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Presse 2010

   
 

 

RuH: 30. Dez. 2010

Musiker am Gymnasium Hermeskeil engagieren sich

 

Bläserklassen-Auftritt und Adventskonzert der Musikensembles brachte stattliche Spendenerlöse für Missionsprojekt der Franziskaner in Uganda
Bei zwei Konzerten in der Adventszeit konnten die Musikensembles des Gymnasium Hermeskeil nicht nur musikalisch überzeugen und ihren Beitrag zum vorweihnachtlichen Kulturprogramm in der Stadt leisten, sondern auch durch ihr Engagement dem Projekt "Helping hands - unsere Hände für Uganda" der Franziskaner Hermeskeil Spenden in einer Gesamthöhe von 1000 Euro zukommen lassen.

Die musikalische Feierstunde der Bläserklassen am Samstag, dem 27.11.2010, in der Martinuskirche, in der adventliche Musikbeiträge und Texte dargeboten wurden, erbrachte Spenden in Höhe von 400 Euro. Das alljährlich stattfindende Adventskonzert der Musikensembles des Gymnasiums, das am dritten Adventssonntag ebenfalls in der Pfarrkirche St. Martinus stattfand und ein abwechslungsreiches musikalisches Programm zur Advents- und Weihnachtszeit bot, bewog die zahlreichen Zuhörer sogar dazu, über 1000 Euro zu spenden, wovon 600 Euro ebenfalls dem Projekt "Helping hands" zugute kommen.
Bruder Johannes vom Franziskanerkloster Hermeskeil, der am 17.12.10 das Gymnasium besuchte, um über die Missions-und Entwicklungsarbeit seines Ordens in Uganda zu informieren, bedankte sich herzlich für die Spenden der Musikensembles sowie für die sehr große Solidarität mit diesem Projekt, die sich durch mehrere Initiativen des Gymnasiums Hermeskeil im zurückliegenden Jahr gezeigt habe. Weitere Informationen zum Projekt "Helping hands - Unsere Hände für Uganda" unter: www.franziskaner-hermeskeil.de.

 


Bruder Johannes bei der Spendenübergabe durch die Bläserklasse 6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 23. Dez. 2010

"Polizeieinsatz" am Gymnasium Hermeskeil

7 Polizeibeamtinnen und -beamte referieren am 4. BIM-Abend

Vor vielen interessierten SchülernInnen, Eltern und KollegenInnen ließen die Referenten von Landes- und Bundespolizei am Montag, 29.11.2010, in der Bibliothek des Gymnasiums sowohl durch erhellende Filmsequenzen als auch durch eloquente Vorträge Studium und Berufsalltag eines Polizeibeamten deutlich werden.
Herr Eiden (PHK) und Herr Zauels (PHM) zeigten hierbei neben der Entwicklung der Bundespolizei insbesondere die vielfältigen beruflichen Aufgabenfelder sowie die internationale Zusammenarbeit auf. Als sie die Einstellungsvoraussetzungen und das dreitägige Eignungsauswahlverfahren erläuterten, stiegen so manchem jugendlichem Zuhörer Sorgenfalten auf die Stirn, ob auf Grund all dieser 'Härtetests' eine eigene Bewerbung um die bundesweit nur 200 zu vergebenden Plätze wohl von Erfolg gekrönt sein könnte. Auch das an der FH des Bundes in Lübeck zu absolvierende Studium, das nach 3 Jahren seinen Abschluss mit einem Diplom findet, machte allen Zuhörern klar, dass es sich hier um eine 'Bestenauslese' handelt und von allen Studenten stringentes, konzentriertes Arbeiten einfordert wird.
Sicherlich verlockend für die SchülerInnen sich all dieser Mühen zu unterziehen, war die Aussage, dass man vom ersten Tag der Einstellung an ein Salär von 948 EUR erwarten darf.
Die Unterschiede zur Bundespolizei stellten die Referenten der Landespolizei Frau Künzer (PK'), Herr Schmitz (PHK) und Herr Wahlen (1. PHK) heraus, z. B. dass die jeweiligen Polizeipräsidien ihre Bewerber selbst auswählen, das Auswahlverfahren etwas differiert gegenüber dem der Bundespolizei (auch Ausländer werden eingestellt), die Verwaltungsfachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz sich auf dem Flughafen Hahn befindet und das Studium dort als Bachelor-Studiengang organisiert ist. Da nach jedem der 14 Module eine Prüfung abgelegt werden muss, wird den Zuhörern sehr schnell deutlich, dass auch bei der Landespolizei nur die konzentrierten und stressresistenten Bewerber eine Chance auf eine Einstellung haben: stehen doch den 700 Bewerbern z.B. beim Polizeipräsidium Trier nur 30 Einstellungsplätze gegenüber. Das bedeutet nach Aussage von Herrn Schmitz, dass 16% der jungen Frauen und 13% der jungen Männer eines Jahrgangs den Polizeiberuf anstreben.
Dass dies neben der finanziellen Seite, die Anwärterbezüge liegen bei 850 EUR pro Monat, auch aus vielfältigen anderen Gründen erstrebenswert ist, berichten die beiden Polizeistudenten Bach und John, die einen Studientag lebendig werden ließen, aber auch darauf hinwiesen, dass der Berufsalltag im Kriminaldienst nur wenig mit dem gemein hat, was in der ein oder anderen Fernsehsendung dargestellt wird.
Dass man entgegen mancher Befürchtung Familie und Polizeiberuf gut miteinander vereinbaren kann, erklärte Frau Künzer an ihrem eigenen Beispiel. Schon während der einzelnen Präsentationen bewiesen die zahlreichen Zwischenfragen aus dem Publikum das große Interesse an dem dargelegten Berufsfeld. Auch nach dem offiziellen Ende - mit herzlichem Applaus und einem kleinen Weinpräsent wurden die Experten des Abends verabschiedet - stellten die SchülerInnen noch ganz individuelle Fragen an die Referenten und erste Termine zur weiteren Beratung wurden vereinbart.
Das Berufsinformationsmeeting (BIM) wird nach dem schriftlichen Abitur im Februar 2011 fortgesetzt. Der genaue Termin sowie das Abendthema werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 21. Dez. 2010

18 Millionen Euro für Hermeskeiler Schulen


Von unserer Mitarbeiterin Ursula Schmieder
An der Integrierten Gesamtschule (IGS) sowie am Gymnasium Hermeskeil wird weitergebaut. Der TV gibt einen Überblick, wie weit die Sanierungsarbeiten an der IGS und die Erweiterung des Gymnasiums vorangeschritten sind. Kreis und Land investieren in die zwei Schulen insgesamt 18 Millionen Euro.
Hermeskeil. Seit Monaten gehören Baumaschinen zum gewohnten Bild in den beiden größten Hermeskeiler Schulen. Wie mehrfach berichtet, werden die Integrierte Gesamtschule (IGS) und das Gymnasium für insgesamt rund 18 Millionen Euro erweitert und saniert. Nach Dauer-beeinträchtigungen durch den Baulärm sehen Schüler und Lehrer aber hier wie dort bald ruhigeren Zeiten entgegen.
 
Gymnasium: Rektor Arno Ranft hofft, dass am Gymnasium, das einen Erweiterungsbau erhält, "bis Sommer 2011 die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen sind". Anfang Februar sollen die Schüler von den Containern, die noch vor dem Schulgebäude in der Borwiesenstraße stehen, in ihre neuen Klassen umziehen können. Schüler und Lehrer würden die Nutzung des Neubautraktes mit Klassen- und Fachräumen und der neuen Mensa herbeisehnen. Bei der derzeitigen provisorischen Mensa-Lösung gehe es doch ziemlich eng zu, so Ranft. Die neue Mensa soll laut Kreis-Pressesprecherin Martina Bosch im April öffnen. Die Umgestaltung des Schulhofs und der benachbarten Bushaltestelle ist laut Ranft witterungsbedingt ausgebremst. Doch dafür laufe seit diesem Monat die neue Hackschnitzelheizung. Bis zum Sommer warten muss die Sanierung des alten Schulhofs. Unter ihm sollen neue Versorgungsleitungen verlegt werden.
 
IGS: Auch an dieser Schule, die wegen der Belastung durch giftige Schadstoffe in der Vergangenheit häufig Schlagzeilen machte, zeichnen sich ruhigere Zeiten ab. Laut Rektorin Christa Breidert wird derzeit die ehemalige Rektor-Bach-Hauptschule grundlegend saniert, was sich bis zum Sommer hinziehen werde. Die Sanierung und Renovierung der früheren Erich-Kästner-Realschule sind "bis auf Kleinigkeiten" abgeschlossen. Dennoch seien die Belastungen für Schüler und Lehrer nach wie vor sehr hoch.
 
Abgesehen von Lärm, Schmutz und Unruhe beeinträchtige der lange Verzicht auf den Fachklassentrakt. Seit Sommer 2009 wurden Chemie, Physik, Werken, Musik oder Kochen nur theoretisch unterrichtet. Eine gewisse Zeit ist das laut Breidert zwar unproblematisch, langfristig aber nachteilig für die Schüler: "Das hat Einfluss auf die Qualität." Ab Februar sollten diese Räume endlich wieder nutzbar sein. Martina Bosch von der Kreisverwaltung bestätigt: "Der Fachklassentrakt wird voraussichtlich Ende Januar fertiggestellt." Die Lieferung von Brandschutztüren vorausgesetzt, könnten die 30 Räume dann genutzt werden.
 
Ab dem neuen Schuljahr 2011/12 sollen alle Arbeiten in den Gebäuden abgeschlossen sein. Auch der künftige Mensa-Raum soll bis Ende der Sommerferien saniert sein. Extra: Investitionen: 18 Millionen Euro investieren Kreis und Land in IGS und Gymnasium Hermeskeil. 13 Millionen Euro, von denen das Land etwa die Hälfte zahlt, fließen in die aus Haupt- und Realschule fusionierte IGS. Umbau und Erweiterung kosten fünf Millionen Euro, die Gebäudesanierungen acht Millionen Euro. Am stärksten zu Buche schlägt die PCB-Sanierung, mit der dem als krebsverdächtig eingestuften Schadstoff PCB zu Leibe gerückt wird. Rund vier Millionen sind dafür veranschlagt. Die energetische Sanierung kostet zwei Millionen Euro, Investitionen in den Brandschutz 1,6 bis 1,8 Millionen Euro. Parallel dazu fließen fünf Millionen Euro ins Gymnasium. 4,25 Millionen Euro kostet der Neubau samt Ausstattung und Lehrerparkplatz. Das Land trägt davon 1,7 Millionen Euro und gewährt knapp 900 000 Euro als Darlehen. Die Altbau-Sanierung kostet 190 000 Euro, die Umgestaltung des alten Schulhofs 500 000 Euro. (urs)

 

 

 

 

 

TV: 14. Dez. 2010

Musikalische Hundertschaft und eine Premiere


Ein glanzvolles Konzert in der Adventszeit gibt es alljährlich im Gymnasium Hermeskeil. Die Chöre und Orchester haben seit Sommer ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Ehemalige Schüler und Eltern hatten daran einen stattlichen Anteil.

Hermeskeil. (doth) Das traditionelle Weihnachtskonzert des Hermeskeiler Gymnasiums in der St. Martinuskirche ist ein musikalisches Großereignis, was allein schon die Zahl von mehr als 400 Zuhörern beweist. Tradition hat in dieser Schule, die mit Musik als Schwerpunkt immer wieder Furore macht, dass Ehemalige gerne bei Konzerten mit dabei sind. Doch diesmal kam gleich ein ganzer Klangkörper dazu: Der Eltern-Lehrer-Schülerchor. "Wachet auf, ruft uns die Stimme" von Johann Sebastian Bach lautete die Aufforderung unter der Leitung von Christian Kiefer und Mario Düpre.
Das gesamte Kirchenschiff wurde für die adventlichen Klänge genutzt. An der Orgel saß Dekanatskantor Raphael Klar. Der Unter- und Mittelstufenchor wechselte mit den Darbietungen von der Empore zum Altarraum. Das Blechbläserensemble unter der Leitung von Stefan Butterbach versammelte sich um den Altar. "Die Mitglieder dieser Chöre und Orchester sind nicht mit den Bläserklassen zu verwechseln", erklärt Dirigent Mario Düpre. Die Teilnahme sei völlig freiwillig und es werde schon ein ordentliches musikalisches Niveau vorausgesetzt.
Barock, Klassik, Romantik und Jazz, das Programm war wirklich vielfältig, das gleich vier Dirigenten einstudiert hatten. Immer mehr Musiker und Sänger versammelten sich im Altarraum bis zum festlichen "Halleluja" aus dem "Messias" von Georg Friedrich Händel. "Nun freuet euch, ihr Christen" geriet mit 100 Instrumentalisten und Sängern am Schluss so laut, dass die 400 Mitsänger im Publikum bei der letzten Strophe etwas untergingen.
Edith Beining war aus Thomm ins Konzert gekommen und fand: "Das war ein grandioses Zusammenspiel." Erich Jacobi aus Hermeskeil war ebenfalls vom Klangvolumen begeistert: "Solch ein Effekt kann nur in einer Kirche erreicht werden."

Junge Stimmen und hohe Töne: Der Unter- und Mittelstufenchor singt auf der Empore. TV-Foto: Herbert Thormeyer


 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 02. Dez. 2010

Schüler spielen Musik zum Advent


Von unserem Mitarbeiter Herbert Thormeyer
Weihnachtslieder, Werke großer Komponisten und Worte zum Nachdenken haben sich beim Konzert der jungen Bläser des Gymnasiums Hermeskeil in der Pfarrkirche St. Martinus abgewechselt.
Hermeskeil. Wer sich beim Gymnasium Hermeskeil in eine Bläserklasse meldet, hat oft schon nach einem Jahr Gelegenheit, sein Können öffentlich unter Beweis zu stellen. Seit den Herbstferien haben 31 Schüler der Klassen sechs und sieben für ein Konzert geprobt, mit dem der Advent in St. Martinus eingeleitet werden sollte. Musikpädagoge Stefan Butterbach übte bis zu drei Stunden pro Woche über den normalen Unterricht hinaus mit seinen Nachwuchsmusikern. "Jeder, der unsere Bläserklassen besucht, sollte einmal die sinnlich-ästhetische Klangerfahrung eines großen Raumes machen", erläutert der Orchesterleiter. Diese Erfahrung, die viele der Schüler zum ersten Mal machten, wurde noch durch Wolfgang Fink an der Orgel und das Blechbläserquartett Abtei gesteigert.
Während sich die Schüler auf bekannte Weihnachtslieder konzentrierten, zeigten die Trompeter Gerd Klauck und Andreas Bach sowie Johannes Trampert auf dem Euphonium und Thomas Eiden auf der Tuba, wie es klingen kann, wenn man nur lange genug übt. Rund 150 Zuhörer, insbesondere stolze Eltern und Großeltern, lauschten den Klängen, die von vorne und oben von der Empore her kamen.
In seinen Textbeiträgen brachte Pastoralreferent Claus Wettmann seine Zuhörer zum Nachdenken: "Weihnachten ist unerschütterlich. Es hält seit 2000 Jahren viel aus." Wettmann sprach auch ein Gebet des Kabarettisten Hanns-Dieter Hüsch: "Herr, gib, dass Weihnachten nie mit Karneval verwechselt wird."
Im großen Kirchenschiff von St. Martinus erklang zum Schluss mit Orgel, großen und kleinen Bläsern und dem Gesang der Zuhörer das Gemeindelied "Wir sagen euch an den lieben Advent".

 

Harmonisch haben die Schüler des Gymnasiums Hermeskeil musiziert - obwohl manche ihr Instrument erst seit einem Jahr spielen. TV- Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 02. Dez. 2010

Von Indianern, Piraten, Rittern und Hexen


Kinder der Kita "Rosa Flesch" erlebten eine "etwas andere" Lesestunde im Gymnasium Hermeskeil
Als Höhepunkt der ganzjährigen Aktion "wir lesen vor" fand am vergangenen Freitag der bundesweite Vorlesetag statt. Dieser hat zum Ziel, Kinder in ganz Deutschland zum Lesen zu animieren und sie für Bücher zu begeistern.
Von dieser Idee ließ sich auch die Klasse 5a des Gymnasiums Hermeskeil unter Federführung ihrer Klassenlehrerin Sabine Hauswirt inspirieren und lud die Kinder der Kita "Rosa Flesch" zu einer gemeinsamen Lesestunde in die Bibliothek des Gymnasiums ein. Dazu bereiteten die Schüler und Schülerinnen vorab verschiedenen Themen für die Vorschüler vor. Das Repertoire reichte von Indianern über Hexen bis zu Tiergeschichten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war. Die Texte wurden aber nicht einfach vorgetragen, sondern von den Schülern in Theaterstücke umgesetzt.
Nach dem Vortragen der Stücke war das Programm noch nicht abgearbeitet. Nun durften die Vorschüler selbst Hand anlegen und die gehörten Geschichten, mithilfe der 5a und ihrer drei Klassenpaten Anne Knippel, Lea Gröber und Jonathan Ganz, künstlerisch umsetzen. Es wurden unter anderem mittelalterliche Waffen, indianischer Kopfschmuck und rasante Hexenbesen hergestellt. So war der Raum bald erfüllt von wilden Piraten, mutigen Rittern und bezaubernden Hexen. Nachdem die Geschichten dann von Schülern und Vorschülern gemeinsam im Spiel fortgeführt wurden, endete der Tag mit einem herzlichen Dankeschön der Kinder des "Rosa Flesch" und ein paar verabschiedenden Worten des betreuenden Lehrers Stefan Thewes.
Insgesamt war dieser Tag ein erfolgreicher Versuch den Vorschülern die Freude am Lesen zu vermitteln und sollte so, nach Meinung aller Beteiligten, auf jeden Fall wiederholt werden. (Jonathan Ganz, Klasse 5a des Gymnasiums Hermeskeil)

 



Kinder der Kita "Rosa Flesch" in der Bibliothek des Hermeskeiler Gymnasiums

 

 

 

RuH: 02. Dez. 2010

Groß und Klein - Kirchenmusikalische Feierstunde zum Advent


Am vergangenen Samstag haben die Bläserklassen der Jahrgangsstufe 6 und 7 des Gymnasiums Hermeskeil in der Martinuskirche bei einer kirchenmusikalischen Feierstunde zum Advent mitgewirkt und nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Sie haben verschiedene adventlich-weihnachtliche Sätze dargeboten und somit musikalisch auf die bevorstehende Adventszeit eingestimmt.
Die Bläserklassen wurden am Ende der Veranstaltung mit langanhaltendem Beifall bedacht, was den Schülern sichtbar ein Erfolgserlebnis bescherte. Die Präsentation auf den Altarstufen bot eine beeindruckende Kulisse, und vermittelte zusammen mit der Klangerfahrung des sakralen Raumes eine feierlich, besinnliche Atmosphäre.
Das Blechbläserquartett und der Organist Wolfgang Fink haben die Bläserklassen professionell unterstützt mit Werken großer und kleiner Meister aus verschiedenen Epochen und in verschiedenen Besetzungskombinationen. Deren gekonnte Darbietung ließ keine Wünsche offen und veredelte die gesamte Veranstaltung.
Claus Wettmann war für den Bereich des Wortes zuständig. Die Auswahl seiner Texte stimmte auf eine besinnliche Adventszeit ein. Groß und Klein vereinigten sich am Ende mit dem Lied "Wir sagen euch an den lieben Advent" im harmonischen Zusammenspiel von Bläserklassen, Orgel, Blechbläserquartett und Gemeindegesang.



Schüler der Bläserklassen 6 und 7 des Hermeskeiler Gymnasiums

 

 

 

 

 

 

TV: 01. Dez. 2010

Fünftklässler lesen für Vorschüler

 

Spannende Geschichten haben die Schüler der fünften Klasse des Hermeskeiler Gymnasiums Kindergartenkindern erzählt. Und so hatten lesende und zuhörende Kinder etwas vom bundesweiten Vorlesetag.

Hermeskeil. (red) Indianer-, Hexen-, Tiergeschichten - die hören alle Kinder gern. Und so haben die Schüler der Klasse 5a des Gymnasiums Hermeskeil am bundesweiten Vorlesetag die Kinder der Kita "Rosa Flesch" zu einer gemeinsamen Lesestunde in die Bibliothek des Gymnasiums eingeladen. Unter der Federführung ihrer Klassenlehrerin Sabine Hauswirt lasen sie den Vorschülern in der Bibliothek des Gymnasiums vor. Ihre Texte setzten die Schüler in Theaterstücke um.
Anschließend setzten die Vorschüler die gehörten Geschichten, mit Hilfe der Schüler und ihrer drei Klassenpaten Anne Knippel, Lea Gröber und Jonathan Ganz, künstlerisch um. So stellten sie mittelalterliche Waffen, indianischen Kopfschmuck und rasante Hexenbesen her. Bald war der Raum erfüllt von wilden Piraten, mutigen Rittern und bezaubernden Hexen. Schüler und Vorschüler führten gemeinsam die Geschichten im Spiel fort.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 24. Nov. 2010

Medienwissenschaft, Graphik und Design
am Gymnasium Hermeskeil


Große Zuhörerschaft am 3. BIM Abend

Beeindruckt von Wort und Bild lauschten über hundert SchülerInnen, Eltern und KollegenInnen am Montag, 08.11.2010, in der Bibliothek der Schule den Ausführungen der 4 externen Referenten. Herr Barth von der Universität Trier vermittelte den Anwesenden die theoretische Seite des Abendthemas, indem er den Inhalt des noch "jungen Studienfaches" Medienwissenschaft in einem ebenso prägnanten wie präzisen Satz formulierte: "Who says what in which channel to whom with what effect"?
Damit war Allen sogleich bewusst, dass Englisch die Mediensprache ist, ohne deren Kenntnis weder Medientheorie noch -methoden studiert werden können. Auf großes Interesse trafen die Hinweise über die forschungspraktischen Anteile im Studium ebenso wie manchen staunen machte, dass es für diesen Studiengang nur etwa 100 Bachelor-Plätze an der Universität Trier gibt, die zudem noch einem NC von 2,1 (im WS 2010) unterliegen.
Ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums Hermeskeil, Thorsten Gätz, informierte als derzeitiger Student der Fachhochschule Trier über den erst seit 2008 bestehenden Studiengang intermediales Design. Neben den vielseitigen Studieninhalten und den sich daraus später ergebenden ebenso vielseitigen Berufsfeldern, strich er insbesondere die lerngünstige Größe der einzelnen Kurse von je 10 - 15 Studenten heraus.
Komplettiert wurde die Expertenrunde an diesem Abend von 2 Vertretern der Firma Markenmut, Herrn Bernd Neisen, als deren Geschäftsführer und Frau Maria Ienco, als deren Art Direktorin. Profund und medial unterstützt kommunizierten der Betriebswirt und die Kommunikationsdesignerin zum einen die Schwerpunkte einer Werbeagentur – Identität - Ideen –Inhalte - und zum anderen die Probleme, d.h. insbesondere die Wünsche der Auftraggeber, die zur jeweiligen Zufriedenheit zu lösen sind. Schnell wurde allen Zuhörern klar, dass dem fertigen Produkt, etwa einem kurzen Werbespot, fast immer monatelange Arbeit voraus geht und erst durch das 'Hand in Hand' Arbeiten der verschiedenen "Fachrichtungen" innerhalb einer Werbeagentur zielführend zu Ende gebracht werden kann.
Nach den Präsentationen bewiesen die zahlreichen, detaillierten Fragen der Anwesenden an die Referenten einmal mehr das große Interesse an den vorgestellten Studiengängen und dem dargelegten Berufsfeld. Mit herzlichem Applaus und dem obligatorischen Weinpräsent wurden die 4 Experten verabschiedet.
Das Berufsinformationsmeeting wird am Montag, 29.11.2010, mit dem Thema Studium und Berufe bei der Polizei fortgesetzt. Interessierte SchülerInnen der Jgst. 10 - 13 sind herzlich dazu eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 18. Nov. 2010

Junge Zeitungsmacher bilden sich fort


Es soll Schüler geben, die es kaum erwarten können, nach dem letzten Klingelton das Schulgebäude auf dem schnellsten Weg zu verlassen. Andererseits gibt es auch Schüler, die sich freiwillig an einem unterrichtsfreien Tag in die Schule begeben. So am Samstagmorgen (06.11.), als sich die Redaktion der Schülerzeitung des Gymnasiums Hermeskeil dort traf, um an einem Schülerzeitungsseminar der Friedrich-Naumann-Stiftung teilzunehmen. Unter der Leitung von Christian Kolb, der Journalist und Experte für Öffentlichkeitsarbeit ist und für das Seminar aus Essen anreiste, besprachen die Redaktionsmitglieder ihre Pläne und erstellen ein Konzept für die Verbesserung ihrer Schülerzeitung "Argus". Schwerpunkte des Seminars waren die Themengebiete Medien- und Schülerzeitungsrecht, Redaktionsorganisation und journalistische Stilformen. Auch über Ausbildungsmöglichkeiten und Berufseinstiege im Bereich Journalismus konnten sich die Schülerinnen und Schüler informieren. Von der Flut an Informationen eines ganzen Seminartages ein wenig erschlagen beschreibt Klara-Marie Becker (16) ihren Eindruck mit den Worten: "Jetzt bin ich definitiv schlauer!" und verweist auf die vielen praktischen Tipps, die sie in Zukunft umsetzen möchte. Mit dem erworbenen Wissen und den Eindrücken aus dem Seminar geht es nun wieder an die redaktionelle Arbeit für die nächste ARGUS-Ausgabe.

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 18. Nov. 2010

Unterricht auf dem Flugplatz


In den letzten Wochen beschäftigten wir, die Klasse 6c, uns in Naturwissenschaften (NaWi) mit dem Thema Vögel und Flugarten. Wir lernten Bau und Aufbau des Federkleides, Eigenschaften eines flugfähigen Gegenstandes, verschiedene Flugarten wie Gleit-, Segel-, Ruder- und Schwirrflug und die Fluganpassung des Vogelkörpers. Auch der Unter- und Überdruck bei Entstehung des Auftriebs war ein Thema in unseren NaWi Stunden.
Herr Pawlik versprach uns in einer dieser Stunden, dass wir bald nach Bexbach zum Flugplatz fahren würden, um selbst einmal in einem kleinen Flugzeug zu fliegen und verschiedene Segel- und andere Flugzeuge zu besichtigen. Da Wetter und Windbedingungen dabei eine große Rolle spielten und wir deswegen kurzfristig entscheiden mussten, dauerte es auf Grund des schlechten Wetters einige Zeit bis zu dem Ausflug.
Und dann, am 06.10.10 war es so weit: Wir stiegen in den Bus und machten uns auf den Weg nach Bexbach zum Flugplatz. Als wir dann angekommen waren konnte die erste Schülerdreiergruppe nach einer kurzen Einführung mit dem Piloten Herrn Jacobs schon starten.
Herr Gonder, der als Begleitperson mitkam, zeigte uns anderen in der Zwischenzeit die sonstigen Flugzeuge. Einige hatten eine Spannweite von 8 m, ein anderes Flugzeug eine Spannweite von 26 m und eine Gleitzahl von 1:62. Das bedeutet in diesem Fall, dass das Flugzeug, wenn es in 1000 m Höhe fliegt, noch 62 km weit ohne Aufwind gleiten kann.
Herr Pawlik flog ein paar mal selber das Flugzeug. So wartete jede Dreiergruppe auf ihren Flug. Die Schüler, die wieder gelandet waren, berichteten ganz begeistert von dem Flug über Bexbach.
Da manchen Schülern nicht wohl bei der Sache war, flogen diese nicht. Aber auch sie hatten die Chance, einmal in dem kleinen Flugzeug zu sitzen.
Wir hatten an diesem besonderen Morgen richtig viel Spaß und lernten sogar noch etwas dabei!!!

Jule Spohn

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 10. Nov. 2010

Kirchenmusikalische Feierstunde zum Advent

Am Samstag, 27.11.2010 findet in der katholischen Pfarrkirche St. Martinus in Hermeskeil eine Kirchenmusikalische Feierstunde zum Advent statt.
Die Textmeditationen von Pastoralreferent Claus Wettmann werden umrahmt von musikalischen Beiträgen des Organisten Wolfgang Fink, dem Abteier Blechbläserquartett und von Bläserklassen des Gymnasiums Hermeskeil. Der Beginn ist um 19.00 Uhr. Die Instrumentalisten spielen in diversen Besetzungen mit Blechbläserquartett und Orgel. Zu Gehör kommen auch solistische Einlagen. Auf der Oberlingerorgel der Martinuskirche erklingen adventliche Meditationen.
Die Musiker mit dem Organisten Wolfgang Fink und den Blechbläsern Gerd Klauck, Andreas Bach (Trompete), Johannnes Trampert (Euphonium) und Thomas Eiden (Tuba) sind in dieser und anderer Besetzung durch die Begleitung von Romwallfahrten und Auftritten im Petersdom und den Hauptkirchen Roms sowie Konzerten in der Heimat bekannt. Zuletzt begleitete das Abteier Blechbläserquartett 2008 die Chöre des Dekanates St. Wendel nach Rom. 2011 wird das Quartett die Chöre des Dekanates Hermeskeil-Waldrach musikalisch in Rom unterstützen.
Die Bläserklassen unter Leitung von Stefan Butterbach spielen adventlich-weihnachtliche Beiträge.
Der Eintritt ist frei. Um eine Türkollekte für einen guten Zweck wird gebeten.


 

 

 

 

RuH: 10. Nov. 2010

"Klasse" Klasse!

Wir sind dabei! Die Klasse 5a des Gymnasiums Hermeskeil lädt die Vorschulkinder der KiTa Rosa Flesch im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags am 26. November 2010 zum Vorlesevormittag in die Schule ein.
Am bundesweiten Vorlesetag, 26. November 2010 lesen wieder zahlreiche Bücherfreunde und Prominente aus ihren Lieblingsbüchern vor. Mit dabei ist auch die Klasse 5a des Gymnasiums Hermeskeil, die den Vorschulkindern der KiTa Rosa Flesch in der schuleigenen Bibliothek vorliest.
Als Höhepunkt der ganzjährigen Initiative "Wir lesen vor" von Stiftung Lesen und DIE ZEIT gemeinsam mit dem Hauptpartner Deutsche Bahn, möchte der bundesweite Vorlesetag Begeisterung für das Lesen und Vorlesen weitergeben sowie für die bildungspolitische Bedeutung des Themas sensibilisieren.
Der Aktionstag folgt der Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor - zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Im letzten Jahr beteiligten sich rund 8.000 Vorleserinnen und Vorleser am bundesweiten Vorlesetag, darunter viele Prominente aus Politik, Kultur und Medien. Weitere Informationen über die Initiative finden Sie unter: www.vorlesetag.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 10. Nov. 2010

Illene lädt ein zum Kaffee


1988 im Austausch am Hermeskeiler Gymnasium
Sicherhlich erinnern sich noch zahlreiche ehemalige Schülerinnen und Schüler an Illene Porath, die von Juni 1988 bis August 1989 als amerikanische Austauschschülerin das Hermeskeiler Gymnasiums in der 11. Klasse besuchte. Damals engagierte sie sich insbesondere in der DLRG und in der Jugend/Stadtkapelle. Illene ist heute verheiratet, hat drei Kinder, ist Ärztin für Allgemeinmedizin und praktiziert in ihrem Heimatort Perham/Minnesota/USA. In wenigen Tagen wird sie Hermeskeil wieder besuchen und beim letzten Gespräch sagte sie: "Alle, die Lust haben, mich wieder zu sehen, lade ich herzlich am Sonntag, den 21.11.2010, um 15.00 Uhr zum Kaffee ein. Treffpunkt wird das Hotel-Restaurant "Parkschenke Simon" in Nonnweiler (rechts am Ortseingang von Hermeskeil kommend) sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 28. Okt. 2010

2. BIM - Abend am Gymnasium Hermeskeil


Mit großem Interesse haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 - 13 sowie Eltern und Kollegen die Ausführungen der externen Referenten am 04.10.2010, in der Bibliothek des Gymnasiums verfolgt.
Gleich 5 Redner und Rednerinnen konnte Frau Staudt an diesem 2. Berufs-Informations-Meeting, das unter dem Thema Holz - Forst - Papier stand, begrüßen.
Nachdem zunächst Frau Wollscheid anhand interessanter Daten, Fakten und Bilder in das Thema eingeführt hatte, stellten Herr Buss (Forstamtsleiter - Hermeskeil) und Herr Clemens (Dipl. Ing. Forstwirtschaft) das Studium der Forstwirtschaft an Universität und Fachhochschule dar. Dabei veranschaulichten sie auf eindrucksvolle Weise die vielfältigen Betätigungsfelder nach abgeschlossenem Studium ebenso wie ihren Berufsalltag. Über die Schwierigkeiten eine der begehrten Referendarstellen im rheinland-pfälzischen Forstdienst zu erhalten, wusste Herr Hans, der eine solche 'ergattert' hatte, lebendig zu berichten.
Dass man nach dem Abitur in Hermeskeil nicht unbedingt in die 'weite Welt' zum Studium aufbrechen muss, dokumentierten zwei ehemalige Schüler. Eloquent und medial unterstützt berichteten Frau Jana Ludwig und Herr Daniel Wittkowsky über ihr Betriebswirtschaftsstudium. Frau Ludwig absolviert ihr Studium als dualen Studiengang bei der Firma Holz - Leyendecker in Trier einerseits (Praxis) und anderseits (Theorie) an der dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach, Herr Wittkowsky erwirbt seine praktischen Kenntnisse bei der Firma Papier Mettler in Morbach. Die im Anschluss an die Präsentation gestellten Fragen seitens der Schüler/Innen bekundeten einmal mehr deren Interesse an dem gerade vorgestellten Berufsfeld. Das Berufs-Informations- Meeting wird fortgesetzt am Montag, 08.11.2010. Dieser Abend steht unter dem Thema: Medienwissenschaften - Graphik und Design. Dazu sind alle Interessenten bereits jetzt herzlich eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Okt. 2010

Siegerteam Börse


Von unserem Redakteur Björn Pazen
Er führte eine Spielgruppe aus Hermeskeil 2008 zum Europasieg beim "Planspiel Börse" - heute gibt Lehrer Josef Gonder im TV allen aktuellen Spielgruppen Tipps, damit sie bei der Börsensimulation der Sparkassen erfolgreich sein können.

Trier/Hermeskeil. Andre Kostolany war bis zu seinem Tod im Jahr 1999 der Börsen-Guru schlechthin. Seine Tipps und Tricks zu Aktien waren weltweit geachtet, brachten vielen Börsianern das große Geld.
Beim "Planspiel Börse", der Börsensimulation der Sparkassen, ist der Einsatz für die teilnehmenden Schülergruppen zwar auf 50 000 Euro beschränkt, die Schüler können aber auch kein eigenes Geld verlieren, weil es sich um virtuelles Kapital handelt. Aber auf Tipps wie jene von Börsenguru Kostolany setzen auch die mehr als 350 Schülergruppen, die derzeit schon in der Region angemeldet sind.
In Hermeskeil unterrichtet der "Hochwald-Kostolany" und führt seine Schüler spielerisch an die Themen Wirtschaft und Börse heran: Josef Gonder.
Der Wirtschaftskundelehrer nimmt mit seinen Schülergruppen schon seit vielen Jahren erfolgreich auf Regional- und Landesebene am "Planspiel Börse" teil, zunächst an der Regionalen Schule in Zerf, nun am Gymnasium Hermeskeil. Im Jahr 2008 sorgte er für den größten Erfolg einer Schule aus der Region beim internationalen "Planspiel Börse": Seine Spielgruppe "Die4Lustigen3" wurde Europasieger, hatte aus 50 000 Euro in zehn Wochen fast 110 000 Euro gemacht. Der große Vorteil der Gruppe war der rasante Aufstieg (und spätere Fall) der VW-Aktie. Zum richtigen Zeitpunkt hatten die Hermeskeiler gekauft und wieder verkauft.
 Im Trierischen Volksfreund, der in diesem Jahr erstmals Kooperationspartner der regionalen Sparkassen beim "Planspiel Börse" ist, erläutert Gonder seine Tipps und Tricks, wie die Schülergruppen optimal an den Börsen investieren.
 
Information: "Die Schüler müssen sich täglich über die Kurse informieren, müssen vor allem die Jahres- und Drei-Monats-Charts der Werte analysieren und die Wirtschaftsnachrichten verfolgen. Das ist natürlich viel Arbeit - aber die zahlt sich in barer Münze aus."
 
Antizyklisch kaufen: "Niemals auf einen fahrenden Zug aufspringen!", lautet ein weiterer Tipp Gonders: "Niemals Aktien kaufen, die steigen, sondern dann zuschlagen, wenn ihr Wert deutlich unter dem Jahresmittel liegt. Also tief im Keller kaufen, am Ende des Steigflugs verkaufen. Dafür muss man sich aber genau mit den Charts auseinandersetzen."
 
Gewisse Aktien meiden: "Ich würde derzeit keine Papiere kaufen, die in Spanien, Italien oder gar Griechenland gehandelt werden. Auch bei gewissen Branchen vorsichtig sein, wie zum Beispiel aktuell im Energiesektor, wo man nicht weiß, wie es sich mit den Restlaufzeiten der Atomkraftwerke wirklich verhält. Man sollte sich erst einmal auf solide Werte konzentrieren", sagt Gonder.
 
Der richtige Zeitpunkt, um auszusteigen: "Wenn man mit seiner Spielgruppe merkt, dass man weit vor der Konkurrenz liegt, sollte man seine Schäfchen ins Trockene bringen. Gerade nach erfolgreichen Transaktionen sollte man Gewinn-Mitnahmen im Auge haben und rechtzeitig verkaufen."
 
Teamgeist und Führungsqualität: "In den Spielgruppen sollte der Teamgeist im Vordergrund stehen, alle wichtigen Entscheidungen sollen gemeinsam getroffen werden. Aber diejenigen Gruppen waren am erfolgreichsten, die einen echten Spielführer hatten, der auch nur die Käufe und Verkäufe tätigte. Sonst verkauft der eine abends die Werte, die der andere am nächsten Tag teuer wieder einkauft. Disziplin ist das A und O."
Nur eine Börsenweisheit Kostolanys können die Schüler nicht umsetzen: "Kaufen und ein paar Jahre lang nicht daran denken." Denn schon am 14. Dezember wird die finale Bilanz beim "Planspiel Börse" gezogen.
Spielgruppen können sich noch bis 9. November für "Planspiel Börse" bei den jeweiligen regionalen Sparkassen anmelden. Jede Spielgruppe erhält - um sich aktuell über Wirtschaft zu informieren - den Volksfreund bis zum Ende des Projekts in die Schule geliefert. Daneben ist der TV-Börsenkasten im Projekt-Zeitraum erhöht und umfasst alle 175 gehandelten Werte. Acht TV-Leser haben bei einem Spiel die Teilnahme gewonnen und treten beim "Planspiel Börse" außer Konkurrenz gegen die Schülergruppen an.

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 30. Sept. 2010

Jazzkonzert der Extraklasse in der Hochwaldhalle

Bigbands aus Hermeskeil und dem Saarland begeistern das Publikum

 

Die Big Band LAID BACK des Gymnasiums und die saarländische Landesschülerband JAZZ TRAIN boten ein Repertoire, das alle Stile Jazzorientierter Big Band-Literatur von Jazz über Latin bis hin zu Funk und Rock umfasste. JAZZ TRAIN präsentierte dabei die Stücke der neuesten CD mit dem Schwerpunkt Cole Porter.

Musikalischen Höchstgenuss erlebten die Besucher der Hochwaldhalle, leider nur etwa 130 (einschließlich der Begleitpersonen der Musiker), am Samstagabend. Stefan Butterbach und seine saarländischen Kollegen Matthias Ernst und Ernst Urmetzer präsentierten mit ihren Bigbands zweieinhalb Stunden Jazz der Extraklasse. Beide Bands brauchten hinsichtlich Qualität und Engagement den Vergleich mit einem Berufsorchester nicht zu scheuen. Der Spaß an diesem Musikstil mit seinen vielfältigen Improvisationsmöglichkeiten "sprudelte den Beteiligten förmlich aus allen Knopflöchern". Bei der Präsentation ihrer Musik überzeugten die Solisten an den einzelnen Instrumenten und die Gesamtklangkörper beider Formationen gleichermaßen. Die Bigband des Hermeskeiler Gymnasiums, auf dem Klavier von Raphael Klar unterstützt, bestritt den ersten Abschnitt vor der Pause. Bei zwei Stücken (Don´t know why und Yesterday) wurden die gut zwanzig Musiker vom Gesangsnachwuchstalent Lena Jacobs) begleitet. Butterbach präsentierte sie mit den Worten: "Nicht nur Hannover hat eine Lena". Mit ihrem letzten Programmbeitrag "Engine No. 9" lief die Band zur Höchstform auf. Man hörte förmlich eine "Lokomotive" durch den Raum fahren, erlebte im "koordinierten musikalischen Durcheinander" ihre Instandsetzung in der Werkstatt und das erneute Starten nach erfolgter Arbeit.

LAID BACK unter Leitung von Stephan Butterbach

Eine gute Ausgangsposition für die saarländische Landesschülerband im zweiten Teil des Konzerts mit ihrem "JAZZ TRAIN" richtig durchzustarten. In saarländisch lockerer Manier stellten die beiden Lehrer, musikalische Leiter und Conferenciers in einem, ihr Programm vor. Es wurde dominiert von Werken des amerikanischen Komponisten Cole Porter, dem auch die letzte, brandneu erschienene CD gewidmet ist. Die Darbietungen des Orchesters wurden aber auch geprägt von der genialen, leicht "rauchigen" Jazzstimme der Sängerin Laura Borchers, die die nicht ganz einfachen Stücke brillant darbot und nicht nur den Jazzfan in Verzückung versetzte.

Hatte Stefan Butterbach schon im Trompetenregister von JAZZ TRAIN ausgeholfen, konnte er zum Schluss beide Bands mit dem Song "Oye Como Va" von Carlos Santana zusammenführen. Auch dieses vorher nicht geprobte Experiment, bei dem mehrere Solisten aus beiden Bands brillierten, ging wie bei "Profis" über die Bühne. Insgesamt ein Konzertabend, den die Zuhörer sicher so schnell nicht vergessen werden. Bleibt zu hoffen, dass sich die Jugendlichen von dem Desinteresse in Hermeskeil nicht beeinflussen lassen, weiter machen und bei ihren nächsten Auftritten einige hundert Zuhörer mehr vor sich haben. (BäR)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 27. Sept. 2010

Big Band als Sprungbrett für junge Musiker

 

Von unserem Mitarbeiter Christoph Strouvelle
Die Big Band des Gymnasiums Hermeskeil und die Landes-Schüler-Bigband des Saarlandes haben während des Hermeskeiler Kulturherbstes ein Konzert gegeben. Etwa 130 Zuhörer freuten sich über Jazz vom Feinsten.
 
Hermeskeil. Big Bands in Concert hieß es am Samstagabend in der Hermeskeiler Hochwaldhalle. Auf der Bühne standen die Big Band Laid Back (Big Band des Gymnasiums Hermeskeil) und Jazz Train, die Landes-Schüler-Bigband des Saarlandes.
Den Auftakt des Konzerts machten die Hochwälder Schüler. Egal ob Bossa Nova, Samba, oder jazzige Stücke wie Tuxedo Junction, die 23 Musiker unter der Leitung ihres Musiklehrers Stefan Butterbach boten einen gelungenen Start in den Abend. Dabei hatten die jungen Musiker auch Gelegenheit, mit Soli zu glänzen, darunter auch Lena Jacobi, die das Beatles-Stück Yesterday sang.
Das Konzept des Jazzprojektes am Hermeskeiler Gymnasiums will die Kreativität der Schüler fördern und lässt deshalb in allen Stücken einen oder zwei Musiker improvisieren. Offenbar ist das Rezept erfolgreich, denn die Big Band "Laid Back" besteht seit elf Jahren. Dabei profitiert das Ensemble von den umliegenden Musikvereinen der Region, in denen die meisten Schüler laut Bandleiter Butterbach ebenfalls aktiv sind.
Den zweiten Teil des Abends gestaltete Jazz Train. Die Big Band aus dem Saarland ist das Kind eines Landesprojektes unter der Leitung von Matthias Ernst und Ernst Urmetzer. Die beiden Musiklehrer suchen ihre jungen Musiker für die Big Band im gesamten Saarland. Diese ist so seit über 20 Jahren eine Talentschmiede des saarländischen Jazz, aus der schon etliche Schüler zum Musikstudium gefunden haben. Insofern konnte Jazz Train das beachtliche Niveau der Hermeskeiler Big Band noch toppen. Einen maßgeblichen Anteil daran hatte die Solistin Laura Borchers, die die gespielten Stücke des amerikanischen Komponisten Cole Porter gesanglich begleitete.
Zum Schluss des Konzerts spielten die beiden Big Bands gemeinsam "Oye como va" von Santana. Den Zuschauern hatte es gefallen. Anton Bauch aus Hermeskeil fand den gesamten Abend gelungen. Ute Zender aus Ottweiler besuchte das Konzert in Hermeskeil, weil ihr Sohn bei Jazz Train mitspielt, genauso wie der von Ingeborg und Joachim Karsten aus Bexbach. Die beiden fanden das Engagement der Schüler beeindruckend, denn die Auseinandersetzung mit Jazzmusik ist nach ihrer Meinung für Jugendliche nicht die Regel.
Pate des Big-Band-Konzerts war der Hermeskeiler Organist Rafael Klar, der als Mitglied des Arbeitskreises Hermeskeiler Kulturherbst die Veranstaltung organisierte. Zum einen mag er persönlich Big-Band-Musik, zum anderen könne man mit zwei Big Bands einen Abend hervorragend gestalten. "Es ist auch eine Motivation für die Hermeskeiler Schüler, ein Konzert zu geben und eine andere Big-Band zu hören", sagte Klar. Big Bands sind für ihn die optimale Orchesterform für junge Leute, bei der sich jeder nach seinen Fähigkeiten einbringen kann: "Die besseren Musiker können beispielsweise solo spielen", sagte Klar, egal, ob an Trompete, Saxofon oder an anderen Instrumenten.
Er zeigte sich mit den 130 Besuchern in der Hermeskeiler Hochwaldhalle durchaus zufrieden.

Die Big Band Laid Back vom Hermeskeiler Gymnasium spielt in der Hochwaldhalle. TV-Foto: Christoph Strouvelle

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 24. Sept. 2010

Big-Band-Musik im Doppelpack

Hermeskeiler Kulturherbst bringt Jazz in den Hochwald

 

Hermeskeil. (red) Mit einem musikalischen Höhepunkt wird am Samstag, 25. September, der 18. Hermeskeiler Kulturherbst fortgesetzt. Bei einem Gemeinschaftskonzert in der Hochwaldhalle trifft ab 20 Uhr die Big-Band des Gymnasiums Hermeskeil, "Laid Back" unter der Leitung von Stefan Butterbach, auf "Jazz Train", die Landes-Schüler-Bigband des Saarlandes. Die beiden Bands präsentieren Musik quer durch die Jazz-Epochen Swing, Jazzrock und Latin. "Jazz Train" ist eine wichtige Talentschmiede des saarländischen Jazz und hat schon vielen Profi-Musikern den Weg geebnet.
Erwachsense zahlen an der Abendkasse acht Euro Eintritt, Schüler vier Euro.


 
Die Big Band des Gymnasiums Hermeskeil spielt zusammen mit der Landes-Schüler-Big Band des Saarlandes . Foto: privat

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 16. Sept. 2010

Dienstbeginn im "laufenden Schulbetrieb"
Neuer Schulleiter am Gymnasium Hermeskeil



Mit Zuversetzung von Studiendirektor Arno Ranft (Foto) zum 31. August hat das "Schiff" Gymnasium Hermeskeil mit seinen über 1000 Schülern und einer 75-köpfigen "Führungsmannschaft" nach einmonatiger Vakanz wieder einen "Kapitän auf der Brücke". Er ist "Kind der Region" und kennt aus seinem bisherigen Wirken die Besonderheiten der ländlichen Strukturen.

Der "Neue" ist 46 Jahre alt und wuchs in Niederhambach bei Birkenfeld auf. Nach dem Abitur studierte er an der Universität Saarbrücken die Fächer Mathematik, Physik und Informatik für das Lehramt an Gymnasien. Nach der Referendarzeit (Mathematik und Physik) in Kaiserslautern erhielt er seine erste Stelle am Göttenbach-Gymnasium in Idar-Oberstein. Siebzehn Jahre war er an dieser Schule tätig und nahm zuletzt auch die Funktion als Orientierungsstufenleiter wahr. In der Ausübung dieser Funktion hatte er Kontakt zu den Grundschulen zu halten und war für alle Belange der fünften und sechsten Klassen zuständig. Seinen Lebensmittelpunkt hat er mit Ehefrau und zwei Töchtern (9 und 11 Jahre) nach wie vor in Niederhambach. Wenn ihm Beruf und Ehrenamt als Kreisjugendwart der Sportjugend Birkenfeld noch Zeit lassen, ist er oft mit seinem Wohnwagen an der Sauer zu finden und frönt seinen sportlichen Hobbys Wandern und Paddeln.
Bis März nächsten Jahres befindet er sich noch im "Spagat" zwischen alter und neuer Wirkungsstätte, da er am Göttenbach-Gymnasium in Idar-Oberstein noch einen Leistungskurs Mathematik bis zum Abitur führen muss. Danach erst wird er neben seiner Leitungs- und Verwaltungsfunktion auch die Lehrtätigkeit am Hermeskeiler Gymnasium aufnehmen.



Den Reiz an der neuen Aufgabe als Schulleiter sieht Ranft in der Möglichkeit, Prozesse aktiv beeinflussen zu können. Er ist guten Mutes, die vor ihm liegenden Aufgaben bewältigen zu können. Auch wenn Hermeskeil mit fast doppelt so vielen Schülern und Lehrern eine Nummer größer sei, so Ranft, sei er durch seine bisherige Wirkungsstätte mit den Themen Ganztagsschule und Sanierung bestens vertraut. Auf Schwerpunkte möchte er sich im Augenblick noch nicht festlegen, da er sich noch in der "Sichtungsphase" befinde und nicht mit vorschnellen Entscheidungen gute gewachsene Strukturen zerschlagen will. Er hofft, dass die Bau- und Sanierungsmaßnahmen planmäßig laufen und er bald die "Bauleitung" wieder zu Gunsten der Schulleitung abgeben kann. Eines stehe allerdings fest: Der Bereich Ganztagesschule sei vielen Veränderungen unterworfen und müsse flexibel an die Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern angepasst werden. Vor allem bei den Kombiklassen gebe es noch zu wenig Erfahrungswerte in der sinnvollen Umsetzung von Regelunterricht und Zusatzangeboten. Positiv bewertet er auch, dass sich seine älteste Tochter zurzeit in der sechsten Klasse befindet und er in seiner Funktion als Schulleiter und betroffener Elternteil im Umgang mit den Eltern auch deren Blickwinkel kennt.
RUH wünscht dem neuen Schulleiter viel Erfolg und eine glückliche Hand. (BäR)

 

 

 

 

 

RuH: 16. Sept. 2010

Füreinander und miteinander


Das Revival-Konzert der Schulband "Hitzefrei" am Gymnasium Hermeskeil war ein Highlight für Mitwirkende und Publikum. Und bei genauem Hinsehen und -hören war es auch ein starkes Plädoyer für die verbindende Kraft des Musikmachens.

"... for yoooooooouuuuu!", so ertönte am Samstagabend die letzte Refrain-Zeile von der Rockbühne in der Turnhalle der Schule. Der gleichnamige Song - seit Jahrzehnten (!) ein Klassiker aller Schulband-Generationen - war die Zugabe für das aufmerksame und begeisterte Publikum. "For you", das heißt gleichermaßen "für dich" wie "für euch", und mit dieser Bedeutung dürfen diese Worte auch als Motto für diesen besonderen Abend stehen.
So gab es für jeden Musikgeschmack etwas Leckeres; serviert wurden Songs aus Rock, Pop, Jazz, Blues und Soul. Nach dem Prinzip "2 für 1" hatten die rund zwanzig Musiker - alles ehemalige Schulband-Mitglieder der Jahre 2000-2006 - sogar zwei Konzerte unter einen Deckel gepackt. Nach dem relaxten ersten Gang aus ruhigen Titeln (mit Unplugged-Aroma) wurde darum die zunächst bestuhlte Veranstaltung in ein Stehkonzert umgebaut. Würziger Rock dominierte dann die zweite Hälfte des Revivals.
Für die Akteure war das Konzert vor allem auch ein Wiedersehen mit ihrem früheren Bandleader, dem Musiklehrer Andreas Steffens, in dessen feinfühligen Händen die Schulband eine Brutstätte für erfolgreiche und leidenschaftliche Musiker geworden ist. So ist ein Großteil der Instrumentalisten und Sänger, die am Samstagabend zu hören waren, inzwischen auch beruflich oder zumindest nebenberuflich mit der Musik verwachsen. Die Pianistin und Sängerin Anne Leidinger etwa ist selber angehende Gymnasiallehrerin für Musik - welch ein Geschenk für ihre zukünftigen Schüler! Dass aber auch diejenigen Mitspieler, die das Musizieren heute "nur noch" als Hobby betreiben, mit der gleichen Selbstverständlichkeit ihre Paradestücke bekamen wie die Profis, spricht wiederum für die integrierende Kraft dieses Projekts.
Einer für alle - diesen Grundsatz hatte sich vor allem der Bassist und Sänger Daniel Wangen zu Herzen genommen. Er war schon in der Vorbereitung des Revivals die treibende und zusammenhaltende Kraft, denn er hatte in mühevoller Kleinarbeit alle Proben organisiert und seine Mitstreiter mit allen erforderlichen Plänen versorgt. Denn: Auch Verantwortung und Teamgeist gehören zu den Lerneffekten der Schulband. Mit diesen wichtigen Kompetenzen im Gepäck wird demnächst auch Daniel Wangen seine Laufbahn als Gymnasiallehrer starten. Auf der Bühne war ihm der Spaß am gemeinsamen Musizieren am allerdeutlichsten anzusehen.


So war das Revival-Konzert von "Hitzefrei" für alle Anwesenden nicht nur ein schöner Abend mit guter Musik - es war, und das ist vielleicht noch viel wichtiger, ein positiver Ausdruck des gegenseitigen Füreinanders und Miteinanders. Oder eben, mit den Worten des Zugaben-Songs: "For you, for you, I came for you!"

 

 

 

 

 

TV: 14. Sept. 2010

Ein neuer Chef fürs Gymnasium

1027 Schüler und 75 Lehrer am Gymnasium Hermeskeil haben einen neuen Rektor. Der 46-jährige Arno Ranft hatte mit seiner Bewerbung Erfolg und tritt die Nachfolge von Karl-Heinz Wortmann an, der im Sommer in den Ruhestand gegangen ist.

Hermeskeil. (ax) Die meisten Schüler am Hermeskeiler Gymnasium kennen seinen Namen schon, nicht alle haben ihn aber schon gesehen: "Ich bin im Moment dabei, durch alle Klassen zu gehen, um mich vorzustellen", sagt Arno Ranft, der neue Schulrektor. Viel unterwegs ist der 46-Jährige vorerst noch aus einem anderen Grund: Er pendelt in diesem Schuljahr noch drei Mal in der Woche zu seiner bisherigen Wirkungsstätte - ans Göttenbach-Gymnasium in Idar-Oberstein. "Ich bleibe noch Teilzeit-Göttenbacher, weil ich dort einen Leistungskurs in der MSS 13 habe, den ich zum Abi führe", erklärt Ranft.
Wenn der neue Schulleiter nicht da ist, wird sich in Hermeskeil sein Stellvertreter Uwe Sader ums Tagesgeschäft kümmern.
Wie sein Vorgänger Karl-Heinz Wortmann ist Ranft Naturwissenschaftler. Nach dem Abitur 1983 in Birkenfeld hat er in Saarbrücken studiert, sein Referendariat in Kaiserlautern gemacht und anschließend 17 Jahre lang in Idar-Oberstein Mathe und Physik unterrichtet.
Ranft wohnt in Niederhambach (Kreis Birkenfeld). Er ist verheiratet und hat zwei Töchter, die neun und zwölf Jahre alt sind. "Ich kenne Schule also nicht nur als Lehrer, sondern auch aus Elternsicht", sagt Ranft. Für seine Arbeit als Pädagoge sei es ein "sehr interessanter und hilfreicher Blickwinkel, wenn ich mich auch als Vater beispielsweise mit der Frage beschäftige, was es für mein Kind bedeutet, wenn es schon ab der sechsten Klasse Französisch lernt"In seiner Freizeit widmet sich Ranft vor allem zwei Hobbys. Er ist seit vielen Jahren ehrenamtlicher Kreisjugendwart des Sportkreises Birkenfeld. In dieser Funktion ist Ranft Ansprechpartner für 135 Vereine. Er bildet deren Jugendleiter und Trainer in praktischen Seminaren, beispielsweise in der Spielpädagogik und in Zirkustechniken aus, oder er berät sie bei der Organisisation von Ferienfreizeiten.
Außerdem ist Ranft ein "überzeugter Camper". Deshalb hat der 46-Jährige auch einen direkten Bezug zur Region. Im Sommer geht es mit Familie und Wohnwagen zwar meistens an die Nordsee. An verlängerten Wochenenden steuert Ranft aber so oft wie möglich den Campingplatz in Echternacherbrück an.
Über seinen neuen Arbeitsplatz in Hermeskeil sagt er: "Die Schule ist sehr gut organisiert, es laufen hier unheimlich viele Aktivitäten und mein Vorgänger hat das Feld sehr gut bestellt."
Deshalb hält es Ranft auch noch für zu früh, sich darauf festzulegen, "in welchen Bereichen ich das ein oder andere neue Samenkorn streuen kann". Ein wichtiges Betätigungsfeld werde es aber sicher sein, dass der seit 2008 bestehende Ganztagsunterricht an der Schule "weiterentwickelt wird und wir die Konzepte dafür immer auf dem aktuellen Stand halten".
Bleibt noch der Blick auf die weiterhin laufenden Bauarbeiten am Gymnasium. Sie prägen seit 2004 das Geschehen an der Schule. Nach der Sanierung des Altbaus entsteht derzeit für fast vier Millionen Euro ein Erweiterungsbau, der 2011 fertig sein soll (der TV berichtete mehrfach).
Ranfts Vorgänger Wortmann hatte bei seinem Abschied gesagt, er habe sich manchmal eher als Bauleiter denn als Schulleiter gefühlt. Diesen Ball nimmt der neue Rektor gerne auf und sagt: "Es wäre schön, wenn sich dieses Gewicht so früh wie möglich wieder auf die pädagogische Seite verlagern würde."

Der neue Rektor fürs Hermeskeiler Gymnasium ist gefunden. Er heißt Arno Ranft. TV-Foto: Axel Munsteiner

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 09. Sept. 2010

BIM - am Gymnasium Hermeskeil

 

Sehr gut besucht war der erste Vortragsabend im neuen Schuljahr der Veranstaltungsreihe BIM - Berufs - Informations - Meeting des Gymnasiums Hermeskeil.

Als Hilfestellung bei der Berufsorientierung bieten diese jeweils Montagabend, von 19.00 - 21.00 Uhr, in der Bibliothek der Schule statt findenden Veranstaltungen den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 - 13 die Möglichkeit, ein spezielles Berufsfeld näher kennen zu lernen. Externe Praktiker - in der Regel 4 Referenten - stellen dabei die jeweiligen Facetten eines Berufes dar, indem sie Einblicke in ihren je eigenen Werdegang sowie in ihren Berufsalltag erlauben.
So verfolgten die Schülerinnen und Schüler am Montag, 30.08.2010 mit Spannung die Ausführungen zum Thema Facility Management.
Sicherlich waren sie ebenso wie die anwesenden Eltern und Kollegen von der Vielfalt der Aufgabenfelder einerseits und den möglichen beruflichen Betätigungsfeldern andererseits überrascht. Die visualisierten und eloquenten Vorträge der 4 Referenten - Frau Klassen, Herr Kuhn, Herr Nabakowski und Herr Trabant - ließen ein Berufsfeld lebendig werden, das zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die im Anschluss an die Präsentation gestellten Fragen der Schüler/innen - diese sind ausdrücklich erwünscht und bilden sozusagen den zweiten Teil des BIM-Abends - bekundeten deren Interesse an dem gerade Gehörten.
Als Frau Staudt mit Dankesworten und kleinem Präsent an die Referenten den Abend beschloss, waren sich alle Anwesenden einig, dass dies zwei höchst informative und für die Berufsorientierung wertvolle Stunden waren.
Eine Fortsetzung findet die Vortragsreihe am Montag, 04.10.2010. Dieser Abend steht unter dem Thema: Holz und Forst. Schon jetzt sind Interessierte herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 02. Sept. 2010

Schulband Hitzefrei rockt wieder

 

Nach rund fünf bis zehn Jahren Pause betritt eine ehemalige Schulband-Generation erneut die Bühne, um ihre Hits zu präsentieren

Hermeskeil. (red) Die Schulband "Hitzefrei" ist ein fester Bestandteil am Gymnasium in Hermeskeil. Jetzt haben sich Ehemalige der Schule wieder zusammengetan und interpretieren den Rock, der Musikfans schon zu aktiven Zeiten gut ins Ohr gegangen ist. Einer spontanen Eingebung folgend, trommelten sich die ehemaligen Mitglieder vor ein paar Wochen zusammen. "Hey, lasst uns doch ein Revival-Konzert auf die Beine stellen", lautete schnell das gemeinsame Ziel.
Am Samstag, 11. September, spielen dann etwa zwanzig Musiker in der Turnhalle des Gymnasiums Hermeskeil altbekannte Songs von Manfred Mann, Julia Neigel und eben alles, was schon damals gerockt hat. "Sie können es immer noch", verrät Musiklehrer Andreas Steffens, der heute wie früher die Proben von "Hitzefrei" betreut. Als einer derGitarristen wird auch er im Revival-Konzert auf der Bühne stehen.

Der Veranstalter des Konzertes ist der Förderverein des Gymnasiums in Hermeskeil. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 2,50 Euro, im Vorverkauf 2 Euro. Beginn ist um 20 Uhr.


Rocken nach zehn Jahren wieder zusammen: Die Jungs und Mädchen von der Band Hitzefrei freuen sich bereits auf den Auftritt.Foto: privat

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 30. Juni 2010

Der Chef des Gymnasiums geht

 

Sechs Jahre lang ist Karl-Heinz Wortmann Chef von 80 Lehrern und 1030 Schülern gewesen. Am Ende des Schuljahrs geht der Direktor des Hermeskeiler Gymnasiums, dessen Amtszeit von großen Bau- und Sanierungsarbeiten an der Schule geprägt war, in den Ruhestand.

Hermeskeil. (urs) Der Rückblick auf seine Zeit als Schulleiter des Gymnasiums Hermeskeil fällt bei Karl-Heinz Wortmann ungewöhnlich aus. 2004 übernahm er diesen Posten, und seitdem wird an der Schule fast permanent gebaut. Erst musste der Altbau in der Borwiesenstraße für 3,5 Millionen Euro saniert werden, momentan entsteht der 3,8 Millionen Euro teure Erweiterungsbau (der TV berichtete mehrfach).

In Wortmanns Ära standen also Unterrichtsalltag und Bauarbeiten in engem Zusammenhang. Deshalb sagt der Pädagoge, der im saarländischen Schwarzenbach wohnt und am 8. August 60 Jahre alt wird: "Ich habe manchmal gedacht, ich wäre eher Bauleiter als Schulleiter." Allerdings hatte er die Sanierung des teils von Schimmelpilzen befallenen Altbaus selbst ab 2005 vorangetrieben. Dass das Gesundheitsamt seine Sorgen ernst nahm, rechnet er den zuständigen Leuten noch heute hoch an. "Schüler und Lehrer haben hier vier Jahre auf einer Baustelle gelebt", sagt er. Allerdings seien die lautesten Arbeiten möglichst in die Ferien verlegt worden.


 

Mit Beginn der Sommerferien geht Karl-Heinz Wortmann, Direktor des Gymnasiums Hermeskeil, in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Ein Herzenswunsch des scheidenden Schulleiters war die verglaste Pausenhalle im Hintergrund. TV-Foto: Ursula Schmieder

Doch das Gymnasium hat in Wortmanns Amtszeit nicht nur baulich Fortschritte gemacht. So ist es gelungen, die Schule wieder als landesweiten Informatik-Schwerpunkt zu etablieren. Ein deutliches Indiz sei, dass das Gymnasium landesweit die meisten Informatikschüler in den Klassen neun bis 13 unterrichtet. Obendrein sei die mit je zwei EDV- und zwei mobilen Laboren ausgestattete Schule beim Schulversuch Medienkompetenz dabei. Dass sich der Informatik-Schwerpunkt selbst in der Ausstattung des Musiksaals widerspiegelt, beweist, dass das zweite Standbein, die Musik, nicht zu kurz gekommen ist. Für die musisch begabten Schüler ist es heute selbstverständlich, Rechner zum Komponieren zu benutzen. Mit eigenen Stücken haben die Schüler beispielsweise kürzlich bei der musikalischen Sommernacht geglänzt. Weichen gestellt hat die Schule zudem 2008 mit der Einrichtung eines Ganztagsangebots, das derzeit etwa 80 Schüler nutzen.
 
Besonderer Einsatz war von Wortmann von 1999 bis 2000 gefordert, als der seit 1994 stellvertretende Rektor ein Jahr kommissarisch die Schulgeschäfte leitete. Ähnlich war die Situation bei Antritt des Rektorenpostens 2004, als er zweieinhalb Jahre ohne Stellvertreter war. "Wenn wir das doppelt zählen, war ich lange genug hier", sagt Wortmann.
 
Erstmals unterrichtete er in Hermeskeil zwischen 1979 und 1985: Mathematik, Physik und Informatik. Danach war er "Fachberater für Informatik" im Regierungsbezirk Koblenz, bevor er wieder in die Hochwaldstadt zurückkehrte. Dass es Wortmann im neuen Lebensabschnitt als Ruheständler langweilig wird, ist nicht zu erwarten. Der 59-Jährige, der verheiratet ist und einen 37-jährigen Sohn hat, freut sich vor allem darauf, "dass ich jetzt mehr Zeit mit der Familie verbringen kann". Vor allem mit seiner zweieinhalb Jahre alten Enkelin Paula will er viel unternehmen. Für den Herbst hat er sich eine dreiwöchige Tour mit dem eigenen Kleinbus bis nach Portugal vorgenommen. Außerdem hat Wortmann nun ausgiebig Gelegenheit, seinen Hobbys nachzugehen und rund ums Haus in Schwarzenbach zu handwerken oder im Wald Holz zu machen.
 
Wer in Wortmanns Fußstapfen treten wird, steht nach Auskunft der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier noch nicht fest. Beworben für den Posten des Chefs von circa 80 Lehrern und circa 1030 Schülern haben sich zwei Kandidaten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 27. Mai 2010

Sieben Millionen Euro für Hermeskeiler Gymnasium

 

Von unserer Mitarbeiterin Ursula Schmieder
In den Hermeskeiler Schulen gehen Bautrupps und Handwerker ein und aus. Neben den Investitionen für die Sanierung der Real- und Hauptschule, der künftigen Integrierten Gesamtschule, gibt der Kreis mit Unterstützung von Bund und Land allein 3,85 Millionen Euro für den dreistöckigen Erweiterungsbau des Gymnasiums aus.

Hermeskeil. Zeitweise wird unter erschwerten Bedingungen gelehrt und gelernt in den Klassenräumen des Hermeskeiler Gymnasiums. Etwa, wenn schweres Gerät wie Rüttelwalzen zum Einsatz kommen, deren Bewegungen Teile des Gebäudes schier erzittern lassen. Dennoch ist Schulleiter Karl-Heinz Wortmann sehr zufrieden mit dem Ablauf der Arbeiten. Immerhin entsteht unterhalb der Schule ein 3,85 Millionen Euro teurer Erweiterungsbau (der TV berichtete mehrfach). In dem dreigeschossigen Neubau sind zehn Klassenräume geplant - zwei für Naturwissenschaften und vier für Ganztagsunterricht. Außerdem ziehen im Untergeschoss Mensa, Küche und eine Hackschnitzelheizung samt Lager ein.
Ende des Jahres soll der Trakt, mit dessen Bau im Sommer 2009 begonnen wurde, bezogen werden können. Parallel zu den Hochbauarbeiten werden neben dem Erweiterungsbau ein Buswendeplatz und eine Bushaltestelle angelegt. Daher soll auch die Straße unterhalb von Gymnasium und Berufsschule verbreitert werden.
Dass es bei einem solchen Projekt zu Beeinträchtigungen beispielsweise durch Lärm kommt, ist für Wortmann unvermeidlich. Schließlich könnten Handwerker für lautere Arbeiten ja nicht generell das Unterrichtsende oder gar Ferienzeiten abwarten, findet der Schulleiter.

Schulhof wir in den Sommerferien umgestaltet

Die Sommerferien sind nach Aussage Wortmanns ohnehin bereits verplant. Denn in den sechs Wochen soll der Schulhof mit den darunter liegenden Leitungen umgestaltet werden, was auch die Erneuerung des Parkplatzes Borwiesenstraße einschließt. Dem Schulbetrieb zugute kommt laut Wortmann, dass die Unterrichtsräume auf der dem Schulhof zugewandten Seite liegen. Die Flure, von denen aus die Baustelle einzusehen ist, sorgten so für einen gewissen Schallschutz. Bisher ist der Baufortschritt laut Wortmann "absolut im Plan". Sollte aber der neue Trakt wider Erwarten erst etwas später bezogen werden können, wäre das verkraftbar. Die 1050 Schüler könnten ja weiterhin in die sechs Container-Klassenräume ausweichen, die zum Teil seit zwei Jahren genutzt werden.
Bereits größtenteils abgeschlossen ist die 2006 begonnene Altbau-Sanierung, die weitere 3,5 Millionen Euro kostet. Derzeit sei nur noch der Klassentrakt unterhalb des Schulhofes zu sanieren, teilt Martina Bosch, Pressesprecherin der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, auf Nachfrage mit. Dort würden ebenfalls in den Sommerferien die Decken saniert sowie Böden und Treppenhausgeländer erneuert. Im Herbst sollen dann die Anstreicher mit der Renovierung der Innenräume beginnen.
Sobald der Neubau fertig ist, soll 2011 der komplette Altbau neue Fenster und einen frischen Anstrich erhalten. Danach werden - erneut während der Ferien - sämtliche Innentüren ausgetauscht. Während der Kreis die Kosten für die Sanierung größtenteils selbst trägt, beteiligen sich an der Erweiterung auch Land und Bund mit größeren Beträgen. Von den 3,85 Millionen Euro stammen 1,68 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II - 1,48 Millionen Euro steuert der Bund bei, 200 000 Euro das Land.

Die Arbeiten für den Erweiterungsbau unterhalb des Gymnasiums gehen zügig voran. Ende des Jahres soll der dreigeschossige Neubau bezugsfertig sein. TV-Foto: Ursula Schmieder

 

 

 

 

 

 

TV: 13. Mai 2010

Schüler tragen Wasserkanister für guten Zweck

 

Einen fünfstelligen Betrag haben die Hermeskeiler Gymnasiasten diesmal knapp verfehlt, da die Schüler zweier Klassen wegen einer Examenslehrprobe nicht mitlaufen konnten. Für die 200 teilnehmenden Kinder war die Wanderung der Nächstenliebe für die Altersgenossen in Uganda jedoch eine wertvolle Erfahrung.

Hermeskeil. (doth) In Uganda schleppen Kinder schon mal Wasser über 20 Kilometer nach Hause. In Hermeskeil schulterten Fünf- und Sechstklässler des Gymnasiums Fünfliterkanister nur auf dem letzten Kilometer ihres Sponsorenlaufs und wechselten sich dabei auch noch ab. "Fünf Liter Wasser, die können ganz schön schwer sein", weiß jetzt Florian Weber aus der 6e. Michelle Meurer aus der 5e sagt: "Das hätte ich mir nicht so vorgestellt. Das Schleppen von Wasser schafft man nicht lange."
Acht Klassen hatten im Vorfeld der Aktion bei Verwandten, Bekannten und Freunden um Spenden gebeten, zwei Klassen weniger als beim letzten Mal. Eine Lehrprobe kam den Schülern dazwischen. Dennoch sammelten sie 8690 Euro, die vom Präsidenten des Lions-Club Hochwald-Hermeskeil, Jürgen Emmerich, um 1000 Euro aufgestockt wurden. Der erste Beigeordnete der Stadt Hermeskeil übergab weitere 100 Euro und zusätzliche 50 Euro von der Verbandsgemeinde. "Das Geld wird je zur Hälfte für ein Begegnungszentrum und die Ausbildung von ehemaligen Kindersoldaten verwendet", informierte Bruder Johannes Küpper vom Franziskanerkloster in Hermeskeil, wo sich die Gruppe "Helping Hands" um Projekte in Uganda kümmert. Wasser sei dort extrem wertvoll für Menschen, Tiere und Pflanzen, sagte Küpper. Bilder von den Hilfsprojekten dokumentierten bei der Siegerehrung die Erfolge der "Helfenden Hände" aus Hermeskeil. "Ihr habt für einen guten Zweck gebettelt, und das Ergebnis ist Wahnsinn", lobte Schulleiter Karl-Heinz Wortmann seine Schützlinge. Willi Auler stellte fest: "Ihr könnt stolz auf euch sein."

 

Laufen mit schweren Kanistern auf der Schulter: Hermeskeiler Gymnasiasten erfahren am eigenen Leib die täglichen Strapazen ihrer Altersgenossen in Uganda. TV- Foto: Herbert Thormeyer


Bei einem Quiz bewiesen die Schüler zudem ihr Wissen über Uganda. Die Hauptstadt Kampala, der Viktoriasee und der Kronenkranich im Landeswappen mussten erkannt werden. Mitorganisatorin Barbara Degen gab anschließend die Sieger bekannt. Die Klasse 5b hat einen Besuch im Freibad gewonnen. Der Leiter des Hochwaldmuseums, Kurt Bach, wird als Zweitplatzierte die Schüler der 6c empfangen. Der dritte Preis für die 6b ist ein Ausflug zur Hermeskeiler Flugausstellung. Die 5d auf Platz vier wird die Ausstellung des Naturparkzentrums kennenlernen.

 

 

 

 

 

 

TV: 19. März 2010

Gymnasium fördert Jungforscher

 

Schüler des Gymnasiums Hermeskeil haben sich bei den Regionalwettbewerben von "Jugend forscht" in Trier und Bitburg erfolgreich gezeigt. Die Schule belegte die ersten Plätze in mehreren Fachbereichen.

Hermeskeil. Nicolay Schmitt und Rebecca Kraus (MSS 12) setzten sich mit ihrer Arbeit unter dem Titel "Myonen zum Kaffee" durch. Sie untersuchten die Existenz und bestimmte Eigenschaften von Myonen, einem Teil der kosmischen Höhenstrahlung. Das Team führte das Experiment an einem auf eine Kaffeekanne geschraubten Photomultiplier aus.
Im Fachbereich Mathematik/Informatik setzte sich Florian Störtz (10b) mit seiner Arbeit "Simulation der ENIGMA" durch: Er simulierte eine Chiffriermaschine aus dem Zweiten Weltkrieg für das 21. Jahrhundert. In demselben Fachbereich erhielten Fabian Gaukler und Dominik Michels (beide 10a) einen zweiten Preis für ihr Forschungsprojekt "Rechnen mit großen Zahlen". Sie setzten mehrere Multiplikationsverfahren für große Zahlen mit Hilfe doppelt verketteter Ringe ein und verglichen die Laufzeiten. Lisa Walter, Lena Gessner und Anne Knippel (alle drei 10d) untersuchten mathematisch den Verlauf von Autobahnen und erhielten für ihre Arbeit einen dritten Preis. Thorsten Klein und Kevin Bryndza (beide MSS 11) stellten ein mathematisches Modell auf, mit dem sie den Zerfall von Bierschaum mathematisch untersuchten. Patrizia Biermann und Fabian Meyer (beide 10d) beschäftigten sich mit der Quadratur des Kreises, einem unlösbaren Problem, für das es Näherungskonstruktionen gibt. In ihrer Arbeit verglichen die beiden Jungforscher mehrere Näherungskonstruktionen mit Blick auf ihre Genauigkeit.
Beim Regionalwettbewerb in Bitburg erhielt Sarah Jane Louis (MSS 13) einen Sonderpreis für ihre Betrachtungen, wie man beim Lotto zum Millionär wird. Ebenfalls wurden Bettina Weber und Hanna Meier (beide MSS 13) mit einem Sonderpreis für ihre Arbeit im Bereich Kryptographie ausgezeichnet. Insgesamt gehört damit das Gymnasium zu den fünf engagiertesten Schulen der Region: Dafür wurde es mit dem Schulpreis der Berdelle-Hilge-Stiftung und der IHK Trier- ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 15. März 2010

Hitzefrei heizt 130 Zuhörern ein

 

Mit einem vielseitigen und vor allem durchweg "handgemachten" Repertoire hat die Schulband "Hitzefrei" ihr Publikum im Gymnasium Hermeskeil beeindruckt. 130 Zuhörer erlebten das Unplugged-Konzert mit.
Hermeskeil. (urs) Der begeisterte Applaus und die anfeuernden Zwischenrufe der Zuhörer dürften für die Akteure der schönste Lohn für ihr Engagement gewesen sein.
Die monatelangen Proben von "Hitzefrei", der Schulband des Gymnasiums Hermeskeil, haben sich ausgezahlt. Bei ihrem Konzert in der Schulturnhalle konnten sowohl Musiker als auch Sänger überzeugen. Denn die Jugendlichen haben nicht etwa mit voller technischer Unterstützung ihr Können gezeigt, sondern "unplugged" (wörtlich: mit ausgestöpselten Steckern) gespielt.
Dass es ihnen dennoch gelungen ist, ihr Publikum von Anfang mitzureißen, ist nicht zuletzt den Sängern der Band, drei junge Damen, unterstützt von einem der Gitarristen, zu danken. So meisterte "Blues-Röhre" Corinna mühelos die schwierige Aufgabe, den etwa 130 Zuhörern gleich zu Beginn des Konzertes tüchtig einzuheizen.

Bei Temperaturen um die null Grad hat „Hitzefrei“, die Schulband des Gymnasiums Hermeskeil, dem Publikum in der Schulturnhalle ordentlich eingeheizt. Im Bild: Marcel Knüttel (links), Tim Rauber und Franziska Wollscheid. TV-Foto: Ursula Schmieder

 

Aber auch ihre musikalischen Mitstreiter verstanden es, sowohl mit ihren Stimmen als auch mit Gitarre oder Posaune besondere Akzente zu setzen.
Binnen zwei Stunden nahmen die Bandmitglieder ihr Publikum mit auf eine Reise, die vom schummrigen Blueskeller zu Konzerten namhafter Rock- und Popstars führte. Denn Titel von Joe Cocker zählen ebenso zu ihrem Repertoire wie von Robbie Williams oder Amy Macdonald. Gespickt wurde der handgemachte Konzerabend mit mal jazzigen, mal folkloreartigen Titeln.
Mit dem "Unplugged"-Konzert folgt die Schulband einer langjährigen Tradition von Hitzefrei. Das jüngste Konzert dieser Art liegt fast fünf Jahre zurück. Zuletzt aufgetreten ist die Band laut Andreas Steffens, dem Leiter von Hitzefrei, im Juni vorigen Jahres. Damals hatten sich die Schüler für ein reines Rockkonzert entschieden.
Das nun präsentierte, etwas ruhigere Unplugged-Konzert, laut Steffens eine "wilde Mixtur schöner Stücke", studierten die jungen Musiker seit Oktober ein. Jüngster Neuzugang der Band, die sich hauptsächlich aus Oberstufenschülern zusammensetzt, ist Schlagzeuger Max, der mit gerade mal elf Jahren sein Debüt gab.
Eingeladen zum Konzert hatte der Förderverein des Gymnasiums Hermeskeil.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 26. Febr. 2010

Jubel im Jamaika-Look

 

Hermeskeil. Sie kommen nicht aus Jamaika, haben aber trotzdem allen Grund zum Jubeln. Diese Hermeskeiler Gymnasiasten haben sich gestern ein gelbes T-Shirt übergezogen, die Bob-Marley-Mütze aufgesetzt und sind dann jubelnd durch die Fußgängerzone gezogen. Denn vorher haben sie ihre Ergebnisse erfahren und die Gewissheit:
„Jetzt haben wir das Abi in der Tasche". Der Jamaika-Look hat übrigens mit dem Abi-Motto 2010 zutun: „CannABIs – Mit der Schultüte fing alles an.“  (ax)/TV-Foto: Axel Munsteiner

 

 

 

 

TV: 21. Febr. 2010

113 Hermeskeiler Gymnasiasten lassen Blut typisieren

Wenige Milliliter genügen, um ein Leben zu retten. Nun haben die Hälfte der Schüler aus den Klassenstufen zwölf und 13 des Gymnasiums Hermesheil sich eine Blutprobe nehmen lassen. Die Schülervertretung rief zu dieser Aktion auf.

Hermeskeil. (doth) Die Diagnose "Leukämie" (Blutkrebs) muss kein Todesurteil sein, vorausgesetzt, es wird rechtzeitig ein Stammzellen- oder Knochenmarkspender gefunden. "Das gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen", sagt Emil Morsch, der 1986 nach dem tragischen Verlust seines Sohnes gemeinsam mit Ehefrau Hiltrud die nach ihm benannte "Stefan-Morsch-Stiftung" gründete.
Seit Ende letzter Woche gibt es 113 potenzielle Lebensretter mehr. Der Leiter des Hermeskeiler Gymnasiums, Karl-Heinz Wortmann, staunte nicht schlecht, als die Schülervertretung ihm einen Typisierungstermin der Stiftung in der Schule vorschlug. Kontakte zur Stiftung hatten die Schülervertreter schon seit längerem. Wortmann stimmte spontan zu, denn: "Ich bin stolz auf diese Schüler."
Stefan Morsch war 1984 der erste Europäer, der in Seattle (USA) Knochenmark eines unverwandten Spenders transplantiert bekam. Damals hatte die Medizin jedoch die Nachsorge noch nicht im Griff. Stefan starb trotz erfolgreicher Behandlung.
In seiner Stiftung hat Vater Emil Morsch bis heute 400 000 potenzielle Spender registriert. "Täglich erkranken in Deutschland über 20 Menschen an Leukämie. 4000 Leben konnten wir bereits retten", sagt Morsch mit Stolz.
Die Freude war ihm anzusehen, als er erfuhr, wie viele Gymnasiasten sich typisieren ließen: "Über 50 Prozent aus zwei Klassenstufen ist ein enormer Erfolg. Normal sind 30 Prozent." Für Schülersprecher Philip Mattern ist die Typisierung keine Frage: "Stefan war bei seinem Tod damals ungefähr in unserem Alter."
Das Blutentnahmeteam mit Dr. Angelika Himmel an der Spitze arbeitet schnell und nahezu schmerzfrei. Ein kleiner Pieks und schon ist die Blutprobe genommen. Wenige Milliliter genügen, um die genetischen Merkmale in einer Datenbank festhalten zu können. Stimmen diese mit denen eines Patienten überein, ist die Überlebenschance heute enorm hoch, sogar bei älteren Patienten. "Die Stammzellen werden aus dem Spenderblut gefischt und damit beim Patienten ein nagelneues Immunsystem aufgebaut", erklärt Morsch.
In Ulm befindet sich das deutsche Zentralregister. Aber nur die Stiftung, die seit 2003 international vernetzt ist, hat die persönlichen Daten der Spender. Die enormen Erfolge mit immer besseren Überlebenschancen, vor allem bei jungen Menschen, haben in jüngster Zeit einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. "Es ist mittlerweile mit Stammzellen von Spendern gelungen, einen Patienten gleichzeitig von Blutkrebs und Aids zu heilen. Diesen Weg wollen wir weiter verfolgen", sagt der 66-jährige Stiftungsgründer erfreut.
Die stets freiwilligen Spender müssen 18 Jahre alt sein. Deshalb schlägt die Schülervertretung des Gymnasiums jetzt vor, alle zwei Jahre den Schülern der Klassenstufen zwölf und 13 einen Typisierungstermin anzubieten.


 

Ein Dankeschön für die jungen Lebensretter: Schülervertreter Maurice Düpre (links) und Michelle Hofmann (rechts) mit Schulleiter Karl-Heinz Wortmann und Stiftungsgründer Emil Morsch (Zweiter von links). TV-Foto: Herbert Thormeyer


Extra Die Stefan-Morsch-Stiftung, Dambacher Weg 5 in 55765 Birkenfeld, betreibt seit ihrer Gründung im Jahr 1986 die erste deutsche Datei für Knochenmark- und Stammzellspender. Ziel der Arbeit ist es, Menschen zu gewinnen, die sich registrieren und typisieren lassen und somit zu potentiellen Knochenmark- und Stammzellspendern werden. Umfassende Informationen gibt es unter Telefon oder im Internet unter  www.stefan-morsch-stiftung.de. Hier kann man sich auch als Spender anmelden. (doth)

 

 

 

 

 

 

RuH: 07. Jan. 2010

Turnerinnen des Gymnasiums sind spitze

Mädchen erneut für den Landesentscheid qualifiziert

 

Das Gymnasium Hermeskeil kann im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia einen weiteren Erfolg vermelden. Beim Regionalentscheid im Gerätturnen belegte die Mädchenmannschaft kurz vor Weihnachten souverän den 1. Platz.
Aus dem Bereich der ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) Trier traten insgesamt fünf Mannschaften in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1995-1998) in Bitburg an. Bereits an den ersten Geräten (Boden und Sprung) wurde deutlich, dass die Gymnasiastinnen aus Lauterecken und Hermeskeil die ersten beiden Plätze unter sich ausmachen würden. Die Hermeskeiler Mädchen erturnten sich hier einen knappen Vorsprung, den sie am Reck und am Balken weiter ausbauten und ihren ärgsten Rivalen schließlich klar auf den 2.Platz verwiesen. Hermeskeil erreichte 232,65 Punkte, Lauterecken 220,40 Punkte und die drittplatzierte Schule, die Realschule Saarburg, nur 202,15 Punkte. Damit haben sich die Hermeskeiler Gymnasiastinnen für den Landesentscheid am 17. Februar 2010 qualifiziert, wo sie mit ihrem betreuenden Lehrer, Ulrich Jansen, versuchen werden, die Fahrkarte nach Berlin zu lösen. Hervorzuheben ist noch die Tatsache, dass ohne die hervorragende Trainingsarbeit im Turnverein Hermeskeil ein derartiger Erfolg nicht möglich wäre.

Unser Foto zeigt die stolzen Mädchen des Gymnasiums Hermeskeil, die sich für den Landesentscheid qualifiziert haben und damit schon zu den drei besten Mannschaften in Rheinland-Pfalz gehören. Hintere Reihe v.l.n.r.: Janine Schneider, Morgana Strittmatter, Katharina Klaeser; davor: Sophie Hewener, Magdalena Papp, Anika Fuchs, Salomé Porten sowie Sarah Ludwig und Frank Papp, als verantwortliche Trainer vom Turnverein Hermeskeil.