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RUH: 20.12.07
Das Gymnasium Hermeskeil hat das Raumangebot erweitert
Schule kann mit dem Ganztagsangebot loslegen
Um dem gestiegenen Raumbedarf am Gymnasium Hermeskeil gerecht zu werden, sind auf der Rasenfläche vor dem Hauptgebäude an der Borwiesenstraße vier Containerklassen aufgestellt worden. Schüler und Lehrer haben die neuen Räume am vergangenen Montag bezogen. Die Sanierung des Gebäudes wird auch im kommenden Jahr vorangetrieben. Insgesamt wird der Kreis insgesamt 3 Millionen Euro in die Generalsanierung investieren. Das Gymnasium Hermeskeil wird zum Schuljahr 2008/2009 Ganztagsschule. Dies betrifft zunächst nur die Klassen 5 und 6. Die Eltern werden in den kommenden Wochen in Abendveranstaltungen über das neue Konzept der Ganztagschule informiert.
Die vier neu eingerichteten Klassen sind jeweils 60 Quadratmeter groß. Sie sind komfortabel ausgestattet. Dazu gehören u.a. hochwertige Bodenbeläge, Vorkehrungen für eine gute Raumakustik, sowie komplett neues Mobiliar, Tafeln und sonstige Einrichtungsgegenstände.
Alle Klassen sind außerdem an das EDV-Netz angeschlossen. Die Klassencontainer sind an das vorhandene Heizungssystem des Hauptgebäudes angebunden.
Sanierungsmaßnahmen werden vorangetrieben
Neben der Schaffung neuer Räumlichkeiten hat der Kreis in den vergangenen Monaten die Generalsanierung des Schulgebäudes mit vielfältigen Baumaßnahmen vorangetrieben. Zusammen mit der Erneuerung der Außenfassade am Hauptgebäude sowie am Fachklassentrakt, wurden in die Räume auch neue Fenster und Sonnenschutzanlagen eingebaut. Im Hauptgebäude wurden außerdem neue Bodenbeläge verlegt. Zu den Maßnahmen der vergangenen Monate zählte auch die Sanierung der Pausenhofüberdachung am Hauptgebäude, die eine neue Deckenbekleidung und Wärmedämmung erhalten hat. Angrenzend an den Biologie-Sammlungsraum wurde außerdem ein Lichthof angelegt, so dass die Lehrer diesen Raum nun auch zur Unterrichtsvorbereitung nutzen können. In der Bibliothek werden demnächst die Malerarbeiten abgeschlossen, die Beleuchtung erneuert und es werden neue Regalwände eingebaut. Am Hauptgebäude, am Verwaltungs- und am Fachklassentrakt sowie an der Bibliothek werden zurzeit neue wärmegedämmte Fassadenbekleidungen angebracht. Diese Maßnahmen werden bis Ende des Monats abgeschlossen sein.
Auch die Turnhalle wird 2008 saniert
Die Arbeiten in der Schule werden auch 2008 fortgesetzt. Vorgesehen ist u.a. die komplette Sanierung der Turnhalle. Die Planungsarbeiten sind bereits in Auftrag gegeben worden. Außerdem werden im kommenden Jahr weitere Gebäudeteile der Schule eine neue Fassadenbekleidung erhalten. Auch im Innenbereich wird die Sanierung fortgeführt werden.
Insgesamt lässt sich der Kreis als Schulträger und Eigentümer des Gebäudes die Generalsanierung des Gymnasiums Hermeskeil rund 3 Millionen Euro kosten. Bisher sind davon rund 1,7 Millionen Euro investiert worden. Für das HH-Jahr 2008 sind weitere 700.000 Euro eingeplant.
"Das Gymnasium Hermeskeil wird zum Schuljahr 2008/2009 Ganztagsschule", dies teilte diese Woche der Landtagsabgeordnete Alfons Maximini in einer Presseinformation mit. Das Gymnasium Hermeskeil, hatte mit Zustimmung des Schulträgers den Ganztagesbetrieb in Angebotsform beantragt. Diesem Antrag hat das Mainzer Bildungsministerium nun zugestimmt.
Insgesamt werden in Rheinland-Pfalz 55 Ganztagsschulen zum nächsten Schuljahr starten, allerdings unter einer Voraussetzung: Bis Mitte März liegt die erforderliche Anzahl von verbindlichen Anmeldungen der Eltern vor. Nach Aussage von Schulleiter Wortmann benötigt das Gymnasium Hermeskeil 54 Anmeldungen um 2 Klassen auf den Weg zu bringen. Zunächst betrifft die Veränderung aber nur die Klassen 5 und 6. Hier wird ab dem nächsten Schuljahr jeweils eine Ganztagsklasse eingerichtet, so dass die Eltern zusammen mit ihren Kindern zwischen dem Besuch einer Ganz- oder Halbtagsklasse wählen können.
In der Ganztagsklasse wird die Unterrichtszeit um 16.00 Uhr enden, die Kinder werden die Gelegenheit zum Mittagessen in der Schule haben. Der zusätzliche Unterricht am Nachmittag wird vor allem den Vorteil haben, dass schriftliche Hausaufgaben entfallen können, da die Kinder in der gewonnenen Zeit mit ihrem Fachlehrer das Erlernte üben, vertiefen und anwenden können. Damit entfällt die Funktion der Eltern als Ersatzlehrer am Nachmittag und viele bezahlte Nachhilfestunden entfallen. Die zusätzliche Unterrichtszeit soll darüber hinaus für AGs und Projekte genutzt werden, so dass die Schule nun durch die veränderten Rahmenbedingungen einen ganzheitlicheren Bildungscharakter bekommt.
Eltern werden ab Januar über neues Ganztagsschulkonzept informiert
Im Januar und Februar des neuen Jahres werden in Abendveranstaltungen, die in der Presse noch angekündigt werden, interessierte Eltern über das neue Konzept informiert.
Nach Angaben des Landkreis Trier-Saarburg, der als Schulträger mit der Anschaffung der Klassencontainer mit einer flexiblen Lösung auf die notwendige Ausweitung des Raumangebotes des Gymnasiums reagiert hat, könnten möglicherweise die neu eingerichteten Containerklassen später für den Ganztagesbetrieb weitergenutzt werden. Weiterhin bestehe die Möglichkeit für die Ganztagsschule nach dem Raumprogramm noch weitere Räume - u.a. Kurs, Klassen- und Fachräume - sowie eine Mensa zu genehmigen.
Eines macht die Schulleitung des Gymnasiums allerdings klar: Ob das neue Modell auch wegweisend für die ganze Struktur des Gymnasiums Hermeskeil werden wird, hängt vor allem von der Akzeptanz der Ganztagsklasse durch Eltern und Kinder ab. (Kö)
TV: 18.12.07
Weihnachten wird lebendig
Seit rund 40 Jahren ist es Tradition, dass Schüler des Hermeskeiler Gymnasiums in der Adventszeit ein großes Konzert geben. Wieder einmal konnte die Qualität gesteigert werden. Bis auf den letzten Platz war die Kirche besetzt, denn die Musikfreunde wissen: Hier wird Weihnachten lebendig.
Hermeskeil. (doth) "Wir versuchen in jedem Jahr, die Qualität zu steigern, obwohl man mit immer neuen Schülern immer wieder von vorne beginnen muss", erklärt Fachlehrer Andreas Steffens vor dem Konzert. Solisten, das Schulorchester, der Unterstufen- und der Oberstufenchor zeigten beeindruckende Leistungen. Hinzu kommt die fulminante Akustik des Sakralbaus, die das Klangerlebnis noch steigert.
Mit der Ersten "Sinfonies de Fanfares" D-Dur von Jean Joseph Mouret eröffneten Mario Düpre mit dem Sopran-Saxofon und Christian Kiefer auf der Oberlinger-Orgel den Konzertabend. Dann waren schon die Jüngsten vom Unterstufenchor unter der Leitung von Christian Kiefer an der Reihe. Mehrstimmig und mehrsprachig interpretierten sie Adventslieder in einem ihnen angemessenen Schwierigkeitsgrad.
Mit jedem Programmpunkt wurde der Applaus stärker
Es wurde immer feierlicher, mit dem Schulorchester und den Solisten Andreas Steffens (Violine) und Michelle Kasper (Oboe) bei einer Bach-Interpretation und dem schon vom Anblick her beeindruckenden Oberstufenchor und seinen 120 jungen Sängern.
"Mit 120 Schülern gleichzeitig zu arbeiten ist schwierig", weiß der Dirigent, Mario Düpre. Doch der gewaltige Klang entschädigt für alle Mühe, die man sich in langen Proben seit den Herbstferien gegeben hat. Ganz locker, auch mit Fingerschnippen und Klatscheinlagen, wurde gesungen. Auch an sehr berühmte Werke wagte man sich heran: Das Orchester spielte Ausschnitte aus Tschaikowskis "Schwanensee", so als ob die Schüler sonst nichts machen würden. Auch Georg Friedrich Händels "Wassermusik" bereitete keinerlei Mühe. Mit jedem Programmpunkt wurde der Applaus stärker.
Eintritt war nicht verlangt worden. Am Ausgang wurde gesammelt. "Der Erlös ist zur Hälfte für einen karitativen Zweck bestimmt. Die andere Hälfte fließt in die Anschaffung von Noten und die Instandhaltung der schuleigenen Instrumente", erklärte Schulleiter Karl-Heinz Wortmann. Man darf sich jetzt schon auf das Sommerkonzert freuen.
TV: 13.12.07
Vertiefen, anwenden, üben
Von unserer Mitarbeiterin Ursula Schmieder
Kaum hat das Mainzer Bildungsministerium 55 Schulen grünes Licht gegeben, ab 2008 als Ganztagsschulen durchzustarten, feilen die Verantwortlichen im Gymnasium Hermeskeil schon an Details.
Hermeskeil. Die Freude, dabei zu sein, ist groß. Mit Beginn des nächsten Schuljahres geht auch das Hermeskeiler Gymnasium als Ganztagsschule an den Start. Die Schule ist eine von 55, denen das Bildungsministerium am Mittwoch die Option auf Ganztagsunterricht eingeräumt hat.
Allerdings werden im Sommer nicht alle Klassen reingepackt ins Ganztags-Konzept. In einer Schule, deren Schüler teils ohnehin nachmittags bis 17 Uhr Unterricht haben, würde das wenig Sinn machen. Abgesehen davon sollen keine Klassengemeinschaften zerbrochen werden. Das Besondere an dem von Lehrern, Eltern und Schülern erarbeiteten Modell ist daher, dass zunächst nur für die Klassenstufen Fünf und Sechs Ganztagsunterricht angeboten wird. "Es ist ein zusätzliches Angebot von Ganztagsklassen", macht Rektor Karl-Heinz Wortmann deutlich. Eltern könnten wählen zwischen ganztags von etwa acht bis 16 Uhr (freitags bis 13 Uhr) und klassischem Angebot. Unabhängig von der Anzahl der Anmeldungen, die für ein Jahr bindend sind, soll es schon im Sommer eine Mensa im Haus geben. Mit dem Kreis werde aber schnellstmöglich eine langfristige Lösung für Küche und Mensa geplant, wofür eventuell angebaut wird.
Mainz gibt grünes Licht für ein Konzept des Ganztags-Gymnasiums Hermeskeil. Darüber freuen Sich (von links) Ann-Kathrin Kaup, Nicolas Kirsch, Rektor Karl-Heinz Wortmann, Lehrer Stefan Philippi, Anna-Lena Kolling und Lehrer Winfried Fandel. TV-Foto: Ursula Schmieder
Alle haben sich gleichermaßen eingebracht
Maßgeblich beteiligt an dem Konzept sind neben den Eltern, deren Beirat sich stark gemacht hatte, die Lehrer Stefan Philippi, Ulli Müller und Winfried Fandel. Philippi, laut Wortmann die "Triebfeder" des Ganztags-Gymnasiums, ist begeistert, dass sich alle gleichermaßen eingebracht haben. Hauptwunsch der Lehrer sei gewesen, eine verbesserte Unterrichtsqualität zu erreichen. Müller sieht daher den entscheidenden Vorteil darin, dass die Fachlehrer, die vormittags unterrichten, nachmittags mit den Schülern das Erlernte "vertiefen, anwenden und üben". Sie erhofften sich ein entspannteres Lernen sowie das Entfallen schriftlicher Hausaufgaben oder von Nachhilfe. Mit diesem Konzept habe Hermeskeil Anschluss gefunden an "zukunftsorientierte Bildungspolitik", betont Fandel.
Auch die Schüler stehen hinter ganztags. "Ich finde das prinzipiell gut", sagt Schülersprecherin Ann-Kathrin Kaup. Abgesehen von der Entlastung wie für Alleinerziehende sieht sie vor allem Vorteile für die Schüler. Das vormittags Erlernte werde ihnen künftig nachmittags noch einmal eingehend erklärt. Was viel wichtiger sei als Projekt-Angebote, die das Ganztags-Gymnasium auf einen Nachmittag begrenzen will: "Die können die Kinder auch in ihrer Freizeit nutzen." Stellvertreter Nicolas Kirsch findet es gut, dass erst nur die Jüngeren eingebunden werden, könnten sie sich so doch besser eingewöhnen in den Lernprozess. Und die Unterstützung bei den Hausaufgaben sei zusätzlich von Vorteil. Das sei viel besser als eine einfache Betreuung, spricht sich auch Achtklässlerin Anna-Lena Kolling für das Konzept aus.
TV: 13.12.07
Ganztags ins Gymnasium ab 2008
Hermeskeil. (ax)
Das Gymnasium Hermeskeil kann 2008/09 als eine von 55 Schulen im Land mit dem Ganztagsangebot starten. Diese aktuelle Entscheidung des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums haben gestern der SPD Landtagsabgeordnete Alfons Maximini und Schulleiter Karl-Heinz Wortmann dem TV bestätigt. "Für uns ist es sehr erfreulich, das wir schon im nächsten Jahr loslegen können", sagte Wortmann am Mittwoch dem TV. Um herauszufinden, wie viele Schüler dieses neue Angebot wahrnehmen wollen, werde die Schule im Januar 2008 eine Rundfrage starten. ek
TV: 11.12.07
Unterricht im Container
Um dem gestiegenen Raumbedarf am Gymnasium Hermeskeil gerecht zu werden, sind auf der Rasenfläche vor dem Hauptgebäude an der Borwiesenstraße vier Containerklassen aufgestellt worden. Schüler und Lehrer haben die neuen Räume am Montag bezogen.

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Ausweichquartier: Vor der erneuerten Hauptfassade des Gymnasiums stehen seit Montag Unterrichtscontainer. TV-Foto: Axel Munsteiner |
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Hermeskeil. (red) Das Hermeskeiler Gymnasium rüstet auf: Die vier Klassen sind jeweils rund 60 Quadratmeter groß und komfortabel ausgestattet - unter anderem mit hochwertigen Bodenbelägen, Vorkehrungen für eine gute Raumakustik sowie neuen Tischen, Stühlen und Tafeln. Alle Container sind an das EDV-Netz und an das vorhandene Heizungssystem des Hauptgebäudes angeschlossen.
Mit ihrer Anschaffung hat der Kreis Trier-Saarburg als Schulträger auf die notwendige Ausweitung des Raumangebotes des Gymnasiums reagiert, das zurzeit rund 970 Schüler besuchen. Zudem hat das Gymnasium für das Schuljahr 2008/2009 den Ganztagesbetrieb in Angebotsform beantragt, dem der Schulträger bereits zugestimmt hat. Eine Genehmigung durch das Bildungsministerium steht noch aus. Für die Ganztagesschule könnten dann noch weitere Räume sowie eine Mensa genehmigt werden.
Daneben hat der Kreis in den vergangenen Monaten die Generalsanierung des Schulgebäudes mit vielfältigen Baumaßnahmen vorangetrieben. So wurden die Außenfassaden am Hauptgebäude sowie am Fachklassentrakt erneuert (der TV berichtete) und die Pausenhof-Überdachung am Hauptgebäude saniert. In der Bibliothek werden bald die Malerarbeiten abgeschlossen. Am Hauptgebäude, am Verwaltungs- und am Fachklassentrakt sowie an der Bibliothek werden zurzeit neue wärmegedämmte Fassadenbekleidungen angebracht. Diese Maßnahmen werden bis Ende des Monats abgeschlossen sein.
Die Arbeiten in der Schule werden auch im nächsten Jahr fortgesetzt. Vorgesehen ist unter anderem die komplette Sanierung der Turnhalle. Außerdem werden im kommenden Jahr weitere Gebäudeteile der Schule eine neue Fassadenbekleidung erhalten.
Insgesamt lässt sich der Kreis als Schulträger und Eigentümer des Gebäudes die Generalsanierung des Gymnasiums Hermeskeil rund drei Millionen Euro kosten. Bisher sind davon rund 1,7 Millionen Euro investiert worden. Für das Haushaltsjahr 2008 sind weitere 700 000 Euro eingeplant.
Kreisverwaltung Trier-Saarburg 10.12.07
Vier neue Klassen eingerichtet
Gymnasium Hermeskeil: Raumangebot erweitert / Sanierung schreitet voran
Um dem gestiegenen Raumbedarf am Gymnasium Hermeskeil gerecht zu werden, sind auf der Rasenfläche vor dem Hauptgebäude an der Borwiesenstraße vier Containerklassen aufgestellt worden. Schüler und Lehrer haben die neuen Räume am heutigen Montag bezogen.
Die vier Klassen sind jeweils rund 60 Quadratmeter groß. Sie sind komfortabel ausgestattet. Dazu gehören unter anderem hochwertige Bodenbeläge, Vorkehrungen für eine gute Raumakustik sowie komplett neue Tische, Stühle, Tafeln und sonstige Einrichtungsgegenstände. Alle Klassen sind außerdem an das EDV-Netz angeschlossen. Die Klassencontainer sind an das vorhandene Heizungssystem des Hauptgebäudes angebunden.
Mit der Anschaffung der Klassencontainer hat der Landkreis Trier-Saarburg als Schulträger mit einer flexiblen Lösung auf die notwendige Ausweitung des Raumangebotes des Gymnasiums reagiert, das zurzeit rund 970 Schüler besuchen. Möglicherweise können die neu eingerichteten Containerklassen später als Kursräume weitergenutzt werden. Denn das Gymnasium hat für das Schuljahr 2008/2009 den Ganztagesbetrieb in Angebotsform beantragt, dem der Schulträger bereits zugestimmt hat. Eine Genehmigung durch das Bildungsministerium steht noch aus. Für die Ganztagesschule könnten dann nach dem Raumprogramm noch weitere Räume – unter anderem Kurs-, Klassen- und Fachräume – sowie eine Mensa genehmigt werden.
Neben der Schaffung neuer Räumlichkeiten hat der Kreis in den vergangenen Monaten die Generalsanierung des Schulgebäudes mit vielfältigen Baumaßnahmen weiter vorangetrieben. So wurden unter anderem die Außenfassaden am Hauptgebäude sowie am Fachklassentrakt erneuert. In diesem Zusammenhang sind in den Räumen auch neue Fenster und Sonnenschutzanlagen eingebaut worden. Im Hauptgebäude wurden außerdem neue Bodenbeläge verlegt.
Zu den Maßnahmen der vergangenen Monate zählte auch die Sanierung der Pausenhofüberdachung am Hauptgebäude, die eine neue Deckenbekleidung und Wärmedämmung erhalten hat. Angrenzend an den Biologie-Sammlungsraum wurde außerdem ein Lichthof angelegt, so dass die Lehrer diesen Raum nun auch zur Unterrichtsvorbereitung nutzen können.
In der Bibliothek werden in diesen Tagen die Malerarbeiten abgeschlossen. Dort wurde außerdem die Beleuchtung erneuert, nun werden noch neue Regalwände eingebaut. Am Hauptgebäude, am Verwaltungs- und am Fachklassentrakt sowie an der Bibliothek werden zurzeit neue wärmegedämmte Fassadenbekleidungen angebracht. Diese Maßnahmen werden bis Ende des Monats abgeschlossen sein.
Die Arbeiten in der Schule werden auch in 2008 fortgesetzt. Vorgesehen ist unter anderem die komplette Sanierung der Turnhalle. Die Planungsarbeiten sind bereits in Auftrag gegeben worden. Außerdem werden im kommenden Jahr weitere Gebäudeteile der Schule eine neue Fassadenbekleidung erhalten. Auch im Innenbereich wird die Sanierung fortgeführt werden.
Insgesamt lässt sich der Kreis als Schulträger und Eigentümer des Gebäudes die Generalsanierung des Gymnasiums Hermeskeil rund 3 Millionen Euro kosten. Bisher sind davon rund 1,7 Millionen Euro investiert worden. Für das Haushaltsjahr 2008 sind weitere 700.000 Euro eingeplant.
RUH: 2007
Hans-Dieter Weinand gestorben
Hermeskeil trauert um seinen viel gefragten Chronisten
Wer kannte diesen Hobbyfilmer nicht? Wenn die Stadtwoche lief, bei Partnerschaftsbegegnungen, im Gymnasium - seiner Schule -, bei offiziellen Anlässen

der Stadt, bei Gelöbnissen der Bundeswehr, Jubiläen, Vereins- wie privaten Feiern und Festen - stets war Weinand mit seiner Kamera zur Stelle und hielt alles in Bild und Ton fest.
Still, bescheiden ohne großes Aufsehen suchte er sich günstige und Erfolg versprechende Standorte aus, stellte sein Stativ auf und richtete seine Kamera ein. Dann konzentrierte er sich auf das Geschehen vor ihm.
Weinand war ein passionierter Filmer, der sein Hobby nicht eigennützig für sich allein praktizierte, sondern sein Können der Öffentlichkeit und vielen Privatpersonen zur Verfügung stellte. Sein Sohn Daniel erinnert sich, dass sein Vater schon in den 70er Jahren filmte; damals mit einer "Super 8", wie er die Filme zum Entwickeln bei einem Fotogeschäft abgab, sie anschließend sichtete, misslungene oder zu lang geratene Szenen herausschnitt, die Enden wieder zusammenklebte, aufgenommene Titel oder Überschriften einfügte.
Obwohl Hobbyfilmer, ging er mit der Zeit. Er arbeitete in den folgenden Jahren jeweils mit den neuesten Kameramodellen. Es kam das Ende der Super 8-Filmkameras, die Video Kamera drängte auf den Markt; so ging es weiter bis zu den heutigen hochelektronischen Geräten.
Zunächst lieferte die Familie dem Filmer dankbare Motive, vor allem die Entwicklung und das Heranwachsen seiner Söhne. Als dann die Familie 1974 nach Hermeskeil zog, war seine Kunst sehr schnell im Gymnasium gefragt, wo er als Lehrer tätig war: Abschlussfeiern, Wandertage, Schulfeste festzuhalten, wurde ihm immer häufiger aufgetragen. All das blieb der Öffentlichkeit nicht verborgen. Bald erhielt er zu den unterschiedlichsten Anlässen in der Stadt, im Hochwald Aufträge. So entstanden zahlreiche Filme von hoher Qualität und Aussagekraft.
Vor kurzem starb Hans Dieter Weinand. Der plötzliche, völlig unerwartete Tod erfüllt die Familien seiner Söhne und alle Freunde mit großer Trauer. Hermeskeil verliert eine Persönlichkeit, die bei vielen öffentlichen Anlässen sowie bei zahlreichen privaten Festen und Feiern die Geschehnisse im Hochwald in Bild und Ton für die Nachwelt festhielt. Er, der noch viele Pläne hatte, wie sein Sohn Daniel erzählte, darf man in Anerkennung seiner Verdienste für Hermeskeil und den Hochwald einen wahren Chronisten nennen. I. B
TV: 14. Aug. 2007
Großbaustelle Gymnasium
Die Ferienzeit ist traditionell die Zeit der großen Bauaktivitäten in und an den Schulen im Kreis Trier-Saarburg. Die größte Sommerbaustelle befindet sich in diesem Jahr in Hermeskeil. Dort wird derzeit die seit 2006 laufende Generalsanierung des Gymnasiums mit Hochdruck fortgesetzt.
Hermeskeil. (ax) Wenn am nächsten Montag für Schüler und Lehrer wieder der Unterricht beginnt, soll sie nichts mehr an den Schmutz und Staub erinnern, der momentan im Hermeskeiler Gymnasium die Szenerie beherrscht.
Denn: Der Kreis hat als Schulträger die Sommerferien dazu genutzt, bei der Generalsanierung des mehr als 40 Jahre alten Gebäudes einen großen Schritt vor anzukommen. "Hier wird zurzeit richtig geklotzt", sagte Norbert Etringer, Leiter des Schulamts in der Kreisverwaltung, bei einem Ortstermin der Behörde in der Hochwaldstadt.
Zweiter Bauabschnitt läuft seit Mitte Juli
Seit Mitte Juli laufen die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt, mit denen unter anderem der an der Borwiesenstraße gelegene Altbau auf Vordermann gebracht wird. Dort wurden auf beiden Seiten neue Fenster eingebaut und in den Klassenräumen die alten Bodenbeläge durch neue ersetzt. Auch auf der dem Schulhof zugewandten Seite des Verwaltungsgebäudes und am Anbau mit Physik- und Chemieraum laufen Arbeiten. "Bis Montag werden alle Räume wieder nutzbar sein, so dass der Schulbetrieb störungsfrei ablaufen kann. Es wird auch keine größere Lärmbelästigung mehr geben", betonte Ludwig Wagner vom Kreis-Bauamt.
Die Gerüste bleiben am Gymnasium allerdings länger stehen, weil es bis zum Abschluss der Arbeiten an der Außenhaut laut Wagner noch "etwa vier bis fünf Wochen dauert". Die oben aufgelisteten Gebäude des Schulkomplexes erhalten nämlich allesamt eine neue, wärmeverkleidete Fassade. Außerdem werden dort die Dachentwässerung erneuert und die Dachüberstände vergrößert. "Allein 2007 geben wir für die Sanierung des Hermeskeiler Gymnasiums rund 1,2 Millionen Euro aus", machte Dieter Schmitt (CDU) beim Besuch in Hermeskeil deutlich. Der erste Kreisbeigeordnete räumte zugleich aber ein, "dass wir hier einigen Nachholbedarf hatten".
Denn: Der Kreistag hatte bereits 2006 ein Sofort-Maßnahmenpaket von zirka 500 000 Euro auf den Weg bringen müssen, nachdem in der Schule Schimmelpilze und andere Schadstoffe gefunden wurden. Im vergangenen Jahr liefen aus diesem Grund umfangreiche Arbeiten an den Grundmauern der Gebäude, um diese trockenzulegen und abzudichten und damit das Problem der von außen eindringenden Feuchtigkeit dauerhaft zu lösen.
2008 ist ein dritter Bauabschnitt eingeplant, so dass die Generalsanierung des Hermeskeiler Gymnasiums insgesamt rund 2,8 Millionen Euro kosten wird. "In dieser Summe sind die Ausgaben für den Zusatztrakt aber nicht enthalten", stellt Etringer klar. Wenn im Schuljahr 2008/09 das Hermeskeiler Gymnasium zur Schule mit Ganztagsangebot wird, ist eine bauliche Erweiterung nämlich unbedingt erforderlich. Zurzeit laufen die Planungen auf einen dreigeschossigen Anbau hinaus. "Wie teuer dieses Projekt wird, lässt sich zurzeit aber noch nicht sagen", so Joachim Graf vom Bauamt im TV-Gespräch.
Bis der Erweiterungsbau steht, ist am Gymnasium allerdings eine Übergangslösung nötig, zumal mit dem Anwachsen der Schülerzahl auf 970 schon aktuell Raumnot herrscht. Abhilfe sollen Container schaffen, in denen vier Klassen unterrichtet werden können. Geplanter Standort für sie ist die Grünfläche zwischen dem Altbau und der Borwiesenstraße. Da aber wie eingangs erwähnt die Arbeiten an der Altbau-Fassade noch eine zeitlang laufen, können die Behelfs-Klassenräume erst in den Herbstferien aufgestellt werden. "Bis dahin wird es bei uns also noch enger, und wir müssen jeden Raum, den wir haben, bis zum Ende ausquetschen", stellt sich Schulleiter Karl-Heinz Wortmann auf einen Start ins neue Schuljahr ein, bei dem Improvisationskunst gefragt ist. So wird es wohl darauf hinauslaufen, dass Bibliothek oder Medienraum des Gymnasiums kurzzeitig als Klassenzimmer genutzt werden müssen.
TV: 26. Juni 2007
Musik liegt in der Luft
Gymnasium Hermeskeil veranstaltet "Musikalische Sommernacht"
Die Schule als Konzerthaus: Rund 150 Schüler in verschiedenen Ensembles zeigten, welche Stücke sie in den vergangen sechs Monaten erarbeitet hatten.
Von unserer Mitarbeiterin Constanze Junk
Hermeskeil. An Tagen wie diesem wird der musikalische Schwerpunkt des Gymnasiums Hermeskeil wieder deutlich: Schüler und Lehrer luden ein zur "Musikalischen Sommernacht", um die Leistungen des vergangenen Halbjahres zu präsentieren. Schon die Kleinen spielten wie die Großen. Die Bläserklassen sechs und sieben zeigten ihr Können mit Stücken wie der "Westwind Ouvertüre" oder auch "Pomp and Circumstances".
Swingender Oberstufenchor
Den Oberstufenchor der Jahrgangsstufen elf und zwölf verschlug es in die 60-er Jahre, in die "swinging sixties". Bei "Lollipop" oder "Da doo ron ron" fühlte sich wahrscheinlich so mancher Elternteil an seine Jugend erinnert. Für Gänsehautstimmung sorgten vor allem Nina Weinand und Judith Klar. Die beiden Schülerinnen überzeugten als Solistinnen bei "The Lion Sleeps Tonight" mit glockenklarer Stimme.
Bereits bekannte Töne schlug das Schulorchester mit Edvard Griegs "Peer Gynt Suite" an. Die Umsetzung dagegen war eine Neue. Hans-Dieter Weinand, ehemaliger Lehrer der Schule, trug zwischen den ausgewählten Sätzen Henrik Ibsens dramatische Gedichte über Peer Gynt vor. So entführten das Schulorchester und Weinand in eine musikalisch-literarische Bergwelt der Trolle voller Abenteuer und Liebe. Die Bigband und die Little Bigband präsentierten dem Publikum eine Vielfalt an jazzorientierter Bigbandmusik. Die Ensembles wurden von Stefan Butterbach und Mario Düpre geleitet. Neben dem musikalischen Erlebnis hatten zukünftige Fünftklässler die Chance, sich über ihre neue Schule zu informieren. Beim Tag der offenen Tür zeigten Lehrer den Schulalltag. Fremdsprachen, Informatik, Tanz oder Experimente in Biologie und Chemie standen auf dem Programm.
Fünf neue Klassen werden ab Herbst ihren Weg am Gymnasium beschreiten. Die Schülerschar wächst beständig. Schuldirektor Karl-Heinz Wortmann freut sich: "Zum neuen Schuljahr wachsen wir von 920 auf etwa 970 Schüler an."
TV: 18. Juni 2007
Vorfahrt für Sicherheit
Wie wichtig es ist, das Verhalten der Kinder im Straßenverkehr zu schulen, zeigte sich kürzlich eindrucksvoll im Bereich des Gymnasiums Hermeskeil.
Hermeskeil. (hm) Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern Volkhard Hubert und Stefan Philippi haben sich um einen PKW versammelt, der die Aufschrift "Achtung Auto" trägt. Inmitten der Meute Moderatorin Sandra Velten - von Philippi über den ADAC angefordert: "Es ist in diesem Jahr das erste Mal, dass der ADAC bei uns ist. Wir wollen das in Zukunft aber beibehalten", erklärt der Verantwortliche für Verkehrserziehung am Gymnasium Hermeskeil. Erfreulich: Das komplette Programm ist für die Schule kostenfrei.
Die Aktion ist effektiv und kommt gut an. Alle dürfen in dem Opel Corsa des ADAC nacheinander in Gruppen mitfahren. Doch zuerst zeigt Sandra Velten, wie schnell 30 km/h eigentlich sind. Einige Schüler fahren mit und glauben, auf der Straße zu schleichen. Dann stehen sie am Straßenrand und erleben die Geschwindigkeit von außen. "Man unterschätzt ganz einfach die Geschwindigkeit", wundern sich fast alle.
Dann heißt es Anschnallen für jeweils drei Mitfahrer. Mit 40 km/h kommt es zu einer Vollbremsung. Alle Kinder sind beeindruckt, "wie stark man nach vorne gedrückt wird". Jeder ahnt, was ohne Sicherheitsgurte passiert wäre.
Nächste Aktion: Von einer Startlinie aus rennen die Kinder los und sollen fünf Meter weiter genau auf der Ziellinie zum Stehen kommen. Ein Ding der Unmöglichkeit. Einige kommen erst nach drei Metern zum Stehen. Aha, das ist der Anhalteweg! Der Erfolg der Aktion zeigt sich von Minute zu Minute. Die Kinder sind sichtlich beeindruckt und sehen auch ein, dass sie, wenn sie kleiner als 1,50 Meter sind, vernünftigerweise auf der Rückbank auf einem speziellen Kindersitz Platz nehmen sollten, natürlich fachgerecht angeschnallt. Wenn sie auf dem Beifahrersitz mitgenommen werden, brauchen sie eine Sitzerhöhung, damit der Sicherheitsgurt entsprechend wirken kann. "Darauf müssen die Eltern unbedingt achten", mahnt Sandra Velten. Denn: "Die Sicherheit der Kinder beginnt beim Verantwortungsbewusstsein der Eltern."
TV: 15. Juni 2007
Kasernen-Räume nutzen!
"Das haben die Hermeskeiler Schülerinnen und Schüler nicht verdient", so die Meinung der SPD-Kreistagsfraktion Trier-Saarburg zu der kurzfristigen Lösung, den gestiegenen Raumbedarf mit Containern zu lösen.
Hermeskeil. (red) Nach den Sommerferien sollen vier Klassen des Gymnasiums in den dann neu aufgestellten Schulcontainern unterrichtet werden (TV vom 9. Juni).
Der Raumbedarf ist auf Grund der gemeldeten Zahl von rund 960 Schülern offenkundig geworden. Die Container, die auf der jetzigen Rasenfläche vor dem Altbau aufgestellt werden sollen, kosten nach grober Schätzung 300 000 Euro und sollen drei bis vier Jahre genutzt werden. Danach, so die Absicht der Kreisverwaltung, können sie als Geräteräume weiter genutzt oder aber verkauft werden. "Ein zusätzliches teures Provisorium, das zusätzlich zu dem geplanten Erweiterungsbau für eine vierzügige Ganztagsschule zu Buche schlägt", erklärt SPD-Fraktionschef Alfons Maximini. Die Kreis-SPD hatte bereits 2005 für einen kompletten Neubau an einem neuen Standort plädiert, der nach ihrer Einschätzung nicht sehr viel teurer gekommen wäre als die jetzige Generalsanierung des Altbestandes. Die Kreistagsfraktion hat nun bei den Beratungen der Containerfrage vorgeschlagen, zu prüfen, ob eine Auslagerung der Berufsbildenden Schule Hermeskeil in das Schulungsgebäude der ehemaligen Kaserne, nicht den zukünftigen Klassenbedarf des Gymnasiums abdecken könne. Damit erübrige sich der Erweiterungsbau mit sechs Klassenräumen und auch eine längerfristige Containerlösung. Ältere Berufsschüler seien eher mobil; zudem würde der leer stehende Schulungsbestand der Hochwaldkaserne mit geringem Renovierungsaufwand sinnvoll genutzt.
TV: Juni 2007
Brückenbauer, Römer und Reporter
Die Präsentation der Ergebnisse der Projektwoche, die in diesem Jahr nach jahrelanger Pause wieder statt gefunden hat, bescherte dem Hermeskeiler Gymnasium einen Besucherandrang. Rund 900 Schüler hatten sich intensiv mit der Römerzeit, Pneumatik, Brückenbau und anderen Themen beschäftigt.
Hermeskeil. (urs) So viele Besucher haben selten bei einem Schulfest die Flure und Klassenräume des Hermeskeiler Gymnasiums bevölkert. Rektor Karl-Heinz Wortmann schätzt, dass es mehr als 1000, eher sogar an die 2000, Gäste sind, die die Projektwoche-Ergebnisse begutachten: "Damit haben wir nicht gerechnet", sagt er.
In mehr als 50 Gruppen hatten sich rund 900 Schüler, unterstützt von Lehrern und Eltern, mit unterschiedlichsten Themen auseinander gesetzt.
Enige haben das "Radio Aktiv" ins Leben gerufen, das auf dem ganzen Schulhof und teils in den Klassen zu hören ist. Zwischen Musik und Unterhaltung melden sich die Reporter immer wieder zu Wort. So fordern sie mehrmals Autofahrer auf, ihr Fahrzeug weg zu fahren, da dieses sonst abgeschleppt werde. Denn in der Borwiesenstraße ist das totale Chaos ausgebrochen. Zeitweise geht es weder vor noch zurück; einige haben so geparkt, dass kaum mehr ein Durchkommen ist.
In den Klassenräumen zeigen die Schüler, was sie in wenigen Tagen erarbeitet haben. Die Ausstellungen reichen von "Europa für Jugendliche" über ein Höhenschichtenmodell des Erbeskopfs bis zu Wahrzeichen in Gips oder Brücken aus Pappe. Für das Projekt "Faszination Pneumatik" haben Schüler sogar professionelle Unterstützung von der Firma Festo erhalten.
Im normalen Unterricht nicht möglich
Interessant sind auch die "Geheimschriften" und die Übersetzung lateinischer Inschriften in Trier. Andere Schüler haben sich phantasievoll, aber historisch fundiert, mit dem Leben von Kelten und Römern beschäftigt. Die Gruppe von Laura und Jasmin hat einen Miniatur-Limes gebaut, einen Film gedreht und sich römisch eingekleidet. "Wir haben die meiste Zeit gebastelt und dadurch einiges gelernt", findet Laura. "Das war besser als Schule", ist Jasmin überzeugt.
Christian, Jason, Alexander und Jana haben sich beim Bau platonischer Körper sogar von der Geometrie faszinieren lassen. Begeistert sind auch die Eltern, die mit Lehrern und Schülern die Projektwoche angeregt hatten und Angebote beisteuerten. Barbara Brunnenmeister ist überzeugt, dass ein derart breit gefächertes Angebot im normalen Unterreicht keinen Platz gefunden hätte.
TV: 26. März. 2007
Auf dem Olymp der Schulbildung
Von unserer Mitarbeiterin
CONSTANZE JUNK
HERMESKEIL. Mit göttlicher Freude haben 77 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hermeskeil ihre Abiturzeugnisse am Freitag in der Hochwaldhalle Hermeskeil in Empfang genommen. Gefeiert wurde im Anschluss mit ausgiebiger olympischer Disziplin.
Mit einem Notendurchschnitt von 2,51 liegen die Abiturienten zwar unter dem Ergebnis des vergangenen Jahres, können aber dennoch stolz auf ihre Leistung sein. "Die Zukunft gehört uns, lassen wir doch etwas von unserem Götterfunken auf sie überspringen." Christoph Resch und Hannah Molter blicken in ihrer Abiturrede hoffnungsvoll in die Zukunft. Frei nach ihrem Motto: "Abilymp – Denn auch die Götter müssen einmal gehen", wissen sie ihre großartige Leistung zu schätzen.
Gazinski-Preis für die besten Abiturienten
Doch den gerade erst erklommenen Hermeskeiler Olymp heißt es jetzt wieder zu verlassen. "Die Schätze des Lebens finden sich jenseits des Abiturs", gab ihnen ihr Stammkursleiter Stefan Philippi mit auf den Weg.
Für hervorragende schulische Leistungen wurden die drei besten Abiturienten mit dem mit insgesamt 3000 Euro dotierten Gazinski-Preis ausgezeichnet. Mit einem Durchschnitt von 1,0 kann Christoph Resch aus Rascheid stolz auf das beste Abitur des Jahrgangs sein. Mit ihm wurden Sebastian Thielen aus Kell am See (Durchschnitt 1,4) und Nadine Thielen aus Hermeskeil (Note 1,6) prämiert. Für ihre besonderen sprachlichen Leistungen in Fremdsprachen wurde Julia Gerke ausgezeichnet. Hannah Molter wurde mit dem Sozialpreis der Kultusministerin für vorbildliches soziales Verhalten geehrt. Die Preise für die besten Leistungen in den Fächern Physik und Chemie gingen ebenfalls an Sebastian Thielen und Christoph Resch.
Musik-Leistungskurs sorgt für Unterhaltung
Die Zeugnisausgabe erfolgte in diesem Jahr durch die Stammkursleiter Thomas Helebrant, Stefan Philippi, Konrad Webel, Otto Dick und stellvertretend für Marita Staudt durch Winfried Fandel nach Hermeskeiler Tradition in kleinen Gruppen von vier bis fünf Personen. Göttlich war auch die musikalische Umrahmung des Schulorchesters unter der Leitung von Mario Düpre.
Denn neben Sätzen aus Edvard Griegs Peer Gynt Suite und Carl Maria von Webers Klarinettenkonzert Nr. 1 ertönte zur Eröffnung Marc-Antoine Charpentiers Prelude zu "Te Deum". Für weitere Musikbeiträge sorgte Stefan Butterbachs Musik-Leistungskurs des Jahrganges mit "That lonesome road" und "I’ve got peace like a river".
Die Abiturienten 2007:
Christian Adams, Nonnweiler; Sebastian Adams, Reinsfeld; Lukas Arend, Züsch; Marie-Therese Backes, Nonnweiler; Thomas Ballatré, Gusenburg; Shida Bazyar, Hermeskeil; Tobias Bernarding, Wadern; Maria Bichert, Nonnweiler; Christoph Biwer, Hermeskeil; Maria Bonerz, Grimburg; Rafaela Budur, Nonnweiler; Michael Bungert, Hermeskeil; Lars Dengler, Hermeskeil; Alexander Durniok, Schillingen; Anna Erschens, Gusenburg; Sabine Erschens, Kell am See; Lisa Finkler, Nonnweiler; Achim Fischbach, Malborn; Lisa Fromm, Reinsfeld; Sven Gaspers, Rascheid; Christoph Geibel, Damflos; Julia Gerke, Hermeskeil; Nadine Gimmler, Wadern; Katharina Glauben, Nonnweiler; Lisa-Marie Görgen, Berschweiler; Sabrina Gorges, Gusenburg; Cyrill Grzondziel, Nonnweiler; Vanessa Hansen, Hermeskeil; Sabrina Haupenthal, Nonnweiler; Stephanie Hauschild, Kell am See; Kathrin Hein, Hermeskeil; Peter Hofmann, Hermeskeil; Jennifer Huwer, Schillingen; André Jakoby, Lorscheid; Frauke Jost, Nonnweiler; Matthias Kläßner, Nonnweiler; Sebastian Kohl, Geisfeld; Pascal Kopnarski, Hermeskeil; Henning Lorang, Damflos; Thomas Lorscheter, Nonnweiler; Eva Ludwig, Rascheid; Mike Malburg, Grimburg; Franziska Marx, Kell am See; Stefan-Alberto Marx, Mandern; Christoph Molitor, Wadern; Hannah Molter, Thalfang; Rebekka Neu, Kell am See; Gianna Ober, Nonnweiler; Holger Paulus, Malborn; Martin Piringer, Malborn; Maria Prümm, Hermeskeil; Anna Räsch, Reinsfeld; Sarah Räsch, Geisfeld; Benedikt Reiter, Wadern; Christoph Resch, Rascheid; Lisa Römer, Hermeskeil; Mirjam Rohde, Nonnweiler; Marie-Christine Salm, Kell am See; Ina Schmidt, Thalfang; Jochen Schmitz, Nonnweiler; Mathis Schneider, Nonnweiler; Jennifer Schöpf, Mandern; Janine Schreier, Reinsfeld; Marie-Christin Simon, Wadern; Oliver Simon, Wadern; Kathrin Sperber, Hermeskeil; Isabel Thelen, Thalfang; Marcel Thielen, Hermeskeil; Nadine Thielen, Hermeskeil; Sebastian Thielen, Kell am See; Heiner Thommes, Kell am See; Daniel Ulmen, Hermeskeil; Matthias Webel, Nonnweiler; Daniel Wittkowsky, Kell am See; Christian Wollscheid, Damflos; Sarah Zengerle, Kell am See; Christina Zwernemann, Reinsfeld.
Rund um Hermeskeil: 15. März. 2007
Gymnasium Hermeskeil hat erfolgreiche Turner -
Fabian und Tobias Zwetsch gehören zu den Besten
Im laufenden Schuljahr hat das Gymnasium Hermeskeil wieder Mannschaften gemeldet, die im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia im Gerätturnen starteten. Die Meldungen erfolgten auf Initiative von Willi Eiden, dem Hermeskeiler Turnvater mit Leib und Seele, der bereits in früheren Jahren stolze Erfolge mit Schülern des Gymnasiums feiern konnte.
Vor kurzem fanden nun die Landesentscheide statt, wobei zwei Jungenmannschaften in Wörth antraten. Im WK II (Jahrgänge 1990 bis 1993) zeigten Fabian Zwetsch (10c), Tobias Zwetsch (9d), Tim Lüling (9d) und Robert Gressnich (10c) am Boden, am Sprungtisch sowie an Barren und Reck ihr Können und belegten einen achtbaren 4.Platz. Hervorzuheben ist, dass bezüglich der Einzelergebnisse nur ein Schüler besser war als Fabian und Tobias. Die Brüder Zwetsch gehören demnach zu den besten Turnern in Rheinland-Pfalz.
Tobias Schmitt (6d), Benjamin Petri (6d), Aaron Weber (5c) und Ali Behzad (7a) starteten im WK III/1 (Jahrgänge 1992 bis 1995) und belegten bei fünf teilnehmenden Schulen einen lobenswerten 3.Platz. „Hätten alle Gymnasiasten ihre gewohnte Trainingsleistung erbracht, wäre sicherlich eine noch bessere Platzierung möglich gewesen,“ kommentierte Willi Eiden etwas enttäuscht, aber dennoch voller Stolz das Abschneiden seiner Schützlinge.
Die Mädchenmannschaft, die im Dezember 2006 souverän den Regionalentscheid gewonnen hatte, musste zum Landesentscheid nach Diez/Lahn fahren. Hier trafen Annalena Kopp (7c), Caroline Treitz (8d), Katharina Klaeser (6d), Mareike Neu (8d) und Eva Klaeser (8d) im Pflichtvierkampf auf sehr starke Schülerinnen aus Grünstadt, Koblenz und Alzey, so dass sie sich trotz ansprechender Leistungen mit dem 4.Platz zufrieden geben mussten.

Das Foto zeigt die Jungen des Gymnasiums Hermeskeil nach Beendigung des Landesentscheides in Wörth. Hintere Reihe (von l. nach r.): Tobias Zwetsch, Tim Lüling, Robert Gressnich, Fabian Zwetsch; davor: Ali Behzad, Tobias Schmitt, Aaron Weber und Benjamin Petri.
Rund um Hermeskeil: 15. Feb. 2007
"Führungsmannschaft" wieder komplett
Neuer stellvertretender Schulleiter am Hermeskeiler Gymnasium
Mit Zuversetzung von Studiendirektor Uwe Sader endet nun die zweieinhalbjährige Vakanz auf dem Posten des ersten Stellvertreters am Gymnasium in Hermeskeil.
Die ungewöhnlich lange Zeitspanne lag daran, so der Schulleiter Oberstudiendirektor Karl-Heinz Wortmann, dass wegen der Erkrankung eines Bewerbers die Stelle ein zweites Mal ausgeschrieben werden musste. Der „Neue" wurde 1959 im badischen Pforzheim geboren. Bedingt durch den frühzeitigen Wohnortwechsel seiner Eltern wuchs er aber im Wesentlichen in Trier auf. Dort besuchte er auch das Max-Planck-Gymnasium, an dem er 1977 seine Reifeprüfung ablegte. Er studierte an der Universität Kaiserslautern die Fächer Physik und Mathematik und legte im Mai 1985 die wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt am Gymnasien ab. Nach zweijähriger Tätigkeit als hilfswissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kaiserslautern und als Studienreferendar am Studienseminar Trier erhielt er seine erste Stelle im Juli 1987 am Gymnasium in Traben-Trarbach. Obwohl er diese Schule bis dato nie verlassen hat und ihr fast zwanzig Jahre angehörte, verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nicht dorthin. Dafür gab es zwei Gründe. Zunächst sein immer noch praktizierter Freizeitsport Handball beim TVG Trier und später die Familie. Mit Ehefrau Vera und den beiden Kindern Pia ( 10 Jahre) und Oliver (4 Jahre) hat er seine „Zelte" in Osburg aufgeschlagen. An seiner neuen Wirkungsstätte sind neben seiner Lehrtätigkeit in den Fächern Mathematik, Physik und Informatik der Stundenplan und die Vertretungsregelung die Hauptaufgaben im Rahmen seiner Leitungsfunktion. Diese Aufgaben hätten ihn, so Sader, in den ersten vier Wochen seines Wirkens in Hermeskeil schon ganz schön gefordert. Neben den beiden noch unbekannten Faktoren Gegebenheiten vor Ort und handelnden Personen im Kollegium waren auch noch die .Einschränkungen durch die laufenden Baumaßnahmen als ständiger Störfaktor zu berücksichtigen. Darüber hinaus hat er noch bis Mitte März Verpflichtungen an seiner alten Wirkungsstätte. Schließlich kann man als Jahrgangsstufenleiter und Lehrer im Grundkurs Mathematik die Schüler so kurz vor dem Abitur nicht sitzen lassen. RUH wünscht dem neuen „Stellvertreter" viel Erfolg und eine glückliche Hand. (BäR)
Rund um Hermeskeil: 15. Feb. 2007
Tischtennis-Doppelerfolg des Gymnasiums
Die derzeitige Erfolgsserie von Schulmannschaften des Gymnasiums Hermeskeil hält an. Im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia gingen im WK IV (Jahrgänge 1994 und jünger) gleich zwei 1.Plätze an die Tischtennishochburg im Hochwald.
Bei dem in Konz ausgetragenen Regionalentscheid der ADD Trier hatten die Mädchen leichtes Spiel gegen das Auguste Viktoria Gymnasium Trier. Marie-Therese Reinert (6c), Wiebke Hamm (5d), Patrizia Biermann (7d) und Helen Klotz (5d) qualifizierten sich mühelos für den Landesentscheid.
Eine großartige Leistung zeigten die Jungen, die sich in einem sehr starken Teilnehmerfeld gegen fünf weitere Schulen behaupteten. Zunächst besiegten Maximilian Barth (6c), Alexander Diehl (5b), Dominik Michels (7a), Mathias Kasper (6a) und Matthias Jahn (5b) das Gymnasium Konz klar mit 5:0. Nachdem auch das Hindenburg Gymnasium Trier mit dem gleichen Ergebnis besiegt worden war, standen die Hermeskeiler Gymnasiasten im Endspiel. Hier trafen sie auf das Friedrich Wilhelm Gymnasium Trier, das sich mit seinem Starspieler Erik Karrenbauer berechtigte Gewinnchancen ausrechnete. Mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung dominierten jedoch die Hermeskeiler Schüler und sicherten sich mit einem nicht für möglich gehaltenen 5:2 Sieg die Fahrkarte zum Landesentscheid.
Damit ist das Abschneiden der TT-Teams des Gymnasiums in diesem Schuljahr auf Regionalebene aüßerst souverän. Von sechs gemeldeten Mannschaften konnte sich nur eine nicht für die Endrunde qualifizieren. Dreimal ging der Titel des Regionsmeisters nach Hermeskeil und zweimal erspielte man sich den 2.Platz.
Das Foto zeigt die erfolgreichen Mädchen und Jungen des Gymnasiums Hermeskeil mit ihrem Betreuer, Ulrich Jansen, (v.l.n.r.): Patrizia Biermann (7d), Marie-Therese Reinert (6c), Wiebke Hamm (5d), Helen Klotz (5d), Alexander Diehl (5b), Dominik Michels (7a), Maximilian Barth (6c), Mathias Kasper (6a) und Matthias Jahn (5b).
Rund um Hermeskeil: 15. Jan. 2007
Tischtennis-Cracks des Gymnasiums sind Regionsmeister
Im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia haben Tischtennisspieler des Gymnasiums Hermeskeil erneut ihre Dominanz im Bereich der ADD Trier unter Beweis gestellt. Beim Regionsentscheid am 15. Januar 2007 in der neuen Turnhalle des Gymnasiums waren die Jungen im WK III (Jahrgänge 1992 -1995) nicht zu besiegen und wurden souverän Regionsmeister.
Zunächst wurde die Realschule Neumagen-Dhron klar mit 5:0 besiegt. Im Endspiel hatte dann das Gymnasium Konz – das sich gegen die starken Schüler der Realschule Schweich und des FWGs Trier behauptet hatte - nicht den Hauch einer Chance und wurde überraschend hoch mit 5:1 deklassiert. Nach dieser überzeugenden Leistung hat natürlich der betreuende Lehrer, Ulrich Jansen, die Hoffnung, dass das Team beim Landesentscheid im Kreis der drei besten Mannschaften aus Rheinland-Pfalz die Fahrkarte zum Bundesfinale nach Berlin erspielen kann.

Unser Foto zeigt die siegreiche Jungenmannschaft (v.l.n.r.) mit Patrick Duddek (8a), Alexander Reinert (8a), Martin Simon (8b), Frederic Simon (9a) im Hintergrund; davor Maximilian Barth (6c) und Florian Trattnig (8a); es fehlt Alexander Andres (8c).
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In der Wettkampfklasse III startete ebenfalls eine Mädchenmannschaft des Gymnasiums. Nach einem 5:3 Sieg gegen das AVG Trier, unterlagen die Mädchen dem Gymnasium Konz. Dennoch ist der 2.Platz auf Regionsebene ein beachtlicher Erfolg für Marie-Therese Reinert (6c), Kirsten Schäfer (7d), Annalena Kochems (9d), Valerie Lorscheider (9d), Patrizia Biermann (7d) und Wiebke Hamm (5d).

Unser Foto zeigt (v.l.n.r.) Valerie, Annalena und Kirsten im Hintergrund sowie Marie-Therese, Wiebke und Patrizia im Vordergrund.
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Vier Tage später trat das Gymnasium Hermeskeil mit einer Mädchenmannschaft beim Regionsentscheid im WK II (Jahrgänge 1990 -1993) in Schweich an. Mit überragenden Leistungen besiegten Nora Jansen (MSS 11), Verena Herrmann (10c), Shedeen Rouse (9b), Katharina Schmidt (9b), Andrea Horf (10c), Janina Römer (9a) und Kirsten Schäfer (7d) das Gymnasium Konz mit 5:3 sowie die Realschule Schweich mit 5:2. Im Endspiel führten die Gymnasiastinnen gegen das Friedrich-Spee-Gymnasium Trier bereits mit 4:1 und fühlten sich schon als Regionsmeister. Leider gelang kein weiterer Spielgewinn mehr und die Mädchen mussten sich mit dem undankbaren 2. Platz begnügen.
Rund um Hermeskeil: 11. Jan. 2007
Mädchen des Gymnasiums erreichen 1. Platz im Gerätturnen
Seit langer Zeit hat das Gymnasium Hermeskeil im Schuljahr 2006/2007 wieder Mannschaften gemeldet, die im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia im Gerätturnen starten. Bei dem Regionalentscheid, der im Dezember 2006 in Bitburg stattfand, nahm in der Wettkampfklasse III/1 eine Mädchenmannschaft teil. Sie musste sich gegen weitere sechs Schulen aus dem Bereich der ADD Trier behaupten, um die begehrte Fahrkarte zum Landesentscheid zu lösen.
In der Mannschaft des Gymnasiums Hermeskeil gingen Annalena Kopp (7c), Caroline Treitz (8d), Katharina Klaeser (6d), Mareike Neu ((8d) und Eva Klaeser (8d) im Pflichtvierkampf (Boden, Sprung, Reck/Stufenbarren, Schwebebalken) mit der Schwierigkeitsstufe 6 an den Start. Zu Beginn noch etwas nervös, steigerten sich die Gymnasiastinnen von Gerät zu Gerät und bauten ihren Vorsprung vor den anderen Schulen kontinuierlich aus. Schließlich belegten sie mit 82,80 Punkten relativ deutlich den 1.Platz vor der Realschule Idar-Oberstein (75,70 Punkte) und dem Gymnasium Bernkastel-Kues (73,35 Punkte).
Die Mädchen werden nun alles daran setzen beim Landesentscheid am 12.Februar im Kreis der drei besten Mannschaften aus Rheinland-Pfalz eine gute Figur abzugeben. Zwei Jungenmannschaften des Gymnasiums sind auch beim Landesentscheid vertreten.
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