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Presse 2016

 

 

TV: 13. Dez. 2016

Kreative Musiker - herausragende Stimmen

Weihnachtskonzert junger Sänger und Instrumentalisten des Gymnasiums Hermeskeil beeindruckt 400 Zuhörer


(Hermeskeil) Etwa 400 Besucher haben ein Weihnachtskonzert von Hermeskeiler Gymnasiasten, unterstützt von einigen Lehrern, in der Kirche St. Martinus erlebt. Drei Chöre, Schulorchester und Schulband boten ein klassisch festliches und zugleich modernes Programm.

Hermeskeil. Mit einer Auswahl beliebter Weihnachtslieder, arrangiert als "German Carol Festival" von James Christensen, stimmten die Hermeskeiler Gymnasiasten auf den Abend in der Kirche St. Martiunus Hermeskeil ein. Und mit einem echten Klassiker zur Weihnachtszeit, "Herbei, o ihr Gläubigen", verabschiedeten sich die etwa 130 Musiker und Sänger. Dazwischen boten junge Ensembles des Gymnasiums mal Klassik, mal aktuelle Popmusik - und das auch experimentell. "White Christmas", arrangiert von Audrey Snyder und Lehrer Christan Kiefer, war da nur ein Beispiel. Denn wie Kiefer, Leiter der Chor- und Musical-AGs, wollen auch seine Kollegen Akteure wie Zuhörer begeistern. Daher präsentierten sie "traditionelle Musik auch mal im modernen Gewand", erklärte Mario Düpre. Als Gesamtleiter hatte er es unter anderem übernommen, die von den einzelnen Ensembles einstudierten Stücke für das Programm auszuwählen und abwechslungsreich zu kombinieren. Zum einen, um dem Publikum Abwechslung zu bieten - zum anderen mit Blick auf die Schüler, denen ihr Auftritt ja ebenfalls Spaß machen soll.
Im Wechsel mit den Sängern dreier Chöre, den AGs der Klassenstufen fünf bis neun und zehn bis zwölf sowie der von Anne Leidinger geleiteten Chorgruppe der MSS 13, wirkten zwei weitere Ensembles mit. Das von Düpre dirigierte Schulorchester aus jungen Nachwuchstalenten, unterstützt von Lehrern, hatte Peter Tschaikowskys "Nussknacker" eingeübt. Zwischen den von den Musikern präsentierten Bildern steuerte Erzählerin Anna-Maria Kiemen die Geschichten dahinter bei. Die Schulband Hitzefrei überzeugte mit aktuellen Stücken wie Christina Perris "Something about Dezember", gesungen von Schülerinnen mit herausragenden Stimmen, und mit kreativen Musikern. Einzelne Stücke der Chöre begleiteten am Klavier Inga Jessen und an der Orgel Dekanatskantor Rafael Klar.
"Das war ganz toll, sehr beeindruckend", lobte Sandra Heinz, eine der etwa 400 Besucher in der voll besetzten Kirche. Das sei eine tolle Einstimmung auf das Weihnachtsfest, zeigte sich die Grimburgerin "gerührt, wie die sich einbringen".
"Sehr engagiert, was die hier machen", würdigte auch Arndt Plock die Leistung der Akteure. Als Hermeskeiler lässt er sich die Weihnachtskonzerte des Gymnasiums seit etwa zehn Jahren nicht entgehen. Alle seine Kinder hätten schon mitgewirkt. So wie in diesem Jahr eine im Chor der älteren Klassenstufen singende Tochter. urs



Schüler des Gymnasiums Hermeskeil bei ihrem Weihnachtskonzert in der katholischen Pfarrkirche St. Martinus. TV-Foto: Ursula Schmieder  Foto: Ursula Schmieder (urs) ("TV-Upload Schmieder"

 

 

 

 

 

TV: 30. Nov. 2016

Adventskonzert in Hermeskeil: Besucher spenden knapp 500 Euro

Adventskonzert in Hermeskeil: Besucher spenden knapp 500 Euro

(Hermeskeil) Beim Adventskonzert des Gymnasiums Hermeskeil sind knapp 500 Euro an Spenden zusammengekommen. Das teilt Konzertleiter Stefan Butterbach mit.

55 junge Musiker hatten am vergangenen Freitag in der Kirche St. Martinus für Gänsehaut-Momente beim Publikum gesorgt (TV vom 28. November). Der Erlös geht laut Butterbach an die Organisation Helping Hands, die sich für Hilfsprojekte im afrikanischen Uganda einsetzt. Bei den bislang neun Adventskonzerten der Schüler seien ingesamt etwa 4000 Euro an Spenden gesammelt worden, sagt Butterbach. Diese Zahl war auch im Konzertbericht des TV zu lesen, aber versehentlich als Spendensumme des diesjährigen Konzertabends genannt worden. red

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 28. Nov. 2016

Gänsehaut-Momente bei Adventskonzert in Hermeskeil: Wuchtige und besinnliche Klänge füllen gewaltigen Kirchenraum

 

Musikschüler spielen in St. Martinus Weihnachtliches mit jazziger Note


(Hermeskeil) Das Gymnasium mit Schwerpunkt Musik in Hermeskeil hat die Adventszeit mit einem Konzert eingeleitet. 55 Schüler und Ehemalige bildeten einen grandiosen Klangkörper. Die Orgel und das ganze Kirchenschiff wurden dabei einbezogen.
Damian Bach ist begeistert: "Das ist ein vielseitiges Instrument mit einem großen Klang." Der 15-Jährige spielt erstmals öffentlich auf der Oberlinger-Orgel in der Hermeskeiler Pfarrkirche St. Martinus. Er ist Mitwirkender eines Konzerts, das mit dem Titel "besinnliche Adventsmusik" überschrieben ist. Zum neunten Mal zeigen die Musikschüler des Gymnasiums, wie sehr sie mit ihren Instrumenten vorweihnachtliche Stimmung erzeugen können.
Rund 250 Zuhörer genießen am Freitagabend diese erste Einstimmung auf das große Fest. Zum ersten Mal spielen beim Adventskonzert Schüler der Bläserklasse sechs mit. "In einer Halle wäre das nicht ein solches Erlebnis. Die Akustik einer Kirche sollten Musikschüler einmal erlebt haben", findet Konzertleiter und Musikpädagoge Stefan Butterbach.
55 Musiker erzeugen einen wahrhaft großen Klang. Zunächst einmal vom Altarraum aus mit dem großen Blechbläserensemble. Hier spielen ausschließlich Erwachsene mit, von denen einige das Spiel ihres Instruments am Gymnasium erlernt haben.
Mit "Morgen kommt der Weihnachtsmann" ist die Bläserklasse zwar noch etwas früh dran, aber es ist schon zu erahnen, welches Potenzial in ihnen steckt. Zwischen den Stücken liest Pastoralassistentin Angela Schmidt besinnliche Texte. Eine ganz besonders jazzige Note bekommt das Konzert, als die Big Band Laid Back Bearbeitungen von Adventsstücken spielt - einschließlich einiger Solo-Improvisationen. Zur Orgel spielt ein Gast aus Daun, Christoph Neumann vom dortigen Gymnasium, auf der Posaune. Von der Empore erklingt "Wachet auf, ruft uns die Stimme". Orchester und Orgel wechseln sich ab. Das Bläserensemble steigt hoch zur Empore. Der gesamte Kirchenraum wird so mit Musik gefüllt. "Bei der Wucht des Bleches bekomme ich immer wieder Gänsehaut", sagt zum Abschluss Oberstufenleiter Winfried Fandel. Den ganz jungen Musikern rät er: "Das heute war ein Ansporn, weiter viel zu üben, um es später genau so gut zu können wie die Großen."Auch diesmal werden am Ausgang der Kirche Spenden gesammelt. 4000 Euro kommen insgesamt zusammen, die an die Organisation Helping Hands in Uganda gehen sollen. doth

Extra

Die Mitwirkenden des Adventskonzerts in der Hermeskeiler Martinuskirche: Orgel: Rafael Klar, Damian Bach; Blechbläserensemble: Andreas Bach, Stefan Butterbach, Gerd Klauck, Henning Lorang, Lena Weber, Michael Elsen, Nicolas Eiden, Jann Kolmsee, Christoph Neumann, Torsten Schößler; Big Band Laid Back: Noah Bach, Annika Biwer, Sarah Biwer, Charlotte Butterbach, Melina Heib, Kim König, Lille Müller, Alina Rosche, Lisa Weber, Benedikt Spielmann, Anna Rosche, Marie Becker, Andrej Gouverneur, Luiz Cronauer. doth

 

Einige der jungen Musiker waren zum ersten Mal beim Adventskonzert des Hermeskeiler Gymnasiums dabei – darunter die Mitglieder der Bläserklasse sechs. TV-Foto: Herbert Thormeyer  Foto: Herbert Thormeyer (doth), Herbert Thormeyer ("TV-Upload Thormeyer"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 22. Nov. 2016

Freiwilliges Soziales Jahr am Gymnasium



(Hermeskeil)
Junge engagierte Menschen zwischen 18 und 26 Jahren können sich am Gymnasium Hermeskeil für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an einer Ganztagsschule bewerben. Es beginnt am 14. August 2017. redInteressierte informieren und bewerben sich unter Telefon 06503/95200-0 oder online unter

fsj-ganztagsschule.de" class=fettlink>www.fsj-ganztagsschule.de

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 15. Nov. 2016

Infonachmittag am Gymnasium Hermeskeil

 

(Hermeskeil) Eltern von rheinland-pfälzischen und saarländischen Schülern der vierten Grundschulklasse, die ihre Kinder im kommenden Schuljahr (2017/2018) an einer weiterführenden Schule anmelden wollen, bietet das Gymnasium Hermeskeil eine Informationsveranstaltung unter dem Motto "Leben und Lernen am Gymnasium Hermeskeil" an. Eltern und Kinder sind eingeladen, am Freitag, 18. November, die Schule und ihr vielfältiges Angebot kennenzulernen.

Um 16 Uhr startet die Veranstaltung in der Sporthalle des Gymnasiums in der Borwiesenstraße 19 bis 21. Nach einer musikalischen Begrüßung lernen die Kinder das Schulgebäude kennen und machen erste Erfahrungen mit neuen Fächern, Lehrern und Mitschülern. Parallel dazu wird die Schulleitung die Eltern über den gymnasialen Bildungsgang, das Schulprofil und das Ganztagsangebot informieren und Auskunft darüber geben, welche Voraussetzungen für den Übergang zu beachten und welche Formalitäten zu berücksichtigen sind. Daran schließt sich auch für die Eltern eine Führung durch das grundlegend modernisierte Schulgebäude an. Das Ende der Veranstaltung ist für 19 Uhr geplant. red

Die Anmeldung in die Eingangsklasse (5. Klasse) des Gymnasiums ist möglich in der Zeit vom 13. bis 17. Februar 2017 und vom 20. bis 24. Februar 2017, jeweils von 8.30 bis 13 Uhr sowie am Donnerstag, 16. Februar 2017, von 14 bis 18 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 14. Nov. 2016

Gymnasium beteiligt sich an Vorlesetag

 

(Hermeskeil) Am Gymnasium Hermeskeil gibt es wieder Projekte zum bundesweiten Vorlesetag am Freitag, 18. November. Ziel des Aktionstages ist es, ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken.

Bereits seit sieben Jahren unterstützt das Gymnasium Hermeskeil diese Idee. Vier Lerngruppen sind hierzu in diesem Jahr aktiv: Die Klasse 5d veranstaltet eine private Leserunde mit Gruselgeschichten. Die Klasse 8d besucht das Hermeskeiler Altenheim, um den Senioren vorzulesen. Die Deutsch-Leistungskurse der elften Jahrgangsstufe wollen die Kinder der Grundschule Hermeskeil mit Geschichten bezaubern, während die Vorschulkinder der Kita Rosa Flesch von den Schülern des Leistungskurses Deutsch der 13. Jahrgangsstufe zur Vorleserunde ins Gymnasium eingeladen werden.
Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitung Die Zeit, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung. redvorlesetag.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 26. Okt. 2016

Kreistag beschließt Mehrausgaben für Schulen in Hermeskeil

 

(Trier/Hermeskeil) Der Kreistag Trier-Saarburg hat in seiner jüngsten Sitzung Mehrkosten von 270 000 Euro für die Sanierung der Berufsbildenden Schule Saarburg, Außenstelle Hermeskeil, genehmigt. Auch das Budget für die Sportanlage am Gymnasium Hermeskeil wurde erhöht.

Trier/Hermeskeil. Rund zwei Drittel der Mehrkosten von 270 000 Euro für die Sanierung der Außenstelle Hermeskeil der Berufsbildenden Schule Saarburg waren nötig, um die Betondecken des Altbaus zu sanieren. Außerdem fielen für die Erneuerung der Elektro- sowie Heizungsanlagen höhere Kosten als veranschlagt an. Der Kreistag hat diese Mehrkosten nun genehmigt. Zudem hat das Gremium die Sportanlage am Gymnasium Hermeskeil überplant. Das Gesamtbudget wurde um 14 000 Euro auf insgesamt 864 000 Euro erhöht.
Die Mehrkosten ergeben sich aus zusätzlichen Ausgaben für die Anbindung der Garagen an den Sportplatz sowie für die Herstellung eines Wasseranschlusses.
SPD-Fraktionssprecherin Ingeborg Sahler-Fesel kritisierte die Kreisverwaltung in der Sitzung, da aus ihrer Sicht die Planung des Sportplatzes anfangs wenig schlüssig war. Landrat Günther Schartz (CDU) räumte ein, dass die Planung bei diesem Vorhaben "holprig" gelaufen sei. itz

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 05. Okt. 2016

Lehrer, Freund und Förderer


Vierstündiges Konzert zum Abschied von Hitzefrei-Bandchef Andreas Steffens am Gymnasium Hermeskeil



Ein Musikpädagoge des Hermeskeiler Gymnasiums geht in den Vorruhestand. Aber nicht irgendeiner. Andreas Steffens leitete über drei Jahrzehnte die Schulband mit zusammengerechnet mehr als 200 Mitgliedern. Zum Abschied gab es ein bombastisches Konzert.

Ein Abschiedskonzert der Schulband Hitzefrei des Hermeskeiler Gymnasiums ist bereits gelaufen. Mehr Abschied geht nicht für den langjährigen Leiter Andreas Steffens? Doch! Sein Kollege Mario Düpre, einst selbst Bandmitglied unter Steffens, verständigte mehr als 200 ehemalige Schüler, die einst in mehr als 30 Jahren mitgespielt haben. 80 kamen und stellten in nur zwei Tagen ein vierstündiges Konzert auf die Beine.
"Steffens war für uns viel mehr als ein Lehrer", erinnert sich Düpre. Er war und ist der Freund der Musiker. Das sei jetzt wie ein Familientreffen. Immer neue Formationen kamen auf die Bühne in der Turnhalle. Rund 500 Zuhörer füllten den Raum bis ganz hinten hin. "We’ve come for You", der leicht abgewandelte Titel von Manfred Mann’s Earth Band eröffnete das Konzert. Für Steffens waren alle gekommen, um immer wieder neue Formationen für den angehenden Vorruheständler zu bilden und die Klassiker der Rock- und Popgeschichte zu spielen. Die Nachfolgerin für den 61-Jährigen ist auch schon gefunden: Anne Leidinger. Die 32-Jährige sagt: "Das sind riesige Fußstapfen, in die ich da trete." Aber sie habe sich ja auch viel abschauen können. "Sie macht das sehr gut", verrät Juliane Sperling, die 18-jährige Gitarristin der aktuellen Hitzefrei-Formation. Ein Mann der ersten Stunde ist Patric Neumeyer. Der 48-Jährige weiß noch gut: "Da kam damals ein junger Musiklehrer, der machte komplett alles anders." Auf einmal wurde Folk-Musik gespielt, und Bandmitglieder durften Titel vorschlagen. "Er gab uns viel Freiraum in unserer Kreativität", freut sich Neumeyer bis heute.
"Mario verdient für diese Organisationsleistung einen Orden", findet der so hoch Gelobte. Das hier sei ein echt großes Ding, vor allem weil in gerade mal zwei Tagen mit 80 Leuten ein großes Programm einstudiert worden sei. Steffens sagt zu seinen Ehemaligen: "Mit euch auf der Bühne war immer ein Highlight mit Musikalität, Kreativität und viel Energie." Er werde das nie vergessen.



So kennen rund 200 ehemalige Bandmitglieder von Hitzefrei ihren Bandleader: Musikpädagoge Andreas Steffens geht mit einem bombastischen Abschiedskonzert in den Vorruhestand. TV-Foto: Herbert Thormeyer  Foto: Herbert Thormeyer (doth),
Herbert Thormeyer ("TV-Upload Thormeyer"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 28. Sept. 2016

Ankommen! - Angekommen?

 

Hermeskeil: Ein Film von Felix Faber (18), Marvin Kubitza (19) und Johannes Clemens (20) über Menschen, die aus ihrer Heimat in den Hochwald geflüchtet sind.
Innerhalb einer Projektwoche des Hermeskeiler Gymnasium in Zusammenarbeit mit Dechant Clemens Grünebach entwickelte sich die Idee zum Film. Felix Faber gründete mit weiteren Mitstreitern deshalb die Jugendgruppe "Blast the Borders" (sprengt die Grenzen), die sich innerhalb der Flüchtlingsarbeit engagiert und mittlerweile Teil des MGH-Fördervereins geworden ist.
Der Dreh des Films wurde vom "runden Tisch Asyl" begleitet. Diese Vernetzung von mehr als 30 Partnern hofft, dass die Dokumentation in Kitas, Erwachsenenbildung, Vereinen, Schulen und weiteren Institutionen ein Forum erhält. Die Motivation der Filmemacher war geprägt von dem Gedanken zu informieren, was im Hochwald innerhalb der Flüchtlingsarbeit passiert und warum sich Menschen einbringen sollen. Die Jugendlichen drehten den Film innerhalb von einem Monat ab und verbrachten rund 12 Stunden im Schneideraum des Bürgerrundfunks OK54 in Trier.
Der Film ist online auf dem You-Tube-Kanal des Vereins "Blast the Borders" für jeden zugänglich.
Eine DVD mit Bonusmaterial, insbesondere sämtlicher Interviews, ist für eine Schutzgebühr von 5,00 EUR erhältlich.
Extra: "Blast the Borders" wurde als Jugendinitiative für Flüchtlinge am Gymnasium in Hermeskeil gegründet und erst später in den Förderverein des MGH integriert. Die Flüchtlingsarbeit spielt seitdem eine noch stärkere Rolle innerhalb des Vereins. Themenschwerpunkte sind dabei:
• Durchführung von Kleidersammlungen
• Informationsveranstaltungen
• Erstellen von Informationsmaterialien
• kultureller Austausch.
Die Jugendgruppe "Blast the Borders" ist das Ideenzentrum des Vereins. Regelmäßig treffen sich junge Menschen und planen gemeinsam Aktionen. So entstand hierbei beispielsweise der offene Treff für Jugendliche in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro Hermeskeil, ein Benefiz-Konzert zugunsten der AfA oder viel Engagement beim Sammeln und Sortieren von Kleidern. Viele weitere Aktionen sind bereits in Planung.
(ChrKr)

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 17. Juli 2016

Wenn Schüler für Lehrer sogar die Ferien verschieben



Großer Bahnhof für zwei prägende Pädagogen am Gymnasium Hermeskeil - Musiker sagen Elmar Haupenthal und Andreas Steffens mit Klassik und Rock Tschüs

(Hermeskeil) Die Schulleitung des Gymnasiums Hermeskeil hat zwei verdiente Lehrer in den Ruhestand verabschiedet. Ungewöhnlich viele Wegbegleiter, Lehrer und Schüler nutzten das, um Danke zu sagen.
Mit Schulband und Lehrerchor hatten wohl alle gerechnet. Doch nicht mit Schülern, die freiwillig später in die Ferien fuhren, und erst recht nicht mit einem Chor Ehemaliger aus ganz Deutschland. Rund 100 Überraschungsgäste verabschiedeten sich von Elmar Haupenthal (65) und Andreas Steffens (61), die 32 und 33 Jahre am Gymnasium Hermeskeil unterrichtet haben.
Sie hätten sie beide erlebt als Lehrer, die sich "auch immer für die Schüler interessierten", dankte die Sprecherin des "12er Chors" der kompletten Jahrgangsstufe für das erlebte Gemeinschaftsgefühl. Instrumental begleitete sie Matthias Leo Webel, Vater des zu Steffens’ Zeiten an der Schule uraufgeführten Musicals "Antonio".
Pianist Peter und Ehefrau Ursula Würtenberger sagten als Kollegen aus einem "anderen Jahrhundert" mit Mozart Tschüs, und die aktuelle "Hitzefrei"-Besetzung rockig mit Suzi Quatro.
Der von Mario Düpre moderierte große Bahnhof galt zwei besonderen Lehrern, die in Ruhe- beziehungsweise Vorruhestand verabschiedet wurden. Beide engagierten sich nicht nur viele Jahre in der Schulleitung - Haupenthal als Stellvertreter, Steffens als Referendarsbegleiter. Haupenthal machte sich auch verdient beim Aufbau der Gedenkstättenarbeit im Umfeld des ehemaligen Konzentrationslagers Hinzert sowie beim Umbau der Schule. Steffens engagierte sich als langjähriger Schulbandleiter und war damit das Gesicht des Schwerpunkts der Schule, der Musik.
Für Rektor Arno Ranft sind daher beide "herausragende prägende Persönlichkeiten" mit wichtigen Rollen im "schulischen und kulturellen Leben der gesamten Region". Haupenthal gestaltete als Französischlehrer neben der Gedenkarbeit die Schulpartnerschaft mit St. Fargeau und hatte als Orientierungsstufenleiter das Wohl der Schüler im Blick. Steffens, für Ranft ein nicht wegzudenkendes musikalisches Urgestein, fungierte als Bindeglied - zwischen jungen und älteren Kollegen wie in anderen Bereichen. Beide hinterließen große Lücken an der Schule, sagte Ranft.
Die Verabschiedeten bedankten sich bewegt bei den vielen Akteuren der Feier, Mitarbeitern und Lehrern, Schülern und Eltern. "Wir können stolz sein auf unsere Schüler", wünschte Haupenthal ihnen weiterhin Freude beim Lernen. Dank gebühre ihren Eltern als "Garanten für ein gutes Zusammenspiel". Steffens würdigte die "fachlichen und menschlichen Qualitäten" der Schüler und das gute Miteinander mit Kollegium und Eltern wie Schulelternsprecherin Heike Jessen.
Am Sonntag, 2. Oktober, gibt es ein großes Konzert mit mehr als 60 ehemaligen Schulbandmitgliedern aus Deutschland und darüber hinaus. urs

Elmar Haupenthal und Andreas Steffens mit Schulleiter Arno Ranft (vorne, von links) inmitten des „12er-Chors“ der Stunden später in die Ferien gestarteten kompletten Jahrgangsstufe. TV-Foto: Ursula Schmieder  Foto: Ursula Schmieder (urs) ("TV-Upload Schmieder"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 14. Juli 2016

Unterricht mit Spaß und Strickpulli

Hermeskeiler Schüler bringen Kindern von Asylbewerbern spielerisch Deutsch bei

 

(Hermeskeil) Acht Zwölftklässler vom Gymnasium Hermeskeil haben einen besonderen Weg gefunden, sich in der Flüchtlingsarbeit einzubringen: Viermal pro Woche kommen sie nachmittags in die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende und unterrichten dort die Kinder. Die Sprache steht dabei allerdings nicht unbedingt im Vordergrund.
"Das ist ein Pullover", sagt Laura Becker und hält einen bunten Strickpulli in die Höhe, damit ihn alle sehen können. Miriam Gemmel schreibt das Wort mit Kreide an die Tafel. Vor den beiden Schülerinnen des Gymnasiums Hermeskeil sitzen etwa 15 Kinder und Jugendliche im Unterrichtsraum der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Afa). Mit großen Augen schauen sie auf die Kleidungsstücke vor ihnen und notieren eifrig die neuen Vokabeln in ihre Hefte.

Selbst die Initiative ergriffen

Das Projekt der acht Gymnasiasten läuft seit den Osterferien, unterstützt von ihrer Schule und von der Afa-Leitung. Die Zwölftklässler kümmern sich jeweils paarweise um den Unterricht. Die Initiative dazu kam aus ihren eigenen Reihen. "Wir wollten alle irgendwie in der Flüchtlingsarbeit mithelfen, aber wir wussten nicht wie", sagt Lara Ritter. Der Vater von Miriam habe ehrenamtlich in der Afa geholfen, über die Mitschülerin sei die Idee entstanden, mit den Kindern in der Einrichtung eine Art Deutschunterricht aufzubauen. Dabei sollte der Schwerpunkt aber nicht auf der korrekten Grammatik liegen: "Wir haben einen groben Plan gemacht, was wir den Kindern beibringen wollen", sagt Lara Keller. "Das sollen möglichst einfache Dinge sein, die sie im täglichen Leben gebrauchen können." Und Mitschüler Lukas Barth ergänzt: "Vor allem soll es auch Spaß machen."
Bei den Kindern aus Armenien, Syrien, Mazedonien und Afghanistan kommt das Angebot gut an. "Es gefällt mir sehr gut", sagt der 14-jährige Armenier Gegham. Er füllt gerade ein Übungsblatt aus, auf dem er den abgebildeten Kleidungsstücken die passenden Begriffe zuordnen soll. "Jacke" schreibt er unter eine Abbildung und schaut fragend zu Lara Keller. "Super, das ist richtig", lobt sie.
Die Kinder stünden oft schon lange vor Kursbeginn vor der Tür, weil sie es kaum erwarten könnten, berichtet Afa-Mitarbeiterin Kerstin Pelzer. Sie sei "beeindruckt" von den Hermeskeiler Schülern, "die selbst ja noch bis nachmittags Unterricht haben und dann hier weitermachen".
Lehrerin Julia Bell hat das Projekt von Beginn an begleitet. Man habe sich vorher "intensiv ausgetauscht" mit der Afa-Leitung und den Helfern, die den Deutschunterricht für die erwachsenen Afa-Bewohner anbieten. "Wir haben dann gemeinsam das Konzept erarbeitet." Natürlich sei das Angebot der Schüler "kein normaler Unterricht für Deutsch als Fremdsprache", sagt Bell. "Es ergeben sich viele Möglichkeiten zur Interaktion. Wenn Jugendliche mit Jugendlichen arbeiten, entsteht eine ganz andere Dynamik."

Gegen Scheu und Vorurteile

Für Afa-Leiter Stefan Ding ist genau das wichtig: "Es geht nicht nur um die Sprache, es geht darum, die Scheu voreinander zu verlieren." Die Hermeskeiler Schüler seien zudem "wichtige gesellschaftliche Multiplikatoren", die ihre positiven Erfahrungen weitertragen und dadurch Vorurteilen vorbeugen könnten. Anfangs habe man das Projekt noch sehr genau beobachtet, um bei möglichen Problemen schnell eingreifen zu können: "Aber wir haben noch nicht eine Situation erlebt, die die Schüler nicht selbst lösen konnten."
Ding ist voll des Lobes für den Einsatz der Gymnasiasten: "Ehrenamtliches Engagement flaut oft nach einiger Zeit wieder ab. Bei den Schülern hat der Enthusiasmus kein bisschen nachgelassen." Beide Seiten profitierten davon. Das bestätigt auch Lukas Barth: "Es ist schon manchmal stressig. Aber wenn sie beim Abschied lachen und man weiß, dass sie auch noch etwas gelernt haben, ist das schon toll." Die Afa möchte das Projekt gern weiter unterstützen. Die Schüler werben bereits bei ihren Mitschülern um Nachfolger: "Wenn wir unser Abitur haben, soll es ja nicht einfach aufhören. Das wäre schade", sagt Lara Ritter.

Das ist ein Rock, das ist ein Pullover: Laura Becker (links) und Miriam Gemmel vom Gymnasium Hermeskeil bringen Kindern aus der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Afa) bei, wie bei uns die Kleidungsstücke heißen. TV-Foto: Christa Weber  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 12. Juli 2016

Neue Spielfelder ersetzen roten Ascheplatz

Sportanlage am Hermeskeiler Gymnasium wird für 850 000 Euro saniert und neu gestaltet - Baubeginn Ende Juli


(Hermeskeil)
Gute Nachrichten für die Schüler am Gymnasium Hermeskeil: Die seit Jahren sanierungsbedürftige Sportanlage wird ab diesem Sommer komplett umgestaltet. Als Ersatz für den maroden Fußball-Tennenplatz sind zwei Spielfelder geplant, die das ganze Jahr über genutzt werden können. Neue Anlagen gibt es auch für die Leichtathleten.

"Wenn es geregnet hat, haben wir hier eine Pfützenlandschaft. Und wenn es trocken ist, weht es die Asche über den ganzen Platz." So beschreibt Arno Ranft, Rektor des Gymnasiums Hermeskeil, den Zustand des schuleigenen Sportplatzes. Für den Unterricht sei die in die Jahre gekommene Anlage deshalb "nur bei ganz spezifischen Witterungsbedingungen überhaupt noch zu nutzen".
Das soll sich bald ändern. Auf Beschluss des Kreistags Trier-Saarburg wird die Freisportanlage in diesem Sommer umfassend saniert. Laut Kreisverwaltung bestehen schon "seit Jahren" Mängel an Tennenplatz, Laufbahn sowie an den Anlagen für Kugelstoßen, Weit- und Hochsprung. Diese seien wegen der "Auflockerung des Untergrundes" durch eine "unzureichenden Drainage nur teilweise nutzbar". Im Aschebelag des Fußballfeldes gebe es zudem viele "Vertiefungen und Verwerfungen".
Diese Mängel will der Kreis als Schulträger nun beheben - und nicht nur das. Entwickelt wurde ein neues Nutzungskonzept für die komplette Anlage. Dessen Kern: Der momentan sehr dominante 100 mal 65 Meter große Fußballplatz soll weichen. Statt dieses "Großspielfelds" plane man "verschiedene kleinere Einheiten mit zum Teil multifunktionaler auf den Schulsport abgestimmter Nutzung", teilt Martina Bosch, Pressesprecherin der Kreisverwaltung, mit. Dabei setze der Kreis auf "witterungsunabhängige, möglichst ganzjährig bespielbare Beläge".
Konkret geplant sind eine 110-Meter-Sprintbahn mit Auslaufzone, eine 200 Meter lange Laufbahn rund um ein Spielfeld aus Kunststoffrasen, neue Anlagen für Kugelstoßen, Weit- und Hochsprung und ein zweites kleineres Multifunktionsspielfeld mit Kunststoffbelag (siehe Grafik). Dazu sollen Zäune, Zuwegungen und Entwässerungssysteme erneuert und die alten Tribünen ersetzt werden.

Schluss mit Notlösungen

Schulleiter Ranft sieht in dem neuen Konzept eine "deutliche Verbesserung" für den Sportunterricht. Bislang hätten die Schüler häufig auf "selbst abgemessenen Bahnen" ihre Leichtathletik-Übungen absolviert: "Da ist ganz viel improvisiert worden." Auch den Verzicht auf den großen Fußballplatz lobt der Rektor: "Das war einfach nicht mehr zeitgemäß." Um die vorhandenen Flächen besser zu nutzen, habe man sich Anregungen bei anderen Schulen in der Region geholt. "Das hat zu dem Umdenken geführt - hin zu einer kompakteren Anlage mit vielfältigen Möglichkeiten, von der wir natürlich hoffen, das wir sie viel häufiger nutzen können."
Sanierung und Umbau kosten laut Kreisverwaltung insgesamt etwa 850 000 Euro. Davon entfallen 675 000 Euro auf den Großteil der Arbeiten, die in einem ersten Bauabschnitt ab Ende Juli erledigt werden sollen. Geplant sei, die Tiefbauarbeiten bis zum Herbst abzuschließen, bei "guter Witterung" könne der gesamte Abschnitt noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Der Kreis gehe davon aus, dass die Schule die Anlage im Frühjahr 2017 wieder nutzen könne, teilt Sprecherin Bosch mit. Die restlichen Arbeiten würden in 2017 erfolgen, der Zeitpunkt werde mit der Schulleitung abgestimmt.
"Wir rechnen nicht damit, dass wir im ersten Halbjahr des neues Schuljahrs auf den Platz zurückgreifen können", sagt Ranft. Aber das sei kein Problem: "Wir verzichten gern auch ein paar Wochen länger auf eine Außenanlage, die wir sowieso kaum nutzen können, wenn wir dafür die deutlich bessere Anlage bekommen." Laut dem Schulleiter war eine Sanierung schon im Gespräch, als er vor sechs Jahren seinen Dienst am Gymnasium antrat: "Seitdem habe ich jedes Jahr den Antrag gestellt." Dass es bislang mit der Umsetzung nicht geklappt hat, ist laut Kreissprecherin Bosch eine Frage der Sanierungsprioritäten am Gymnasium. Ein dafür aufgestelltes Konzept habe "die vordringliche Sanierung des Gebäudebestandes" vorgesehen. 1999 sei außerdem eine weitere Sporthalle zwischen der Berufsbildenden Schule und dem Gymnasium gebaut worden, 2008 habe der Kreis die Halle am Gymnasium im Rahmen der Generalsanierung des Schulkomplexes saniert.

Der Ascheplatz vor dem Hermeskeiler Gymnasium soll in ein grünes Kunstrasenfeld umgestaltet werden. TV-Foto: Christa Weber  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 28. Juni 2016

Klare Botschaft in bunten Buchstaben


Hermeskeiler Schüler werben für Toleranz und offene Gesellschaft - Ehrengast Malu Dreyer

 

(Hermeskeil) Einen Tag lang haben sich die Schüler des Gymnasiums Hermeskeil damit beschäftigt, wie sie für mehr Toleranz, Respekt und Offenheit in ihrem Umfeld eintreten können. Das Programm hatten Mitglieder der Oberstufe organisiert. Ehrengast war Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die sich auch Zeit für eine Diskussion mit den Schülern nahm.
"Tach, ihr Pappnasen" hallt es durch die Turnhalle des Gymnasiums. "Tach, du Sack" antworten die Schüler, wie es Ausbilder Schmidt befohlen hat. Mit rotem Barett und Sonnenbrille steht er vor ihnen. Es sind die Markenzeichen der Figur mit dem bellenden Tonfall und den markigen Sprüchen, die den Kabarettisten Holger Müller aus Idar-Oberstein bundesweit bekanntgemacht hat.
An diesem Montag ist er nach Hermeskeil gekommen, um den Schülern etwas über Humor und Toleranz zu erzählen. Dazu spielt er Ausschnitte aus seinem Programm vor, lässt die Schüler aber auch selbst improvisieren. Sein Ratschlag: "Lacht mal wieder, macht einen Witz. Wenn ihr tolerant sein wollt, dann braucht ihr auch Humor und ein bisschen Gefühl für andere Menschen."
Humor als Ausdruck für Toleranz - nur ein Aspekt des vielfältigen Programms, das am Abend mit einer von Müller moderierten Comedyshow (siehe Text unten) enden soll. Der Tag steht ganz im Zeichen von Respekt und Rücksichtnahme. Die Idee dazu hatten sieben Mitglieder der Schülervertretung, die mit ihrem Konzept für einen Toleranztag an der Schule den Jugend-Engagement-Wettbewerb des Landes gewonnen hatten.
Der Vormittag ist der Information gewidmet. Die Jahrgangsstufen fünf bis acht und neun bis zwölf hören Vorträge, in denen es zum Beispiel um Homosexualität, Toleranz gegenüber anderen Religionen und Diskriminierung geht. Zu den Referenten zählen neben Kabarettist Müller der Hermeskeiler Diakon Andreas Webel und Vertreter von Polizei und Jugendhilfe.
Der Ehrengast trifft gegen 9.30 Uhr auf dem Schulhof ein: die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie hatte ihren Besuch schon im Februar angekündigt, als sie den Schülern den Preis überreicht hatte. Dreyer plaudert mit den Schülern, posiert für Handyfotos und wendet sich dann an die Schulgemeinschaft: Jeder glaube von sich, dass er "vom Grundsatz her tolerant" sei, sagt sie. In manchen Situationen stelle er dann aber fest, dass er sich doch anders verhalte. "Sich aktiv mit dem Thema zu befassen, ist deshalb enorm wichtig", stellt die Ministerpräsidentin fest und fordert Schüler, Lehrer und Eltern auf, dafür zu sorgen, "dass an dieser Schule jeder seinen Platz hat, egal wie er tickt".

Wo liegen die Grenzen?

In der Bibliothek stellt sich Dreyer Fragen der Zwölftklässler. Sie wollen wissen, wie sie aktuelle Ereignisse bewertet - etwa den Anschlag auf einen Schwulenclub in den USA oder die Ausschreitungen bei der Fußball-Europameisterschaft. "Uns haben diese Vorfälle darin bestärkt, dass wir ein wichtiges Thema angepackt haben", sagt Jana Simon, die die Fragerunde moderiert. Gefragt nach den Grenzen von Toleranz sagt Dreyer: "Die sind erreicht, wenn Menschen sich für Positionen einsetzen, um anderen zu schaden."
Ob sich Rheinland-Pfalz bei der Aufnahme von Flüchtlingen "tolerant genug" zeige, fragt ein Mädchen. "Es gibt eine überwältigende Hilfsbereitschaft", betont Dreyer. Die Zunahme rechtsextremer Straftaten habe sie aber erschreckt. Eine offene Gesellschaft falle nicht vom Himmel: "Wir müssen alle was dafür tun."
Am Nachmittag tauschen sich die Schüler in alters- und klassenübergreifenden Gruppen über die Vorträge aus. Anna und Larissa legen ihrer Gruppe dazu Bilder vor, die zum Beispiel homosexuelle Paare oder eine verschleierte Frau zeigen. Die Schüler sollen beschreiben, was sie dabei empfinden. "Ich will wissen, wer mir gegenübersteht", sagt Nils spontan zum Foto der Frau im Ganzkörperschleier. Nach kurzer Diskussion hält Gruppenleiterin Larissa fest: "Toleranz heißt, dass wir es akzeptieren, wenn sich die Frau so wohler fühlt."
Ihre Eindrücke vom Tag notieren die Schüler auf bunte Zettel. Zusammengeklebt ergeben sie den Schriftzug "Toleranz". Abschluss des Programms ist ein sogenannter Flashmob auf dem Schulhof. Zum Song "Schrei nach Liebe" von Die Ärzte schwenken die Schüler Blätter in Regenbogenfarben und tanzen eine einstudierte Choreographie.
"Es herrscht eine sehr positive Grundstimmung", freut sich Rektor Arno Ranft. Viele Schüler seien beeindruckt von dem, "was ihnen in den Vorträgen erzählt wurde". Elftklässlerin Jule Spohn findet: "Die Gemeinschaft ist gestärkt worden." Toleranz klinge nach einem ernsten Thema, ergänzt Nora Jubelius. "Ich fand es gut, dass das Ganze auch mit Humor angepackt wurde." Alexander Kunz vom Projektteam ist zufrieden: "Es war ein rundum erfolgreicher Tag."


Mehr Fotos vom Toleranztag:
volksfreund.de/fotos

 

Selfie mit der Ministerpräsidentin: Beim Besuch in Hermeskeil posiert Malu Dreyer mit einem Schüler.  Foto: klaus kimmling (kik), Klaus Kimmling ("TV-Upload kimmling"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 26. Juni 2016

Wandern mit gefüllten Wasserkanistern

Hermeskeiler Schüler erlaufen mehr als 4500 Euro für Hilfsprojekte in Uganda

 

(Hermeskeil) Fünft- und Sechstklässler des Gymnasiums Hermeskeil haben beim traditionellen Spendenlauf der Schule 4535 Euro für den guten Zweck erwandert. Sie hatten sich mit gefüllten Wasserkanistern auf den Weg gemacht, wie es für Kinder in Uganda Lebensalltag ist. Das Geld fließt in ein Schulprojekt in dem afrikanischen Land.
Unter dem Motto "Unsere Füße für Uganda" haben sich die Klassen fünf und sechs des Gymnasiums Hermeskeil auf den Weg gemacht, um Spenden zu erwandern für Kinder und Jugendliche in Uganda. Seit 2004 wird alle zwei Jahre ein solcher Spendenlauf zugunsten von Hilfsprojekten in dem afrikanischen Land organisiert.
Wie die Schule mitteilt, haben sich die Schüler diesmal auf eine etwa zehn Kilometer lange Wanderstrecke rund um Hermeskeil begeben. Unterstützt wurden sie von Mitgliedern des Heimatvereins, die für sie verschiedene Routen ausgewählt hatten und die Kinder auch begleiteten. An einem Knotenpunkt trafen sich die Wandergruppen zu einer vom Heimatverein gestifteten Stärkung mit frischen Brezeln und Getränken.
Trotz einsetzenden Regens kehrten alle Teilnehmer gegen 11 Uhr wohlbehalten zurück. Die gestellte Aufgabe, einen mit 5 Litern gefüllten Wasserkanister mit auf die Strecke zu nehmen, meisterten die Klassen in gutem Teamwork. Die Schüler hätten sich durch diese Herausforderung in die Situation von Kindern in Uganda hineinversetzen sollen, erläutert die Schulleitung. Diese Kinder müssten häufig sehr lange Wege auf sich nehmen, um Wasser für die Familie zu besorgen.
Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Uganda sei den Schülern durch einen Besuch von Barbara Kizza nahegebracht worden. Sie ist die Ansprechpartnerin für die Gruppe Helping Hands, die sich am Kloster Hermeskeil Hilfe für Schulkinder in Uganda in Form von Patenschaften und Spendengeldern organisiert. Mitglieder von Helping Hands haben auch den diesjährigen Lauf mit Kuchenspenden unterstützt.
Das Spendenergebnis wurde in der Turnhalle durch Schulleiter Arno Ranft verkündet: Zusammen mit Spenden der Verbandsgemeinde Hermeskeil und der Schirmherren Karl und Katharina Heil kam eine Summe von 4535 Euro zusammen. Mit dem Geld werden laut Verwaltung in der New Hope Grundschule in Nkonkonjeru im Süden Ugandas neue Schulgebäude mit Tischen, Stühlen, Moskitonetzen und einem Farbanstrich ausgestattet. red

Zufriedene Gesichter nach dem Spendenlauf (von links): VG-Bürgermeister Michael Hülpes, Schirmherr Karl Heil, Organisatorin Kerstin Schmitz-Stuhlträger und Arno Ranft, Leiter des Gymnasiums Hermeskeil. Foto: privat  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 28. Juni 2016

Gescheiterte Gangster und Sadisten in Ballonseide

Comedyshow in der Hochwaldhalle: 500 Besucher amüsieren sich köstlich mit Ausbilder Schmidt und Kollegen

 

(Hermeskeil) Nicht immer ist der erhobene Zeigefinger nötig, auch mit Humor kann man gegen Intoleranz und Vorurteile etwas ausrichten. Das haben die vier Künstler der Toleranz-Comedyshow in Hermeskeil bewiesen. Die Veranstaltung war der Schluss- und Höhepunkt eines Aktionstags am Gymnasium.
Der betrunkene Russe, die unterdrückte Türkin, der kriminelle Schwarze, der grausame Sportlehrer - an dieser Palette gesellschaftlicher Klischees und Vorurteile arbeiten sich die Künstler der Toleranz-Comedy-show in Hermeskeil genüsslich ab. Vor etwa 500 Gästen, darunter viele Vertreter der Lokalpolitik, liefern sie am Montagabend in der Hochwaldhalle den krönenden Abschluss des Toleranztages am Gymnasium Hermeskeil. Den Aktionstag hatten Schülervertreter organisiert (siehe Text oben), um an ihrer Schule Werte wie Toleranz und Respekt zu stärken.
Die vier Komiker widmen sich dem Thema auf ihre ganz eigene Weise. "Dass Ausbilder Schmidt eine Toleranzshow moderieren darf, ist schon mal sehr tolerant", verkündet Kabarettist Holger Müller aus Idar-Oberstein, der in seiner Rolle als Bundeswehr-Ausbilder die Show moderiert. Er hat das Publikum voll im Griff - dank Sprüchen wie "Was haben eine Frau und eine Handgranate gemeinsam? Ziehst du den Ring ab, ist das Haus weg!"
Gewohnt politisch unkorrekt brüllt er seine Kommandos, droht Zuschauern mit Liegestützen und treibt seinen Spaß mit Schulleiter Arno Ranft, den er den Ruf eines Waldkäuzchens imitieren lässt.
Der Star des Abends ist allerdings Bastian Bielendorfer. Der Autor von "Lebenslänglich Pausenhof" schildert in urkomischen Episoden sein Leben als Kind zweier Lehrer, das "im taubenkotgrauen Pädagogen-Passat" mit zur Arbeit fahren musste. Beim Bericht über den Auftritt in Günther Jauchs Quizshow - "Mein Vater, der unfreundlichste Telefonjoker aller Zeiten" - wischen sich viele Zuschauer die Lachtränen aus den Augen. Den Gipfel der Situationskomik erklimmt Bielendorfer, als er von seinem Versagen bei den Bundesjugendspielen erzählt - gedemütigt durch den Sportlehrer, "diesen Sadisten in Ballonseide".
Gleich in drei Rollen schlüpft Liza Kos. Als Deutsche, Russin und Türkin erklärt sie, was Deutschland beim Thema Integration "falsch verstanden" habe: "Kopftuch ist keine Unterdrückung. Das ist Stringtanga."
Simon Pearce macht einen Ausflug zu den "nicht so toleranten" Bayern, deren "politische Gesinnung" er "schon auf der Haut" trage. Mit vollem Körpereinsatz lässt er die Zuschauer an seinen vergeblichen Versuchen teilhaben, zu beweisen, dass er "ein richtiger Neger und Gangster" ist.
Nach fast drei Stunden treten die Schüler auf die Bühne und bedanken sich bei den Künstlern und Helfern des Toleranztags. Das Publikum applaudiert begeistert. "Klasse, ein perfekter Start in die Woche", bringt der Hermeskeiler Stadtbeigeordnete Willi Auler die Stimmung auf den Punkt. Viele Besucher verlassen die Halle mit einem Lächeln im Gesicht. cweb

Warmgebrüllt: Holger Müller als Ausbilder Schmidt. TV-Foto: Christa Weber  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 26. Juni 2016

Respekt im Mittelpunkt: Toleranz-Tag im Hermeskeiler Gymnasium

 

 

(Hermeskeil) Wo lässt sich die Gemeinschaft am Gymnasium Hermeskeil in puncto Toleranz und Respekt noch verbessern? Und was bedeuten diese Werte eigentlich? Darum geht es beim heutigen Aktionstag, den Schüler organisiert haben. Am Abend widmet sich eine prominent besetzte Comedy-Show in der Hochwaldhalle dem Thema auf humorvolle Weise.
Zur Stunde besucht Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Schule. Auf dem Programm steht auch eine Diskussion mit Schülern der zwölften Klasse.
Einen Tag lang wird sich heute am Hermeskeiler Gymnasium alles um den respektvollen Umgang miteinander, um Toleranz und Rücksichtnahme drehen. Damit wird ein Konzept umgesetzt, für das die Schülervertretung im Februar beim Landeswettbewerb Jugend-Engagement ausgezeichnet worden ist.
Vormittags gibt es Vorträge, vier für die Schüler der Klassenstufen fünf bis acht, drei für die älteren Schüler. Darin geht es um Toleranz gegenüber Homosexuellen, Religionen, gesellschaftlichen Minderheiten, aber auch um das respektvolle Miteinander im eigenen Umfeld. Es sprechen Pastoralreferenten, ein Polizist, ein Vertreter der Jugendhilfe - und der aus dem Fernsehen bekannte Holger Müller alias "Ausbilder Schmidt". Der Comedian im Tarnanzug, der aus Idar-Oberstein stammt, wird sich mit dem Zusammenhang von Humor und Toleranz befassen.
Nach den Vorträgen sollen sich die Jugendlichen in Gruppen von je 20 Schülern über das Gehörte austauschen. "Wir wollen, dass was hängenbleibt. Das klappt nur, wenn man danach auch drüber spricht", sagt Alexander Kunz. Die Zusammensetzung der Gruppen werde ausgelost, "damit wir die üblichen Cliquen aufbrechen".
In Spielen werde Teamfähigkeit trainiert, später solle jeder sein Verständnis von Toleranz oder seine Bewertung des Tages notieren und auf ein Plakat kleben. "Die Zettel ergeben Buchstaben, und diese bilden dann den Schriftzug Toleranz am Gym Herm", erläutert Ranft. Der Spruch werde in den Fenstern zur Borwiesenstraße aufgehängt. Für den Nachmittag haben die Schüler eine Tombola und einen Flashmob geplant. In einer kurzen Choreographie wollen sie zum Song "Schrei nach Liebe" von der Band Die Ärzte tanzen.

Der Höhepunkt folgt jedoch am Abend: Dann steigt in der Hochwaldhalle eine Comedyshow, moderiert von Müller als "Ausbilder Schmidt". "Ich kenne ihn persönlich und habe ihn vorher gefragt, wie er so was aufziehen würde", sagt Schulleiter Ranft. Müller habe dann die weiteren Künstler - Comedy-Slammerin Liza Kos, Autor Bastian Bielendorfer und Comedian Simon Pearce - mit ins Boot geholt. cweb

Extra: Toleranz Comedy Show am Montagabend

Holger Müller alias "Ausbilder Schmidt”  moderiert die Toleranz Comedy Show am Montagabend in der Hochwaldhalle in Hermeskeil. Die Show bildet den Abschluss des Toleranz-Tags am Gymnasium Hermeskeil, konzipiert von Mitgliedern der Schülervertretung. Auf der Bühne stehen ab 19 Uhr neben Müller die Musikerin und Comedy-Slammerin Liza Kos, Bestseller-Autor Bastian Bielendorfer und Comedian Simon Pearce. Sie werden Ausschnitte aus ihren aktuellen Bühnenprogrammen präsentieren, die einen Bezug zum Thema Toleranz haben. "Liza Kos gibt eine Russin in Deutschland, die das Leben hier auf die Schippe nimmt", kündigt Schulleiter Arno Ranft an. Holger Müller zeige Ausschnitte seines Programms "Weltfrieden - notfalls mit Gewalt", mit dem er aktuell auch auf Tour unterwegs sei. Lehrerkind Bastian Bielendorfer, bekannt durch Bücher wie "Lebenslänglich Pausenhof", schildere Szenen aus seinem neuen Werk "Mutter ruft an". Darin erkläre er seiner Mutter, "wie das Internet funktioniert - mit herrlich absurden Szenen", schwärmt Ranft. "Da geht’s sozusagen um Toleranz zwischen Kindern und ihren Eltern." Im Programm des farbigen Bayern Simon Pearce "Allein unter Schwarzen" sei Toleranz ein Hauptthema, "und es steckt sehr viel Hintergründiges drin". Karten gibt es im Sekretariat des Gymnasiums Hermeskeil, in den Buchhandlungen Lorenzen (Hermeskeil), Engel (Birkenfeld), der Bücherhütte (Wadern) und bei Schreibwaren Feis (Otzenhausen). Sie kosten im Vorverkauf 13 Euro (neun Euro ermäßigt). Auch an der Abendkasse werden Karten vorgehalten. cweb



Ministerpräsidentin Malu Dreyer besuchte am Montagvormittag das Hermeskeiler Gymnasium. Dort findet der Toleranz-Tag statt.  Foto: Klaus Kimmling

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 26. Juni 2016

Nach vielen Jahren mit der Band Hitzefrei folgt schulfrei für immer

Hermeskeiler Schulband verabschiedet bei Konzert musikalisches Urgestein Andreas Steffens

 

(Hermeskeil) Mit ihrem jüngsten Gastspiel hat die Schulband des Gymnasiums Hermeskeil ihren langjährigen Leiter, Musiklehrer Andreas Steffens, in den Ruhestand verabschiedet.
Ihre jährlichen Konzerte sind nicht nur für Schüler, Lehrer und Eltern ein Muss. Auch Ehemalige schauen immer wieder vorbei bei den Gastspielen von Hitzefrei, der Schulband des Gymnasiums Hermeskeil. Dass es dieses Mal noch einige mehr als sonst waren, lag weniger am Programm. Die jungen Musiker und Sänger präsentierten Pop- und Rock-Klassiker eines halben Jahrhunderts. Stücke von Diana Ross und Pink Floyd wechselten mit Ohrwürmern der aktuellen Hitparaden wie etwa von Adele oder Sascha. Doch die Ehemaligen hatte eher eine andere Person hergeführt: ihr Musiklehrer Andreas Steffens. Der Leiter der Schulband verabschiedet sich zum Ende des aktuellen Schuljahres in die Altersteilzeit.
Mit Steffens verlasse ein "Urgestein der Schule wie der Band" das Gymnasium - und ein Mitglied der erweiterten Schulleitung, bedauert Rektor Arno Ranft. Eine solche Lücke zu schließen, sei schwer für ein Gymnasium mit dem Schwerpunkt Musik. Neben Hitzefrei gibt es an der Schule ein Orchester, eine Big Band, eine Bläserklasse, Musicalgruppen, Chöre und Tanzgruppen.
Da Musiklehrer ohnehin schwer zu finden sind, schrieb die Schule die Stelle früh aus - und offensichtlich hatte sie Glück. Denn mit Anne Leidinger, einer jungen Lehrerin, die im Sommer von Konz nach Hermeskeil wechselt, tritt laut Ranft "ein Eigengewächs" die Nachfolge an. Leidinger ist nicht nur ehemalige Schülerin des Gymnasiums, sondern spielte auch mehrere Jahre selbst in der Schulband mit. "Und sie hat sogar gut gespielt", erinnert sich Steffens auch daran, dass sie zu der Zeit dabei war, als die anfangs namenlose Schulband in Hitzefrei umgetauft wurde.
Die Anfänge der Band reichen bis in die 1980er Jahre zurück. Mit Corinna Backes und Lisa Vandrey, Abiturientinnen in 2010 beziehungsweise 2012, waren zwei noch relativ junge Ehemalige beim Abschiedskonzert aktiv dabei. Eigentlich hätten sie einfach nur wieder einmal mit Hitzefrei auftreten wollen, erklärten sie. Doch als sie dann erfuhren, dass ihr ehemaliger Lehrer verabschiedet wird, war es für beide selbstverständlich, zusammen mit anderen Ehemaligen den zweiten Teil des Konzerts zu bestreiten. Zur großen Freude von Steffens, der dem neuen Lebensabschnitt zwar optimistisch entgegen sieht und auch die geregelte Nachfolge zu schätzen weiß. Doch die Arbeit mit den Schülern werde er vermissen, räumte er am Rande des Konzertes ein.

Am heutigen Montag, 27. Juni, lädt das Gymnasium zu einer weiteren Veranstaltung in die Hochwaldhalle ein: zur "Toleranz Comedy Show" mit Ausbilder Schmidt, Bastian Bielendorfer, Liza Kos und Simon Pearce. Beginn ist um 19 Uhr. urs

Die Schulband Hitzefrei bei ihrem jüngsten Gastspiel im Gymnasium Hermeskeil und ein voraussichtlich letztes Mal mit ihrem Lehrer Andreas Steffens (rechts). TV-Foto: Ursula Schmieder  Foto: Ursula Schmieder (urs) ("TV-Upload Schmieder"

 

 

 

 

 

 

 

TV: 22. Juni 2016

"Einen Anschiss? Manche flehen darum!"

Komiker Holger Müller über Toleranz, Tabus und Ostfriesen-Witze - Am 27. Juni zu Gast bei Show in Hermeskeil


(Hermeskeil)
Als Ausbilder Schmidt schlägt Holger Müller auf der Bühne einen rauen Ton an, brüllt seinen Zuhörern gern die eine oder andere Beschimpfung entgegen. Am Montag, 27. Juni, moderiert der aus Idar-Oberstein stammende Komiker eine Show in Hermeskeil, in der sich alles um Respekt und Toleranz drehen soll. Wie das zusammenpasst, erklärt Müller im TV-Interview.
Toleranz und der Respekt voreinander - das sind Werte, die im Alltag, auch im Schulalltag, hin und wieder in Erinnerung gerufen werden müssen. Das haben sich acht Schüler des Gymnasiums Hermeskeil zur Aufgabe gemacht. Für den kommenden Montag, 27. Juni, haben sie einen Aktionstag an ihrer Schule organisiert. Durch verschiedene Vorträge zu Diskriminierung, Islamfeindlichkeit oder Toleranz gegenüber Homosexuellen sollen die Schüler miteinander ins Gespräch kommen.
Abschluss und Höhepunkt des Toleranz-Tags ist eine Comedy- Show, in der prominente Künstler das Thema auf humorvolle Weise verarbeiten. Als Moderator haben die Schüler den Komiker Holger Müller gewonnen, der durch seine Bühnenrolle als Ausbilder Schmidt bundesweit bekannt ist. Im Interview hat er TV-Redakteurin Christa Weber verraten, wie er mit Intoleranz umgeht, warum er auch Witze über Randgruppen macht und wieso er Ostfriesenwitze für eine gelungene Sache hält.

Was hat Sie motiviert, sich an dem Toleranz-Tag des Hermeskeiler Gymnasiums zu beteiligen?

Holger Müller: Der Schulleiter, Arno Ranft, kam auf mich zu und erzählte mir von dem Projekt. Herr Ranft war schon mal bei mir im Theater in Ostfriesland (siehe Hintergrund) und weiß daher, dass ich über Kontakte zu vielen Künstlern verfüge. Die Idee, eine Comedyshow zusammenzustellen, die sich mit dem Thema Toleranz befasst, fand ich klasse und sehr reizvoll. Ich glaube, wir haben dafür auch tolle Künstler und Künstlerinnen gefunden.

Sie werden am 27. Juni in Hermeskeil nicht nur in der Comedyshow auftreten, sondern auch vor den Schülern einen Vortrag über den Zusammenhang von Humor und Toleranz halten. Worüber sprechen Sie da genau?

Müller: Ich werde versuchen, für die Schüler einen unterhaltsamen und spaßigen Vortrag zu halten. Dabei will ich etwas auf die Geschichte des Witzes und des Humors eingehen und will erklären, was Humor bewirken kann. Fakt ist, wer viel lacht, der hat ein schöneres Leben und haut in der Regel auch nicht gleich zu. Die Schüler sollen aber auch selbst mal einen ‚Witz’ schreiben und den Vortrag mitgestalten.

Wo ist Ihnen persönlich zuletzt Intoleranz im Alltag begegnet? Und wie reagieren Sie darauf?

Müller: Als toleranter Mensch muss man auch mal Intoleranz akzeptieren. Manchmal ist es auch ganz gut, wenn man etwas einfach ‚weglächelt’. Wir hatten ja zum Beispiel kürzlich die Diskussion über die Deutschland-Fahnen zur Fußball-EM. Was für eine unnötige Diskussion, was für eine Energieverschwendung! Und wo wir gerade dabei sind: Wer ist hier intolerant? Der Fahnenschwenker oder der, der es verbieten will? Was war zuerst da? Das Ei oder das Huhn?

In Ihrer Rolle als Ausbilder Schmidt treten Sie in Militäruniform auf, brüllen dem Publikum Kommandos entgegen und sind auch sonst nicht gerade zimperlich. Mit dem Thema Toleranz bringt man dieses Auftreten auf Anhieb nicht unbedingt zusammen. Wie passt der Begriff Toleranz in Ihr Bühnenprogramm?

Müller: Da haben Sie nicht unrecht, auf den ersten Blick passt es nicht. Meine gespielte Figur Ausbilder Schmidt zieht viel über Randgruppen her und ist ein Drecksack. Auf den zweiten Blick erkennt man aber schnell: Der Typ ist in Ordnung, harte Schale, weicher Kern. Meine Programm sehen immer auch sehr viele körperbehinderte Menschen. Sie lieben meinen schwarzen Humor, sie flehen teilweise sogar um einem Anschiss. Wenn du dich über eine Randgruppe nicht lustig machst, dann machst du sie erst zur Randgruppe. Darüber wird es geteilte Meinungen geben. Comedy soll und darf auch polarisieren. Aber an dem Abend gibt es ja nicht nur Ausbilder Schmidt zu sehen. Ich habe drei wunderbare Komiker mit dabei. Liza Kos zum Beispiel kommt aus Moskau und ist mit 15 Jahren nach Deutschland gezogen. Sie erzählt aus ihrer Perspektive viele lustige und unterhaltsame Anekdoten.

Das Thema Toleranz ist nach dem tödlichen Angriff auf Schwule und Lesben in Orlando gerade besonders in den Fokus gerückt. Für wie wichtig halten Sie es, dass Schulen wie das Gymnasium Hermeskeil auch Themen wie Homosexualität, die von manchen immer noch als Tabuthma betrachtet wird, aktiv ansprechen?

Müller: Ich glaube nicht, dass Homosexualität in Deutschland ein Tabuthema ist. Da haben wir zum Glück Fortschritte gemacht. Die Schwulen und Lesben haben in Deutschland großartig um ihre Rechte gekämpft. Wahrscheinlich hat auch der sogenannte ‚Schwulenwitz’ zu mehr Toleranz beigetragen, zumindest war er für viele ‚Schwulenhasser’ eine Art Ventil. Auch das kann Humor leisten: Humor kann Brücken bauen und Ängste nehmen. Denken Sie nur an den Ostfriesenwitz in den 1970er Jahren: Er hat eine kleine, bis dahin unbekannte Region sehr bekannt gemacht. Heute ist sie eine der beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland.

Sie stammen aus der Hochwaldregion. Ist die Show in Hermeskeil auch eine willkommene Gelegenheit, mal wieder in der Heimat aufzutreten?

Müller: Es ist immer super, in der Nähe meiner Heimat Idar-Oberstein zu sein.
Ich liebe meine Heimat und habe noch viele Freunde dort. Von daher ist die Vorfreude natürlich groß. cweb

 
Extra

Holger Müller alias "Ausbilder Schmidt” moderiert die Toleranz Comedy Show am Montag, 27. Juni, in der Hochwaldhalle in Hermeskeil. Die Show bildet den Abschluss des Toleranz-Tags am Gymnasium Hermeskeil, der von Mitgliedern der Schülervertretung organisiert und konzipiert wurde. Mit diesem Aktionstag wollen die Schüler für mehr Toleranz und gegenseitigen Respekt im Schulalltag werben (der TV berichtete am 16. Juni). Auf der Bühne in der Hochwaldhalle stehen ab 19 Uhr neben Müller die Musikerin und Comedy-Slammerin Liza Kos, Bestseller-Autor Bastian Bielendorfer und Comedian Simon Pearce. Sie werden Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen präsentieren, die einen Bezug zum Thema Toleranz haben. Karten gibt es im Sekretariat des Gymnasiums Hermeskeil, in den Buchhandlungen Lorenzen (Hermeskeil), Engel (Birkenfeld), der Bücherhütte (Wadern) und bei Schreibwaren Feis (Otzenhausen) für 13 Euro im Vorverkauf (neun Euro ermäßigt) sowie an der Abendkasse. cweb

Strammstehen für Ausbilder Schmidt: Kabarettist Holger Müller kommt am 27. Juni in die Hochwaldhalle nach Hermeskeil. Foto: Manfred Wegner  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 20. Juni 2016

"Wir wollen zeigen, dass Musik Spaß macht"

Schüler des Gymnasiums Hermeskeil geben am Tag der Musik vor 180 Gästen Konzert als XXL-Band

(Hermeskeil) Musik als integrative Kraft, die mehr ist als luxuröse Freizeitgestaltung, will der Deutsche Musikrat mit dem Tag der Musik entfesseln. Das Musikgymnasium Hermeskeil leistete seinen Beitrag mit einem riesigen Orchester. Rund 80 Schüler spielten gemeinsam.

Ob Laienchor, Opernhaus oder Schulorchester, alle haben am Tag der Musik bundesweit musiziert. In Zeiten der Flüchtlingsproblematik auch vor dem Hintergrund, dass Musik als internationale Sprache der Toleranz angesehen werden kann. Da konnte das Gymnasium Hermeskeil nicht fehlen, denn hier gibt es weit mehr musizierende Schüler als an anderen Schulen.
Von Anfängern aus den Bläserklassen bis zu der sehr fortgeschrittenen Formation Laid Back brachte Musikpädagoge Stefan Butterbach alle zusammen, um einzelne Orchester-Teile separat zu dirigieren, aber auch, um am Schluss mit "Smoke on the Water" von Deep Purple aus dem Jahr 1971 einen legendären Rock-Hit mit fast 80 Musikern sehr dynamisch zu intonieren.
Wie mit dem unterschiedlichen Leistungsniveau umzugehen ist, das allein schon altersbedingt vorhanden ist, erklärt Butterbach so: "Für die Kleinen genügt es, wenn sie das Thema spielen können. Die Großen schmücken das dann aus." 180 Zuhörer waren begeistert und wollten dieses Finale als Zugabe gleich nochmal hören.
Unter ihnen der Dirigent des Musikvereins Geisfeld, Andreas Bach. Er freut sich über so viel Engagement: "Wir haben bereits drei Kinder vom Gymnasium in unser Jugendorchester integriert." Der Verein und die Schule bilden die jungen Musiker aus und bringen sie in ihrem Können weiter.
Wie weit, war schön beim James-Bond-Thema zu beobachten, das erst die Fünferklassen spielten, und dann die Oberstufe übernahm. Immer wieder wechselte Butterbach zu anderen Dirigentenpulten, denn ein Viertel der Schulturnhalle war mit Musikern belegt.
"Wir wollen hier zeigen, dass Musik Spaß macht", sagte am Schluss ein sehr zufriedener Orchesterleiter.
Schulleiter Arno Ranft freut sich über ein umfangreiches Programm, nicht nur an diesem Abend: "Bis zu den großen Ferien folgen das Konzert der Schulband Hitzefrei am 24. Juni um 20 Uhr in der Schulturnhalle und am 27. Juni um 19 Uhr in der Hochwaldhalle Hermeskeil die Toleranz Comedy Show."
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter gymherm.de

Extra

Das diesjährige Motto "Willkommen in Deutschland" rückt die Frage, was Kulturschaffende zu einem friedvollen Miteinander unterschiedlicher Kulturen beitragen können, in den Blickpunkt der politischen und medialen Öffentlichkeit. Hierzu Professor Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates, der seinen Sitz in Berlin hat: "Die aktuelle gesellschaftliche Situation macht es notwendig, Menschen, die aus Kriegsgebieten kommen und Zuflucht in unserem Land suchen, willkommen zu heißen und aktiv aufzunehmen. Gerade die Musik spielt mit ihrer Sprachgrenzen überwindenden Kraft eine zentrale Rolle dabei, Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich werden zu lassen und Freude an einem Austausch zwischen den Kulturen zu vermitteln." doth/Quelle: www.tag-der-musik.de

 

Alle Schüler, die am Hermeskeiler Gymnasium Musik machen, bilden gemeinsam einen riesigen, sehr dynamischen Klangkörper. TV-Foto: Herbert Thormeyer  Foto: Herbert Thormeyer (doth), Herbert Thormeyer ("TV-Upload Thormeyer")

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 15. Juni 2016

Ohne Zeigefinger, dafür mit viel Humor: Schüler organisieren Toleranz-Tag am Gymnasium Hermeskeil

Comedyshow als Höhepunkt - Malu Dreyer zu Gast

Hermeskeil. Wo lässt sich die Gemeinschaft am Gymnasium Hermeskeil in puncto Toleranz und Respekt noch verbessern? Und was bedeuten diese Werte eigentlich? Darum geht es bei einem Aktionstag am 27. Juni, den Schüler organisiert haben. Am Abend widmet sich eine prominent besetzte Comedy-show in der Hochwaldhalle dem Thema auf humorvolle Weise.
Einen Tag lang wird sich am 27. Juni am Hermeskeiler Gymnasium alles um den respektvollen Umgang miteinander, um Toleranz und Rücksichtnahme drehen. Damit wird ein Konzept umgesetzt, für das die Schülervertretung im Februar beim Landeswettbewerb Jugend-Engagement ausgezeichnet worden ist.

Werte im Alltag bewahren

Die Idee dazu kam sieben Schülern der Jahrgangsstufen 10 bis 12, die sich in der Schülervertretung (SV) engagieren. Auf einer gemeinsamen Fahrt habe eine Schülerin, die sich kurz zuvor ihre Haare blau gefärbt hatte, von ihren Erfahrungen berichtet. "Sie hat sich einige blöde Kommentare anhören müssen", sagt SV-Mitglied Alexander Kunz. Das habe unter den Jugendlichen eine Diskussion ausgelöst, über Toleranz im Allgemeinen, aber auch an der eigenen Schule. "Uns ist aufgefallen, dass diese Werte im Schulalltag hier und da drohen verloren zu gehen", sagt Jana Simon.
Schnell war man sich einig, als SV dagegen etwas tun zu wollen. Schulleiter Ranft schlug vor, dies mit der Teilnahme am Landeswettbewerb zu verbinden. Das von den Schülern gewählte Thema befürworte er sehr: "Toleranz ist ein Wert, der uns wichtig ist. In dieser Hinsicht kann man gar nicht genug tun."
Seit Februar wurde am Programm gefeilt. Das Ergebnis: Vormittags gibt es Vorträge, vier für die Schüler der Klassenstufen fünf bis acht, drei für die älteren Schüler. Darin geht es um Toleranz gegenüber Homosexuellen, Religionen, gesellschaftlichen Minderheiten, aber auch um das respektvolle Miteinander im eigenen Umfeld. Es sprechen Pastoralreferenten, ein Polizist, ein Vertreter der Jugendhilfe - und der aus dem Fernsehen bekannte Holger Müller alias "Ausbilder Schmidt". Der Comedian im Tarnanzug, der aus Idar-Oberstein stammt, wird sich mit dem Zusammenhang von Humor und Toleranz befassen. Neben Müller hat sich noch ein weiterer prominenter Gast angekündigt: Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie wird laut Ranft die Schüler der zwölften Klasse zu einer Diskussion einladen.
Nach den Vorträgen sollen sich die Jugendlichen in Gruppen von je 20 Schülern über das Gehörte austauschen. "Wir wollen, dass was hängenbleibt. Das klappt nur, wenn man danach auch drüber spricht", sagt Alexander Kunz. Die Zusammensetzung der Gruppen werde ausgelost, "damit wir die üblichen Cliquen aufbrechen".

Bekenntnis am Schulfenster

In Spielen werde Teamfähigkeit trainiert, später solle jeder sein Verständnis von Toleranz oder seine Bewertung des Tages notieren und auf ein Plakat kleben. "Die Zettel ergeben Buchstaben, und diese bilden dann den Schriftzug Toleranz am Gym Herm", erläutert Ranft. Der Spruch werde in den Fenstern zur Borwiesenstraße aufgehängt. Für den Nachmittag haben die Schüler eine Tombola und einen Flashmob geplant. In einer kurzen Choreographie wollen sie zum Song "Schrei nach Liebe" von der Band Die Ärzte tanzen.
Der Höhepunkt folgt jedoch am Abend: Dann steigt in der Hochwaldhalle eine Comedyshow, moderiert von Müller als "Ausbilder Schmidt". "Ich kenne ihn persönlich und habe ihn vorher gefragt, wie er so was aufziehen würde", sagt Schulleiter Ranft. Müller habe dann die weiteren Künstler - Comedy-Slammerin Liza Kos, Autor Bastian Bielendorfer und Comedian Simon Pearce - mit ins Boot geholt (siehe Extra). "Das ist ein Abschluss einfach zum Genießen", sagt Ranft. "Wir wollten nicht nur trocken und nicht mit erhobenem Zeigefinger an die Sache rangehen." Mit der Show erreiche man zudem "die breite Masse", erklärt Mitorganisatorin Anika Fuchs. "Wir hoffen natürlich auch, dass wir mit diesem Tag unsere Mitschüler motivieren, ähnliche Projekte anzugehen."
Finanziert wird alles mit den 500 Euro Preisgeld, über Sponsoren und den Kartenverkauf für die Show. Mitglieder des Elternbeirats übernehmen laut Ranft Catering und Getränkeverkauf in der Halle. Der Schulleiter ist stolz auf die Initiative der Schüler. Sie passe zum "grundsätzlichen Umgang" der Schule mit aktuellen gesellschaftlichen Strömungen: "Wir wollen sie früh erfassen und agieren statt zu reagieren", sagt Ranft. Deshalb habe man auch lange vor der Eröffnung der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Hermeskeil schon darüber gesprochen, "damit Vorurteile gar nicht erst aufkommen".

Extra
Holger Müller alias "Ausbilder Schmidt” moderiert die Toleranz Comedy Show am Montag, 27. Juni, in der Hochwaldhalle in Hermeskeil. Die Show bildet den Abschluss des Toleranz-Tags am Gymnasium Hermeskeil, konzipiert von Mitgliedern der Schülervertretung. Auf der Bühne stehen ab 19 Uhr neben Müller die Musikerin und Comedy-Slammerin Liza Kos, Bestseller-Autor Bastian Bielendorfer und Comedian Simon Pearce. Sie werden Ausschnitte aus ihren aktuellen Bühnenprogrammen präsentieren, die einen Bezug zum Thema Toleranz haben. "Liza Kos gibt eine Russin in Deutschland, die das Leben hier auf die Schippe nimmt", kündigt Schulleiter Arno Ranft an. Holger Müller zeige Ausschnitte seines Programms "Weltfrieden - notfalls mit Gewalt", mit dem er aktuell auch auf Tour unterwegs sei. Lehrerkind Bastian Bielendorfer, bekannt durch Bücher wie "Lebenslänglich Pausenhof", schildere Szenen aus seinem neuen Werk "Mutter ruft an". Darin erkläre er seiner Mutter, "wie das Internet funktioniert - mit herrlich absurden Szenen", schwärmt Ranft. "Da geht’s sozusagen um Toleranz zwischen Kindern und ihren Eltern." Im Programm des farbigen Bayern Simon Pearce "Allein unter Schwarzen" sei Toleranz ein Hauptthema, "und es steckt sehr viel Hintergründiges drin". Karten gibt es im Sekretariat des Gymnasiums Hermeskeil, in den Buchhandlungen Lorenzen (Hermeskeil), Engel (Birkenfeld), der Bücherhütte (Wadern) und bei Schreibwaren Feis (Otzenhausen). Sie kosten im Vorverkauf 13 Euro (neun Euro ermäßigt). Auch an der Abendkasse werden Karten vorgehalten. cweb

Sie hatten die Idee zum Toleranz-Tag am Gymnasium Hermeskeil (von links): Alexander Kunz, Jonas Schneider, Ally Pink, Kelly Wohlrab, Anika Fuchs, Marie Neumann und Jana Simon. TV-Foto: Christa Weber

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 06. Juni 2016

Von Klassik bis zackig

Gemischter Chor Gusenburg empfängt junge Sänger vom Gymnasium Hermeskeil

Evergreens, alte Meister und modernen Deutsch-Pop, diese Mischung haben der Gemischte Chor Gusenburg und seine Konzertgäste, zwei kleine Schülerchöre aus dem Hermeskeiler Gymnasium, ihrem Publikum beim Konzert im Pfarrheim angeboten.

Gusenburg. "Wir haben einfach gefragt, und die haben Ja gesagt", so einfach beschreibt die erste Vorsitzende des Gemischten Chores Gusenburg, Heike Koltes, die Zusammenstellung eines Konzertabends im Pfarrheim. Der Chor hat selbst 15 junge Stimmen, die von Tobias Weber und Christoph Lauterbach am Klavier geführt werden. Dazu kamen mit der Chor-AG von Fünft- bis Achtklässlern und dem Oberstufenchor von Musikpädagoge Christian Kiefer weitere 15 ganz junge Stimmen, die ein erstaunliches Spektrum in ihrem Repertoire haben. Erstmals waren in dieser Konzertreihe Gymnasiasten zu Gast.
Der Gemischte Chor hatte für diesen Abend ein fast komplettes Repertoire einstudiert. Die Schüler zeigten eine musikalische Bandbreite zwischen Brahms, Mendelssohn-Bartholdy, Film- und Musicalmelodien, auch mit einem Solo von Sophie Wagner.
"Die Jungen singen erst seit Ende der Osterferien zusammen. Das ist ihr allererster öffentlicher Auftritt, also eine Premiere", sagt der Pädagoge. Dafür gab’s Sonderapplaus von den rund 100 Zuhörern. Beim Oberstufenchor hat Kiefer das Problem: "Nach dem Abitur sind die weg und ich muss wieder mit neuen Sängern beginnen."
"Der erste Teil hat Tanzcharakter", sagt Tobias Weber für seinen Gemischten Chor. Evergreens von "Tea for Two" bis "The Girl from Ipanema" repräsentieren auch klassische Tänze von Cha-Cha-Cha bis Samba.
Der Gemischte Chor kann aber auch anders, mit Here comes the Sun von Beatle George Harrison bis zu Titel von Silbermond und Rosenstolz geht die Spannbreite. Besonders gut kam dabei der Beach-Boys-Titel "Barbara-Ann" an, den Tobias Kiefer so ankündigte: "Jetzt kommt etwas Zackiges."
Die Wiederholung war auch die Zugabe. Es wurde mitgeklatscht und mitgesungen. doth

Die Chor-AG des Gymnasiums bestehend aus Fünf- bis Achtklässlern, trat in Gusenburg erstmals öffentlich auf. TV-Foto: Herbert Thormeyer  Foto: Herbert Thormeyer (doth), Herbert Thormeyer ("TV-Upload Thormeyer"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 02. Juni 2016

Geschafft: täglich eine warme Mahlzeit


19-Jährige aus Kell am See initiiert in Südafrika in nur sechs Wochen ein beeindruckendes Hilfsprojekt für Kindergartenkinder


(Kell/Kapstadt) Seit Mitte Mai ist Nina Philippi wieder zu Hause in Kell. Die Eindrücke aus Südafrika, wo sie ehrenamtlich in einem Kindergarten arbeitete, wird sie nicht vergessen - ebenso wenig wie die Menschen, die es ihr ermöglichten, dort zu helfen.

Kell/Kapstadt. Es waren vor allem Bekannte, Verwandte und Freunde, die Geld überwiesen. Doch auch Namen von Leuten, die Nina Philippi gar nicht kannte, tauchten unter den Spendern auf. Dass ihr all diese Menschen derart vertrauten, kann die 19-Jährige aus Kell noch heute kaum fassen. Binnen weniger Tage überwiesen sie insgesamt 2975 Euro, die Nina in Südafrika schleunigst ausgab. Denn ihre sechswöchige Freiwilligenarbeit, gebucht über einen privaten "Work-and-Travel"-Reiseanbieter, war fast vorbei, als der Trierische Volksfreund über die Abiturientin berichtete, die Freude schenken wollte. Schon wenige Tage später hieß es Abschied nehmen von dem Kindergarten in der Nähe von Kapstadt, wo sie ehrenamtlich arbeitete, wofür sie nicht etwa Geld bekam, sondern Unterkunft und Flug selbst bezahlte.
Nina musste sich also gehörig sputen, um mit dem Geld binnen kürzester Zeit all das zu besorgen, was der Kindergarten dringend benötigte. Doch die Prioritätenliste hatte sie sowieso längst im Kopf. Ganz oben an stand ihr sehnlichster Wunsch: täglich eine warme Mahlzeit für die Kinder. In einem Einkaufscenter kaufte sie daher nicht nur Essen, sondern von einem Großteil des Geldes Gutscheine für Lebensmittel, Getränke und für Elektrizität. Denn Strom fließt auch in Südafrika nicht kostenlos aus der Steckdose, wird aber einfach gekappt, wenn das monatlich bezahlte Kontingent aufgebraucht ist. Die Gutscheine werden voraussichtlich für ein halbes Jahr reichen, wie Nina schätzt, die darüber hinaus eine Mikrowelle und einen Backofenherd erstand. Nebenbei wurde der Kindergarten mal eben schnell renoviert. Ein handwerklich geschickter Mann aus der Nachbarschaft verlegte neue Dielenbretter samt Fußbodenbelag. Donnerstags hätten sie darüber gesprochen und übers Wochenende sei alles erledigt gewesen, berichtet sie. Damit ist sichergestellt, dass die Matratzen, die Nina für die Kinder kaufte, nicht gleich wieder kaputt gehen, weil sie auf kaputten Böden liegen.
Außerdem kaufte die 19-Jährige Hausrat und - zur großen Freude der Kinder - Spielzeug wie Bälle, Bobby-Cars oder Bastelmaterial. Darüber hinaus ließen Spielgeräte wie eine neue Rutsche, eine Wippenschaukel für die Kleineren und ein kleines Trampolin die Kinderherzen höher schlagen.
"Ich bin begeistert, wie viele Leute sich entschieden, mir und dem Kindergarten zu helfen", freut sich die angehende Sonderpädagogik-Studentin. Jedes Mal, wenn sie den aktuellen Spendenstand erfahren habe, sei sie "total überwältigt" gewesen.
Ähnlich reagierten die Betreuerinnen des Kindergartens. Sie hätten das kaum glauben können, erzählt Nina von Tränen, die schon liefen, als sie einen ersten Gutschein im Wert von etwa 60 Euro überreichte. Ihr selbst ging es allerdings ähnlich. Als sie, zurück in Kell, von der Leiterin erfuhr, dass nun "jeden Mittag etwas für die Kleinen gekocht" werde, war sie "einfach nur total glücklich". Es sei schon erstaunlich, was sich selbst in kurzer Zeit verändern lasse, dankt sie allen Unterstützern: "Zusammen haben wir die Welt ein bisschen besser gemacht."
Die große Anteilnahme rührte aber nicht nur sie, sondern ebenso ihre Eltern, die von Kell aus ihre Tochter unterstützten. Mutter Agnes, über deren Konto die Spenden eingingen, sorgte dafür, unterstützt von ihrer Bank, dass Nina das Geld schnellstmöglich hatte.
Vereine und Bürger von Kell, darunter teils mehrere Generationen einer Familie, hätten ebenso gespendet wie Mitschüler und Lehrer ihrer Tochter. "Für mich war das Gänsehaut pur", kommentiert sie die große Resonanz. Erste Spenden seien dank Ninas Internet-Blog (npsa96.wordpress.com) schon vorab eingegangen - der Großteil der Summe aber nach dem Bericht im Trierischen Volksfreund.

Nina Philippi mit der Dankeschön-Karte der südafrikanischen Kinder und ihrer Betreuerinnen. TV-Foto: Ursula Schmieder  Foto: Ursula Schmieder (urs) ("TV-Upload Schmieder"

Zum Abschied ein Gruppenfoto: Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens nahe Kapstadt, wo Nina Philippi ehrenamtlich arbeitete, sagen ihrer Wohltäterin „Thank You“ („Danke“). Foto: Nina Philippi  Foto: Ursula Schmieder (urs) ("TV-Upload Schmieder"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 06. Mai 2016

Abiturienten sammeln Geld

(Hermeskeil) Unter anderem durch den Verkauf von Socken haben sich die Abiturienten des Gymnasiums Hermeskeil Geld für die Abikasse verdient. Die Idee dazu haben sie im Internet entdeckt.

Hermeskeil. Die Abiturienten des Gymnasiums in Hermeskeil haben ihre Abikasse mit Hilfe eines originellen Konzeptes gefüllt und sich so mit großem Erfolg vom Zeitalter des Kuchenverkaufs verabschiedet: Durch den Verkauf von Socken und anderen Produkten konnte der Abi-Jahrgang des Gymnasiums mehr als 1000 Euro zusammensammeln, die jetzt der Stufenkasse zugute kommen.
Diese erfolgreiche und neue Art der Finanzierung hat das Freiburger Start-up-Unternehmen Neue Masche ermöglicht. Die Abiturienten aus Hermeskeil sind dabei nicht allein mit ihrem Erfolgserlebnis: In den vergangenen zwei Jahren haben nach Auskunft des Unternehmens mehr als 1000 Gruppen mit dem Modell schon über 500 000 Euro an Spenden gesammelt. Nach der Online-Anmeldung wurden den Schülern alle für die Aktion benötigten Unterlagen zugeschickt. Der Abiturjahrgang erzählte im Bekannten- und Verwandtenkreis von der Aktion und sammelte dabei gleich Bestellungen für die angebotenen Produkte: unter anderem Socken, handgemachte Seifen und Postkarten. Pro Bestellung konnten sich die Abiturienten dann vier Euro für die Abikasse dazuverdienen.
Durch den Tipp eines Lehrers erfuhren die Schüler von dem Konzept, das seinen Ursprung in Schweden hat, und waren sofort begeistert. "Wir fanden die Idee so toll, dass wir einfach mitmachen mussten!", sagt Lucas Sänger (17).
Seit rund zwei Jahren unterstützt das Freiburger Unternehmen Neue Masche Gruppen, die für ein gemeinnütziges Projekt Spenden benötigen. Die Aktion ist laut der Firma frei von finanziellem Risiko, denn eine Mindestbestellmenge gebe es nicht, und die Abiturienten müssten auch nicht in Vorkasse gehen. Mit einem Spendenbetrag von 1036 Euro haben die Schüler ihre anfänglichen Ziele weit übertroffen - offenbar hat nicht jeder genügend Socken im Schrank. red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 20. Mai 2016

Jazz ist der gemeinsame Nenner

Fünf Posaunen, zwei Saxofone und eine Rhythmusgruppe: Jazztet der Universität von Süd-Florida spielt im Gymnasium Hermeskeil

(Hermeskeil) Zum zweiten Mal kamen Musiker aus dem Mutterland des Jazz an eine Schule, die diese Kunstform in besonderer Form pflegt. Die jungen Musiker der Schul-Big-Band sind längst keine Anfänger mehr, aber von diesen Studenten konnten sie viel lernen - alles ohne Gage.
Sie sind regelmäßige Gäste bei großen Jazz-Festivals überall auf der Welt. Jetzt sind sie zum zweiten Mal bei der Big Band des Hermeskeiler Gymnasiums, die sich Laid Back nennt, zu Gast. Die Formation der Universität von Süd-Florida heißt Jazztet. Die Professoren Jack Wilkins und Tom Brantley leiten sie. Fünf Posaunen, zwei Saxofone und eine Rhythmusgruppe lassen in Hermeskeil nicht nur die Schüler, sondern auch rund 100 Zuhörer aufhorchen.
"Ich hätte gerne mehr Leute begrüßt. Aber dann müssen wir eben Masse durch Klasse ersetzen", findet Schulleiter Arno Ranft. Und diese Klasse war von allen zu hören. Die musikalischen Gymnasiasten erhielten am Nachmittag noch eine exquisite Unterrichtsstunde, die Bandleader Stefan Butterbach als "filigrane Feinstarbeit" bezeichnete: "Das war eine hochvirtuose Angelegenheit." Wilkins erklärt: "Wir decken den Jazz der letzten 100 Jahre ab, vom New-Orleans-Stil bis zu modernen Kompositionen." Das Können der Hermeskeiler Schüler bezeichnete sein Kollege Brantley als "marvelously", was im Deutschen wunderbar, erstaunlich und auch fabelhaft und fantastisch heißen kann. Die Studenten und ihre Lehrer arbeiten gerne mit Schülern zusammen, um dann wieder zu großen Festivals zu reisen. In Hermeskeil sei der Jazz der gemeinsame Nenner, sagt Wilkins.
Wie gut seine Studenten sind, zeigte nicht nur der Klang. Einzelne hatten auch eigene Kompositionen und Arrangements beigesteuert. Solisten gab es auch bei Laid Back, darunter Bandleader Butterbach auf der Trompete. Zunächst wurden vier Titel von den 24 Musikern aus Hermeskeil vorgestellt. Die Schüler kommen aus allen Klassenstufen des Gymnasiums. Auf der Bühne spielen sie gemeinsam unter anderem den Gospel-Song von Jeff Steinberg, Gospel von Carl Strommen, Mr. Cool von Mike Steinel und Hay Burner von Sammy Nestico.
Danach sind die weitgereisten Gäste, die in Sachen Qualität und Präzision noch einmal eine Schippe drauflegen, an der Reihe. "Das sind Leute, die von Musik leben werden oder selbst Musikpädagogen werden wollen", sagt Wilkins. Seit 25 Jahren sei er bereits mit Studenten unterwegs. Die Kosten übernehmen dabei Sponsoren. Die Formation Jazztet bedankt sich dafür mit Konzerten. doth

Die weitgereisten Gäste aus Florida spielen ebenso locker wie präzise Jazz-Standards aus einem ganzen Jahrhundert. TV-Foto: Herbert Thormeyer  Foto: Herbert Thormeyer (doth), Herbert Thormeyer ("TV-Upload Thormeyer"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 17. Mai 2016

Freiwilliges Soziales Jahr am Gymnasium Hermeskeil

 

(Hermeskeil) Junge engagierte Menschen zwischen 18 und 26 Jahren können sich am Gymnasium Hermeskeil, beginnend zum 29. August, für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an einer Ganztagsschule bewerben. Für ein Jahr arbeiten die Freiwilligen im Ganztagsbetrieb mit, unterstützen die Lehrer im Unterricht und bei der Aufsicht, betreuen die Kinder beim Mittagessen oder bei den Hausaufgaben, begleiten das Nachmittagsangebot und können gegebenenfalls sogar eine eigene AG anbieten.

red
Interessierte informieren und bewerben sich beim Gymnasium Hermeskeil, Telefon 06503/95200-0 oder online beim Kulturbüro Rheinland-Pfalz unter www.fsj-ganztagsschule.de

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Mai 2016

33 dänische Schüler besuchen den Hochwald

Klasse aus Storvorde zu Gast am Gymnasium Hermeskeil - Initiative geht von einer Zehntklässlerin aus - Gemeinsamer Ausflug nach Metz

(Hermeskeil) Sie haben gemeinsam das Kreisjugendhaus in Kell am See besucht, die Stadt Metz erkundet und sich mit Asylpolitik befasst: Schüler aus Dänemark und Hermeskeil haben zwei Tage lang ein spannendes Austauschprojekt erlebt.
Schüler der Klasse 10b am Hermeskeiler Gymnasiums haben besondere Gäste empfangen dürfen: eine Schülergruppe aus Dänemark. Zehn Mädchen und 23 Jungen der Klassen 9a und 9b an der Schule Tofthojskolen in Storvorde waren für zwei Tage zu Gast im Hochwald.
Die Initiative dazu kam von Ramona Lörsch. Sie verbrachte 2015 ein halbes Jahr bei einer Gastfamilie in Storvorde. Zurück in Deutschland hatte sie schnell den Wunsch, ihre dänischen Freunde wiederzutreffen. Daraufhin plante der Deutsch- und Sozialkundelehrer Dietmar Bach die deutsch-dänische Begegnung.
Das erste Zusammentreffen erfolgte im Kreisjugendhaus in Kell am See. Laut den Schülern gab es zunächst Verständigungsprobleme, aber auf Englisch kam man doch ins Gespräch. Nach dem Mittagessen befassten sich die Neunt- und Zehntklässler mit dem Thema Flüchtlingspolitik. In Gruppenarbeit beschäftigten sie sich mit den Konflikten in den Heimatländern der Flüchtlinge und recherchierten die Asylpolitik anderer Länder. Die Ergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten.
Am zweiten Tag begrüßte Schulleiter Arno Ranft die Gäste, die von den Hermeskeilern durchs Schulgebäude geführt wurden. Danach ging es per Bus nach Metz. Dort nahmen die Schüler zuerst an einer Rundfahrt teil und konnten die französische Stadt später auch zu Fuß erkunden. red

Besuch aus Dänemark im Hochwald: Schüler aus Storvorde posieren vor dem Hermeskeiler Gymnasium. Foto: privat  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 10. Mai 2016

Erfolg für Hermeskeiler Jungautor

Lukas Klein vom Gymnasium Hermeskeil gewinnt die Silbermedaille bei landesweitem Schreibwettbewerb


(Hermeskeil)
Eine Kurzgeschichte über eine Eifeler Familie, die wegen eines Vulkanausbruchs alles zurücklassen und fliehen muss, ist jetzt mit dem zweiten Preis von der Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung ausgezeichnet worden. Der Hermeskeiler Gymnasiast Lukas Klein habe damit die derzeitige politische Situation gut getroffen, urteilte die Jury.
Im Vorfeld der Buchmesse Rheinland-Pfalz hatte die Lotto Rheinland-Pfalz Stiftung unter dem Titel "Rheinland-Pfalz in Bewegung" den Kinderglück-Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche aus Rheinland-Pfalz im Alter von zehn bis 18 Jahren ausgeschrieben.
Der Hermeskeiler Gymnasiast Lukas Klein beteiligte sich mit seiner Kurzgeschichte "Erde in Bewegung" an diesem Wettbewerb. Sein Beitrag könnte in der derzeitigen politischen Situation nicht aktueller sein.
Aufgrund eines Vulkanausbruchs verliert eine Eifeler Familie sämtliches Hab und Gut, ist gezwungen alles zurückzulassen, um vor der Naturkatastrophe zu fliehen. Nach einer anstrengenden und aufregenden Zeit findet sie Zuflucht in einem Lager in Frankreich.
Die Fach-Jury bewertete die Kurzgeschichte als so gut, dass Lukas Klein unter gut 70 Beiträgen den zweiten Platz erzielte. Bei der Preisverleihung anlässlich der Eröffnung der Buchmesse in Mainz erhielt der Jung-Autor seine Auszeichnung von der bekannten ZDF-Moderatorin Gundula Gause. "Ich habe ihr sogar ein kurzes Interview gegeben", sagt der stolze Preisträger.
Seine Geschichte ist nun sogar im Buchhandel erhältlich, im Buch "Bewegung" sind die zwölf besten Kurzgeschichten enthalten. Zusätzlich darf sich Lukas Klein über einen weiteren Preis freuen, er wird bei einem Spiel des "1. FSV Mainz 05" Gast in der VIP-Launch der "Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung" sein. Lukas Klein: "Ich bin zwar Fan von Bayern München, ich freue mich aber trotzdem riesig. Und vielleicht darf ich ja auch gegen Bayern dorthin".
Auch seine Mitschüler haben etwas von der Auszeichnung ihres schreibbegabten Mitschülers. Am Gymnasium Hermeskeil wird für die gesamte Jahrgangsstufe im Juli eine Lesung der Autorin Verena Reinhardt stattfinden, die aus ihrem neuen Werk "Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul" lesen wird. red

Preisträger Lukas Klein mit Fernsehmoderatorin Gundula Gause. Foto: privat  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

RuH: Ausgabe 2016/19

Gymnasium Hermeskeil beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" erfolgreich


Yannik Piroth hat erfolgreich am Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" (der Juniorsparte von "Jugend forscht") in Ingelheim teilgenommen. Damit hat auch in diesem Jahr wieder ein Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik beim Landeswettbewerb vertreten.

Yannik Piroth hat erfolgreich am Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" mit einer Arbeit über "Wege im Schachbrett" im Fachgebiet Mathematik/Informatik teilgenommen. Der Nachwuchswissenschaftler beschäftigte sich mit möglichen Wegen auf Schachbrettern mit und ohne blockierten Feldern und fand dabei einen Zusammenhang zum Pascalschen Dreieck.
Der Hermeskeiler Gymnasiast wurde von einer Jury bestehend aus je einem Vertreter der Hochschulen, der Industrie und der Schulen geprüft, die sich von der klaren Zielsetzung der Arbeit, dem konsequenten Verfolgen des Lösungsweges und den fundierten Mathematikkenntnissen des jungen Schülers, die über den Schulstoff hinausgehen, beeindruckt zeigten. Sein betreuender Lehrer Dr. Marc A. Bauch ist stolz, dass sein Schüler sich wieder gegen leistungsstarke Mitstreiter im Fachgebiet Mathematik/Informatik unter den Landesbesten behaupten konnte. Zahlreiche fachkundige Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in der Ausstellung mit dem Motto "Neues kommt von Neugier", die in einer Zeltstadt auf dem Werksgelände von Boehringer Ingelheim stattfand, persönlich ein Bild vom Wettbewerbsbeitrag des Hermeskeiler Gymnasiasten zu machen.
Die "Jugend forscht"-AG vom Gymnasium Hermeskeil unter der Leitung von Mathematik- und Informatiklehrer Dr. Marc A. Bauch blickt mit insgesamt fünf Fachpreisen und zwei Schulpreisen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb auf eine erfreuliche und erfolgreiche Bilanz.

 

 

 

 

 

 

 

TV: 04. Mai 2016

Wege auf Schachbrettern erforscht

Gymnasium Hermeskeil beim Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" erfolgreich

 

(Hermeskeil) Der Hermeskeiler Gymnasiast Yannik Piroth hat es beim Landeswettbewerb Schüler experimentieren unter die Besten geschafft und einen Fachpreis ergattert. Er hatte eine Arbeit über "Die Wege am Schachbrett" eingereicht.
Yannik Piroth hat erfolgreich am Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" (der Juniorsparte von "Jugend forscht") in Ingelheim teilgenommen. Damit hat auch in diesem Jahr wieder ein angehender Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik beim Landeswettbewerb vertreten.

Yannik Piroth hat am Landeswettbewerb mit einer Arbeit über "Wege im Schachbrett" im Fachgebiet Mathematik/Informatik teilgenommen. Der Hermeskeiler Gymnasiast beschäftigte sich mit möglichen Wegen auf Schachbrettern mit und ohne blockierten Feldern und fand dabei einen Zusammenhang zum Pascalschen Dreieck.
Yannik Piroth wurde von einer Jury, bestehend aus je einem Vertreter der Hochschulen, der Industrie und der Schulen, geprüft, die sich von der klaren Zielsetzung der Arbeit, dem konsequenten Verfolgen des Lösungsweges und den fundierten Mathematikkenntnissen des jungen Schülers, die über den Schulstoff hinausgehen, beeindruckt zeigten. Sein betreuender Lehrer Dr. Marc Bauch ist stolz, dass sein Schüler sich wieder gegen leistungsstarke Mitstreiter im Fachgebiet Mathematik/Informatik unter den Landesbesten behaupten konnte. Die "Jugend forscht"-AG vom Gymnasium Hermeskeil unter der Leitung von Mathematik- und Informatiklehrer Marc Bauch blickt mit insgesamt fünf Fachpreisen und zwei Schulpreisen bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb auf eine erfreuliche und erfolgreiche Bilanz. red

 

Yannik Piroth (rechts), Schüler des Gymnasiums Hermeskeil, hat erfolgreich am Landeswettbewerb Schüler experimentieren teilgenommen. Es freut sich mit ihm sein Mathematiklehrer Marc Bauch. Foto: Gymnasium Hermeskeil  Foto: (h_sab )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: Ausgabe 2016/18

Deutsch-dänisches Schulprojekt am Gymnasium Hermeskeil

 


Eine dänische Schulgruppe im Hochwald: Ein nicht ganz so gewöhnlicher Anblick. Aber gerade deswegen war es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b des Gymnasiums in Hermeskeil eine besonders schöne Erfahrung, die 10 Mädchen und 23 Jungen der Klassen 9a und b aus Dänemark kennenzulernen. Immerhin ist Dänemark normalerweise nicht die erste Wahl, was Urlaubsziele der Deutschen angeht. Trotzdem entwickelte sich, basierend auf gerade diesem Wunsch einer Schülerin der 10b, dieses Land einmal zu besichtigen, ein tolles Schulprojekt. Ramona Lörsch verbrachte 2015 ein halbes Auslandsjahr bei einer Gastfamilie in Storvorde, Dänemark, wo sie die Schule Tofthojskolen besuchte. Zurück in Deutschland, verstärkte sich ihr Fernweh nach den dort gewonnenen Freunden immer weiter. Und dies nutzte der Deutsch- und Sozialkundelehrer Dietmar Bach des Gymnasiums, um dieses fantastische Projekt einrichten zu können. Er kontaktierte Carl Kristiansen, einen Lehrer der dänischen Schule, welche Ramona während ihres Aufenthalts besuchte, und leitete somit die ersten Planungsschritte ein. Ganze 4 Monate lang entwarf Bach das komplette, zweitägige Programm und organisierte bis ins kleinste Detail, um sowohl die dänischen, als auch seine deutschen Schüler zufriedenzustellen. Und das war gar nicht so einfach: Immerhin gab es das Problem Sprache. Zwar lernen Kinder in Dänemark Deutsch, allerdings entpuppten sich deren Sprachkenntnisse als noch nicht ausgeprägt genug, um eine vollständige Konversation aufbauen zu können. Aber wofür lernt man in der Schule Englisch?! So kam es, dass nicht nur das internationale Gemeinschaftsgefühl, sondern auch die Kenntnisse der englischen Sprache geschult wurden. Dies erfolgte vor allem beim ersten Zusammentreffen der Gruppen am Mittwoch dem 20. April. Die deutsche Klasse fuhr mit dem Bus ins Kreisjugendhaus in Kell, wo die Dänen bereits seit Montag, dem 18. April nächtigten. Dort eingetroffen, folgte zunächst eine kurze Kennenlernrunde, bei der in kleinen gemischten Gruppen gegenseitige Steckbriefe angefertigt und später den anderen vorgetragen wurden. Nach dem Mittagessen fand dann die eigentliche Gruppenarbeit statt: Die 10 eingeteilten Schülergruppen bekamen von den Lehrern je ein Thema zur momentanen Flüchtlingspolitik. So beschäftigten sich einige mit den Heimatländern der Flüchtlinge und wie dort Bürgerkriege und Konflikte entstanden. Andere recherchierten nach der Asylpolitik anderer Länder und deren Reaktionen auf die Flüchtlingsmassen. Im Fokus standen hier natürlich Dänemark und Deutschland, aber auch Griechenland, die Türkei, Polen und verschiedene Staaten des Balkans wurden unter die Lupe genommen. Auch über die Rolle der EU und über verschiedene Fluchtwege wurde gesprochen. Auf die Erarbeitung von Plakaten zu den Themen folgten Referate, in welchen die Gruppen ihre Arbeiten auf Englisch vorstellten. Danach genossen die Schüler etwas gemeinsame Freizeit, bevor die deutschen Mädchen und Jungen nach Hause fuhren.
Am nächsten Tag ging es genauso spannend weiter. Nach einer Begrüßung der Dänen durch den Schulleiter Arno Ranft, führten die deutschen Schüler selbst die dänischen durch das Schulgebäude.
Daraufhin bestiegen alle die zwei bestellten Busse und fuhren gemeinsam in die französische Stadt Metz, wo bereits eine Stadtrundfahrt auf die Schüler wartete. Zusätzlich stellte Herr Bach persönlich einen kleinen Rundgang zur Verfügung, sodass jeder zum Schluss die wichtigsten Orte in Metz gesehen hatte. Später genossen die Schüler und Lehrer noch etwas Zeit, um die Stadt selbst erkunden zu können, bis sie dann alle wieder gemeinsam zurückfuhren.
Die Schüler der Klasse 10b bedanken sich hiermit bei ihrem Deutschlehrer Dietmar Bach und selbstverständlich ebenfalls bei den dänischen Lehrern für die Ermöglichung eines solchen Projektes, die mit Sicherheit nicht einfach war, sondern viel Zeit und Mühe beanspruchte.
Jolina Alten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 25. April 2016

Viele rennen und helfen beim Teba-Radweglauf

Sport mit Kindern und für Kinder im Hochwald - Gymnasium Hermeskeil wieder teilnehmerstärkste Schule

 

(Hermeskeil) Zufriedene Gesichter beim achten Teba-Radweglauf in Hermeskeil. Trotz eher winterlicher statt frühlingshafter Witterung kamen auch bei der vom Trierischen Volksfreund und seinem Laufportal präsentierten achten Auflage nahezu genauso viele Teilnehmer wie in den Jahren zuvor.

Hermeskeil. Nein, die Lauforganisatoren des Turnvereins Hermeskeil (TVH) kamen nicht vom Regen in die Traufe. Nachdem am Samstagvormittag auf dem Bahnhofsvorplatz im strömenden Regen der Start- und Zielbereich aufgebaut worden war, blieb es während der Rennen trocken.
"Petrus muss ein Hermeskeiler sein", scherzte Bernd Schmidt, als zwischenzeitlich sogar die Sonne zwischen den Wolken hervorlugte. Am Ende des Tages strahlte der TVH-Leichtathletik-Abteilungsleiter: 510 Teilnehmer, nur 15 weniger als 2015 bei Sonnenschein, kamen ins Ziel. "Ich hatte befürchtet, dass wir diesmal irgendwo im 400er Bereich landen", atmete auch Franz-Josef Ott, der zusammen mit Schmitt die Organisation leitet, über die viertgrößte Teilnehmerzahl seit 2009 auf.
Im AOK-Firmen- und Jedermannlauf gab es sogar eine Rekordbeteiligung. Das Fünf-Kilometer-Rennen verzeichnet eine kontinuierliche Steigerung von nur 40 Teilnehmern, die 2009 im Ziel gezählt wurden, auf nun 156.
Ganz groß sind beim Teba-Radweglauf die Kinder- und Schülerläufe. "Wir sind durch niedrige Startgelder kinder- und familienfreundlich", betonte Schmidt. Für ein oder zwei Euro gibt es nicht nur die elektronische Zeitmessung per Chip am Fuß, sondern auch eine Medaille und für die Besten Pokale.
Das Startgeld, das die Kinder zahlen, deckt dabei nicht die Kosten. Zur Förderung des Nachwuchssports ist das den Radweglauf-Machern aber wert.
Die Finanzierung ist durch Sponsoren gewährleistet. "Hier haben wir eine sehr gute Unterstützung", sagte Schmidt. Er bezifferte das Gesamtbudget auf rund 7000 Euro.
"Viele Kinder nehmen mit ihren Schulen teil", erzählte Marathonläufer Schmidt. Den Pokal für die Schule mit den meisten Läufern darf sich das Gymnasium Hermeskeil diesmal in die Vitrine stellen. 83 Schüler zwischen zehn und 18 Jahren liefen entweder einen oder fünf Kilometer. Etwa diese Zahl musste für den Wettkampftag auch an Helfern zusammentrommelt werden. Nicht nur TVH-Mitglieder. Das THW Hermeskeil, der Karnevalsverein Ruck-Zuck, Yes Angels, die Stadtkapelle, die für musikalische Unterhaltung sorgte, das DRK Hochwald mit Rettungswagen und die Feuerwehr Reinsfeld zur Streckenabsperrung bei der Straßenüberquerung in Hermeskeils Nachbarort unterstützten die Veranstaltung ebenfalls. Eine enge Kooperation gibt es mit dem Trierer Silvesterlauf-Verein. TVH-Läufer helfen am letzten Tag des Jahres an der Mosel. Beim Teba-Radweglauf sortierte der Trierer Nachwuchs bei der Siegerehrung die Preise. "Man hilft sich nicht nur gegenseitig, sondern lernt auch voneinander", so Ott, der in beide Veranstaltungen federführend involviert ist. teu

Großes Gedränge herrscht beim Start der Schülerläufe über einen Kilometer beim Teba-Radweglauf in Hermeskeil. TV-Foto: Holger Teusch  Foto: Holger Teusch (teu), Holger Teusch ("TV-Upload Teusch"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 22. April 2016

Mathegenie: Hermeskeiler Schüler tritt bei Landeswettbewerb an

 

Mathegenie: Hermeskeiler Schüler tritt bei Landeswettbewerb an

(Hermeskeil) Daumen drück heißt es am 28. und 29. April für Yannik Pieroth vom Gymnasium Hermeskeil. Im Landeswettbewerb von "Schüler experimentieren", der Juniorsparte von "Jugend forscht", werden dann in Ingelheim die besten Jungforscher gekürt.

Hermeskeil. Ein Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil ist unter den Teilnehmern des Landeswettbewerbs "Schüler experimentieren", dessen Finale am 28. und 29. April in Ingelheim über die Bühne geht. Yannik Pieroth vertritt dort die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Er hat sich nach Auskunft von Betreuer Marc Bauch mit möglichen Wegen auf Schachbrettern mit und ohne blockierten Feldern befasst. Dabei habe er einen Zusammenhang zum Pascalschen Dreieck entdeckt.
Der Nachwuchswettbewerb steht unter dem Motto "Neues kommt von Neugier". In zehn rheinland-pfälzischen Regionalwettbewerben haben sich 96 Teilnehmer im Alter von neun bis 14 Jahren mit ihren Einzel- und Gruppenarbeiten gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt und für den Landesentscheid qualifiziert. Sie werden ihre Arbeiten aus den Gebieten Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik an selbst gestalteten Ständen präsentieren. red



Yannik Pieroth vom Gymnasium Hermeskeil kennt sich mit Schach und Mathematik gut aus. Foto: Schule  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 21. März 2016

84 Schüler an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt

 

Gymnasium Hermeskeil: Bestes Abitur macht die Schülerin Lena Jubelius

 

(Hermeskeil) Mit dem Abitur beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Das gilt jetzt auch für insgesamt 84 Schüler am Gymnasium Hermeskeil. Sie hatten deshalb auch allen Grund zu feiern. Das beste Abitur hatte Lena Jubelius.

Die Abiturienten des Gymnasiums Hermeskeil:

Magdalena Adams,Schillingen; Valerie Adams, Grimburg; Martin Backes, Bescheid; Kilian Bales, Lorscheid; Isabelle Behlau, Hermeskeil; Anna-Lena Berens, Thalfang; Jan Brosius, Reinsfeld; Katharina Friederike Bungert, Gusenburg; Johannes Clemens, Gusenburg; Philipp Dellwo, Kell am See; Ivana Dietz, Züsch; Julia Felicitas Dingert, Nonnweiler; Leonie Dupont, Hermeskeil; Tamara Eli, Geisfeld; Lena Ewald, Osburg; Felix Maximilian Faber, Reinsfeld; Anika Fuchs, Thalfang; Linda Glauber, Malborn; Jannik Hahn, Nonnweiler; Daniel Hoff, Beuren; Benedikt Jäckels, Gusenburg; Elisabeth Jäckels, Kell am See; Sophia Jäckels, Gusenburg; Katharina Jost, Schillingen; Lena Jubelius, Hermeskeil; Andreas Jung, Malborn; Simone Kasper, Nonnweiler; Laura Keil, Reinsfeld; Marc Keller, Malborn; Maxi Milena Keuper, Reinsfeld; Robin Alexander Kirchen, Rascheid; Simon Benjamin Klar, Naurath (Wald); Jonas Klee, Züsch; Katharina Klein, Wadern; Kevin Klein, Nonnweiler; Steven Klein, Gielert; Fabian Köhl, Damflos; Jann Peter Kolmsee, Wadern; Jule Kronenberger, Malborn; Marvin Kubitza, Neuhütten; Yannik Lauer, Wadern; Franziska Leiber, Hinzert-Pölert; Hannah Maria Linnig, Nonnweiler; Camilo Andrès Lopèz, Nonnweiler; Frank Erhard Lorenz, Nonnweiler; Marc Lorscheider, Züsch; Katrin Petra Ludwig, Hermeskeil; Marielena Lüling, Hermeskeil; Julia Katharina Marmitt, Gusenburg; Katharina Marx, Mandern; Theresa Sophie Merkle, Züsch; Felix Thomas Michels, Reinsfeld; Marie Josefine Philippine Mühlhaus, Lückenburg; Brian Müller, Wadern; Ilka Müller, Nonnweiler; Jens Müller, Reinsfeld; Meike Nabakowski, Naurath (Wald); Lina Otten, Waldweiler; Luis Noah Jakob Paulus, Gusenburg; Maximilian Paulus, Nonnweiler; Selina Paulus, Gusenburg; Nina Philippi, Kell am See; Peter Karl Philippi, Thalfang; Tabea Plock, Hermeskeil; Salomé-Marie Porten, Hermeskeil; Jakob Reichert, Kell am See; Anna Barbara Scherer, Reinsfeld; Mandy Scherer, Nonnweiler; Anja Schikorr, Lorscheid; Elena Schmotz, Wadern; Michelle Schnur, Wadern; Meike Schömer, Reinsfeld; Lena Schuld, Damflos; Robert Schumacher, Gusenburg; Maksymilian Sosinski, Hermeskeil; Kristin Sutter, Mandern; Jeremy Lucas Töttel, Nonnweiler; Jacqueline Wagner, Reinsfeld; Janine Wagner, Hermeskeil; Hannah Waschbüsch, Schillingen; Sascha Weber, Reinsfeld; Jonas Willems, Mandern; Lukas Georg Wingendorf, Reinsfeld; Alexandra Wittkowski, Hermeskeil.

 

„Habi Potter 2016 “

Am Freitag, dem 11. März 2016, wurde der diesjährige Abiturjahrgang des Gymnasiums Hermeskeil im Beisein zahlreicher Gäste in der Hochwaldhalle in Hermeskeil verabschiedet. Schulleiter Arno Ranft konnte auf diesen leistungsstarken Jahrgang (Notendurchschnitt: 2,36) stolz sein; alle 84 Schülerinnen und Schüler erreichten das Ziel.
Die Erfolgreichsten waren Lena Jubelius (1,0), Valerie Adams (1,1) und Ilka Müller (1,1); somit stellten alle drei die diesjährigen Träger des Gazinski-Preises, der von Herrn Biermann, dem Vorsitzenden des Fördervereins, überreicht wurde. Das Grußwort des Elternbeirates sprach Herr Nickels.
Nachdem sich Johannes Clemens über den Sozialpreis der Ministerin freuen konnten, kam man zu den Fachpreisen. Schülerinnen und Schüler, die exzellente Leistungen erbracht hatten, wurden mit einer kurzen Laudatio der Fachlehrerin/des Fachlehrers ausgezeichnet. So ging der Mathematikpreis der Deutschen Mathematikervereinigung von Herrn Uhrhan an Valerie Adams, der Physikpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft von Herrn Fandel an Steven Klein und Sascha Weber; der Biologiepreis des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin wurde von Herrn Längsfeld an Kilian Bales überreicht. Marie Mühlhaus und Maximilian Paulus waren es auch, die den Informatikpreis für Schulen der Universität des Saarlandes (DFKI) und der Universität Kaiserslautern aus der Hand von Herrn Dr. Schillo entgegen nehmen durften. Für soziales Engagement ehrte das Bistum Trier Lena Ewald, Franziska Leiber, Johannes Clemens, Philipp Dellwo, Felix Faber, Marvin Kubitza und Lukas Wingendorf. Die Urkunden wurden von Frau Dr. Schmitz-Stuhlträger überreicht.
Anschließend wurde unter großem Applaus die zurückliegende SV-Tätigkeit von Anika Fuchs, Theresa Merkle, Nina Philippi und Salomé Porten durch die beiden amtierenden Schülersprecher Jana Simon und Alexander Kunz aus der Jahrgangsstufe 12 gewürdigt.
Die Schülerrede gestalteten Nina Philippi und Salomé Porten, für das Kollegium sprachen die Stammkursleiter Suzanne Daum, Katharina Wagner, Marita Staudt und Thorsten Molter. Der Chor der Abiturienten, dirigiert von Herrn Kiefer, sowie das Schulorchester unter der bewährten Leitung von Herrn Düpre, gaben den feierlichen Rahmen für diese gelungene Veranstaltung. (Red. Schule)

84 Abiturienten erhielten am Gymnasium Hermeskeil ihren Abschluss. Das Motto des Jahrgangs lautete Habi Potter.
Das beste Abitur gelang Lena Jubelius mit einem Notendurchschnitt von 1,0. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 19. Febr. 2016

Schülervertretung des Gymnasiums Hermeskeil gewinnt Engagement-Preis

 

Preisgekrönte Idee: Jugendliche werden Ende Juni einen Toleranztag mit interaktiven Vorträgen veranstalten

 

Hermeskeil. Eine Gruppe der Schülervertretung des Gymnasiums Hermeskeil hat in der Mainzer Staatskanzlei einen Preis im Rahmen des ,,Jugend-Engagement-Wettbewerbs" entgegengenommen. Die Schüler hatten sich mit dem sozialen Projekt "Toleranztag am GymHerm" beworben. Dotiert ist die Auszeichnung mit 500 Euro.
Seit rund einem Jahr veranstaltet die Staatskanzlei um Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung den Wettbewerb ,,Jugend-Engagement". Ganz nach dem Motto "Sich einmischen, was bewegen" geht es darum, durch soziale Projekte und Aktionen sich auch neben der Schule oder Arbeit einzubringen.
Bereits im Oktober begann die Bewerbungsphase, die allen Gruppen die Chance gab, sich zu präsentieren und auszudrücken, warum es wichtig ist, genau ihr Projekt zu unterstützen. So auch geschehen in einer Arbeitsgruppe der Schülervertretung des Gymnasiums Hermeskeil. Man entwarf ein Konzept, das dazu beitragen soll, die Werte Toleranz und Respekt zu schützen, aber diese auch wieder zu einer Selbstverständlichkeit zu machen.

Mehr Aufmerksamkeit gefragt

Für die Schüler war es ihrer Aussage nach wichtig, dass diese Grundsätze, denen ihrer Meinung nach in den heutigen Schulen oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, in ihrer Schule zu einem zentralen Thema werden und man so ein Zeichen auch für andere Institutionen setzen kann. Heraus kam der sogenannte "Toleranztag am GymHerm" am 27. Juni, bei dem die Schüler zunächst an einigen unterhaltsamen und interaktiven Vorträgen teilnimmt, anschließend nach einer Mittagspause einen sogenannten Flashmob veranstaltet und zum Ende hin die Schulgemeinschaft durch verschiedene Teambuilding-Aktionen gestärkt wird.
Durch einen Hinweis seitens der Veranstalter sind alle Schulen, Projekte und Unternehmen an diesem Tag eingeladen, gemeinsam durch einen Post auf einem sozialen Netzwerk zum Thema Toleranz um 14 Uhr unter dem Hashtag #gymherm und #toleranztag die öffentliche Wirkung des Zeichens für mehr Toleranz zu unterstützen. red

Termin in der Staatskanzlei: Ministerpräsidentin Malu Dreyer (Dritte von links) und Brigitte Mohn von der Bertelsmann-Stiftung (rechts) zeichnen Alexander Kunz, Ally Pink, Anika Fuchs und Marie Neumann aus. Foto: privatFoto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 15. Febr. 2016

Vom Schachbrett zum Pascalschen Dreieck



Gymnasium Hermeskeil wieder bei Wettbewerb "Jugend forscht" erfolgreich - Acht Schüler erhalten Auszeichnungen

 

Hermeskeil/Trier. Acht Schüler der "Jugend forscht"-AG mit dem Schwerpunkt Mathematik/Informatik waren unter der Betreuung von Marc A. Bauch beim Wettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" erfolgreich. Sie erhielten Preise für fünf Projekte.
In der Sparte "Schüler experimentieren" erhielt Yannik Pieroth einen ersten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und qualifizierte sich für den Landeswettbewerb. Pieroth beschäftigte sich mit möglichen Wegen auf Schachbrettern mit und ohne blockierten Feldern. Dabei fand er einen Zusammenhang zum Pascalschen Dreieck. Damit vertritt erneut ein Nachwuchswissenschaftler vom Gymnasium Hermeskeil die Region Trier im Fachgebiet Mathematik/Informatik beim Landeswettbewerb in Ingelheim.
Der zweite Preis ging an Raphael Ritter, der sich mit dem mathematischen Streichen von Lattenzäunen beschäftigte. Er untersuchte das entstehende Muster bei vorgegebenen Regeln.
In der Sparte "Jugend forscht" belegte Marius Frohn den zweiten Platz und wurde damit Bester der Region. Frohn beschäftigte sich mit der Berechnung von Seiten in Dreiecken und entdeckte dabei einen alternativen Beweis für den Kosinussatz.
Ein dritter Preis ging an Julian Kiefer, Maximilian Weiland und Moritz Jung. Das Team untersuchte systematisch und mit einer größeren Datenmenge das Small-World-Problem am Beispiel von Zitationsgraphen. Sie gingen der Frage nach, wie transitiv Freundschaften sind, und untersuchten das Problem anhand des Zitationsverhaltens bei wissenschaftlichen Arbeiten. Ein weiterer dritter Preis ging an Nicolas Beth und Max Reichrath. Sie verallgemeinerten Fibonacci-Folgen durch Veränderung der Startwerte und untersuchten die Folgen hinsichtlich Konvergenz.
Die Jury lobte die Selbstständigkeit der Hermeskeiler Schüler und das hohe wissenschaftliche Niveau, auf dem die Schüler sich mit der Materie über mehrere Monate hinweg auseinandersetzten. Sie implementierten Algorithmen und stellten Hypothesen auf, die diese durch Beweise verifizierten oder modifizierten.
Die fünf Projekte der Hermeskeiler Schüler wurden von Mathematik- und Informatiklehrer Marc A. Bauch betreut. Bauch ist stolz, dass auch in diesem Jahr alle seine Schüler einen Preis errungen haben und sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen konnten. Mit fünf Arbeiten gehört das Gymnasium Hermeskeil auch in diesem Jahr wieder zu den engagiertesten Schulen in Rheinland-Pfalz.
Für dieses Engagement erhielt das Gymnasium Hermeskeil erneut den Schulpreis der Berdelle-Hilge-Stiftung und den Schulpreis der Handwerkskammer Trier, die der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Uwe Sader, in einer Feierstunde in der Aula der Hochschule Trier entgegennahm. red

(Hermeskeil/Trier) Schüler des Gymnasiums Hermeskeil haben auch in diesem Jahr beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Trier Preise eingeheimst. Fünf Fachpreise, darunter ein Regionalsieg, und zwei Schulpreise gingen an Gymnasiasten aus dem Hochwald.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 12. Febr. 2016

Von springender Knete und sterbenden Bäumen

Jugend forscht: Bitburger Schülerin liefert beste Arbeit bei Regionalentscheid in Trier ab - Zum ersten Mal auch Auszubildende dabei

 

Trier. Pinke Knete hüpft durch den Saal, ein Regenwurm frisst sich seinen Weg durch die Erde und Kinder experimentieren mit Zaubertinte. In der Aula der Hochschule Trier haben am Freitag 102 Schüler und Auszubildende ihre Arbeiten zu den Wettbewerben Jugend forscht und Schüler experimentieren präsentiert.
Abräumerin des 51. Regionalentscheids in Trier war die 18-jährige Katharina Bales aus Neidenbach (Eifelkreis Bitburg-Prüm). Sie erforschte das Sterben der Eschen in der Südeifel. Über einen Förster hatte die Schülerin erfahren, dass viele der Bäume von einem Pilz befallen sind. Innerhalb eines Monats hat sie fast 1800 junge Bäume auf einen Befall untersucht. Ihr Ergebnis ist erschreckend: Knapp 80 Prozent der Eschen sind abgestorben. Um zu sehen, welche Auswirkungen das auf die Natur haben könnte, hat sie ein kleines Experiment aufgebaut.
Der erste Platz in der Kategorie Technik ging an drei Auszubildende der Natus GmbH. Die Trie rer Firma ist seit sieben Jahren Gastgeber des Regionalentscheids Trier. Die ElektronikerGesellen entwickelten eine computergesteuerte Alarmanlage. Der Auszubildende Marco Iwan (17) sagt: "Bei uns wurde in vergangener Zeit häufiger eingebrochen."
Damit das in Zukunft nicht mehr so leicht passiert, entwickelten die Jugendlichen ein System aus Druckplatten, Wärmesensoren und Lichtschranken. Wird irgendeiner der Sensoren von einem Einbrecher aktiviert, strömt dichter Rauch aus einer Nebelmaschine und ein Stroboskop blitzt unentwegt, um den Einbrechern die Orientierung zu nehmen.
Damit das in Zukunft nicht mehr so leicht passiert, entwickelten die Jugendlichen ein System aus Druckplatten, Wärmesensoren und Lichtschranken. Wird irgendeiner der Sensoren von einem Einbrecher aktiviert, strömt dichter Rauch aus einer Nebelmaschine und ein Stroboskop blitzt unentwegt, um den Einbrechern die Orientierung zu nehmen.
Ein ganz anderes Forschungsfeld haben drei Schüler der Realschule plus in Trier-Ehrang bearbeitet. Sie entwickelten aus einem handelsüblichen Textmarker eine Zaubertinte, die für das bloße Auge unsichtbar ist. Alles was man dafür braucht, ist ein Textmarker und ein Schuss Zitronensäure. Sichtbar wird das Geschriebene dann beispielsweise mit einer UV-Lampe.
Der Regionalentscheid Bitburg findet am Freitag, 19. Februar, in der Bitburger Stadthalle statt.

Der 51. Regionalwettberb von Jugend forscht und Schüler experimentieren hatte am Ende eine Gewinnerin, die alle überstrahlte: Eine 18-jährige Schülerin aus Bitburg gewann mehrere Sonderpreise, darunter den für die beste Arbeit.

Die Gewinner von Jugend forscht:
Biologie: 1. Platz: Katharina Bales aus Neidenbach (St. Willibrord Gymnasium Bitburg); 2. Platz: Niels Dahlem aus Wasserliesch (Max-Planck-Gymnasium Trier); 3. Platz: Leon Willems aus Trier (Humboldt-Gymnasium Trier); Mathematik/Informatik: 2. Platz: Marius Frohn aus Züsch (Gymnasium Hermeskeil); 3. Platz: Nicolas Beth aus Osburg und Max Reichrath aus Neuhütten/Muhl (Gymnasium Hermeskeil); 3. Platz: Julian Kiefer aus Waldweiler, Maximilian Weiland aus Kell am See und Moritz Jung aus Naurath/Wald (Gymnasium Hermeskeil); Technik: 1. Platz: Marco Iwan aus Trier, Jannik Kahn aus Züsch und Luca Steinmetz aus Trier (Firma Natus); 2. Platz: Dennis Lossen aus Münstermaifeld und Marvin Heil aus Löf (Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld); Anika Runge aus Grafschaft Ringen und Lea Seuffert aus Grafschaft Bölingen (Realschule Bad Neuenahr-Ahrweiler);

Die Gewinner von Schüler experimentieren:
Biologie: 1. Platz: Constantin Fuchs aus Dreis (IGS Salmtal); 2. Platz: Marc Aßmann aus Wittlich, Adelina Naumenko aus Wittlich-Bombogen und Dominic Zimmermann aus Salmtal (Liesertalschule Wittlich); 3. Platz: Tristan Wölbert aus Morshausen (Kant-Gymnasium Boppard); Chemie: 1. Platz: Raphael Poth, Felix Förster und Nimue Weiß (alle aus Trier, Realschule plus Trier-Ehrang); 2. Platz: Andrej Arendt aus Dernbach (Evangelische Grundschule Mogendorf und Nordhofen); 3. Platz: Marie Wirtz aus Caan und Sophie Zuev aus Koblenz (Gymnasium Lahnstein); 3. Platz: Frederike Hoppe aus Koblenz, Lorena Pesch aus Oberbachheim und Lara Breitenbach aus Lahnstein (Gymnasium Lahnstein); Geo- und Raumwissenschaften: 1. Platz: Carlotta Hebisch und Linn Gabrielsen (beide aus Speyer, Gymnasium Speyer); 3. Platz: Mirella de Vries und Jasmin Dietrich (beide aus Mülheim, Freiherr-vom-Stein Realschule plus Bernkastel-Kues); 3. Platz: Florian Grulich aus Dannenfels, Alexander Rode aus Göllheim und Bastian Tremmel aus Kindenheim (Gymnasium Bolanden); Mathematik/Informatik: 1. Platz: Yannik Piroth aus Hermeskeil (Gymnasium Hermeskeil); 2. Platz: Raphael Ritter aus Reinsfeld (Gymnasium Hermeskeil); 3. Platz: Alexa Bettendorf aus Trier und Zoe-Shiva Harder aus Konz (Max-Planck-Gymnasium Trier); Physik: 1. Platz: Niclas Dzuik aus Eisenberg und Florian Wind aus Biedesheim (Gymnasium Bolanden); 2. Platz: Jan Letulé und Diem-Ha Dang (beide aus Trier, Humboldt-Gymnasium Trier); 2. Platz: Maximilian Zils aus Bassenheim und Marcus Still aus Mülheim-Kärlich (Realschule plus Mülheim-Kärlich); 3. Platz: Leon Weitzel aus Ingelheim (Gymnasium Mainz); Technik: Vincent Timm aus Bad Dürkheim und Dennis Krüger aus Ellerstadt (Gymnasium Maxdorf); Luca Henrik Schmähl aus Bobenheim-Roxheim (Gymnasium Frankenthal); 3. Platz: Florian Nordmann aus Nieder-Olm (Gymnasium Nieder-Olm)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 04. Febr. 2016

Hermeskeiler Schüler spenden Konzerterlös für Kinder in Uganda

 

(Hermeskeil) Rund 500 Euro haben die Mitglieder der Bläserklassen 6 und 7 sowie die Big Band Laid Back am Gymnasium Hermeskeil an die Guppe Helping Hands überreicht. Das Geld ist der Erlös eines Konzerts, das von dem Bläserensemble gemeinsam mit Dechant Clemens Grünbuch und Organist Rafael Klar gestaltet worden war.

Helping Hands ist eine Missionsgruppe am Franziskanerkloster Hermeskeil, die sich für notleidende Menschen im afrikanischen Uganda einsetzt. Als Vertreter von Helping Hands informierte Hermann-Josef Burch die Schüler über aktuelle Projekte zur besseren Ausbildung von Kindern und Jugendlichen und dankte für das langjährige Engagement der Gymnasiasten, etwa beim Sponsorenlauf. Der Lauf soll vor den Sommerferien erneut organisiert werden. red

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 02. Febr. 2016

Hermeskeiler Gymnasiasten fit in Informatik

Schüler erreichen gute Platzierungen bei internationalem Wettbewerb

 

Hermeskeil. 18 spannende Fragen mussten die Hermeskeiler Informatik-Schüler im Rahmen des internationalen Onlinewettbewerbs Informatik-Biber innerhalb von 40 Minuten lösen. Mit Erfolg: 147 von 285 Schülern aus sämtlichen Jahrgangsstufen erhielten Preise. Dr. Marc Bauch, Schulkoordinator des Wettbewerbs, würdigte den Erfolg der Hermeskeiler Gymnasiasten: "Die erfolgreiche Teilnahme am Informatik-Biber zeigt eindrucksvoll, dass unsere Informatikschüler auch im internationalen Vergleich über sehr gute Medienkompetenz und solide IT-Kenntnisse verfügen, wenn es zum Beispiel um Fotos in sozialen Netzwerken oder Sicherheit von Passwörtern geht."
In einer ansprechend gestalteten Feierstunde wurden den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Schulleiter Arno Ranft und den Hermeskeiler Informatiklehrern die Urkunden und die Preise verliehen.
Im Festvortrag referierte Mario Spengler über Komplexität von Algorithmen, die mathematisch schnell zu lösen sind.
116 Schüler vom Gymnasium Hermeskeil erhielten einen dritten Preis, 16 Schüler einen zweiten Preis. Erste Preise erhielten Hendrik Altmaier, Damian Bach, Marie Becker, Jonas Blatt, Lukas Hessek, Moritz Knippel, Oliver Kreuzer, Maximilian Massing, Julia Schneider, Florian Stüber, Samuel Tschense, Robby Viens, Tobias Weiland, Peter Weis und Simon Wittkowski, die in 40 Minuten alle 18 Fragen fehlerfrei beantworten konnten.
Das Gymnasium Hermeskeil fördert seinen informatischen Nachwuchs über den Unterricht hinaus durch die regelmäßige Teilnahme am internationalen Informatik-Biber und am Wettbewerb "Jugend forscht".
Marc Bauch betonte: "Die Quantität und die Qualität der erfolgreichen Teilnahmen der Hermeskeiler Schüler an renommierten Wettbewerben wie dem internationalen Informatik-Biber und ,Jugend forscht’ zeigen, dass das Gymnasium Hermeskeil über ein großes Potenzial an begabten, zielstrebigen und leistungsstarken Schülern verfügt, die über den Unterricht hinaus gefördert werden." Träger des Informatik-Bibers sind die Gesellschaft für Informatik, der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. red

 

(Hermeskeil) Das Gymnasium Hermeskeil hat erfolgreich an Europas größtem Informatik-Wettbewerb teilgenommen. Bei diesem Motivationswettbewerb, dem internationalen Informatik-Biber, standen keine komplexen Problemstellungen im Vordergrund, sondern interaktive Aufgaben, die die Faszination informatischen Denkens vermitteln sollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 27. Jan. 2016

Dribbeln, laufen, passen, werfen!


Zwei Spieler der Gladiators Trier besuchen die Klasse 8 a des Gymnasiums Hermeskeil


Hermeskeil. Die Schülerin Hannah Paege aus der 8 a berichtet über dieses Ereignis, das für die Jungen und Mädchen ein echtes Erlebnis war: "Als wir die Turnhalle betraten, waren Simon Schmitz und Dwayne Evans schon da, und nachdem wir schnell ein Gruppenfoto gemacht hatten, begannen wir direkt mit dem Warm-up. Nach den anstrengenden Laufübungen mit Dwayne erklärte Simon uns, wie man richtig dribbelt. Dazu stellten wir uns in einem großen Kreis auf und führten die Übungen durch, die er uns vormachte, und nach kurzer Zeit merkten wir, dass es viel einfacher aussah, als es wirklich war.
Zur Umsetzung des Geübten spielten wir ein kleines Spiel dazu. Als Nächstes stand das Passspiel auf dem Programm. Simon stellte uns insgesamt fünf verschiedene Arten des Passens vor, welche wir nacheinander ausprobieren konnten. Danach wurde noch einmal der Positionswurf aufgefrischt, genaustens erklärt und demonstriert. Keiner hatte noch Fragen, so gingen wir in Dreiergruppen an die Körbe und begannen zu werfen. Wir machten einen kleinen Wettbewerb, bei dem das Dreierteam gewonnen hatte, welches als Erstes insgesamt fünf bzw. in der letzten Runde zehn Körbe warf. Zum Abschluss spielten wir mit drei Teams zwei Runden gegeneinander Basketball und wendeten alles Gelernte so gut wie möglich an.
Das Training war sehr anstrengend, aber es hat allen sehr viel Spaß gemacht, und die Zeit war leider viel zu schnell vorbei. Wir bedanken uns bei der Sparkasse Trier, die uns diese aufregende Sportstunde ermöglicht hat."

Hannah Paege, Klasse 8a

 

Etliche Schulklassen aus dem Landkreis Trier-Saarburg haben sich beworben, entschieden hat das Los: Im Rahmen des Sparkassen-sporttags, der in Kooperation zwischen den Gladiators und der Sparkasse Trier angeboten wird, besuchten zwei Trierer Basketballprofis den Sportunterricht der Klasse 8 a.