigenes Geld verlieren können die Schüler also nicht, dafür aber wichtige Erfahrungen sammeln. Der Schlüssel zum Erfolg an den Aktienmärkten ist, über die Wertpapiere, aber auch die aktuelle Lage in Politik und Weltwirtschaft informiert zu sein. Daher kooperieren die vier regionalen Sparkassen bereits im sechsten Jahr mit dem Trierischen Volksfreund. Jede Spielgruppe erhält während des Projektzeitraums (außer den Herbstferien) den TV in die Schule geliefert, zudem geben Experten im Volksfreund Tipps zur richtigen Strategie.
"Die Kooperation mit dem Volksfreund ist eine beidseitige Erfolgsgeschichte, denn das Thema Börse wird dann nicht nur bei Schülern in den Fokus gerückt", sagte Günther Passek, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Trier, bei der Unterzeichnung der Kooperation für 2015.
"Mit dem Planspiel Börse werden wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah für Schüler erläutert, man kann junge Menschen an Wertpapiere heranführen", ergänzte Passek. Auch durch die Volksfreund-Berichterstattung hatte die Kreissparkasse Vulkaneifel im Vorjahr eine Rekordbeteiligung von 72 Spielgruppen mit über 300 Schülern, berichtet Vorstand Dietmar Pitzen: "Mit dem Planspiel Börse lernen Schüler, dass Sparen und Altersvorsorge mehr ist als das Sparbuch, was angesichts der aktuellen Zinsen eine sehr zeitgemäße Botschaft ist."
Bei allem Wettkampfcharakter unter den Spielgruppen setzt die Börsensimulation aber auch auf nachhaltiges Handeln: "Wir wollen keine Zocker, sondern planvolle Anlagen", betont Edmund Schermann, Vorstand der Sparkasse Mittelmosel - Eifel Mosel Hunsrück. Sein Credo: "Jugendliche sollen sich frühzeitig mit Vermögensaufbau befassen und welche Anlageformen es für die Altersvorsorge gibt - und da geht das Planspiel Börse weit über das hinaus, was im Schulunterricht besprochen wird."
Diese Sichtweise vertritt auch Rainer Nickels, Vorstand der Kreissparkasse Bitburg-Prüm: "Die Schulen sind dankbar für unser Angebot und dass wir durch Planspiel Börse den Lehrplan erweitern. Und generell gibt es im Gegensatz zur hohen Zahl von Sparern in Deutschland eine sehr geringe Zahl von Aktionären. Somit kann das Planspiel auch für das Thema Wertpapiere sensibilisieren."
Volksfreund-Geschäftsführer Thomas Marx freut sich auf die Verlängerung der Zusammenarbeit mit den Sparkassen: "Wir bringen uns als seriöser und aktueller Informationsgeber ins Projekt ein, die Schüler können tagesaktuell im TV lesen, welche Entwicklung die Märkte nehmen und wie auch politische Entscheidungen die Börsen beeinflussen. Informiert zu sein ist das A und O, um beim Planspiel Börse die richtigen Entscheidungen zu treffen."
Aber nicht nur die teilnehmenden Spielgruppen können beim Planspiel Börse gewinnen, sondern auch die TV-Leser beim Dax-Tipp (ab Mitte Oktober). Wer den Kurs des deutschen Leitindexes für den 16. Dezember (letzter Planspiel-Tag) korrekt vorhersagt, erhält 500 Euro, auch die zweit- und drittbesten Tipper erhalten Geldpreise.

Extra
Alle weiterführenden Schulen in der Region erhalten zum Ende der Sommerferien Informationen und Teilnahme-Unterlagen zum Planspiel Börse zugesandt. Die Anmeldung der einzelnen Spielgruppen erfolgt dann über die Schule bei den jeweiligen Sparkassen. Auf regionaler Ebene erhalten die drei besten Spielgruppen jeweils Preise im Wert von 250, 150 und 100 Euro, zudem gibt es Preise für die Spielgruppen, die in der Nachhaltigkeitswertung oben stehen. Informationen zum Planspiel Börse und zur Spielgruppen-Anmeldung gibt es im Internet unter www.planspiel-boerse.de sowie bei allen regionalen Sparkassen. BP

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 06. Juli 2015

Gymnasium Hermeskeil kooperiert mit SC Fortuna Büschfeld

(Hermeskeil/Wadern) Der Sportgrundkurs 12Spg3 des Gymnasiums Hermeskeil richtet für die Fußballkinder des Sportclubs (SC) Fortuna Wadern-Büschfeld (F-, E-, C-Jugend) einen sportlichen Wettkampfnachmittag aus. In dessen Rahmen wird den Kindern die Möglichkeit geboten, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: Juni 2015 - Ausgabe 26

Tag der Musik am Gymnasium Hermeskeil


Der Tag der Musik ist eine Initiative des gesamten deutschen Musiklebens zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt in Deutschland. Sie steht unter dem Dach des Deutschen Musikrates. Der Tag der Musik findet im gesamten Bundesgebiet statt. Beteiligt sind Chöre, Orchester, Musik- und allgemein bildende Schulen, Opernhäuser und viele andere Institutionen.

So auch das Gymnasium Hermeskeil. Am Freitagnachmittag vergangener Woche hatten die Bläserklassen und die Big Band Laid Back in die Turnhalle eingeladen, zahlreiche Eltern, Großeltern, Lehrer und Geschwister waren der Einladung gefolgt. Das Konzert stand unter dem Titel „Gymnasium Hermeskeil meets Thomas Morus Gymnasium Daun“. Und so musizierten nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Hermeskeiler Schule, auch die Bläserklassen und die AG Blasorchester aus Daun zeigten ihr ganzes Können. Die erste Hälfte des Programms gestalteten die Musikerinnen und Musiker des TMG Daun unter der Leitung von Chrstoph Neumann, die zweite Hälfte die Bläserklassen 5, 6 und 7 und die Big Band Laid Back des Gymnasiums Hermeskeil unter der Leitung von Stefan Butterbach. Es kamen Stücke der verschiedensten Musikrichtungen, wie Rock, Pop, Beat, Jazz und Swing zu Gehör.

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: Juni 2015 - Ausgabe 26

Jazzkonzert der internationalen Extraklasse am Gymnasium Hermeskeil


Zu Gast bei der Big Band Laid Back des Gymnasiums Hermeskeil war am Sonntag, dem 7. Juni, die Elmhurst College Jazz Band aus Chicago unter der Leitung des Grammygewinners, international renommierten Jazzpädagogen, Arrangeurs und Komponisten Doug Beach. Die im Vorfeld der Presseankündigung geweckten hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die auch von weit her angereisten Hörer kamen bei diesem einmaligen musikalischen Highlight am Gymnasium Hermeskeil voll auf ihre Kosten.

Das kompetente musikalische Fachpublikum äußerte sich denn auch euphorisch zu der Darbietung der Big Band des Elmhurst Colleges. Der in der saarländischen Jazzszene bekannte Ernst Urmetzer sprach von einem gigantischen Konzert auf dem Niveau von Rundfunk-Big Bands.
Vor Konzertbeginn absolvierten die Gäste noch ein Basketballspiel zur Auflockerung,
um kurze Zeit später einen Auftritt in abgeklärter Studioqualität hinzulegen und sich selbst und das Publikum in andere Sphären zu katapultieren, aus denen der ein oder andere auch lange nach dem Konzert noch nicht wieder zurückgefunden hatte.
Verblüffend dabei war die musikalische Reife trotz des jungen Alters.
Jazzgiganten wie Thad Jones oder Gil Evans interpretierte die Big Band mit
selbstverständlicher höchster Professionalität.
Die Band überzeugte durch ausbalancierte Sections, Durchsichtigkeit und Transparenz, eine Rhythmusgruppe, die unaufhaltsam durchmarschierte und das Fundament bildete, stiltypisch perfekte Phrasierung in den Bläsern, virtuose Soli und intelligente Improvisationen, die bestens disponierte Sängerin Jena Hesseln.

Nicht zu vergessen die Nachwuchsmusiker der Hausbigband Laid Back - sie bildeten den Auftakt zum Konzert und wuchsen über sich hinaus, geadelt vom Grammygewinner Doug Beach und seinen Musikstudenten mit großem Lob für ihre Qualität. Zum Konzept der College Big Band gehört es, mit Schulbigbands Workshops zu veranstalten. So betreuten die Musikstudenten und Doug Beach die einzelnen Sections und sorgten bei den Schülern und Musiklehrer Stefan Butterbach für restlose Begeisterung, die sicherlich, ohne zu übertreiben, Jahrzehnte nachwirken wird.
Vor dem Konzert in Hermeskeil machten die jungen College-Studenten Station
in München, in Frankfurt, im SWR Studio Kaiserslautern und Mannheim. Danach reisten sie zum Schluss ihrer Deutschlandtournee nach Böblingen bei Stuttgart weiter, um dann die Rückkehr in die U.S.A für ein Konzert mit den Weltstars von „Manhattan Transfer“ anzutreten.
Nicht ganz ausgeschlossen ist eine Neuauflage dieser grandiosen Veranstaltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 09. Juni 2015

Big-Band-Jazz aus Chicago

 

(Hermeskeil) Da war auf der Europa-Tour der jungen Musikstudenten aus Chicago noch ein Termin frei. Musikpädagoge Stefan Butterbach ließ das Angebot eines Workshops mit gemeinsamem Konzert nicht ungenutzt. Die Jazz-Gymnasiasten in Hermeskeil lernten eine Menge, und 200 Zuhörer erlebten ein grandioses Konzert.

Hermeskeil. Aus seiner Begeisterung macht Musikpädagoge Stefan Butterbach keinen Hehl. "Was Sie jetzt hören werden, bekommen wir in den nächsten zehn Jahren nicht mehr hierher", sagt er den rund 200 Besuchern des Konzertes der Elmhurst-College-Jazz-Band. Die spielt Jazz vom Feinsten, auch mit Werken ihres Dirigenten, Doug Beach, in der Turnhalle des Gymnasiums Hermeskeil.
Doch noch wichtiger, Laid Back, die Jazz-Band des Gymnasiums, zeigt, was sie zuvor bei den US-Jazzern in einem Workshop gelernt hatte. "Hay Burner" beschreibt jemanden, der Heu anzündet. Es ist eine Komposition von Sammy Nestico, anhand der vieles geübt wurde.
"Das war sehr fachkundig und zeigte uns spieltechnische Aspekte auf", sagt Butterbach. Auch das Improvisieren spielt eine große Rolle. Gleichzeitig kommen diese Tipps alle auf Englisch - eine gute Übung in der Fremdsprache. Posaunist Nicolas Eiden (14) sagt: "Wir haben viel geredet, vor allem übers richtige Atmen." Man müsse sich erst warmspielen, damit die Posaune nicht "weint".

Im Saxofon-Register sitzt Alexander Klemens (16). Er sieht den Austausch über verschiedene Improvisationsformen als Gewinn an: "Das Proben bleibt uns deshalb trotzdem nicht erspart", so der Gymnasiast.
Bassist Nicolas Rues (15) lernt neue Grifftechniken: "Da klingt dasselbe Instrument plötzlich ganz anders."
Kosten entstanden dem Gymnasium in Hermeskeil nicht. "Jeder im Orchester bringt das Geld über das Jahr hinweg auf, um mit auf diese Reise zu gehen", erklärt Band-Leader Doug Beach. Man helfe Nachwuchsmusikern gerne, ihre Spieltechniken zu verbessern.
Vor dem Konzert entspannen sich die weitgereisten Gäste auf amerikanische Art bei einem kleinen Basketball-Match auf dem Schulhof, bevor sie zu ihren Instrumenten greifen.
Es folgt ein Feuerwerk an Jazz, Blues und Swing, auch unterstützt von Sängerin Jenna Hesseln.
Zuhörerin Verena Alten aus Grimburg ist begeistert: "Da passt alles. Es ist nicht nur die Präzision, sondern die sind auch mit Herz und Seele dabei."


Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 03. Juni 2015

Tipps vom Profi-Coach

 

(Hermeskeil) Ihr Sieg beim Planspiel Börse liegt bereits einige Monate zurück. Doch einen für den zweiten Platz auf Bundesebene verdienten Preis lösten die Hermeskeiler Gymnasiasten erst jetzt ein: ein Profi-Seminar für alle Zehntklässler ihrer Schule.

Hermeskeil. Wird er rechtzeitig eintreffen oder muss er passen? Diese Frage beschäftigte Lehrerin Nicole Faber noch einen Tag vor dem von ihren Schülern gespannt erwarteten Besuch. Denn Referent Jürgen Hesse lebt in der Großstadt und ist auf pünktlich fahrende Verkehrsmittel angewiesen. Wegen des Bahnstreiks brach er aber kurzentschlossen einen Tag früher auf, was Faber sehr freute. Denn den Zehntklässlern hatte sie bis dahin vorsorglich verschwiegen, dass der Termin, auf den sie sich freuten, möglicherweise platzen könnte.
Mit Hesse referierte laut Faber "einer der führenden Experten im Bereich Test- und Bewerbungstraining" (siehe Extra) am Gymnasium Hermeskeil.
Der Karriere-Coach befasst sich seit Jahren mit Fragen wie der, wie junge Menschen den Job finden, der zu Ihnen passt. Dass die Schüler sich den Rat eines hochdotierten Referenten einholen konnten, ist den Hermeskeiler "Börsenboys" - Johannes Engler, Jonas Laubenthal und Max Maßem - zu verdanken. Wie berichtet sicherten sich die drei Gymnasiasten auf Bundesebene den zweiten Platz beim jährlichen Planspiel Börse, einem Lernspiel der europäischen Sparkassen. Die super Platzierung in 2014 würdigte nun ein exklusiver Schulpreis: die Schüler aller zehnten Klassen des Gymnasiums konnten teilnehmen an einem Seminar "Berufsorientierung - Mein Weg in den Job". Hesse thematisierte darin zum einen "Spielregeln der Arbeitswelt" zum anderen "Bausteine zum beruflichen Erfolg".

Mit einem Berufsorientierungstest konnten Schüler ihre Neigungen ergründen. Ein anschließender Eignungstest konfrontierte sie mit Aufgaben, mit denen Bewerber rechnen sollten. Der etwas andere, da unterhaltsam aufbereitete, 90-minütige "Unterricht" verging für die Schüler wie im Flug. Entsprechend positiv fielen ihre Reaktionen aus. "Das war echt schön", bilanzierte Engler. Die Angaben des Referenten und die von ihm erhaltenen Tipps sind seiner Überzeugung nach hilfreich, wenn die Frage ansteht, in welche Richtung sich Schüler orientieren möchten. Aus den auf eine Umfrage hin erhaltenen positiven Rückmeldungen schloss er, dass das Seminar bei den Gleichaltrigen aller Klassen gut ankam.
Ihre Top-Platzierung beim Planspiel war für die Schüler überraschend. Sie hätten damit gar nicht gerechnet, sondern anfangs einfach nur aus Spaß mitgemacht, räumte Maßem ein. Erst als sie sahen, dass sie ganz gut mithielten, strengten sie sich etwas an in den dafür reservierten zehn Minuten vor Schulbeginn oder auch mal während der Pause. Doch obwohl sie ohne Erwartungen einstiegen, sei es natürlich toll, "so etwas mal mitzuerleben", sagt Laubenthal. urs



Die Welt aus den Angeln heben wollen sie zwar nicht. Doch ihr beim Planspiel Börse bewiesenes Händchen sichert den Hermeskeiler Gymnasiasten Max Maßem, Johannes Engler, Jonas Laubenthal (von links) und gleichaltrigen Schülern nun einen tollen Gewinn.
TV-Foto: Ursula Schmieder

 
Extra
Jürgen Hesse veröffentlichte binnen 30 Jahren mehr als 150 Sachbücher mit einer Gesamtauflage von mehr als 6,5 Millionen Exemplaren. Und zwar mit Hans Christian Schrader, wie sie auf ihrer Homepage https://www.hesseschrader.com/ informieren. Für die Themen Bewerbung, Karriere und Arbeitswelt sehen sie sich als "Deutschlands führende Experten". 1992 gründete Hesse in Berlin sein eigenes Beratungsunternehmen mit Standorten in Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München und zuletzt Düsseldorf. Die Firma, die Arbeitnehmer wie Arbeitgeber unterstützt, stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Die Philosophie basiert auf der Sicht, dass Arbeitnehmer Unternehmer in eigener Sache und nicht Bittsteller sind und Arbeitgeber nur so erfolgreich sind wie ihr Team. Daher wollen sie zum gemeinsamen Erfolg beider beitragen. urs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 29. Mai 2015

Gymnasiasten fordern: Spreng' die Grenzen

 

(Hermeskeil) "Blast the Borders" (Spreng\' die Grenzen) heißt die Projektwoche des Gymnasiums Hermeskeil. Eine Schülergruppe ruft jetzt zu Sach- und Geldspenden auf, um die Aufnahmestelle für Asylbegehrende (Afa) in Trier zu entlasten.

Hermeskeil. Das Thema Flüchtlinge steht im Mittelpunkt der Projektwoche "Blast the Borders" (Spreng\' die Grenzen) des Hermeskeiler Gymnasiums. Eine Schülergruppe hat sich die Aufnahmestelle für Asylbegehrende (Afa) in Trier angesehen und kam zu dem Entschluss: Da müssen wir helfen.
Felix Faber ist Mitglied des zehnköpfigen Teams, das von Dechant Clemens Grünebach und dem Mehrgenerationenhaus unterstützt wird. Er hat gesehen: "Die Leute, die hier ankommen, haben höchstens eine Plastiktüte dabei. Deshalb sind wir auf die Idee gekommen, dass Koffer als Spende dringend gebraucht werden."
Tagesaktuell müsse der Bedarf der Flüchtlinge gedeckt werden, egal wie viele gerade kommen. Die Gruppe junger Leute will ihre Hilfe jedoch nicht nach der Projektwoche einstellen. Sie soll mit und für die Flüchtlinge fortgeführt werden.
Dechant Clemens Grünebach, der das Projekt unterstützt, ist begeistert: "Ich merke, dass die Hilfe diesen jungen Leuten ein echtes Anliegen ist."
Anika Fuchs weist darauf hin: "Wir werden auch ein Video über die Aktion drehen, das auf Facebook zu sehen ist." Es werde für Flüchtlinge gekocht und mit ihnen, statt über sie geredet.
Vorurteile sollen abgebaut werden. Was nicht als Sachspende ankommt (siehe Extra), soll als Kleingeld in roten Sparschweinen als Geldspende eingenommen werden. "Dafür sprechen wir Hermeskeiler Geschäftsleute an", sagt Felix Faber.
Davon sollen Hygieneartikel und Bettwäsche gekauft werden. Den Gymnasiasten ist es wichtig, den Flüchtlingen in Deutschland erstmals das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, um nach Verfolgung und Flucht nicht wieder einer Traumatisierung ausgesetzt zu sein. "Die Leute sind so dankbar, und wir Deutsche haben doch sowieso viel zu viel", sagt Felix Faber. Da könne Teilen und Spenden doch nicht so schwerfallen. doth

Extra
Die Afa-Kleiderkammer sucht Männerbekleidung in S und M, Männerschuhe in allen Größen, andere Schuhe in 34 bis 37, Sporthosen, Trainingsanzüge und Leggins für Erwachsene, Koffer, Taschen, Rucksäcke, Schulranzen und stabile Kleiderbügel. Abgabetermin ist der 5. Juni von 13 bis 17 Uhr auf dem Schulhof des Gymnasiums. Weitere Informationen auf Facebook: https://www.facebook.com/blasttheborders. doth


Dechant Clemens Grünebach ist stolz auf die Gymnasiasten, die um Spenden für Flüchtlinge bitten.
TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 27. Mai 2015

"Hitzefrei" auf Hochtouren


Schulband des Gymnasiums Hermeskeil begeistert ihre Fans in der Turnhalle der Schule


"Hey! Hey! Hey!" - So fing das Konzert der Schulband um Punkt 20 Uhr an und brachte die ca. 250 Besucher direkt in Partylaune. Mit ihrem ersten gespielten Song "Little Talks", der bereits im Vorjahr das Publikum begeistert hatte, begann ein Abend, der noch eine Weile in Erinnerung bleiben wird.
Sehr vielversprechend ging es weiter mit "What can I do", einer rockigen Ballade der irischen Band The Corrs, und "Open your eyes" von Guano Apes in der Version von Sasha. Eindrucksvoll war auch der Klassiker "Stuck on you" von Lionel Richie aus dem Jahr 1984, der ganz unplugged mit Gitarre, dreistimmigem Gesang und Cajon vorgetragen wurde. Ebenso sorgte "Dear Mr President" (Leadvocals: Janine Wagner) von Pink für Gänsehaut. Sängerin Alina Berger konnte sich ganz einlassen auf den sehr gefühlvoll vorgetragenen Titel "Keiner ist wie du" von Gregor Meyle, Christin Schneider beeindruckte mit bluesiger Stimme bei Anouks "Time is a jailer". Auch die Bläser der Band (Trompete: Laura Keil, Altsax: Felix Lorang, Barisax: Tobias Rues, Posaune: Jann Kolmsee) stellten vor allem in drei Santana Songs ihr ganzes Können unter Beweis. Die anspruchsvollen Gitarrensoli (E-Gitarre: Frank Lorenz) in diesen Stücken bewiesen, dass "Hitzefrei" an diesem Abend auch die großen Hürden mit Bravour meisterte. Maßgeblichen Anteil daran hatten die Rhythmusgruppe (Schlagzeug: Max Weiland, Bass: Denis Bengart) und die Harmoniesection (Keyboards: Robert Walgenbach und Inga Jessen, Gitarre: Janine Wagner, Christin Schneider, Juliane Sperling und Andreas Steffens), die für die solistischen Ausflüge der Mitmusiker eine solide Basis legten.
Was wäre aber die musikalische Leistung ohne die mitreißende Stimmung auf der Bühne? "Man merkt, dass die Bandmitglieder sich gut verstehen. Auf der Bühne herrscht eine super Stimmung, die schwappt einfach auf das Publikum über", so Informatiklehrer und treuer "Hitzefrei"-Fan Christoph Uhrhan nach dem Konzert. Auch Andreas Steffens, Musiklehrer am Gymnasium und Leiter der Schulband, zeigte sich sehr zufrieden: "Jeder Musiklehrer kann sich glücklich schätzen mit einer so begabten und engagierten Schülertruppe zusammen Musik machen zu dürfen. Man darf ja nicht vergessen, dass die Bandmitglieder vor und nach dem Konzert auch noch in Eigenregie die komplette Technik auf- und abbauen und die Band zudem mit Patrick Ziller und Lukas Wingendorf zwei hoch engagierte und kompetente Ton- und Lichttechniker in ihren eigenen Reihen hat."
Ein wenig sentimental war der Abend aber dann doch, denn mit diesem Konzert verabschiedeten sich gleich drei langjährige Bandmitglieder, die in diesem Jahr ihr Abitur gemacht haben: die beiden Sängerinnen Alina Berger und Christin Schneider sowie Saxofonist Felix Lorang. Doch für Nachwuchs ist gesorgt: Mit Mara Menth, Selma Haag (beide Gesang) und Juliane Sperling (Gitarre, Percussion) standen drei Neuzugänge auf der Bühne, die ihre Aufgaben hervorragend meisterten.
Ihren nächsten Auftritt hat die Schulband während der Musikalischen Sommernacht des Gymnasiums am 27. Juni (ab 17.00 Uhr).

 

 

 

 

 

 

 

TV: 23. Mai 2015

Hermeskeiler Jugendliche haben die Nase bei Europa-Quiz vorn

 

(Hermeskeil) Mit Fleiß und ein bisschen Glück haben Schüler des Gymnasiums Hermeskeil den Sieg eingeheimst beim rheinland-pfälzischen Europaquiz. Belohnt für ihr gutes Abschneiden beim Wettstreit werden sie mit einer dreitägigen Fahrt nach Brüssel.


Hermeskeil. Die Konkurrenz war groß. Insgesamt machten 85 Arbeitsgruppen mit bei dem von der Landesregierung ausgeschriebenen Europaquiz mit. 645 Schüler aus 23 rheinland-pfälzischen Schulen wollten Neues über Europa und die rheinland-pfälzischen Partnerregionen erfahren.
Ebenso wie Schülergruppen dreier weiterer Regionen, die mit Rheinland-Pfalz eine Art Vierernetzwerk stellen: Oppeln in Polen sowie Mittelböhmen in Tschechien und Burgund in Frankreich. Von den deutschen Schülern hatten zu guter Letzt acht Hermeskeiler Gymnasiasten der Klasse 10 d die Nase vorn bei "Jugend in Europa". Allerdings auch mit ein bisschen Glück, wie Lehrer Thorsten Molter einräumt. Denn da mehrere Gruppen mit null Fehlern glänzten, entschied das Los, berichtet Evelyn Bonert, eins der vier Mädels und Jungs im Alter von meist 16 Jahren. Das Hauptthema des Wettstreits war laut Mitschüler Daniel Wollmann Sport. Mit den dazu vorgegebenen Aufgaben befassten sie sich in Zweier-Teams. So mussten die Jugendlichen zu Weltmeisterschaften herausfinden, welcher Sportler aus den beteiligten vier Regionen sich wann welche Medaille sicherte? Dass sie dabei auf Prominente wie den aus Oppeln stammenden Fußballer Miroslav Klose stießen, machte ihre Recherchen richtig spannend.
Überhaupt nicht neu war hingegen für sie, dass sie für das Quiz nicht am Computer Formulare ausfüllten, sondern Papiervordrucke erhielten. "Das fand ich okay", sagt Jan-Matthias Müller (16). Das werde bei vielen Wettbewerben so gehandhabt, nennt er "Mathematik ohne Grenzen", bei dem sich die 10 d im März einen zweiten Platz auf Kreisebene sicherte.

Nun freuen sich die Schüler auf ihren Gewinn, eine dreitägige Fahrt nach Brüssel. Marie Willems kennt die Stadt bereits. Sie sei ganz schön, und es gebe viel zu sehen, weckt sie Neugier bei ihren Mitschülern - darunter auch Julia Altmeyer, Simon Kettern, Maike Kopp und Carl-Friedrich Welker. Nachdem ihnen Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Preis überreichte, werden sie in Brüssel auf die Gewinner aus den anderen drei europäischen Regionen treffen. Das Programm ist laut Molter prall gefüllt und beinhaltet selbstverständlich auch einen Besuch des Europaparlaments sowie Gespräche mit Politikern - aber auch eine Stadtführung. Den wegen der großen Resonanz zusätzlich ausgelosten zweiten und dritten Platz sicherten sich Gymnasiasten aus Bingen und Linz am Rhein. urs


Die acht Hermeskeiler Gymnasiasten, hier mit Lehrer Torsten Molter (hinten rechts), freuen sich auf ihren Gewinn: drei Tage Brüssel. Dort werden sie auch die Gewinner der europäischen Partnerregionen kennenlernen. TV-Foto: Ursula schmieder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 19. Mai 2015

Schulband Hitzefrei des Gymnasiums Hermeskeil spielt vor 250 Zuhörern - Elfjährige Marah Menth überzeugt mit "Girl on Fire" von Pink

(Hermeskeil) Abschied und Neubeginn in einem Konzert hat es diesmal geheißen, denn einige Bandmitglieder der Formation Hitzefrei des Gymnasiums Hermeskeil verlassen nach dem Abitur die Schule, neue Talente haben die Lücken bereits besetzt. 17 junge Leute, einschließlich der für Licht und Ton Zuständigen, lieferten in der Schulturnhalle eine große Show ab.

Es liegt in der Natur der Sache, dass in einer Schulband ein Kommen und Gehen unter den Musikern herrscht. Das gilt natürlich auch für Hitzefrei, eine Formation des Gymnasiums Hermeskeil, die sich seit ihrer Gründung im Jahre 2001 eine treue Fangemeinde erspielt hat." Da kommen nicht nur die üblichen stolzen Eltern und Großeltern, sondern Leute, die wie wir Musik lieben", sagt Bandleader und Musikpädagoge Andreas Steffens.250 dieser Fans erlebten in der Schulturnhalle diesmal 17 junge Leute, denn diejenigen, die bereits ihr Abitur in der Tasche haben, spielten mit den Neuzugängen. Titel großer Interpreten waren einstudiert worden. Joe Cocker, Santana, Lionel Ritchie, Roger Cicero und Foreigner waren dabei.
Sängerinnen, ein Bläsersatz, Gitarren, ja sogar eine Geige, alles Musik von Hand gemacht, ohne Schnickschnack waren da zu hören. Christin Schneider (Gesang/ Gitarre) ist seit vier Jahren dabei und sagt über ihre Erfahrung: "Hier kann man als Solist wahrgenommen werden, muss aber trotzdem mit allen gut zusammenspielen."
Selma Haag (Gesang) spielt auch Klarinette im Musikverein Neuhütten. Sie ist ein neues Mitglied und gibt zu: "Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und mich um die Aufnahme in der Band beworben." Sie sei prompt von allen akzeptiert worden.
"Girl on Fire" von Pink sang die erst elfjährige Marah Menth bei ihrem Debüt, und hinterließ einen sehr guten Eindruck beim Publikum. "Ein halbes Jahr üben ist immer notwendig bis das Repertoire sitzt", weiß Gitarristin Juliane Sperling, die ebenfalls neu in der Band mitspielt.
Es verabschiedeten sich an diesem Abend musikalisch neben Christin Schneider auch Alina Berger (beide Gesang und Gitarre) sowie Saxofonist Felix Lorang von ihren Fans. "Wenn ich Zeit habe, spiele ich gern weiter mit", verspricht Felix.
"Die Band muss wegen der Zu- und Abgänge halt in jedem Jahr neu erfunden werden", ist Bandleader Steffens klar. Doch wer hier mitmacht, sei hoch motiviert: "Denen ist nichts zu viel, auch wenn die Proben bis in den späten Nachmittag dauern."
Mit manchen Titeln, die im Original auch von Frauen gesun-gen werden, lag die Band dicht am Vorbild. Leider gibt es keine Sänger. So konnte niemand die Reibeisenstimme von Joe Cocker ersetzen. Dafür waren viele Soli mit fast allen Instrumenten zu hören. doth

Die elfjährige Marah Menth (vordere Reihe, neben Bandleader Andreas Steffens) gibt ihr Debüt als jüngstes Bandmitglied.
TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 14. Mai 2015

Zweiter Preis bei Mathematik/Informatik

Gymnasium Hermeskeil wieder beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" erfolgreich

Marius Frohn hat am Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" (der Juniorsparte von "Jugend forscht") in Ingelheim teilgenommen und erhielt den zweiten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Damit hat auch in diesem Jahr wieder ein Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil die Region Trier in diesem Fachgebiet erfolgreich vertreten.
Den Preis erhielt er für seine Arbeit über das "Closest Pair Problem", ein Problem aus der algorithmischen Geometrie. Der Nachwuchsinformatiker stellte drei Verfahren vor, die er hinsichtlich Aufwand und Laufzeit miteinander verglichen hat. Seine Verfahren suchen ein Punktepaar mit dem kürzesten Abstand aus einer gegebenen Menge von Punkten in der Ebene.
Der Hermeskeiler Gymnasiast wurde von einer Jury bestehend aus je einem Vertreter der Hochschulen, der Industrie und der Schulen geprüft, die sich von der klaren Zielsetzung der Arbeit, dem konsequenten Verfolgen des Lösungsweges und den fundierten Mathematik- und Informatikkenntnissen des jungen Schülers, die über den Schulstoff hinausgehen, beeindruckt zeigten. Sein betreuender Lehrer Dr. Marc A. Bauch ist stolz, dass sein Schüler sich wieder gegen leistungsstarke Mitstreiter durchsetzen konnte und unter den Landesbesten einen Preis erhielt: "Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn junge Menschen mit Leidenschaft und Begeisterung an eine Sache herangehen und dann auch dafür belohnt werden."
Zahlreiche fachkundige Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in der Ausstellung mit dem Motto "Es geht wieder los", die in einer Zeltstadt auf dem Werksgelände von Boehringer Ingelheim stattfand, persönlich ein Bild vom Wettbewerbsbeitrag des Hermeskeiler Gymnasiasten zu machen.
Die "Jugend forscht"-AG am Gymnasium Hermeskeil unter der Leitung von Mathematik- und Informatiklehrer Bauch blickt mit insgesamt vier Fachpreisen, einem Sonderpreis und einem Schulpreis bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb auf eine erfreuliche und erfolgreiche Bilanz.

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Mai 2015

Freiwilliges Soziales Jahr am Gymnasium Hermeskeil

 

(Hermeskeil) Junge engagierte Menschen zwischen 18 und 26 Jahren können sich am Gymnasium Hermeskeil für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bewerben. Es beginnt am 7. September.

Für ein Jahr arbeiten die Freiwilligen im Ganztagsbetrieb mit, unterstützen die Lehrer im Unterricht und bei der Aufsicht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls sogar eine eigene AG anbieten. Gelegentliche Mitarbeit in der Verwaltung oder technische Aufgaben runden den Einblick in die Tätigkeitsfelder eines Lehrers oder Erziehers ab.
Als Freiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld, ist sozialversichert und nimmt an Bildungstagen teil. Zudem wird das FSJ in der Ganztagsschule als Praxisteil bei der Erlangung der Fachhochschulreife anerkannt. red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Mai 2015

MuSWT-Schullaufmeisterschaften: Leidenschaftlicher Kampf bis an den Zielstrich

 

(Trier) 44 Schulen haben sich am Mittwoch mit 2022 Kindern und Jugendlichen an den elften SWT-Schullaufmeisterschaften im Trie rer Moselstadion beteiligt. 16 Pokale wurden an die schnellsten Mädchen und Jungen zwischen acht und 17 Jahren verteilt.

"Wenn der erste Start geklappt hat, ist es schon besser", sagt Marc Kowalinski. Trotzdem läuft der Organisationsleiter der Schullaufmeisterschaften noch immer aufgeregt von der einen in die andere Ecke des Trierer Moselstadions. Seine Nervosität ist verständlich. Die Namen von 2022 Schülern stehen in den Anmeldelisten - eine Riesenveranstaltung, um jahrgangsweise, teilweise nach Mädchen und Jungen getrennt, in 13 Rennen die besten Läufer zu ermitteln. Was Kowalinski aber vor allem freut: "Die kommen von 44 verschiedenen Schulen. Das ist unser Ziel: Dass das Thema Bewegung an den Schulen ankommt und dass sich damit beschäftigt wird."
Ein bisschen geübt hätte sie im Sportunterricht, erzählt Emma Thein. "Vor allem das Sprinten haben wir trainiert", ergänzt die Elfjährige, die zum ersten Mal an den SWT-Schullaufmeisterschaften teilnimmt. Schon vergangenes Jahr war dagegen Louisa Kraff (11) dabei. Die Erfahrung, wie es ist, wenn man mit etwa 200 gleichaltrigen Mädchen losrennt, habe ihr geholfen: "Ich habe anders geatmet." So sei sie besser über die 1,5 Kilometer lange Strecke gekommen.
Am frühen Nachmittag hatten die meisten der Acht- bis 17-Jährigen die Distanz gut hinter sich gebracht. Knapp 50 Mal habe man Hilfe geleistet, erzählte Michael Meerkamp vom Deutschen Roten Kreuz. Drei Kinder seien mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus transportiert worden. "Nichts Dramatisches", betont Meerkamp. Außer den Sanitätern sorgten die Trierer Berufsfeuerwehr und 35 Helfer der Sportleistungskurse des Angela-Merici- und des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums, der Sportakademie, des Trierer Silvesterlauf- und des Postsportvereins für einen reibungslosen Ablauf.

Die Ergebnisse der elften SWT-Schullaufmeisterschaften:

Mädchen:

Jahrgang 2007: 1. Leonie Schütz (Grundschule Wincheringen), 2. Nathalie Reitz (Grundschule Matthias, 3. Karla Nicklas (Grundschule Egbert).
2006: 1. Luzia Schornick (Grundschule Trier-Feyen), 2. Nele Kinzig (Grundschule Ausonius), 3. Josefa Jostock (Grundschule Leiwen).
2005: 1. Celine Kämmer (Grundschule Egbert), 2. Maren Spang (Grundschule St. Laurentius), 3. Lara Bunse (Grundschule Tarforst).
2004: 1. Janina Hormisch (Max-Planck-Gymnasium Trier), 2. Josi Balles (Realschule Plus Cochem), 3. Anna Lena Scholl (Max-Planck-Gymnasium Trier).
2003: 1. Neele Sophie Schütz (Gymnasium Saarburg), 2. Sarah Gräf (Realschule Plus Kaisersesch), 3. Juliane Mindermann (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier).
2002: 1. Mara Schneider (Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier), 2. Maren Schumacher (Max-Planck-Gymnasium Trier), 3. Mathilde Staebel (Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier).
2001: 1. Anna Illgen (Humboldt-Gymnasium Trier), 2. Marie Dietsch (Humboldt-Gymnasium Trier), 3. Eva Körholz (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier).
2000: 1. Katharina Bauer (Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier), 2. Charlotte Brünjes (Humboldt-Gymnasium Trier), 3. Johanna Stein (Max-Planck-Gymnasium Trier).
1999: 1. Carolin Philipp (Blandine-Mertes-Realschule Trier), 2. Pauline Adams (Angela-Merici-Gymnasium Trier), 3. Judith Pink (Blandine-Merten-Realschule Trier).
1998: 1. Zawah Duraid Basel (Humboldt-Gymnasium Trier), 2. Eva-Marie Anell (Gymnasium Hermeskeil), 3. Anne Blesius (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier).

Jungen:

Jahrgang 2007: 1. Nico Wagner (Grundschule Egbert), 2. Mathis Mohr (Grundschule Cochem), 3. Lukas Steines (Grundschule Martin).
2006: 1. Fritz Schornick (Grundschule Trier-Feyen), 2. Leonard Zillgen (Grundschule Trierweiler), 3. Lucas Schulten (Grundschule Trierweiler)
2005: 1. Lennart Mohr (Grundschule Cochem), 2. Marius Schiffels (Grundschule Trierweiler), 3. Roman Ries (Grundschule Tarforst).
2004: 1. Lucas Raueiser (Grundschule Cochem), 2. Raphael Bernard (Realschule Plus Saarburg), 3. Joscha Niederprüm (Max-Planck-Gymnasium Trier).
2003: 1. Jeroen Kruppa (Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier), 2. Luis Trunk (Humboldt-Gymnasium Trier), 3. Joel Ewen (Privatschule St. Maximin).
2002: 1. Jan Thielmann (Max-Planck-Gymnasium Trier), 2. Tim Emmerich (Gymnasium Hermeskeil), 3. Lennart Vetter (August-Viktoria-Gymnasium Trier).
2001: 1. Maximilian Hoffmann (Max-Planck-Gymnasium Trier), 2. Leon Schommer (Gymnasium Hermeskeil), 3. Jonas Pautmeier (Max-Planck-Gymnasium Trier).
2000: 1. Giulio Ehses (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier), 2. Alexander Shehada (Max-Planck-Gymnasium Trier), 3. Johannes Dondelinger (Max-Planck-Gymnasium Trier).
1999: 1. Jeremy Jackson (Realschule Plus Bitburg), 2. Marius Schäfer (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier), 3. Yunus Akgül (Max-Planck-Gymnasium Trier).
1998: 1. Tim Winkelmann (Auguste-Viktoria-Gymmnasium Trier), 2. Pascal Kirschartz (Integrierte Gesamtschule Trier), 3. Jonas Westermann (Auguste-Viktoria-Gymmnasium Trier).

Foto: Holger Teusch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 30. April 2015

Musikalische Hilfe für Flüchtlinge


Benefizkonzert im Mehrgenerationenhaus Hermeskeil


Viele Teile der Welt sind heute in Kriege verwickelt und die Menschen die dort wohnen werden von Banden und Milizen terrorisiert. Dies hat zum Teil religiöse aber auch ethnische Gründe. Weit über 50 Millionen Menschen sind zur Zeit weltweit auf der Flucht. Im Fernsehen werden täglich Bilder aus den Krisengebieten gezeigt. Hier kann man nicht einfach nur zuschauen, sondern hier muss geholfen werden.
Dies dachten sich auch 22 junge Musiker/innen aus Hermeskeil und Umgebung, die sich am vergangenen Samstagabend im Mehrgenerationenhaus zu einem Benefizkonzert zusammengefunden hatten. Initiiert wurde das Ganze von Felix Lorang aus Damflos und Janina Wagner aus Hermeskeil.
Eingeladen wurden zu diesem Konzert auch die Betroffenen, die Migranten selbst, also Menschen, die hier zu uns geflüchtet sind. So konnte Dechant Clemens Grünebach zu Beginn der Veranstaltung alle herzlich willkommen heißen, auch die, die ihre Heimat verlassen mussten. Er bedankte sich bei den 22 Aktivisten und auch bei allen Helfern und Sponsoren, die dieses Konzert erst möglich gemacht haben. Ein Grußwort sprach auch Andreas Fläming von der ökumenischen Flüchtlingsberatungsstelle Trier. Diese Organisation hilft den Neuankömmlingen sich hier in Deutschland zu Beginn ihres Aufenthalts zurecht zu finden. Fläming dankte allen Akteuren für diese großartige Hilfe.
Dann ging es musikalisch weiter. Den Anfang machte das Blechbläserquintett des Gymnasiums unter der Leitung von Stefan Butterbach. Es folgten weitere Auftritte u.a. der Jazzcombo der Bigband des Gymnasiums Hermeskeil, ebenfalls unter der Leitung von Stefan Butterbach, der Solistin Kristina Malburg an der Klarinette und der Band Footbreakers. Gesangliche Soloauftritte hatten Alina Berger und Simon Klar, die u.a. auch von Dekanatskantor Rafael Klar am Klavier begleitet wurden. Die jungen Musiker/Innen boten ein abwechslungsreiches Programm. Von klassischen Stücken über Jazz, Rock und Pop, es war alles vertreten.


Anschauliche Schilderungen der Gräuel des Krieges

Aber es wurde nicht nur Musik gemacht. So schilderte Hasan Murshed, ein Migrant aus Syrien, seine Flucht aus dem vom Bürgerkrieg verwüsteten Land. Anhand einer Karte und vielen Bildern konnte man erkennen, was Millionen Menschen (nicht nur in Syrien) im Krieg in ihrer Heimat erdulden müssen. Murshed zeigte Bilder von syrischen Städten u.a. wie z.B. Aleppo vor dem Krieg aussah und wie es jetzt aussieht. Eine zerstörte Stadt, eine Trümmerwüste, überall zerbombte Straßen und Häuser. Er schilderte anschaulich, wie sein Stadtteil beschossen und zerstört wurde. Menschen haben nichts zu essen, sie verhungern oder werden durch Bomben, Granatbeschuss und Scharfschützen verwundet oder getötet. Viele wurden verschleppt und gefoltert. In seiner Heimat herrschen grausame Lebensbedingungen. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Murshed zeigte auch mehrere überfüllte Flüchtlingslager, es fehlt an allem, besonders an Nahrungsmitteln und auch an medizinischer Versorgung. Ihm und seiner Familie ist glücklicherweise die Flucht nach Deutschland gelungen und nun leben sie hier in Hermeskeil. Sein Vortrag zeigte, dass es auch wichtig ist, diesen Menschen, die alles zurück lassen mussten in ihrer Not zu helfen. Nach dem Ende des Konzert luden die Veranstalter noch zu einem Gespräch mit allen Beteiligten ein, bei Essen und Trinken sollte man sich näher kennen lernen. Der Eintritt war frei, es wurden aber freiwillige Spenden gesammelt. Eine lobenswerte Aktion von 22 Jugendlichen, um Menschen die vor dem Krieg in ihrer Heimat flüchteten mussten, zu helfen.
(HGR)

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 23. April 2015

Tischtennis-Erfolge des Gymnasiums

 

Auch im Schuljahr 2014/2015 haben Teams des Gymnasiums Hermeskeil in der Sportart Tischtennis am Wettbewerb der Schulen "Jugend trainiert für Olympia" teilgenommen. Zunächst trat eine Jungenmannschaft in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1998 bis 2001) beim Regionalentscheid in Konz an, wo fünf weitere Schulen um den Titel des Regionsmeisters kämpften. In ihrer Gruppe trafen die Hermeskeiler Gymnasiasten auf die überaus starken Spieler der Realschule Konz und des Gymnasiums Konz, gegen die sie jeweils den kürzeren zogen. Dies bedeutete in der Gesamtwertung den 5. Rang.
Mit sieben Jungenmannschaften wies der Regionalentscheid in der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2002 und jünger) in Trier ebenfalls ein starkes Teilnehmerfeld auf. In einer Vierergruppe gewann das Gymnasium Hermeskeil problemlos gegen alle Gegner: 5:0 gegen die Nelson Mandela Realschule Trier, 5:0 gegen die Grund- und Realschule Jünkerath 2 sowie 5:1 gegen die Privatschule St. Maximin Trier. Als Gruppensieger traf man im Endspiel auf Jünkerath 1. Für dieses Team traten nur Schüler an die Platten, die in höherklassigen Herrenmannschaften aktiv Tischtennis spielen und Hermeskeil keine Chance ließen. Dennoch können Jens Hiege (6c), Jonas Schweig (7d), Jonas Barth (6c), Thomas Meter (6d), Mathias Brittinger (6a) und ihr betreuender Lehrer, Ulrich Jansen, sehr stolz sein: Sie wurden Vizeregionsmeister 2015.
Nunmehr steht noch ein Wettkampf an. Der Landesentscheid Tischtennis im WK IV findet am 13. Mai 2015 in der neuen Sporthalle des Gymnasiums Hermeskeil statt, wobei die gastgebende Schule mit einer Mädchenmannschaft vertreten sein wird.

Das Foto zeigt die Jungen des Gymnasiums Hermeskeil, die in der Wettkampfklasse IV beim Regionalentscheid mit einer starken Leistung den 2. Platz erspielten. V.l.n.r.: Thomas Meter (6d), Mathias Brittinger (6a), Jonas Schweig (7d), Jens Hiege (6c) und Jonas Barth (6c).

 

 

 

 

 

 

 

 

Wochenspiegel: 22. April 2015

Junge Leute geben Willkommenskonzert für Flüchtlinge

Zurzeit wohnen rund 90 Flüchtlinge in der Stadt Hermeskeil. Darunter sind viele junge Menschen und Kinder, die in ihrer Heimat zum Teil traumatische und lebensbedrohliche Erfahrungen gemacht und eine gefährliche Flucht zu uns ins sichere Europa hinter sich haben. Diesen Menschen zu zeigen, dass sie willkommen sind, das haben sich der Damfloser Musiker Felix Lorang und seine Band-Kollegin Janine Wagner bei ihrem Konzert-Projekt am Samstag, 25. April, 20 Uhr, im MGH Johanneshaus auf die Fahne geschrieben.

Krieg, Terror, Gräueltaten und Berichte über traumatische Erlebnisse von Flüchtlingen auf ihrer beschwerlichen Reise in ein besseres Leben beherrschen seit vielen Monaten die Schlagzeilen. Und auch in Hermeskeil soll eine Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) am Standort der Ex-Kaserne entstehen. 

Mit Flüchtlingen in Kontakt treten

Als dann Anfang Januar in Hermeskeil öffentlich über die geplante AfA diskutiert wurde, hatten Felix Lorang (19) und seine Band-Kollegin Janine Wagner (18) die Idee, selbst etwas zu tun, um zumindest den in Hermeskeil lebenden Flüchtlingen zu zeigen, dass sie hier bei uns willkommen sind.
  »Es ging ja darum, die Menschen auch gut hier zu integrieren und in der Bevölkerung eine gewisse Offenheit zu erreichen und mit den Flüchtlingen in Kontakt zu treten«, erklärt Janine ihr Engagement.  Deshalb sind auch alle 90 Flüchtlinge, die bislang in Hermeskeil leben, zum Benefizkonzert eingeladen. Über die Sprachkurse und das "Welcome Café" im Mehrgenerationenhaus wurden sie auch bereits eingeladen.

Ein Beitrag zur Willkommenskultur im Hochwald

»Jedem, dem wir von unserem Projekt erzählt haben, hat uns mit offenen Armen aufgenommen«, freut sich Felix. Ein sehr guter Ansprechpartner sei  Dechant Clemens Grünebach, der das Projekt von Anfang an unterstützt habe. Der Dechant selbst findet die Initiative der  jungen Leute für vorbildlich: »Hier wird eine hohe Sensibilität für den Mitmenschen sichtbar und zwar gerade für den, der als Flüchtling oder Asylsuchender in unsere Heimat kommt«, so Grünebach. Gerne habe er  als Pfarrer und als Träger des  Mehrgenerationenhauses diese Initiative unterstützt und gefördert.
»Ich würde mir sehr wünschen, dass diese Veranstaltung ein Erfolg wird und zu einer Willkommenskultur im Hochwald beiträgt«, so Grünebach weiter.

Ein buntes Programm mit vielen Highlights

Geplant für das Konzert sind insgesamt sieben verschiedene Musikbeiträge.   Auftreten werden zwei Ensembles mit fünf Blechbläsern und einer neunköpfigen Jazzcombo vom Hermeskeiler Gymnasium sowie die Band von Janine und Felix - die Footbreakers. Die Solisten des Abends sind Kristina Malburg (20) an der Klarinette, die beiden Sänger Simon Klar (18) und Alina Berger (19), die von Dekanatskantor Rafael Klar am Klavier begleitet werden. » Es wird ein vielseitiges Programm aus Rock, Pop, Jazz und Klassik«, versprechen die beiden engagieren jungen Leute. Darüber hinaus wird der Leistungskurs »Kunst« des Hermeskeiler Gymnasiums und Flüchtlinge selbst Bilder zum Thema Flucht ausstellen.

Ein Flüchtling berichtet über seine weite und gefährliche Reise zu uns

Zudem wird es ein Info-Forum der Caritas geben, um mit den Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen. »Ein Flüchtling wird selbst einen Vortrag über seine Reise zu uns halten«, sagt Felix.

Neben der Pfarreiengemeinschaft St. Martinus wird das Projekt von der Katholischen Jugend, dem Lions Club  Hochwald-Hermeskeil sowie von den beiden Hermeskeiler Banken   unterstützt.

Eintritt frei, Spenden helfen Flüchtlingen

Der Erlös aus dem Abend geht an die Ökumenische Flüchtlingsberatung in Trier. Diese Organisation hilft Flüchtlingen bei ihren ersten Schritten in ihrer neuen Heimat. Dennoch sind der Eintritt zu dem Konzert sowie Essen und Getränke frei. Die  Veranstalter freuen sich jedoch über jede  Spende.  »Es ist ein Experiment, aber vielleicht geht es gut«, hofft Felix Lorang. Wir drücken jedenfalls die Daumen.


FIS/Foto: FISCHER

 

Und so geht es weiter in Sachen AfA:

Am 5. Mai fällt im Hermeskeiler Stadtrat die endgültige Entscheidung für die Einrichtung einer Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende am Standort der ehemaligen Hochwaldkaserne. Laut Stadtbürgermeister Dr. Mathias Queck hat  das Stadt-Gremium mit der Landesregierung im Hinblick auf den städtischen Forderungskatalog einen für beide Seiten akzeptablen Kompromiss gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 22. April 2015

TEBA-Radweglauf: Ein Laufevent mit hohem Spaßfaktor und hervorragender sportlicher Qualität


Saarländer gewinnen 15 Kilometer-Lauf

Wie auch schon im Vorjahre meinte es der Wettergott sehr gut mit Organisatoren, Zuschauern und Sportlern des diesjährigen TEBA-Radweglaufes, der zum 7. Mal, zum Gedenken an den Ehrenvorsitzenden Uli Schmitt, am vergangenen Samstag durchgeführt wurde. Die etwa 530 Athletinnen und Athleten boten hervorragenden Laufsport und waren alle mit Begeisterung bei der Sache. Zuschauer und auch Sportler lobten die Qualität der Organisation, die idyllische Laufstrecke sowie die gute Stimmung rund um das Lauf-Meeting.


Bernd Schmidt und Franz-Josef Ott vom Turnverein Hermeskeil hatten sich mit ihren zahlreichen Helfern in weit über 100 Arbeitsstunden professionell und akribisch auf den 7. TEBA-Radweglauf zum Gedenken an ihren Ehrenvorsitzenden Uli Schmitt vorbereitet. Die idealen Wetterverhältnisse, aber auch das hervorragende Ambiente auf dem Bahnhofsvorplatz, waren beste Voraussetzungen, um Sportler zu Höchstleistungen zu motivieren und die Zuschauer zum Verweilen einzuladen.
Fast die Hälfte der etwa 530 Teilnehmer waren Kinder und Jugendliche. Aus Hermeskeil beteiligten sich Mannschaften der Grundschule und des Gymnasiums, aus Trier war ein Team der Ambrosius-Grundschule angereist. Das Gymnasium Hermeskeil konnte mit 63 Teilnehmern den 1. Preis für die teilnehmerstärkste Schulmannschaft entgegennehmen. Die etwa 300 Zuschauer entlang der Strecke und im Zielbereich feuerten die Sportler, unabhängig von der Platzierung, lautstark an.
Zwischen Radweg und Hochwaldhalle, wo die Siegerehrungen stattfanden, wurde ein Pendelbus eingesetzt. Musikalisch wurde die Veranstaltung im Zielbereich von der Hermeskeiler Jugendkapelle und in der Hochwaldhalle vom Musikverein aus Kastel umrahmt.
Eröffnet wurde das Laufevent mit dem Rennen der 5 km-Walker. Hier konnte sich Christoph Kranz (31:18 Minuten) von der DJK Wißmannsdorf vor seinem Vereinskameraden Johann Bayerschen (35:10) durchsetzen. Die meisten Athleten und Athletinnen (162) waren beim 15-km-Lauf am Start. Sieger wurde hier Marc Wallrich von der LSG Schmelz-Hüttersdorf in hervorragenden 52:52 Minuten. Dahinter folgte Nico Fuchs (53:23) vom 1. FC Kaiserslautern, der Thomas Persch (53:31) von der TG Konz auf den dritten Platz verwies. Der Beurener Walter Paulus, der für den LT Büdlich-Breit startet wurde in diesem hervorragend besetzten Rennen Achter und gewann mit 1:00:19 die Alterswertung M50.
Auch bei den Frauen siegte mit Nike Ruschel (1:02:32 Stunden) eine Läuferin der LSG Schmelz-Hüttersdorf, die Carmen Schaaf (1:05:28) von der TG Konz und Sandra Lex (1:07:57) aus Schweich hinter sich ließ.
Im zahlenmäßig fast ähnlich besetzten AOK-Firmen- und Jedermannlauf (5 km) gewann bei den Frauen Andrea Bruckmann von der TG Konz in 22:28 vor Silvia Morgen (Silvester-Lauf Trier), die mit 22:33 unterwegs war. Bei den Männern konnte sich Benedikt Althoff (17:41) vom TuS Bengel vor Jannik Haas (18:07, LT Büdlich Breit) durchsetzen.
Bei den Jugendlichen konnten einige Jungs und Mädels aus Hermeskeil vordere Plätze belegen. So wurde Max Rauland von der Grundschule Hermeskeil Sieger bei den Jungen 1 km U12, Nils Wilhelmi (TVH) gewann bei den Jungen 1 km U8 und Jan Ken (Grundschule) wurde Erster bei den Jungen U10. Bei den Mädchen belegte Emma Schmidt (U8) von der Grundschule den ersten Platz.
Als teilnehmerstärkste Mannschaft konnte das Team der Stadtkapelle den Uli Schmitt-Wanderpokal in Empfang nehmen.
Die Firma TEBA agierte bei diesem Laufevent nicht nur als Hauptsponsor, sondern Ruth Hansen (Walking-Lauf, 38:02 Minuten) und Jens Kaub (5-km, 22:35 Min.) von der Geschäftsleitung, waren auch als Sportler aktiv. Außerdem stellte die Firma TEBA mit 30 Teilnehmern ein zahlenmäßig sehr starkes Team. Franz-Josef Ott vom TVH bedankte sich während der Siegerehrung bei der Firma für die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie die finanzielle und materielle Unterstützung. (Kö)

 

 

 

 

 

TV: 20. April 2015

Mit Musik Flüchtlingen helfen

 

(Hermeskeil) Krieg, Terror, Flucht und Vertreibung fehlen heute in keinen Nachrichten mehr. Nicht nur zuschauen, sondern etwas für die Flüchtlinge tun, wollen 22 junge Musiker bei einem Benefizkonzert im Hermeskeiler Mehrgenerationenhaus. Auch die Betroffenen selbst sind dazu eingeladen.

Hermeskeil. Fast täglich beherrschen die Schreckensmeldungen über Flüchtlingsströme die Nachrichten. Gräueltaten und die Flucht übers Meer, das oft genug zur Todesfalle wird, brennen sich ins Bewusstsein. Felix Lorang und Janine Wagner wollen da nicht länger tatenlos zuschauen. Der 19-jährige Saxofon- und Cajonspieler aus Damflos und die 18-jährige Gitarristin aus Hermeskeil haben deshalb weitere 20 musikalische Altersgenossen für ein Benefizkonzert am 25. April ab 20 Uhr im Hermeskeiler Mehrgenerationenhaus zusammengetrommelt.
"Der Eintritt ist frei. Wir sammeln freiwillige Spenden", sagt Felix dem TV. Die Meldungen über die geplante Aufnahmeeinrichtung in der ehemaligen Hermeskeiler Kaserne veranlassten die jungen Leute, verstärkt etwas Gutes für die Flüchtlinge zu tun.
"Wichtig ist, mit den Leuten, die aus purer Not heraus zu uns kommen, in Kontakt zu treten und sie zu integrieren", findet Janine.
Deshalb sind auch alle 80 Flüchtlinge, die bislang in Hermeskeil leben, zum Benefizkonzert eingeladen. Die Plakate, die jetzt überall in der Stadt zu sehen sind, zeigen Hände mit Herzsymbol. Hände sollen den Betroffenen nach einer leidvollen Odyssee gereicht und Herzen geöffnet werden.
"Dabei unterstützt uns die Pfarrei St. Martinus und die Katholische Jugend", freut sich Felix. Denn nicht nur Musik machen steht auf dem Programm, sondern auch Essen und Trinken, und nach dem Konzert vor allem Gespräche. Nicht über die Flüchtlinge soll geredet werden, sondern mit ihnen. Dabei helfen Dolmetscher aus einem Sprachkurs. Zwei Ensembles mit fünf Blechbläsern und einer neunköpfigen Jazzcombo, die Band Footbreakers, sowie die Solisten Kristina Malburg (20), Klarinette, Simon Klar (18) und Alina Berger (19), mit Gesang, bestreiten das Programm. Die beiden Sänger werden von Dekanatskantor Rafael Klar am Klavier begleitet.
"Wir haben Titel aus der Klassik, Rock, Pop und Jazz vorbereitet", sagt Felix. Es soll ein möglichst buntes Programm werden.
Der Leistungskurs Kunst des Hermeskeiler Gymnasiums und Flüchtlinge selbst stellen Bilder zum Thema Flucht aus.
Das gesammelte Geld wird der Ökumenischen Flüchtlingsberatung in Trier zur Verfügung gestellt. Diese Organisation hilft den Neuankömmlingen bei den ersten Schritten in ihrer neuen Heimat.
"Und die Deutschen sollen an diesem Abend erkennen, dass die Flüchtlinge diese Hilfe dringend brauchen", sagt Felix. Deshalb wird auch ein Betroffener seinen Leidensweg in einem Vortrag beschreiben. Auf die Reaktionen der Zuhörer darf man gespannt sein. doth


Sieben von 22 Musikern, die am 15. April im Hermeskeiler Mehrgenerationenhaus spielen: Simon Klar, Jolina Alten, Janine Wagner, Kristina Malburg, Felix Lorang, Felix Knippel und Nicolas Eiden (von links) wollen beim Flüchtlingsproblem nicht nur zuschauen, sondern helfen.
TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 31. März 2015

15 zusätzliche Abiturienten in Hermeskeil

 

(Hermeskeil) Im Überblick über die Abiturienten des Jahrgangs 2015 in der Region Trier (TV vom 26. März) war die Liste der Schüler, die am Gymnasium Hermeskeil die Hochschulreife erlangt haben, nicht vollständig. Es wurden nur die Namen von 70 der insgesamt 85 Abiturienten veröffentlicht, da die Aufzählung beim Buchstaben P endete.

Wir bitten, dieses Versäumnis zu entschuldigen. Der TV gratuliert selbstverständlich auch Kevin Reget (Reinsfeld), Sophie Charlotte Reißfelder (Osburg), Jonas Reiter (Nonnweiler), Clara Maria Roos (Nonnweiler), Svenja Schmitt (Nonnweiler), Christin Schneider (Nonnweiler), Felix Schonarth (Wadern), Lena Schreiner (Gusenburg), Martin Schuh (Gusenburg), Tim Christopher Schuler (Nonnweiler), Morgana Strittmater (Osburg), Felix Valerius (Hermeskeil), Franziska Alexandra Wagner (Nonnweiler), Niklas Leon Werner (Nonnweiler) und Jasmin Joana Ziemer (Nonnweiler) zum bestandenen Abi. red

 

 

 

 

 

 

 

TV: 26. März 2015

Hochwälder wollen Klarheit

 

(Hermeskeil) Können Kinder an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Hermeskeil irgendwann einmal Abitur machen? Diese Frage ist auch nach einer öffentlichen Präsentation von IGS, Gymnasium und Berufsbildender Schule ungeklärt. Landrat Günther Schartz hat eine Menge Kritik einstecken müssen.

Hermeskeil. Mit solch einem Andrang hat Michael Hülpes, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hermeskeil, nicht gerechnet. Rund 400 Menschen drängen sich im Saal des Mehrgenerationenhauses. Sie alle wollen wissen, wie es mit dem Schulstandort Hermeskeil weitergeht. Bis vor einigen Wochen, war die Antwort auf diese Frage klar: Nicht nur am Gymnasium, sondern auch an der Integrierten Gesamtschule (IGS) sollen Schüler Abitur machen können.
Damit an der IGS eine Oberstufe ihren Betrieb aufnehmen kann, muss diese vom Landkreis Trier-Saarburg beantragt werden. Ob der Kreistag das tut, ist nach Worten von Landrat Günther Schartz offen. Seine Begründung: "Die Rahmenbedingungen haben sich verändert." Der demografische Wandel hat zur Folge, dass es gerade in der Hochwaldregion immer weniger Schüler gibt. Das führe dazu, dass irgendwann zu wenig Schüler für zwei Oberstufen in Hermeskeil vorhanden sein könnten. Zudem habe sich die IGS nicht so wie gewünscht entwickelt. Die Anmeldezahlen seien zu gering, sagt der Landrat.


Versammlung im Mehrgenerationenhaus zum Thema Demografischer Wandel. TV-Foto: Klaus Kimmling

 

Für die Gesamtschule macht Rektorin Christa Breidert deutlich, dass ihre Schule die Voraussetzungen für eine Oberstufe erfüllt. "Man braucht mindestens 51 Schüler für eine Oberstufe. Diese Zahl haben wir." Sie erinnert daran, dass bisher alle Eltern davon ausgehen konnten, dass an der IGS Abitur gemacht werden kann.
Dass zu einer Gesamtschule auch eine Oberstufe gehört, hätten die Mitglieder des Kreistags gewusst, als sie sich 2009 für diese Schule entschieden hätten.
Für das Gymnasium lenkt Direktor Arno Ranft den Blick auf die Zahlen. Er macht deutlich, dass die Schülerzahlen im Hochwaldraum dramatisch zurückgegangen sind und weiter zurückgehen. Dieser Raum umfasst neben der VG Hermeskeil die Verbandsgemeinden Kell und Thalfang sowie Teile der VG Ruwer und Gemeinden im Saarland. "Bei sinkenden Zahlen in unserer Oberstufe können irgendwann einige Leistungskurse nicht mehr angeboten werden." Die Folge sei, dass deshalb weitere Schüler nach Trier abwandern.
Den Bestand des Standorts Hermeskeil der Berufsbildenden Schule sieht deren Leiter Heinz Oberbillig in Gefahr. Wenn die IGS eine Oberstufe bekomme, würde die Zahl der Schüler beim Bildungsgang Höhere Berufsfachschule soweit sinken, dass er nicht mehr angeboten wird. Irgendwann sei dann der Hermeskeiler Standort zu klein. Das hätte zur Folge, dass auch Pflichtschüler nach Trier oder Saarburg ausweichen müssen.
Bei der am Ende rund dreistündigen Veranstaltung in Hermeskeil nutzen auch Kommunalpolitiker, Eltern und Lehrer die Möglichkeit, sich zu äußern. Die Bandbreite der Politikerbeiträge ist breit gestreut. Thorsten Asselborn, für die Linken im VG-Rat Hermeskeil, kritisiert Landrat Schartz und die Kreispolitiker. Er stellt fest: "Die Idee zur IGS hatte der Kreistag vor sechs Jahren. Der demografische Wandel ist aber nicht mit dem letzten Schnee gefallen." Für Lothar Rommelfanger (SPD-Kreistagsfraktion) steht fest, dass er für die Oberstufe stimmen wird (siehe Extra). Sascha Kohlmann (CDU-Kreistagsfraktion) fordert die Landesregierung auf, die Gesetze so zu ändern, dass in Hermeskeil alle drei Schulen bestehen können.
IGS-Schulelternsprecher Heinz-Peter Düpre wie einige weitere Redner kritisiert die vom Kreis geplante Befragung der Eltern von Kindergartenkindern über die spätere Schulwahl. Er fragt sich, wie es um den Willen der Eltern steht, die ihre Kinder in den vergangenen Jahren an der IGS angemeldet haben. Gleich mehrfach vertreten Redner die Auffassung, dass sie belogen werden. Es sei eine Oberstufe versprochen worden. Dies solle nun nicht mehr wahr sein.
IGS-Schülerin Lena Zils bringt die Stimmung bei einem Großteil der Zuhörer im Raum so auf den Punkt: "Viel wichtiger als die Zahlen ist sie Frage, wie Schüler gefördert werden können."

Meinung

Keine faulen Kompromisse!
Der demografische Wandel ist kein Naturereignis, das am Mittwoch vor drei Wochen über den Kreis hereingebrochen ist. Auch 2009 war bekannt, dass im Hochwald die Zahl der Menschen rapide zurückgeht. Trotzdem wollte der Kreistag die IGS. Deren Ziel ist es auch, Schüler zum Abitur zu führen. Diese Jugendlichen fehlen im Gymnasium. Gut sechs Jahre nach der Entscheidung für die neue Schulform befindet sich der Kreistag in einer Zwickmühle. Es sieht derzeit nicht so aus, als ob das Gremium in der Lage ist, einen Weg aus dieser Situation zu finden, der auf Dauer ein breites Bildungsangebot im Hochwald sichert. Denn es fehlt weiter an der Einsicht, dass auf Dauer nicht mehr alles überall geht. Deshalb wird bei der Kreistagssitzung wohl nur ein Kompromiss herauskommen, der niemandem wehtut und lokale Befindlichkeiten bedient. Der dafür sorgt, dass bald wieder nachgebessert werden muss und erneut Eltern wie Schüler enttäuscht werden. Auf Dauer ist die Zahl der weiterführenden Schulen nicht zu halten. Daher: keine faulen Kompromisse. h.jansen@volksfreund.de
 
Extra

Zwar wird sich auch der Vervandsgemeinderat Hermeskeil noch mit dem Thema Oberstufe an der IGS beschäftigen. Entscheidend ist jedoch das Votum des Kreistags Trier-Saarburg. Dieser trifft sich am 27. Juli zur Sitzung. Über einen Antrag zur Einrichtung einer Oberstufe verfügt am Ende das Land. har

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 25. März 2015

Gymnasium Hermeskeil

 

85 Schüler haben das Abitur am Gymnasium Hermeskeil bestanden. Schulleiter Arno Ranft begrüßte die Abiturienten.

 

Die Erfolgreichsten waren André Lucas (1,1), Daniel Berwanger (1,2) und Felix Schonarth (1,2).
Die Abiturienten des Gymnasiums Hermeskeil:
Matthias Abend (Beuren), Melissa Katharina Alt (Nonnweiler), Laura Arend (Hilscheid), Marco Backes (Nonnweiler), Sophie Barth (Wadern), Laura Becker (Waldweiler), Alina Berger (Schillingen), Jan Bernheine (Schillingen), Daniel Berwanger (Nonnweiler), Lena Bill (Nonnweiler), Sabrina Bill (Reinsfeld), Julian Biwer (Hermeskeil), Laura Brunnenmeister (Kell am See), Martina Bytzek (Nonnweiler), Alexander Diehl (Wadern), Lisa-Marie Dorobek (Geisfeld), Marie-Christine Dröse (Wadern), Chiara Düpre (Neuhütten), Elena Eiden (Nonnweiler), Niklas Eiden (Hermeskeil), Lea-Sophie Faust (Züsch), Gina Feis (Nonnweiler), Elena-Sophie Flach (Neuhütten), Michelle Fuchs (Damflos), Philipp Paul Gehlen (Hermeskeil), Maria Götten (Rascheid), Jana Katharina Grütz (Nonnweiler), Lukas Hans (Kell am See), Michelle Hilgers (Nonnweiler), Katharina Höfner (Thalfang), Julia Hoffmann (Mandern), Luisa Hoffmann (Thalfang), Maximilian Houy (Hermeskeil), Johannes Huwer (Kell am See), Simon Jakobs (Gusenburg), Lara Jessen (Nonnweiler), Viona Jessen (Nonnweiler), Andreas Kallenborn (Nonnweiler), Marcel Kasper (Nonnweiler), Jana Rowenta Kirchen (Rascheid), Anna Klein (Reinsfeld), Markus Klein (Nonnweiler), Helen Klotz (Hermeskeil), Amelie Knüttel (Hermeskeil), Kristin Sophie Koster (Nonnweiler), Axel Krämer (Kell am See), Laura Krämer (Nonnweiler), Christopher Krammes (Nohfelden), Gina Krewer (Osburg), Nina Krickel (Damflos), Christopher Lauer (Kell am See), Johannes Lehnen (Kell am See), Jasmin Lichtenthal (Reinsfeld), Felix Lorang (Damflos), André Dominic Lucas (Nonnweiler), Tina-Marie Malburg (Hermeskeil), Isabel Manz (Deuselbach), Gina Marx (Neuhütten), Katharina Marx (Bescheid), Hannah März (Mandern), Anne Müller (Nonnweiler), Franziska Müller (Gusenburg), Ilona Neubauer (Nonnweiler), Jana Nadine Niemann (Kell am See), Linda Oster (Nonnweiler), Timo Ostermann (Hermeskeil), Tanja Pararajasingam (Nonnweiler), Christian Penner (Hermeskeil), Louisa Petry (Hermeskeil) und Victoria Pink (Damflos).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 22. März 2015

Die Instrumente sind schon bestellt

 

(Beuren) Ein Gemeinschaftsprojekt mit Kindergarten und Gymnasium beschert der Grundschule Beuren die Auszeichnung Musikus. Insgesamt hat das rheinland-pfälzische Bildungsministerium sechs Projekte ausgezeichnet.

Beuren. Dass sie etwas Besonderes auf die Beine gestellt haben, ist Initiatoren und Akteuren schon länger klar. Der große Andrang bei den jährlichen Adventskonzerten von Grundschule und Kindertagesstätte (Kita) Beu ren sowie Hermeskeiler Gymnasiasten lässt daran keinen Zweifel. Doch nun kann sich das Gemeinschaftsprojekt sogar mit einer Auszeichnung schmücken.
Das Mainzer Bildungsministerium hat der Grundschule Beu ren als einer von landesweit sechs den Titel Musikus (siehe Extra) verliehen. Entscheidend dafür war das nach 2010 und 2012 dritte Konzert mit etwa 160 Akteuren: 85 Schülern, 20 Vorschülern und einer Bläsergruppe älterer Schüler. Neben einer Urkunde erhielt die Schule einen Gutschein für einen Folk-Konzert-Workshop der Landesarbeitsgemeinschaft Rock und Pop sowie 1000 Euro.
"Das Preisgeld wird in Instrumente investiert", verrät Dietmar Knippel, seit gut einem Jahr Schulleiter. Die Instrumente Metallophone und Sound Tubes für die Kinder seien bereits bestellt. Der studierte Musiker, der seit 13 Jahren den Musikverein Gusenburg dirigiert, ist nicht der Einzige, den das riesig freut. Mit Andreas Bach, Dirigent des Musikvereins Geisfeld, engagiert sich ein Seelenverwandter für die Schule. Bach ist langjähriger Vorsitzender des "Fördervereins der Kita und der Grundschule Beuren", der die Konzerte initiierte und ausrichtet.
Mit dem Verein stehen auch Eltern und Pädagogen wie Ulrike Klar und Simone Spohn hinter dem Projekt. Das Besondere an ihm sei die Nachhaltigkeit, weil sie mit außerschulischen Partnern kooperierten, erklären die Lehrerinnen. Die Kontakte stellte Bach her. Er und Gymnasiallehrer Stefan Butterbach, Leiter der Bläsergruppe und Vorsitzender des Fördervereins Kirchenmusik Hermeskeil, spielen im Bläserquartett Abtei. Daher habe sich alles "prima ergeben", kommentiert Bach.
Knippel sprang als neuer Rektor zwar zuletzt auf das Projekt-boot auf. Doch er hatte die Idee, sich um den Musikus-Titel zu bewerben. Die Schule erstellte dafür eine DVD und übte mit den Schülern, was laut Knippel "in die tägliche Musikarbeit miteinfloss". Das Fundament bereitet in Beuren bereits die Kita, in der Kinder von klein auf singen und Instrumente spielen. Sie arbeitet seit Jahren eng mit der Schule zusammen. urs

Extra
Musikus: Seit 2011 zeichnet das Land alle zwei Jahre Grundschulen mit dem "Musikus" aus, wofür kooperierende Musikverbände Preise zur Verfügung stellen. Ziel ist es, Schulen und außerschulische Partner zu vernetzen und Gemeinschaftsprojekte anzustoßen. Begründet wird das damit, dass sich Musizieren oder Singen positiv aufs Schulklima und auf Leistungen auswirken. In der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz erhielten sechs Grundschulen Urkunden: Beuren, Bischöfliche Grundschule Trier (am Dom), Simmern, Mainz-Weisenau sowie Essingen und Ramberg-Eußerthal in der Pfalz. Zu den ersten fünf Musikus-Preisträgern 2011 zählte die Grundschule Daun. 2013 gingen von sechs Urkunden drei in die Region: Grundschulen Olewig, St. Andreas Altrich und St.- Rochus Sehlem. urs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 12. März 2015

Jetzt bewerben: Schulen bieten Freiwilliges Soziales Jahr an

 

(Hermeskeil) Junge engagierte Menschen zwischen 16 und 26 Jahren können sich an der IGS Hermeskeil und dem Gymnasium Hermeskeil für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an einer Ganztagsschule bewerben. Für zwölf Monate arbeiten die Freiwilligen an einer Ganztagsschule mit, unterstützen die Lehrer im Unterricht und bei der Aufsicht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls sogar eine eigene Arbeitsgemeinschaft anbieten.

Als Freiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld in Höhe von 320 Euro zuzüglich 20 Euro für Verpflegung. Die Tätigkeit ist sozialversichert.
Start des FSJ ist der 1. August. Infos und Bewerbungen sind direkt bei der IGS Hermeskeil, Herr Pfalzgraf, Telefon 06503/92770 oder beim Gymnasium Hermeskeil, Herr Broschart, Telefon 06503/952000 möglich. red

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 05. März 2015

Test fürs Berufsleben: Freiwilliges Soziales Jahr am Gymnasium


(Hermeskeil) Junge engagierte Menschen zwischen 18 und 26 Jahren können sich am Gymnasium Hermeskeil, für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an einer Ganztagsschule bewerben. Das Schuljahr 2015/2016 beginnt am 7. September.

Für ein Jahr arbeiten die Freiwilligen im Ganztagsbetrieb mit, unterstützen die Lehrer im Unterricht und bei der Aufsicht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls sogar eine eigene Arbeitsgemeinschaft anbieten.
Gelegentliche Mitarbeit in der Verwaltung oder technische Aufgaben runden den Einblick in die Tätigkeitsfelder eines Lehrers oder Erziehers ab. Besonders für diejenigen, die ein Lehramtsstudium oder einen anderen pädagogischen Beruf anstreben, bietet das FSJ in der Ganztagsschule die Möglichkeit, das Berufsleben kennenzulernen und sich zu testen, ob man den Herausforderungen dieses Berufsfeldes gewachsen ist. Als Freiwilliger erhält man ein monatliches Taschengeld, ist sozialversichert und nimmt an Bildungstagen teil, in denen notwendiges Wissen und Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt werden. Zudem wird das FSJ in der Ganztagsschule als Praxisteil bei der Erlangung der Fachhochschulreife anerkannt. red
Interessierte können sich informieren und bewerben beim Gymnasium Hermeskeil, Telefon 06503/95200-0 oder online beim Kulturbüro Rheinland-Pfalz - Träger des FSJ - unter www.fsj-ganztagsschule.de
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RuH: 05. März 2015

Mit Socken zum Abi-Ball


Der Abi-Ball Mitte März ist wohl für jeden Gymnasiasten der Höhepunkt seiner Schullaufbahn. Endlich kann der ganze Stress vergessen werden und nochmal durchgeatmet werden, bevor es bald an den Universitäten oder in den Ausbildungsbetrieben losgeht. Dabei fallen jedoch viele Kosten an, weshalb die MSS12 des Gymnasiums Hermeskeil eine ganz besondere Idee hatte um Spenden zu sammeln. Zusammen mit dem Freiburger Start-up Unternehmen "Neue Masche" sammeln die Schüler zurzeit Sockenbestellungen. Die Socken werden in Boxen mit je 3-6 Paaren (je nach Sorte) zum Preis von 15€ verkauft, wobei die Stufe je 4€ zugunsten des Abi-Balls im nächsten Jahr erhält. Manch einer mag wohl denken, dass die Aktion auf den ersten Blick etwas verrückt scheint, doch sind wir mal ehrlich: Socken kann man immer gebrauchen! Bestellen geht ganz einfach: Jeder Schüler der MSS12 hat eine Bestellliste sowie ein Produktkatalog mit einer großen Auswahl an Socken. Hat man die passenden Socken gefunden, egal ob Business oder Sport, schreibt der Schüler dies auf seine Bestellliste, die Mitte März an Neue Masche weitergegeben werden. Diese schicken dann alle bestellten Boxen an die Schüler und Ende März erhalten sie dann ihre Bestellung.
Weitere Informationen erhalten Sie bei allen Schüler der MSS12, sowie unter www.neuemasche.com. Der Bestellzeitraum endet am 17. März. Die Stufe würde sich freuen, wenn sie mit dem Kauf von Socken einen kleinen Beitrag zu Finanzierung des Abi-Balls leisten würden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 20. Feb. 2015

Schullaufmeisterschaften in Trier


Läuferinnen des Gymnasiums Hermeskeil erneut erfolgreich


In der Europäischen Sportakademie Trier wurden am Freitag, den 06.02.2015, die Gewinner des Fair im Sport Preises und die Gesamtsieger der Schullaufmeisterschaften 2014, darunter das Mädchen-Lauf-Team des Gymnasium Hermeskeil, geehrt.
Seit 2010 kämpfen Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums bei dieser Veranstaltung um gute Platzierungen in der Einzel- sowie der Gesamtwertung. Belegten die Jungen im Jahr 2013 in der Gesamtwertung den ersten Platz, so erreichten die Mädchen 2014 bereits zum vierten Mal in fünf Jahren Rang zwei. Dabei waren in diesem Jahr die positiven Leistungen von Emily Kiefer, Celina Lauer und Lea Oster im Jahrgang 2002, Inga Jessen, Laura Lopez und Samira Jost im Jahrgang 2001 sowie Katharina Kratz, Celina Finkler und Sophia Jäckels im Jahrgang 1997 entscheidend.
Zur Ehrung waren die genannten Läuferinnen mit ihren Eltern und der betreuenden Sportlehrerin Sabine Hauswirth zur Preisvergabe um 18.00 Uhr in die Europäische Akademie Trier geladen. Nach Begrüßung der Anwesenden und Vergabe der Fair im Sport Preise nahmen die erfolgreichen Schulen ihre Pokale entgegen. Ebenfalls den zweiten Rang erreichte punktgleich mit dem Gymnasium Hermeskeil das Humboldt Gymnasium Trier. Sieger, sowohl bei den Mädchen wie Jungen, war das Max-Planck-Gymnasium. Im Anschluss an die Preisverleihung waren alle zu einem Basketballspiel des Bundesligisten TBB Trier eingeladen.
Auch bei den nächsten Schullaufmeisterschaften am 13.05.2015 wird das Gymnasium Hermeskeil im Moselstadion in Trier an den Start gehen. Am 18.04.2015 ermöglicht der Hermeskeiler Radweglauf bereits eine Vorauswahl der Starter, die dieses Jahr in einheitlichen, vom Förderverein der Schule gesponserten Lauf-T-Shirts antreten werden.
Samira Jost, 7d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 20. Feb. 2015

Gymnasium Hermeskeil bei "Jugend forscht" erfolgreich



Drei Fachpreise im Bereich Mathematik/Informatik

Das Gymnasium Hermeskeil setzt seine erfolgreiche Jugend forscht-Tradition fort und konnte beim Regionalwettbewerb in Trier erneut unter Beweis stellen, dass es zu den Hochburgen für Mathematik und Informatik in der Region Trier gehört. Acht Schüler der "Jugend forscht"-AG (mit Schwerpunkt: Mathematik/Informatik) unter der Betreuung von Dr. Marc A. Bauch waren beim Wettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" erfolgreich. Sie erhielten zahlreiche Preise für ihre fünf Projekte: Drei Fachpreise, darunter auch ein Regionalsieg, ein Sonderpreise und ein Schulpreis - so die bisherige Bilanz.
In der Sparte "Schüler experimentieren" erhielt Marius Frohn einen ersten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und qualifizierte sich für den Landeswettbewerb. Frohn beschäftigte sich mit dem "Closest Pair Problem", einem Problem aus der algorithmischen Geometrie, und stellte drei Verfahren vor, die er hinsichtlich Aufwand und Laufzeit miteinander verglichen hat. Seine Verfahren suchen ein Punktepaar mit dem kürzesten Abstand bei einer gegebenen Menge von Punkten in der Ebene. Damit vertritt auch in diesem Jahr wieder ein Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik beim Landeswettbewerb in Ingelheim. Erfolgreich teilgenommen haben Max Reichrath und Nicolas Beth, die sich die Frage gestellt haben, wie viele rechte Winkel ein Polygon haben kann. Sie stellten dazu eine Formel auf, die sie in ihrer Arbeit bewiesen.
In der Sparte "Jugend forscht" erhielten Marvin Kubitza und Steven Klein einen zweiten Preis für ihre Arbeit mit dem Thema "Sortieren mit Tableaux". Die beiden Nachwuchsinformatiker modellierten und implementierten eine Datenstruktur zum Sortieren von Zahlen. Der dritte Preis ging an Ulli Lukas und Nico Thomas, die einen Gamesolver für Tic Tac Toe in Echtzeit programmierten. Robert Walgenbach untersuchte Wachstumsprozesse in komplexen Systemen am Beispiel vom Computerspiel Cookie Clicker. Aus seinen Untersuchungen entwickelte er eine Simulation. Walgenbach wurde für seine Arbeit mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
Die Jury lobte die Selbstständigkeit der Hermeskeiler Schüler und das hohe wissenschaftliche Niveau, auf dem die Schüler sich mit der Materie über mehrere Monate hinweg auseinander setzten, Algorithmen implementierten, Hypothesen aufstellten, diese durch Beweise verifizierten oder modifizierten und selbstständig Lösungen fanden. Die Vielfalt der Themen spricht für sich und zeigt sowohl die Bandbreite als auch das überragende Engagement von Schülern und Betreuungslehrer.
Die fünf Projekte der Hermeskeiler Schüler wurden von Mathematik- und Informatiklehrer Dr. Marc A. Bauch betreut. Mit fünf Arbeiten gehört das Gymnasium Hermeskeil auch in diesem Jahr wieder zu den engagiertesten Schulen in Rheinland-Pfalz. Für dieses Engagement erhielt das Gymnasium Hermeskeil erneut den Schulpreis der Berdelle-Hilge-Stiftung, den der Schulleiter vom Gymnasium Hermeskeil, Arno Ranft, in einer ansprechend gestalteten Feierstunde, zu der auch Vertreter des öffentlichen Lebens eingeladen waren, in der Aula der Hochschule Trier entgegennahm. Das Engagement der Schule bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb besteht seit sechs Jahren ohne Unterbrechung und ist mit seiner nachhaltigen Förderung mathematischer und informatischer Talente ein hervorstechendes Profil der Schule.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 18. Feb. 2015

Hermeskeiler Schüler zählen zu den schnellsten Läufern

 

(Hermeskeil/Trier) In der Europäischen Sportakademie Trier sind die Gewinner des Preises "Fair im Sport" und die Gesamtsieger der Schullaufmeisterschaften 2014, darunter das Mädchen-Lauf-Team des Gymnasiums Hermeskeil, geehrt worden.

Hermeskeil/Trier. Seit 2010 kämpfen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hermeskeil regelmäßig bei Schullaufmeisterschaften in Trier um gute Platzierungen in der Einzel- sowie der Gesamtwertung. Belegten die Jungen im Jahr 2013 in der Gesamtwertung den ersten Platz, so erreichten die Mädchen 2014 bereits zum vierten Mal in fünf Jahren Rang zwei.

Starke Jahrgänge

Dabei waren diesmal die positiven Leistungen von Emily Kiefer, Celina Lauer und Lea Oster im Jahrgang 2002, Inga Jessen, Laura Lopez und Samira Jost im Jahrgang 2001 sowie Katharina Kratz, Celina Finkler und Sophia Jäckels im Jahrgang 1997 entscheidend.
Jüngst waren die genannten Läuferinnen mit ihren Eltern und der betreuenden Sportlehrerin Sabine Hauswirth zur Preisvergabe in die Europäische Sportakademie Trier geladen. Nach Begrüßung und Vergabe der Preise "Fair im Sport" nahmen die erfolgreichen Schulen ihre Pokale entgegen.
Ebenfalls den zweiten Rang erreichte punktgleich mit dem Gymnasium Hermeskeil das Humboldt-Gymnasium Trier. Sieger, sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen, war das Max-Planck-Gymnasium Trier.

Bei den Profis zuschauen

Im Anschluss an die Preisverleihung waren alle zu einem Basketballspiel des Bundesligisten TBB Trier eingeladen. Auch bei den nächsten Schullaufmeisterschaften am 13. Mai wird das Gymnasium Hermeskeil im Moselstadion in Trier an den Start gehen.
Am 18. April ermöglicht der Hermeskeiler Radweglauf bereits eine Vorauswahl der Starter, die dieses Jahr in einheitlichen, vom Förderverein der Schule gesponserten Lauf-T-Shirts antreten werden - und sicher alles geben werden, um ihre Schule möglichst gut zu vertreten. red

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Feb. 2015

Schüler begeistern sich fürs Erzählen

 

 

 

(Konz) Bei der 56. Auflage des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels fand jetzt in der Stadtbibliothek Konz der Kreisentscheid des Kreises Trier-Saarburg statt. Neun Schulsieger stellten sich der Aufgabe. Der Sieger nimmt am Bezirksentscheid teil.

Konz. Begeisterung für Geschichten zu erwecken und die Faszination des Erzählens zu vermitteln waren die Grundideen, als der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Vorlesewettbewerb 1959 aus der Taufe hob. Die regionalen Wettbewerbe organisieren Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und andere kulturelle Einrichtungen. Und die Etappen führen bis zum Bundesfinale. In diesem Jahr haben sich bundesweit mehr als 600 000 lesebegeisterte Schüler daran beteiligt. In der Stadtbibliothek Konz zeigten die Sieger der Schulen aus dem Kreis Trier-Saarburg vor der Jury ihr Können.
Zunächst lasen sie drei Minuten einen Textabschnitt aus einem selbst gewählten Buch, dann einen Abschnitt eines unbekannten Textes, der aus dem Buch "Australien? Australien!" von Timo Schrödl stammte. Die Jury, zu der neben Bibliotheksleiterin Karin Storf-Becker auch Geschichtenerzähler Bruno Plum, Nadine Hocke (Grundschule Schöndorf), Kordula Kreitz-Bausch (Die Buchhändler, Schweich) und Vorjahressiegerin Lina Schlotter gehörten, zog sich anschließend zur Beratung zurück.
Zu den Bewertungskriterien zählten zum Beispiel die Lesetechnik wie eine deutliche Aussprache und die Interpretation des Textes. Wurde der Text inhaltlich und atmosphärisch gut erfasst und umgesetzt? Gelingt es, die Stimmung des Textes an das Publikum zu vermitteln? Versprecher fließen jedoch nicht in die Bewertung ein.

Schließlich gab der Konzer Bürgermeister Karl-Heinz Frieden den Sieger bekannt. Paul Max vom Gymnasium Schweich nimmt im März am Bezirksentscheid teil. Alle Teilnehmer bekamen zum Abschluss eine Urkunde und einen Buchpreis.


Auf dem Foto sind die Schulsieger zu sehen, die am Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs in der Stadtbibliothek Konz teilgenommen haben. Kreissieger ist Paul Max (Sechster von links). Neben den Teilnehmern ist die Jury abgebildet, zu der auch Vorjahressiegerin Lina Schlotter (rechts) gehört. Der Konzer Bürgermeister Karl-Heinz Frieden (rechts hinten) hat den Preis an Paul Max übergeben.
TV-Foto: Matthias Willems

Extra
Beim Finale der Vorleser aus dem Kreis Trier-Saaburg haben neun Schüler teilgenommen: Valerie Biehl (Gymnasium Hermeskeil), Julia Hassler (Gymnasium Konz), Robin Hoor (Realschule plus Saarburg), Tabea Ludwig (Gymnasium Saarburg), Paul Max (Gymnasium Schweich), Julia May (Realschule plus Waldrach), Johanna Müller (Realschule plus Kell am See), Mara Müller (IGS Hermeskeil), Annalena Petruch (Realschule plus Konz). mwi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 12. Feb. 2015

Gymnasiasten fit in Informatik

 

(Hermeskeil) Das Gymnasium Hermeskeil hat erfolgreich an Europas größtem Informatik-Wettbewerb teilgenommen. Bei diesem Motivationswettbewerb, dem internationalen Informatik-Biber, standen für die Schüler unterhaltsame Aufgaben im Vordergrund.

Hermeskeil. 18 spannende Fragen mussten die Hermeskeiler Gymnasiasten im Rahmen des Onlinewettbewerbs Informatik-Biber innerhalb von 40 Minuten lösen. Und sie waren erfolgreich: 143 von 270 Schülern aus sämtlichen Jahrgangsstufen erhielten Preise. Ihr Lehrer Marc Bauch, Schulkoordinator des Wettbewerbs, würdigte den Erfolg der Hermeskeiler Gymnasiasten: "Die erfolgreiche Teilnahme am Informatik-Biber zeigt eindrucksvoll, dass unsere Informatikschüler auch im internationalen Vergleich über sehr gute Medienkompetenz und solide IT-Kenntnisse verfügen, wenn es zum Beispiel darum geht, wie Mobilfunknetze ausfallsicher gestaltet werden können".
In einer Feierstunde wurden den erfolgreichen Teilnehmern von Schulleiter Arno Ranft und den Hermeskeiler Informatiklehrern die Urkunden und die Preise verliehen. Im Festvortrag referierte Mario Spengler über "Simulationen in der Mathematik und Informatik" und zeigte den Hermeskeiler Schülern, wie man Probleme aus der Mathematik mit Hilfe der Informatik lösen kann.
112 Schüler vom Gymnasium Hermeskeil erhielten einen dritten Preis, 16 Schüler einen zweiten. Erste Preise erhielten Niko Thull, Ivo Faust, Nico Thomas, Marius Frohn, Ulli Lukas, Robin Kirchen, Maximilian Paulus, Marie Mühlhaus, Luis Paulus, Jakob Reichert, Annika Fuchs, Philipp Gehlen, Markus Klein, Felix Valerius und Daniel Berwanger, die in 40 Minuten alle 18 Fragen fehlerfrei beantworteten.
Das Gymnasium Hermeskeil fördert seinen Informatik-Nachwuchs über den Unterricht hinaus durch die regelmäßige Teilnahme am internationalen Informatik-Biber und am Wettbewerb Jugend forscht. red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 11. Feb. 2015

Erster Schullauf-Doppelsieg

 

 

 

 

(Trier) Zehn Gesamtsiege haben die Schüler des Trierer Max-Planck-Gymnasiums seit 2005 bei den SWT-Schullaufmeisterschaften errungen. Am 13. Mai werden zum elften Mal die schnellsten Schüler aus Trier und dem Kreis Trier-Saarburg ermittelt.

Trier. Es ist das größte Jugendsportfest der Region und eine der größten Talentsichtungen: 1517 Kinder und Jugendliche zwischen acht und siebzehn Jahren kamen im vergangenen Jahr bei den SWT-Schullaufmeisterschaften ins Ziel. Die schnellsten Trie rer Mädchen, Jungen und Teams in den einzelnen Jahrgängen stehen schnell fest. Die großen Pokale für die insgesamt beste Schule wurden aber erst am vergangenen Freitagabend vergeben. Und das Max-Planck-Gymnasium (MPG) braucht mittlerweile eine eigene Vitrine nur für die Schullauftrophäen. Erstmals holten sowohl die Mädchen als auch die Jungen des Trierer Gymnasiums den Gesamtsieg. Das MPG hat damit bereits zehnmal gewonnen und ist damit die mit Abstand erfolgreichste Schule.
In den ersten drei Jahren SWT-Schullaufmeisterschaft gab es nur eine gemeinsame Mannschaftswertung für Mädchen und Jungen. Deshalb wurden bisher 17 Pokale vergeben. Erstmals seit sieben Jahren wird es bei den elften SWT-Schullaufmeisterschaften eine Neuerung geben. Die Jüngsten (Geburtsjahrgänge 2007 und jünger) müssen nur noch einen Kilometer statt 1500 Meter laufen. "Immer häufiger starten bereits siebenjährige Kinder", erklärt Organisationsleiter Marc Kowalinski von der Trierer Sportakademie einen Grund für die Streckenkürzung.
Termin für die diesjährige Auflage ist der 13. Mai. Am Wertungsmodus wird sich trotz der Streckenänderung bei den unter Achtjährigen nichts ändern. Zunächst gibt es für jeden Jahrgang eine Einzelwertung getrennt nach Mädchen und Jungen: Wer ist der Schnellste? Aus den Einzel- werden die Mannschaftsergebnisse durch Addition der Plätze ermittelt. Je geringer die Summe, desto besser. Jeweils drei Läufer bilden ein Team.


Im vergangenen Jahr siegten sowohl die Mädchen als auch die Jungen des Max-Planck-Gymnasiums bei den Trierer SWT-Schullauf- meisterschaften. Pokale gab es am vergangenen Freitag für die besten Teams bei Mädchen und Jungen. TV-Foto: Holger Teusch


Informationen zur elften SWT-Schullaufmeisterschaft am 13. Mai im Trierer Moselstadion bei der Europäischen Akademie des Rheinland-Pfälzischen Sports, Marc Kowalinski, Herzogenbuscher Straße 56, 54292 Trier, Telefon 0651/1468027, E-Mail: m.kowalinski@sportakademie.de Die Online-Anmeldung auf www.trierer-schullauf.de wird demnächst freigeschaltet. Meldeschluss ist auch hier der 6. Mai.

Extra
Mädchen: 1. Max-Planck-Gymnasium Trier 5 Punkte (zwei erste, ein dritter Platz), 2. Gymnasium Hermeskeil und Humboldt-Gymnasium Trier jeweils 5 (jeweils ein erster und zwei zweite Plätze), 3. Grundschule Trier-Feyen 6. Jungen: 1. Max-Planck-Gymnasium Trier 3 Punkte, 2. Grundschule Tarforst 6, 3. Friedrich-Spee-Gymnasium Trier 8.

 

 







 

 

 

TV: 10. Feb. 2015

50. Regionalwettbewerb von Jugend forscht: Von Ötzis Pilzen bis zum Popcorn


(Trier) Ob Popcorn aus Amaranth, saurer Wein oder heilsame Pilze: Die Beiträge zum 50. Regionalwettbewerb von Jugend forscht - Schüler experimentieren sind vielfältig. Die besten Arbeiten wurden gestern ausgezeichnet.

Trier. Hunderte Menschen, groß und klein, wuseln durch die Aula der Hochschule Trier. In vier langen Reihen haben die Teilnehmer von Jugend forscht - Schüler experimentieren ihre Stellwände aufgebaut. Bunte Plakate informieren über ihre Forschungsergebnisse. Vor einigen Stellwänden stehen Versuchsaufbauten mit Erlenmeyerkolben, andere zeigen ihre Ergebnisse auf Computerbildschirmen. Aufgeregte Stimmen rufen durch den Raum. Viele Teilnehmer sind gar nicht an ihren Ständen anzutreffen, sondern drei, vier Plätze weiter, wo sie sich die Ergebnisse der anderen Schüler erklären lassen.
Der Wettbewerb Jugend forscht - Schüler experimentieren findet in diesem Jahr zum 50. Mal statt. Viele der Teilnehmer tragen stolz das Wettbewerbs-T-Shirt mit der Aufschrift "Established 1965". 51 Schüler nehmen mit 29 Arbeiten beim Regionalwettbewerb Jugend forscht (ab 15 Jahren) teil. In der Altersgruppe bis 14 Jahre, Schüler experimentieren, gibt es 71 Teilnehmer mit 37 unterschiedlichen Arbeiten. Eingereicht werden konnten Arbeiten in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaft, Mathe/Informatik, Physik und Technik.
Die 19-jährige Sarah Schmitt besucht das Eifel-Gymnasium Neuerburg. Weil ihre Eltern einen Weinbaubetrieb haben, hat sie im Fachgebiet Biologie verschiedene Methoden untersucht, wie der Säuregehalt in Wein reduziert werden kann, ohne dass der typische Weißweingeschmack verloren geht.
Elias Lenz vom Gymnasium Traben-Trarbach trieb die Frage um, warum "Ötzi" Knollen des Birkenporlings bei sich trug. Der 15-Jährige konnte in verschiedenen Versuchsreihen eine antibakterielle Wirkung des Pilzes nachweisen.
Etwas alltäglicher war die Forschungsfrage vom Marie Illgen und Kathrin Eitel. Die beiden Elfjährigen vom Humboldt-Gymnasium in Trier untersuchten, welche Getreidearten sich zum Popcorn-Machen eignen - und stießen neben dem speziellen Popcorn-Mais auch auf Amaranth. Die Beiträge würdigen die Juroren mit einem ersten Platz in der jeweiligen Alterskategorie.


Zeigen exzellente Experimente: Die Teilnehmer des 50. Trierer Regionlwettbewerbs Jugend forscht - Schüler experimentieren
TV-Foto: Friedemann Vetter

Die Preisträger:
Jugend forscht:
Biologie: (1) Sarah Schmitt, Eifel-Gymnasium, Neuerburg, Betreuung: Markus Kolf (Säureregulierung im Wein durch die malolaktische Gärung); (2) Clara Vos, Regino-Gymnasium, Prüm, Betreuung: Alexandra Becker (Kunst verbindet - auch Gehirnregionen? Unsichtbare Reize hörbar machen); (3) Raphael Kämmer, Michael Boffer, Fabian Bast, Realschule plus, Bitburg, Betreuung: Ralf Legrand (Kalorimetrische Bestimmung des Brennwertes von Buchenholz in Abhängigkeit vom Alter);
Chemie: (1) Lukas Schmitt, Christof Schuster, Leon Trampert, Gymnasium Konz, Konz, Betreuung: Jürgen Nikolaus Kopp (Fantastic Plastic - Der Kunststoff Polypyrrol); (2) Teresa Ferring, Maximilian Stemper, Humboldt-Gymnasium, Trier, Betreuung: Renate Wollscheid (Waschnüsse - ein ökologisches Wundermittel?); (3) Michel Kickert, Gymnasium Konz, Konz, Betreuung: Jürgen Nikolaus Kopp (Wie schnell gärt ein Kaninchen? - Exemplarische Studie zur Enzymaktivität);
Geo-/Raumwissenschaft: (1) Elias Lenz, Gymnasium Traben-Trarbach, Traben-Trarbach, Betreuung: Andreas Donike (Hatte Ötzi Recht ? - Überprüfung der antibiotischen Wirkung des Birkenporlings); (2) Tobias Weis, Johannes Steffen, Sebastian Kirsch, Gymnasium Saarburg, Saarburg, Betreuung: Marko Wagner (Stratosphärenflug mit einem Wetterballon);
Mathe/Informatik: (1) Paul Mattes, Max-Planck-Gymnasium, Trier, Betreuung: Dirk Hofmann (Ein Generator für Labyrinth-Spiele auf Basis eines angepassten Depth-first Search Algorithmus); (2) Marvin Kubitza, Steven Klein, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc A. Bauch (Sortieren mit Tableau); (3) Ulli Lukas, Nico Thomas, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc A. Bauch (Tic Tac Toe Gamesolver);
Physik: (1) Winfried Karpen, Eifel-Gymnasium, Neuerburg, Betreuung: Norbert Ames (Bau eines Windkanals und experimentelle Untersuchungen); (2) Pascal Hein, Auguste-Viktoria-Gymnasium, Trier, Betreuung: Christiane Wojke (Die Dimensionsanalyse in Theorie und Praxis); Marc-Aurel Zent, Auguste-Viktoria-Gymnasium, Trier, Betreuung: Christiane Wojke (Polyphasiger Wechselstrom);
Technik: (1) Moritz Leg, Patrick Schuster, Gymnasium Saarburg, Saarburg, Betreuung: Peter Grasmück (Dezentralisierte mobile Biogasanlagen, eine Alternative zur Biotonne?); (2) Judith Mein, Maribel Pütz, Gymnasium Saarburg, Saarburg, Betreuung: Peter Grasmück (Strom aus Licht und Farbe); (3) Tim Scholtes, Lorenz Pak, Friedrich-Spee-Gymnasium, Trier, Betreuung: Ronny Döring (Wasserrakete).

Schüler experimentieren:
Arbeitswelt: (1) Zoé Maria Beck, Gülistan Kula, Sophie-Hedwig-Gymnasium im Schulzentrum Diez, Diez, Betreuung: Alfred Kölsch (Optimale Lagerung von Obst); (2) Nils Kerpen, Kooperative Gesamtschule St. Matthias, Bitburg, Betreuung: Birgit Weimann (Welches Papier kann man wie glattbügeln?); (3) Lea Andruschkow, Jana Margaryan, St.-Willibrord-Gymnasium, Bitburg, Betreuung: Anke Grupen (Ist Leistungsfähigkeit temperaturabhängig?);
Biologie: (1) Alexander Franzen, St.-Willibrord-Gymnasium, Bitburg, Betreuung: Kristoffer Tönnies (Die Gottesanbeterin auf dem Vormarsch - Ausbreitung und Fortpflanzung im Klimawandel); (1) Marie Illgen, Kathrin Eitel, Humboldt-Gymnasium, Trier, Betreuung: Renate Wollscheid (Popcorn); (2) Maximilian Fuchs, Realschule plus Salmtal, Salmtal, Betreuung: Harald Fuchs (Welchen Zucker mögen Silberfischchen am liebsten?) (3) Mika Irsfeld, Maximilian Becker, Regino-Gymnasium, Prüm, Betreuung: Miriam Repplinger (Panzerknacker);
Chemie: (1) Anna Illgen, Luisa Degen, Humboldt-Gymnasium, Trier, Betreuung: Tatjana Noe (Backen ist Chemie: Soufflés - Ein Geheimnis der guten Küche); (2) Luisa Leufgen, Jana Schenk, Sophie Becker, Regino-Gymnasium, Prüm, Betreuung: Miriam Repplinger (Marmeladen und Konfitüren - was wir uns täglich aufs Butterbrot schmieren; (3) Anna Maria Nölle, Humboldt-Gymnasium, Trier, Betreuung: Tatjana Noe (Herstellung von Naturfarbstoffen und Tinten aus den Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten);
Mathe/Informatik: (1) Marius Frohn, Gymnasium Hermeskeil, Hermeskeil, Betreuung: Marc A. Bauch (Closest Pair Problem); (1) Justus Reinard, Privates St.-Josef-Gymnasium, Biesdorf, Betreuung: Apollonia Hillesheim (Von der Ausgangsmatrix zur Zielmatrix. Betrachtungen am 3x3-Gitter mit binären Einträgen); (2) Felix Drießler, Moritz Ditter, Max-Planck-Gymnasium, Trier, Betreuung: Hans Willkomm (Kreise mit Kreisen); (3) Simon Tebeck, Peter Elsen, Kooperative Gesamtschule St. Matthias, Bitburg, Betreuung: Martin Berens (Mehrdimensionaler Eulerscher Polyedersatz);
Technik: (1) Lukas Cruse, Kurfürst-Balduin-Gymnasium, Münstermaifeld, Betreuung: Michael Veit (Panzermodell mit sensorgesteuertem Erbsengeschütz); (2) Felix Hofmann von Kapherr, Max-Planck-Gymnasium, Trier, Betreuung: Helga Leonardy (Der intelligent gepackte Schulranzen); (3) Ömer Yavuz, Gymnasium Traben-Trarbach, Traben-Trarbach, Betreuung: Wolfgang Fink (Mit Sport Strom erzeugen).