SV des Gymnasiums Hermeskeil 2016/ 17 - Wir sind für Euch da

   
 

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,

wir von der SV wünschen euch einen guten Start in das zweite Halbjahr des Schuljahres 2016/ 17! Im folgenden Artikel wollen wir auf die SV-Aktionen des ersten Halbjahres zurückblicken und einen kleinen Ausblick darauf geben, was euch im restlichen Schuljahr an SV-Aktionen erwarten wird. mehr ....

   
       
 

Informationen zur Typisierungsaktion der Stefan -Morsch-Stiftung am Gymnasium Hermeskeil:

- Einverständniserklärung für minderjährige Schülerinnen und Schüler

- Informationen für Eltern

- Fünf Schritte auf dem Weg zum Lebensretter

- Wie werde ich Stammzellenspender

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an die Vertrauenslehrer Herr Molter/ Herr Thewes!!

   
 

 

   
 


Eure Ansprechspartner der SV im Schuljahr 2016/ 17 könnt ihr der folgenden Übersicht entnehmen:



Ämter-Übersicht SV Schuljahr 2016/ 17

 

Solltet auch Ihr Lust haben, in der SV mitzuarbeiten, dann meldet Euch bitte bei einem SV- Mitglied oder bei Herrn Thewes bzw. Herrn Molter.

Sprechstunden der Verbindungslehrer:

Herr Molter: Montag, 3. Stunde
Herr Thewes: Dienstag, 2. Stunde

Natürlich sind wir auch sonst jederzeit für euch ansprechbar!


   
       
     
       
       
 

Was macht eigentlich die SV?

Die SV vertritt die Interessen der Schülerschaft gegenüber Lehrern und Schulleitung!

Umgekehrt ist es auch Aufgabe der SV, die Schülerinnen und Schüler über Neuigkeiten, die die gesamte Schulgemeinschaft betreffen, zu informieren.

Weitergegeben werden die Neuigkeiten über Aushänge im SV-Schaukasten und auf der Homepage des Gymnasiums Hermeskeil.

Einzelne Mitglieder der SV können auch als Vermittler angesprochen werden, wenn es Prob­leme mit Mitschülern oder Lehrern geben sollte. Wenngleich unsere SV-Mitglieder nicht alle ausgebildete Mediatoren (Streitschlichter) sind, können sie vielleicht trotzdem durch Gespräche so manches Missverständnis aus der Welt räumen.

Darüber hinaus sind die Mitglieder der SV auch generell Ansprechpartner, wenn es um Anfragen verschiedenster Art geht (z.B. schulrechtliche Themen).

Nicht zuletzt ist es aber selbstverständlich auch Aufgabe der SV, Veranstaltungen zu planen und zu organisieren (z.B. Martinsbrezelverkauf, Kinonachmittag, Sportturniere, Schulbuchbasar, Projektwoche, Typisierungsaktion mit Stefan-Morsch-Stiftung, Kuchenverkauf für soziale Zwecke, Kriegsgräbersammlung, …).


   
 


Vorgesehene SV-Termine im Schuljahr 2016/ 2017:

 Eine Übersicht der SV-Termine

 

 

 
       
 

SV reloaded - Bericht vom 1. SV-Tag am GymHerm

Am Samstag, dem 28.06.2014, fand der erste SV-Tag des GymHerm statt. Um 9.00 Uhr am MOrgen versammelten sich insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler in der Bibliothek unserer Schule, um über eine Neuausrichtung der Schülervertretung ab dem nächsten Sculjahr zu diskutieren. Erfreulicherweise waren nicht nur SV-Mitglieder erschienen, sondern auch zwei Schülerinnen ohne SV-Erfahrung, die sich hier mit ihren Ideen einbringen wollten.

Der SV-Tag wurde von Herrn Thewes und Herrn Molter organisiert und moderiert. Als Erstes standen nach der Begrüßung Warm-up-Spiele zum Kennenlernen und Auflockern der Atmosphäre an. Nachdem einige Spielrunden absolviert waren und die anfängliche Müdigkeit verflogen war, begann gegen 10.00 Uhr die Arbeit in den verschiedenen Arbeitsgruppen. Als dringend zu bearbeitende Themenfelder wurden die Themenbereiche Schülersprecher/ innen-Wahl, Organisationsstruktur der SV und SV-Aktivitäten ausgemacht. Motiviert und konstruktiv arbeitend gingen die drei Arbeitsgruppen ans Werk und konnten so nach einer knapp zweistündigen Arbeitsphase erste gute Ideen und Ergebnisse vorstellen. Im Anschluss an diese erste Arbeitsphase fand das gemeinsame Mittagessen statt. Es wurde, wie es sich gehört, natürlich geschwenkt. Hier möchten wir uns bei allen, die etwas zum Mittagessen (salate, Kuchem etc.) beigetragen haben, nochmals bedanken. Ein besonders großer Dank gilt dem Förderverein, der die Kosten für Fleisch, ABckwaren und Getränke übernommen hat.

Während des gemeinsamen Mittagessens verschwanden dann jedoch immer mehr Schülerinnen und Schüler aus der alten Mensa. Die von Hernn Thewes oder Herrn Molter herausgebetenen Schüler fanden sich plötzlich in ihnen unbekannten Teieln unserer Schule wieder und durchliefen anschlißend mit verbundenen Augen einen Hindernisparcours, der sie vor so manche knifflige Aufgabe stellte. NAchdem alle diese anspruchsvolle Übung gemeistert hatten, gingen die Arbeitsgruppen in eine zweite Arbeitsphase, um ihre Planungen zu konkretisieren und zu verschriftlichen. In der nun folgenden Abschlussbesprechung wurden die einzelnen Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Gegen 17 Uhr wurde der erste SV-Tag des GymHerm, der in den Augen aller Teilnehmer ein Erfolg war, durch die Verbindungslehrer beendet. Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie sich die SV ab dem nächsten Jahr aufstellen möchteund was dies für die Schülerschaft bedeutet, hier ein Auszug aus den Arbeitsergebnissen:

 

Die Schülersprecher sollen ab dem nächsten Jahr nicht mehr durch die KSV gewählt werden, sondern von allen Schülerinnen und Schülern. Dies bedeutet, dass es im nächsten Schuljahr einen Wahlkampf zum Schülersprecher/ zur Schülersprecherin am GymHerm geben wird.

Die SV wird sich eien professionellere Organisationsstruktur geben und es werden feste Verantwortlichekiten eingerichtet, so dass ihr bei Anliegen direkt wisst, an wen von der SV ihr euch mit Fragen, Anregungen und Problemen wenden könnt.

Wir als SV wollen stärker wahrgenommen werden und werden deshalb durch verschiedene Aktionen und Maßnahmen als SV auch stärker im Schulleben präsent sein. Hier lasst euch überreaschen, wir haben uns einige neue Sachen überlegt.

Wir als SV wollen wachsen! Jeder, der sich daran beteiligen, das Schulleben durch die SV-Arbeit mitzugestalten, ist uns herzlich willkommen. SV needs YOU!!!!

Über die neue Form der Schülersprecherwahl werden wir euch in der ersten Schulwoche des Schuljahres 2014/ 15 genauer informieren. Habt ihr sonstige Fragen zur SV oder wollt ihr mitmachen!!?? Meldet euch einfach bei euren Schülersprechern - Jan, Lena und Alina - oder bei jedem anderen SV-Mitglied.

   
       
 
   
       
       
 

127 Schüler des Hermeskeiler Gymnasium wollen Leben retten


Bei der 3. Typisierungsaktion an der Hermeskeiler Schule ließen sich Schüler als Stammzellspender für Leukämiekranke registrieren – Raphael Kuhn aus Wadern hatte sich schon früher typisieren lassen: Jetzt durfte er spenden

„Leben retten“, stand in den letzten Wochen auf dem Stundenplan des Gymnasiums Hermeskeil. Die Schüler der Oberstufe informierten sich über das Thema Stammzellspende. 127 von ihnen ließen sich jetzt in die Spenderdatei der Stefan-Morsch-Stiftung aufnehmen. Organisiert hatten das die Schülersprecher, Thorsten Bock und Senta Wittig. Unterstützt von Schuldirektor Arno Ranft und den Vertrauenslehrern der Schule, Anne Burg und Thorsten Molter, wurde eine Typisierungsaktion zur die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke geplant – bereits zum dritten Mal an dieser Schule.

Maurice Düpre, damals Schülersprecher der Schule, hatte vor mehreren Jahren die Erste Typisierungsaktion geplant. Seitdem werden im Zwei-Jahres-Rhythmus immer wieder die Schüler darüber informiert, wie man Menschen mit Leukämie helfen kann. So wurden bislang rund 200 Schüler in die Stammzellspenderdatei aufgenommen, jetzt kamen noch einmal 127 neue potenzielle Lebensretter dazu.

Raphael Kuhn aus Wadern (Landkreis Merzig-Wadern) ist ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums Hermeskeil. Er hatte sich 2011 an seiner Schüler in die Datei eintragen lassen. Jetzt wenige Tage vor der neuen Typisierungsaktion an seiner Schule, wurde er als Stammzellspender gebraucht. Er ist einer, der gerne hilft, wenn Menschen in Not sind. Schließlich macht er sein Freiwilliges Soziales Jahr beim Rettungsdienst des DRK, will anschließend die Ausbildung zum Rettungsassistent machen und später Rescue Engineering studieren. Das ist die berufliche Laufbahn, die der 19 Jährige anstrebt. Jetzt aber hatte Raphael Kuhn ein ganz Privates Lebensretter-Projekt: Mit einer Stammzellspende gab er einem Leukämie-Patienten, die Chance den Blutkrebs zu besiegen.

Alles begann 2011 an seiner Schule: Das Gymnasium Hermeskeil organisiert seit mehreren Jahren immer wieder Typisierungsaktionen in Zusammenarbeit mit der Stefan-Morsch-Stiftung, der ältesten Stammzellspenderdatei Deutschlands. Denn jedes Jahr erkranken allein in Deutschland knapp 11 000 Menschen an Leukämie. Wenn die Behandlung mit Chemotherapie und/oder Bestrahlung nicht ausreicht, ist oft eine Transplantation von Stammzellen die letzte Chance auf Heilung. Voraussetzung dafür ist, dass sich ein passender Spender findet. Denn mit der Übertragung von Stammzellen bekommt der Patient ein neues blutbildendes System, das die Krebszellen ersetzt bzw. verdrängt. Dazu müssen aber die genetischen Merkmale von Patient und Spender übereinstimmen – die so genannten HLA-Werte. Diese Werte wurden bestimmt, als Raphael Kuhn sich am Hermeskeiler Gymnasium typisieren ließ.

„Typisierung“ lautet der Fachbergriff für die Aufnahme in die Stammzellspenderdatei: Nach entsprechender Aufklärung muss ein Spender schriftlich sein Einverständnis zur Registrierung seiner Daten geben. Aus einer Blutprobe - es genügt ein Fingerhut voll Blut - werden die Gewebemerkmale des Spenders im Labor bestimmt. Gleiches funktioniert auch mit einem Abstrich der Mundschleimhaut, der mit Hilfe eines Wattestäbchens durchgeführt wird. Die Gewebemerkmale werden nach der Analyse bei der Spenderdatei - der Stefan-Morsch-Stiftung - gespeichert. Von dort werden sie anonym an das deutsche Zentralregister des ZKRD übermittelt, wo die weltweiten Suchanfragen nach einem passenden Spender auflaufen.

Genau solch eine Suchanfrage ergab nun, dass Raphael Kuhn der passende Stammzellspender für einen ihm unbekannten Patienten ist. Der 19 Jährige freute sich, „endlich“ helfen zu können. Nach einer Reihe von Voruntersuchungen und einem gründlichen Check-up seines Gesundheitszustandes, sowie einem ausführlichen Aufklärungsgespräch wurde er zur Spende zugelassen und noch einmal gefragt, ob er bereit ist Stammzellen zu spenden. Seine Antwort war klar. „Irgendwann wird einem bewusst, dass das Leben eines anderen Menschen davon abhängt ...“ erzählt Kuhn, der in seiner Freizeit Judo macht, Fußball- und Volleyball spielt.

Für die Transplantation von Stammzellen gibt es zwei Möglichkeiten: Die Entnahme von Knochenmark aus dem Beckenkamm – niemals aus dem Rückenmark – ist ein Eingriff unter Vollnarkose. Die zweite Variante ist die Entnahme von Stammzellen aus dem peripheren Blutkreislauf. Für diese Methode hatte sich Raphael Kuhn entschieden. Dazu wird dem Spender wenige Tage vor der Entnahme ein körpereigener Botenstoff verabreicht, der dazu führt, dass die Stammzellen, die normalerweise nur im Knochenmark vorhanden sind, ins Blut übergehen. In der Entnahmestation der Stefan-Morsch-Stiftung werden diese Stammzellen ähnlich wie bei einer Blutplasmaspende oder Dialyse aus dem Blutkreislauf herausgefiltert. Das Transplantat muss dann schnellstmöglich – innerhalb von 72 Stunden – zum Patienten gebracht werden – nach Hamburg, nach Russland, Australien oder Südamerika. Denn parallel zur Vorbereitung des Spenders wird auch der Patient auf die Übertragung der gesunden Stammzellen vorbereitet. Eine sehr kritische Phase, so Sieglinde Wolf, Transfusionsmedizinerin der Stefan-Morsch-Stiftung. Denn bevor transplantiert wird, muss das Immunsystem des Patienten lahm gelegt werden. Während dieser Phase ist er hochanfällig für Infektionen. Wenn er sich jetzt ansteckt, oder es aus irgendeinem Grund mit der Transplantation nicht klappt, ist das Leben des Patienten massiv gefährdet.

„Mir war plötzlich klar, als ich Auto gefahren bin, dass jetzt jemand davon abhängig ist, dass ich mich verantwortungsbewusst verhalte“, erzählt Kuhn. Trotzdem stellte dieser Gedanke keine Belastung für ihn dar. Freunde, Familie und Kollegen haben bei der Vorbereitung unterstützt. „Viele wussten nicht, dass man auf so einfache Weise helfen kann und wollen sich jetzt auch typisieren lassen.“ Nach der Vorbereitung mit dem Botenstoff und der Entnahme selbst, zieht der angehende Lebensretter ein positives Fazit: „Ich würde es jederzeit wieder machen. Denn der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu der Tatsache, dass man vielleicht ein Leben retten kann.“

Wie wird man Stammzellspender?

Prinzipiell kann sich jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 50 Jahren registrieren lassen. Informationen über Ausschlussgründe lassen sich auf der Internetseite der Stefan-Morsch-Stiftung (www.stefan-morsch-stiftung.de) nachlesen. Die Typisierung ist für alle Spender kostenlos, jedoch werden Spenden zur Finanzierung der Blutuntersuchungen gerne entgegen genommen – da jede Blutanalyse mindestens 50 Euro kostet.

Die aktuellen Termine für die Typisierungsaktionen der Stefan-Morsch-Stiftung findet man auf der Internetseite (www.stefan-morsch-Stiftung.de). Zudem gibt es die Möglichkeit sich über die Homepage auch Online registrieren zu lassen. Über den Button „Online-Registrierung“ auf der Startseite kann man sich eingehend informieren, die Einverständniserklärung ausfüllen und sich ein Entnahmeset zuschicken lassen – entweder eine kleine Blutprobe oder einen Abstrich der Mundschleimhaut. In dem Päckchen ist das entsprechende Material, um sich bei seinem Hausarzt eine Blutprobe entnehmen zu lassen oder den Wangenabstrich durchzuführen. Dieses Päckchen wird dann einfach an die Stefan-Morsch-Stiftung zurückgesendet.

Interessierte Schulen können sich an die Stefan-Morsch-Stiftung, Elisabeth Terboven, Dambacher Weg 5, 55765 Birkenfeld, Telefon: 06781-993391, Email: info@stefan-morsch-stiftung.de, wenden. Über die Internetseite der Stiftung gibt es einführende Informationen: www.stefan-morsch-stiftung.de

Foto: Schülersprecher Thorsten Bock, Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender der Stefan-Morsch-Stiftung, Schuldirektor Arno Ranft und die Stellvertretende Schülersprecherin Senta Wittig sind von der Resonanz auf den Typisierungsaufruf begeistert.



Gruppenfoto: 127 Schüler des Gymnasiums Hermeskeil ließen sich in die Stammzellspenderdatei der Stefan-Morsch-Stiftung aufnehmen.


Foto: Raphael Kuhn ist ehemaliger Schüler des Gymnasiums Hermeskeil. Er hat sich 2011 an der Schule typisieren lassen. Vor wenigen Tagen konnte er Stammzellen spenden und so vielleicht einem Leukämiekranken das Leben retten.

   
 

 

   
       
Impressum | Kontakt Letzte Aktualisierung: Dienstag, 7 Februar, 2017 14:50