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Presse 2017

 

TV: 22 . Febr. 2017

Computermusik und Verkaufsstrategien

Erneut haben Schüler des Gymnasiums Hermeskeil bei Jugend forscht zahlreiche Preise erhalten.


Hermeskeil (red) Das Gymnasium Hermeskeil setzt seine erfolgreiche Jugend-forscht-Tradition fort und konnte auch in diesem Jahr beim Regionalwettbewerb in Trier erneut unter Beweis stellen, dass es über talentierte Nachwuchs-Mathematiker und -Informatiker verfügt.
Sieben Schüler der Jugendforscht-Arbeitsgemeinschaft (mit Schwerpunkt Mathematik/Informatik) unter der Betreuung von Dr. Marc A. Bauch waren beim Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren erfolgreich. Sie erhielten zahlreiche Preise für ihre vier Projekte: Drei Fachpreise, darunter auch ein Regionalsieg, und der Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit - so die bisherige Bilanz.
In der Sparte Jugend forscht erhielt Marius Frohn den ersten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und qualifizierte sich für den Landeswettbewerb. Der Hermeskeiler Gymnasiast beschäftigte sich mit einem Computerprogramm, das zufällig und autonom Musik erzeugen kann. Die Qualität seines Programms und seiner mehrstimmigen Computerkompositionen beeindruckten die Jury. Für seine Leistung erhielt er den Regionalsieg und den Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit. Der zweite Preis ging an Eva-Marie Anell, Rieke Haag und Johannes Engler. Das Team untersuchte die Zuverlässigkeit von Computernetzwerken. Sie fanden Kriterien für ausfallsichere Netzwerke.
Erfolgreich teilgenommen haben auch Max Reichrath und Nicolas Beth. Sie gingen der Frage nach, ob die Deutschen aussterben. Dazu entwickelten sie ein Populationsmodell und stellten eine Prognose für das Jahr 2060 auf. Die Jungforscher verglichen ihr Modell mit denen des Statistischen Bundesamtes und kamen zu vergleichbaren Ergebnissen.
In der Sparte "Schüler experimentieren" erhielt Raphael Ritter den dritten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Der Nachwuchsforscher ging am Beispiel des Ski-Rental-Problems der Frage von Kaufstrategien nach, wenn wichtige Informationen beim Kauf noch fehlen.
Die Jury lobte die Selbstständigkeit der Hermeskeiler Schüler und das hohe wissenschaftliche Niveau, auf dem die Schüler sich mit der Materie über mehrere Monate hinweg auseinandersetzten, Algorithmen implementierten, Hypothesen aufstellten, diese durch Beweise verifizierten oder modifizierten und selbstständig Lösungen fanden.
Die Vielfalt der Themen spricht für sich und zeigt sowohl die Bandbreite als auch das überragende Engagement von Schülern und Betreuungslehrer Marc A. Bauch. Bauch ist stolz, dass auch in diesem Jahr seine Schüler sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen konnten und zahlreiche Preise erhielten.
In einer ansprechend gestalteten Feierstunde, zu der auch Vertreter des öffentlichen Lebens eingeladen waren, wurden den talentierten Hermeskeiler Mathematik- und Informatikschülern in der Aula der Hochschule Trier die Urkunden übergeben.
Das Engagement der Schule bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb besteht seit acht Jahren ohne Unterbrechung und ist mit seiner nachhaltigen Förderung mathematischer und informatischer Talente ein hervorstechender Bereich im Profil des Hermeskeiler Gymnasiums.

 

Die bei Jugend forscht erfolgreichen Nachwuchswissenschaftler des Gymnasiums Hermeskeil mit ihrem Betreuungslehrer Marc A. Bauch (rechts). Foto: Gymnasium Hermeskeil  Foto: (h_hochw )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 15. Febr. 2017

Auf dem Weg zum Lebensretter

Mehr als 100 Hermeskeiler Schüler lassen sich typisieren. Die Eltern spielen dabei eine wichtige Rolle.


Hermeskeil (red) Beim Gymnasium Hermeskeil sind die Typisierungsaktionen mit der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Stammzellspenderdatei, alle zwei Jahre fester Bestandteil der Terminplanung. Zum fünften Mal waren Mitarbeiter der Stiftung vor Ort, um die Schüler der Oberstufe über die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zu informieren.

Wer wollte, konnte sich in der Datei als möglicher Stammzellspender registrieren. Mehr als 100 Schüler des Gymnasiums machten den ersten Schritt auf dem Weg zum Lebensretter.
Verbindungslehrer Thorsten Molter, der die Aktion gemeinsam mit Schulleitung und Schülervertretung auf die Beine gestellt hat, ist bereits seit fünf Jahren bei der Stefan-Morsch-Stiftung typisiert. Er sagt: "Eine Aufgabe des Gymnasiums ist es, soziale Kompetenzen zu vermitteln. Die Schüler sollen nicht nur für sich selbst Verantwortung übernehmen, sondern auch für andere. Wir möchten die Schüler für das Thema Stammzellspende sensibilisieren."
Blutkrebs kann jeden treffen: 11 000 Mal pro Jahr wird in Deutschland die bösartige Blutkrankheit diagnostiziert. Etwa die Hälfte der Patienten sind Kinder und Jugendliche. Können Chemo und/oder Bestrahlung nicht helfen, kann die Transplantation gesunder Stammzellen von einem genetisch passenden Spender die letzte Möglichkeit sein. Diese Chance auf Leben ist aber nur möglich, wenn sich Menschen zur Spende bereit erklären.
Schülersprecher Maximilian Maßem findet es "super", dass seine Schule mit der Stefan-Morsch-Stiftung zusammenarbeitet: "So kann man sich frühzeitig informieren und typisieren lassen und hat die Chance, ganz lange als Spender zur Verfügung zu stehen." Auch der 18-Jährige ließ sich registrieren: "Wenn es darum geht, einem Menschen zu helfen, kann man nicht nein sagen."

Da die meisten Schüler minderjährig sind, benötigen sie das schriftliche Einverständnis ihrer Eltern zur Typisierung. So wie Maximilian Maßems Stellvertreterin, die 16-jährige Marie Neumann. Wer dann später tatsächlich spenden will, muss 18 Jahre alt sein. Die genetischen Gewebemerkmale werden mit der Volljährigkeit in der Datei freigegeben, um sie weltweit mit denen von Leukämiepatienten zu vergleichen. Darauf freut sich Marie: "Ich finde es schön, Menschen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können."
Kontakt für interessierte Schulen: Stefan-Morsch-Stiftung, Elisabeth Pfaff, Dambacher Weg 5, 55765 Birkenfeld, Telefon: 06781/993391, E-Mail:
typisierung@stefan-morsch-stiftung.de
www.stefan-morsch-stiftung.de

 

Schülersprecher Maximilian Maßem, Lehrer Thorsten Molter und die stellvertretende Schülersprecherin Marie Neumann sind als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert. Foto: Stefan-Morsch-Stiftung  Foto: Zimmer, Annika (h_hochw )