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Presse 2011

   
 

 

TV: 30. Dez. 2011

Hermeskeiler Schüler bauen Roboter aus Legosteinen

 

Aus Legosteinen haben Hermeskeiler Schüler Roboter gebaut. Beim Wettbewerb in Speyer haben sie es damit bis in die dritte Runde geschafft. Dafür erhielten die Teilnehmer Urkunden und Medaillen.

Hermeskeil. GymHermSolutions, die elfköpfige Robotikmannschaft vom Gymnasium Hermeskeil, hat mit ihrem Coach Marc A. Bauch an der First-Lego-League, einem internationalen Roboter-Wettbewerb in Speyer teilgenommen. Die Schüler mussten einen Roboter entwerfen, bauen und programmieren, einen Rechercheauftrag durchführen und die Ergebnisse präsentieren sowie ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen.
Acht Wochen hatten die Schüler Zeit, sich kreativ und spielerisch mit dem Thema "Food Factor: Lebensmittel im Fokus" auseinanderzusetzen. In ihrem Vortrag zur Lebensmittelsicherheit und einem Rollenspiel präsentierten die Schüler, wie Louis Pasteur Milch haltbar machte, bevor sie auf einem Spielfeld simulierten, wie man mit einem Roboter Keime entfernen kann, Getreide erntet oder Fische fängt.
Die Jury zeigte sich beeindruckt, wie der Roboter seine Navigation mittels Sensoren autonom korrigieren kann. Weiter lobte sie die Fähigkeit der Schüler, ein Problem zu modularisieren. Erst in der letzten Vorrunde verfehlte das Team die Qualifikation zum Viertelfinale. Mit dem Roboter-Projekt möchten die Hermeskeiler Informatiklehrer Schüler früh an die Programmierung heranführen und für die Informatik begeistern. red

Extra

Das Team GymHermSolutions besteht aus folgenden Mitgliedern: Recherche: Nicolas Beth (Kapitän), Niko Thull, Jonas Löwe; Entwurf und Konstruktion: Max Reichrath, Anton Nels, Leonardo Paulus Trillo, Jakob Pulger, Kevin Schons; Programmierung: Robert Walgenbach, Anthony Waddle, Sebastian Berwanger; Coach: Marc A. Bauch (Betreuer des Landesprojekts "Robotics - Lernen mit Robotern"). Die Vorbereitung wurde unterstützt von Dr. Michael Schillo und Thorsten Molter.

 

 

 

Sie haben Spaß am Bauen und Programmieren von Robotern: Die Schüler des Gymnasiums Hermeskeil mit ihrem Coach Marc A. Bauer. Foto: Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 


TV: 21. Dez. 2011

Lilly Plock siegt mit Spinat-Vampir


Das schulinterne Finale des Schullesewettbewerbs der Sechstklässler, das aus zwei Runden besteht, fand in der Bibliothek des Gymnasiums Hermeskeil statt.
Hermeskeil. Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen veranstaltet. In Hermeskeil wurden in der Woche zuvor im Fach Deutsch jeweils zwei Klassensieger ermittelt. In der ersten Runde traten sechs Vorleserinnen und zwei Vorleser gegeneinander an: Timea Heising (6a), Sofie Weinmeister (6a), Moritz Michels (6b), Lilly Plock (6b), Alva Nickels (6c), Ally Pink (6c), Frederik Götten (6d) und Sophia Schütz (6d). Die Klassensieger lasen aus selbst ausgewählten Büchern eine von ihnen vorbereitete Textstelle vor. Es gelang allen, die Stimmung der Geschichte zu vermitteln und die Zuhörer, ihre Mitschüler, in den Bann zu ziehen.
Für die zweite Runde qualifizierten sich Sofie Weinmeister, Ally Pink und Lilly Plock, die einen für sie unbekannten Text (Gudrun Pausewang "Der Spinat-Vampir") nach kurzer Vorbereitungszeit vorlasen. Auch dieses Mal zeigten sie, dass sie in der Lage sind, flüssig, betont und sinnverstehend vorzutragen. Die Siegerin des Schulentscheids war Lilly Plock.
Die in der Jury eingesetzten Deutschlehrerinnen, die auch für die Organisation zuständig waren, freuten sich, die Buchgutscheine überreichen zu können. Red

Mit Freude Vorleserinnen: Sofie Weinmeister, Lilly Plock und Ally Pink. Foto. dpa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 10. Dez. 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 15. Dez. 2011

Übergabe der Spenden aus dem Adventskonzert der Bläserklassen

 

Am 07.12.2011 besuchte Bruder Johannes Küpper die Bläserklassen 6 und 7 des Gymnasiums, um die Spenden für das Projekt "Helping Hands" aus der kirchenmusikalischen Feierstunde vom ersten Adventssonntag in St. Martinus entgegenzunehmen. Die Schüler der Bläserklassen 6 und 7 sowie Schulleiter Arno Ranft übergaben eine stattliche Spendensumme von 520 Euro.
Im Anschluss daran berichtete Bruder Johannes über den Stand des Projektes und die Unterstützung an verschiedenen Orten in Uganda. Im Verlauf des Gesprächs lud Bruder Johannes die Bläserklasse ein, beim Besuch der ugandischen Ansprechpartner im Franziskanerkloster am 11. März zu musizieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 10. Dez. 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 07. Dez. 2011

Pädagoge will auch Orientierung geben

Das Händeschütteln hört nicht auf: Dietmar Bach wird als Gewinner des Deutschen Lehrerpreises gefeiert

 

Deutsch, Sozialkunde und Politik werden am Hermeskeiler Gymnasium jetzt von einem „ausgezeichneten" Lehrer unterrichtet. Dietmar Bach kann sich nach der Verleihung des Deutschen Lehrerpreises, der von Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht wurde, vor Gratulanten und zu schüttelnden Händen kaum noch retten.

Von unserem Mitarbeiter Herbert Thormeyer

Hermeskeil. „Es gibt zwei Gründe Pädagogik zu studieren. Die heißen Juli und August", scherzt Kabarettist Dieter Nuhr, der fast selbst Lehrer geworden wäre. Gerade das Gegenteil des so beschriebenen Wissensvermittlers ist Dietmar Bach. Der Lehrer für Deutsch, Sozialkunde und Politik am Hermeskeiler Gymnasium ist von seinen Schülern Michelle Barth und Jan Nikolas Heckes in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus" des Deutschen Lehrerpreises so eindrucksvoll gelobt worden, dass es zu einem der Hauptpreise, übergeben von Bundeskanzlerin Angela Merkel, reichte (der TV berichtete).

Lob für seine Schüler

Rund 2200 Pädagogen waren in verschiedenen Kategorien vorgeschlagen worden. Der 54-Jährige aus dem saarländischen Nonnweiler gibt das Lob an seine Schüler aus dem Leistungskurs Politik und Sozialkunde 13 zurück: „Ohne euch wäre das nicht möglich." Der Bundeskanzlerin die Hand zu schütteln sei ein großer Moment für einen Lehrer, dessen Beruf auch Berufung ist. „Juli und August ist zwar auch nicht schlecht. Aber meine Hauptaufgabe sehe ich darin, Schülern zu helfen, sich in ihrem späteren Leben zu orientieren und die Welt zu verstehen", lautet Bachs Credo.
Und dafür eignen sich seiner Meinung nach die Fächer Politik und Sozialkunde ganz besonders. „Wer Jura studieren will, hat bei mir schon mal etwas über Staatsrecht gehört. Wer sich für den Ingenieur entscheidet, kann die globalen Wirtschaftssysteme und Mentalitäten besser verstehen", erklärt Bach.
„Sozialkunde ist fächerübergreifend. Da versteht man auch beispielsweise in Geschichte viel mehr", erkennt Theresa Jonas (19) aus Farschweiler. Die lockere Atmosphäre, in der auch mal gelacht werden darf, hat es Desiree Haupenthal (18) aus Wadern an-
getan: „Es bleibt immer Raum für Diskussionen und gerade die Lockerheit ist leerreich."
„Wir sind ja auch in der Schule und nicht auf dem Kasernenhof", sagt Bach zu solchen Sätzen. Er vermittele ja nicht nur Wissen, sondern vor allem auch Lebenserfahrung: „Ich habe schon Ferienjobs in der Produktion auf der Dillinger Hütte und den Fordwerken Saarlouis gehabt, war sechs Jahre in der Erwachsenenbildung, neun Jahre in einer Berufsbildenden Schule und ein Jahr sogar in einer Sonderschule tätig."
Alle gesellschaftlichen Gruppen habe er kennen gelernt, er sei auch mal arbeitslos gewesen und wisse daher, wie sich das anfühlt. Bach bezeichnet sich selbst als Energiebündel mit Entertainerqualitäten. „Bei ihm schläft bestimmt keiner ein", bestätigt Lisa Gessner (19) aus Pölert. Das liege nicht nur an der durchdringenden Stimme.
Den Satz: „Die beste Werbung einer Schule sind die Schüler", bringt Bach kaum zu Ende, da klingelt schon wieder sein Handy. Am anderen Ende der Leitung wird gratuliert - tagelang geht das so. Dazu kommen die zahlreichen Hände der Kollegen, die geschüttelt werden wollen, denn das Gymnasium Hermeskeil weiß jetzt: Bach ist unser Bester.

• Der Deutsche Lehrerpreis wird seit 2007 verliehen. Initiatoren sind die Haraeus-Bildungstiftung, die Vodafone-Stiftung Deutschland und der Deutsche Philologenverband.

 

Zurück von der Preisverleihung in Berlin: Als Dietmar Bach den Klassenraum des Leistungskurses Sozialkunde 13 betritt, bricht Jubel aus
(TV-Foto: Herbert Thormeyer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wochenspiegel: 07. Dez. 2011

Einer der besten Lehrer unterrichtet in Hermeskeil


Dietmar Bach (Gymnasium) für sein pädagogisches Engagement mit dem „Deutschen Lehrerpreis 2011" geehrt
Dietmar Bach aus Her­meskeil ist als einer von bundesweit 16 Lehrern mit dem „Deutschen Lehrer­preis 2011" geehrt worden.
hermeskeil. Im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel fand ver­gangene Woche in Berlin die Preisverleihung zum bundesweiten Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis -Unterricht innovativ" der Vodafone Stiftung Deutsch­land, der Heraeus Bildungs­stiftung und des Deutschen Philologenverbands statt. Dabei wurde Dietmar Bach, der am Gymnasium in Hermeskeil Deutsch und Sozial­kunde unterrichtet, mit dem „Deutschen Lehrerpreis" für sein herausragendes pädagogisches Engagement geehrt. Schüler seines So­zialkunde-Leistungskurses hatten angegeben, sie hät­ten nicht nur eine hohe Motivation für politische Fragen aus dem Unterricht mitgenommen, sondern ins­besondere auch das soziale Miteinander im Kurs als sehr positiv erlebt.
Der Preis soll dazu beitra­gen, dass die positiven Leis­tungen von Lehrern und Schülern stärker gewürdigt werden und deutlicher in den Vordergrund der öf­fentlichen Wahrnehmung rücken. Mehr unter www.wochenspiegelive.de.
RED



Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Jurymitglied Dr. h.c. Beate Heraeus gratulieren Preisträger Dietmar Bach aus Hermeskeil.

 

 

 

 

 

TV: 06. Dez. 2011

Balladen und Gute-Laune-Musik


Rund 200 Besucher haben sich in der Turnhalle des Gymnasiums Hermeskeil von "Hitzefrei im Advent" mitreißen lassen. Das von der Schulband des Gymnasiums präsentierte Konzert erntete begeisterten Applaus.

Hermeskeil. Die Aktiven der Schulband Hitzefrei sind nicht nur ein hervorragend eingespieltes Team - bei ihnen stimmt auch die Chemie. Keyboarder, Schlagzeuger, Gittaristen und Bläser ergänzen sich ebenso harmonisch wie die drei Sängerinnen, die nicht als Konkurrentinnen auftreten, sondern als Team. Dabei beeindrucken Judith Piroth, Lisa Vandrey und Franziska Wollscheid gleichermaßen als Solistinnen. Doch das hindert sie nicht, ihre Parts als Hintergrundsängerinnen ebenso zu genießen. Für sie wie für die gesamte Schulband des Gymnasiums Hermeskeil zählt in erster Linie, das Publikum mit rockigen Balladen, Gute-Laune-Musik oder bluesig angehauchten Hits aus drei Jahrzehnten zu verwöhnen.
Der riesige Applaus für Hits wie "Make You Feel My Love" (Adele), "Just The Way You Are" (Bruno Mars), "Je veux" (Zaz) oder Rihannas "Umbrella" dürfte sie darin bestätigen. Die Auswahl der Stücke ist laut Andreas Steffens, Lehrer und Leiter der Band, Sache der Schüler: "Jeder bringt so seine Ideen ein." In der jetzigen Besetzung mit drei auch a cappella sehr gut harmonierenden Sängerinnen sei Hitzefrei möglicherweise zum letzten Mal aufgetreten. Denn zwei Sängerinnen und Keyboarder Marcel Knüttel stecken mitten im Abitur. Umso mehr freut Steffens, dass alle immer noch gern wöchentlich proben. Binnen drei Monaten hätten sie etwa die Hälfte des präsentierten Repertoires einstudiert. Und das alles zusätzlich zu Nachmittagsunterricht oder freiwilligen Kurs- oder Vereinsverpflichtungen.
Judith, Franziska und Lisa sind dabei, "weil es uns Spaß macht". Sie hätten sich inzwischen auf einen "Stil geeinigt, der ganz cool ist", begründet Franziska. Laut Judith kombiniert die Band neue und ältere Stücke, die sie teils mit eigenen Ideen neu interpretieren. "Wir sind ein super Trio und toll eingespielt - das macht richtig viel Spaß", knappst sich auch Lisa trotz Abiturstress gern die Zeit fürs Üben ab. Außerdem sei es "super genial, dem Publikum zu zeigen, was wir können und auch Emotionen rüberzubringen". Gitarristin Alina Berger schätzt abgesehen vom gemeinsamen Spaß aber auch die Chance, sich weiterentwickeln zu können. Konzertbesucher wie Klaus und Uschi Barth schätzen die vom Förderverein des Gymnasiums veranstalteten Konzerte seit Jahren: "Wir finden die Lieder gut und, dass die Jugendlichen selbst Musik machen." Daher seien sie möglichst immer dabei, wenn Hitzefrei spielt. Anfangs, weil ihr Patenkind in der Band spielte - heute, weil ihre Tochter das Gymnasium besucht, an dem auch sie 1974 ihr Abi machten.

Extra

Sängerinnen: Judith Piroth (auch Trompete), Lisa Vandrey, Franziska Wollscheid. Musiker: Marcel Knüttel und Jonas Böttger (Klavier), Christin Schneider und Alina Berger (Akustikgitarre), Lukas Malburg (Bass), Maximilian Weiland und Jakob Maßem (Schlagzeug, Perkussion). Tobias Nickels (Altsaxofon), Frederic Siomon (Posaune). Stefan Thewes (Mix), Thomas Oeffling (Lichtmix). urs

 



Spaß an der Musik schweißt die Aktiven von Hitzefrei zusammen – und das auch parallel zum Abi-Stress. TV-Foto: Ursula Schmieder


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 02. Dez. 2011

Wenn Schüler die eigene Sprache erforschen


An der Universität Trier ist ein von der Nikolaus Koch Stiftung gefördertes Projekt mit dem Titel "Meine Sprache und ich" gestartet. Beteiligt sind Schüler und Lehrer des Gymnasiums Hermeskeil und des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums Trier sowie Sprachwissenschaftler der Universität.

Trier. "Meine Sprache und ich" ist ein längerfristig ausgelegtes Projekt, bei dem sich die Schüler mit der Erforschung regionaler Familiennamen, Besonderheiten des Moselfränkischen (wie dem Holen/nehmen-Phänomen) und dem Anredesystem ihrer Schulen beschäftigen. Zur Heranführung in die Thematik informierte Professor Claudine Moulin bereits eine Gruppe der Teilnehmer über die Entstehung und Entwicklung der deutschen Dialektlandschaft. Dabei ging die luxemburgische Muttersprachlerin vor allem auf die Besonderheiten des moselfränkischen Dialekts ein.

Arbeiten mit Datenbanken

Schüler stellen die in einem Workshop erarbeitetn Hypothesen und Forschungsfragen an die regionalen Familiennamen: Woher kommt mein Name? Wie lassen sich Schreibvarianten erklären? Warum ist bei einigen Namen die Bedeutung offensichtlicher als bei anderen? Hier waren besonders der Ursprung, die Bedeutung und die Verbreitung des eigenen Namens von Interesse. Anhand der Nachnamen der Projektbeteiligten gab Nikolaus Ruge daraufhin in einem Vortrag eine erste Übersicht zur Klassifikation in Familiennamen aus Rufnamen, Wohnstättennamen, Herkunftsnamen, Berufsnamen und Übernamen. So verrät der Name Kolling, dass sein erster Träger in der Nähe einer kolinge, einer Hölzung zum Kohlenbrennen, wohnte.
Die Häufigkeit des eigenen Familiennamens und seine Verteilung innerhalb Deutschlands ermittelten die Schüler mit Hilfe von elektronischen Datenbanken. Abschließend wurden die jungen Forscher bei einer Bibliotheks-Ralley mit ersten wissenschaftlichen Handgriffen vertraut gemacht und auf die eigene zukünftige Forschungsarbeit eingestimmt.
Ihre Forschungsansätze werden die Schüler nun selbstständig in Form einer AG am Gymnasium Hermeskeil weiterverfolgen, die von den Lehrerinnen Katrin Borger und Christina Hoffmann geleitet wird, und im Rahmen eines Leistungskurses Deutsch mit dessen Lehrerin Hildegard Steimer am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier.
Die Kooperation mit der Universität und den jeweiligen Schulen wird durch regelmäßige Workshops und Exkursionen weitergeführt. red

 

 

 

 

 

 

 

TV: 01. Dez. 2011

Deutscher Lehrerpreis: Gewinner kommt aus Hermeskeil


Am Hermeskeiler Gymnasium unterrichtet einer der besten Lehrer Deutschlands. Dietmar Bach, der seit 2001 an der Schule Deutsch und Sozialkunde gibt, wurde am Mittwoch mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet.

Aus einem ganz besonderen Anlass hat Dietmar Bach gestern Angela Merkel die Hand geschüttelt. Der 54-jährige Deutsch- und Sozialkundelehrer zählt zu den 16 Siegern, denen die Bundeskanzlerin am Mittwoch den Deutschen Lehrerpreis überreicht hat.
Bach ist dabei einer der Preisträger in der Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“. Bei diesem Wettbewerb schlagen Schüler der Abschlussklassen „besonders engagierte Lehrkräfte“ für den Preis vor. Im Falle Bachs, der in der saarländischen Gemeinde Nonnweiler lebt, waren das die beiden Schüler Jan Hecker und Marianne Barth, die bis Anfang 2011 bei ihm im Sozialkunde-Leistungskurs waren und inzwischen das Abitur gemacht haben.
„Er hat uns sehr gefördert und einen lebendigen Unterricht gemacht, bei dem wir auch praktisch viel gelernt haben. Vor allem hatten wir mit Herrn Bach aber einen Lehrer, den wir auch außerhalb der Schule in allen Lebenslagen ansprechen konnten“, sagt Hecker im Gespräch mit unserer Zeitung.

Schüler treffen Politiker

„Wenn man im Unterricht über Politik redet, dann muss man den Schülern auch die Möglichkeit geben, dass sie sich mit Abgeordneten treffen und sie mit Fragen nageln können“, sagt Bach. Deshalb hat er mit seinem Kurs mehrfach Ausflüge zum EU-Parlament in Straßburg oder zum Bundestag in Berlin gemacht.
Auch das Thema Wirtschaft packt Bach durch Exkursionen so an, dass es für die Schüler besser greifbar wird. „Durch einen Besuch bei den Ford-Werken in Saarlouis wurden uns die Hintergründe der Automobilbranche deutlich gemacht“, lautet ein Lob von Bachs Schülern. Sie stellen auch das „soziale Miteinander im Kurs“ besonders heraus.
Beim Deutschen Lehrerpreis entscheidet eine hochkarätig besetzte Jury – ihr gehörte unter anderem Landesbildungsministerin Doris Ahnen an – über die Vorschläge, die die früheren Schüler eingereicht haben. In einer zweiten Wettbewerbskategorie werden Pädagogen ausgezeichnet, die einen besonders innovativen Unterricht machen. Dass er als Preisträger ausgewählt wurde, bezeichnet Bach „als größte Anerkennung, die ich bisher in meinem Beruf erfahren habe“. Uwe Sader, Konrektor am Gymnasium, betont: „Die ganze Schule ist stolz auf den Preis. Vor allem freut man sich aber für den Kollegen und gönnt es ihm.“
Initiatoren des Deutschen Lehrerpreises, der seit 2007 verliehen wird, sind die Vodafone-Stiftung Deutschland, der Deutsche Philologenverband und die Herae8us-Bildungsstiftung. Insgesamt lagen der Jury in diesem Jahr 2200 Bewerbungen vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 1. Dez. 2011

Musik und Texte zum Advent

Besinnliches Konzert in der St. Martinus-Kirche in Hermeskeil


Am vergangenen Sonntag fand in der Martinuskirche in Hermeskeil ein besinnliches Konzert mit Liedern, Musikstücken und Texten zum 1. Advent statt. Zur Einstimmung: das klassische Stück "Trumpet Voluntary" von Jeremiah Clarke (ca. 1674 - 1707), eine sehr bekannte Melodie. Nach der Begrüßung durch Pastoralpraktikant Jochen Lang ging es musikalisch weiter. Klassisches und modernes Liedgut wie u.a. das Largo aus der Symphonie Nr. 9 von Antonin Dvorák (1841-1904) oder der 2. Satz aus dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart und bekannte Weihnachtslieder wie "Morgen kommt der Weihnachtsmann" oder: "Alle Jahre wieder" u.a. wechselten sich ab mit besinnlichen und heiteren Texten vorgetragen von Jochen Lang. Mitwirkende waren Rafael Klar und Julius Gorges an der Orgel, Felix Lorang und Kristina Malburg, Klarinette und Altsaxophon, Stefan Butterbach, Piccolotrompete und die Bläserklassen 6 und 7 des Gymnasiums Hermeskeil, die beide unter der Leitung von Stefan Butterbach standen. Viel Beifall am Schluss der Feierstunde belohnte die jungen Musikerinnen und Musiker für ein anspruchsvolles und gelungenes Konzert. Heiteres und Besinnliches zum Adventsanfang als Gegenpol zur hektischen und stressigen Vorweihnachtszeit. (HGR)

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 1. Dez. 2011

Der Schulranzen - Stolperstein und Geschoss

Busschule macht Station am Hermeskeiler Gymnasium

Mehr als 90 Fünftklässler des Hermeskeiler Gymnasiums übten am vergangenen Donnerstagvormittag den "Ernstfall" im öffentlichen Verkehrsmittel Bus. Die Kooperationsinitiative von Busunternehmen, die im Kreis tätig sind, und der Unfallkasse richtet sich vor allem an Kinder der 4. und 5. Klassen.

So manches Kind wird mit dem Wechsel in eine weiterführende Schule zum ersten Mal mit dem öffentlichen Verkehrsmittel Bus konfrontiert. Der richtige Umgang damit will gelernt sein und ist elementarer Bestandteil der Schulwegsicherheit. An deren Sicherstellung ist nicht nur der für die Schülerbeförderung zuständige Kreis besonders interessiert. Auch die Schule, so Schulleiter Arno Ranft, sollte ein ureigenes Interesse daran haben, dass ihre Schutzbefohlenen sicher zum Unterricht und wieder nach Hause transportiert werden. Mit der praktischen Ausbildung im und am Bus beendete das Gymnasium das aus drei Bausteinen bestehende Sicherheitstrainig für die "Neuen". Vorangegangen waren die Programme "Neue Schule - Neue Wege" in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsberater bei der Hermeskeiler Polizei, Franz Kuhn, und "Achtung Auto" (Verhalten im Pkw) in Zusammenarbeit mit dem ADAC.
Das komplexe Thema "Schulbus" gliederte sich in zwei Teile. Die Kinder wurden zunächst von den Lehrkräften im Unterricht im Rahmen von Rollenspielen auf das richtige Verhalten vorbereitet. Im zweiten Teil stand dann die Praxis auf dem Programm. Hier wurden sie von "Bustrainer" Edmund Willems in Gruppen à dreißig Kinder mit der Ausstattung eines Busses, vor allem aber der Sicherheitseinrichtungen (Nothammer und Notausstiege), vertraut gemacht. Sie übten das Ein- und Aussteigen ohne Drängeln, setzten sich mit Streitsituationen um die Busplätze auseinander und erfuhren anschaulich mögliche Gefahrensituationen beim Busbetrieb. Dummy "Paul" (bemalte Plastiktonne) übernahm dabei die Rolle des "Stuntman". Er machte deutlich, was passiert, wenn man bei An- und Abfahrt zu nahe an der Bordsteinkannte steht und er flog für die Schüler durch den Gang, als der mehr als zehn Tonnen schwere Bus eine Vollbremsung bei nur 20-25kmh tätigte.
Auch wenn zur Freude der Schulleitung sich die Situation auf dem Donatusplatz seit August entschärft hat und die Transportunternehmen regelmäßig kontrolliert werden, gibt es bei diesem komplexen Thema doch immer wieder Beschwerdeanlässe. Um diesen möglichst schnell nachgehen und zeitnah handeln zu können, ist sowohl in der Schule als auch bei der Kreisverwaltung eine Beschwerdestelle eingerichtet.
Schulen, die sich für das Angebot der Busschule interessieren, können sich unter der Emailadresse info@rhein-mosel-bus.de anmelden. Weitere Informationen gibt es auch in der Kreisverwaltung unter Tel. 0651-715407 oder friedrich.mick@trier-saarburg,de. (BäR)

Edmund Willems und "Paul" demonstrieren den Platzbedarf bei der Anfahrt des Busses.

 

 

 

 

 

 

 


Berlin, 30. Nov. 2011

 

 


Dietmar Bach aus Hermeskeil in Rheinland-Pfalz mit
"Deutschem Lehrerpreis 2011" geehrt

Festliche Preisverleihung mit Bundeskanzlerin Merkel in Berlin / Insgesamt 16 Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs Lehrer-Teams bundesweit prämiert / Anmeldung zur neuen Wettbewerbs-Runde für 2012 ab sofort wieder möglich auf www.lehrerpreis.de

Berlin/Düsseldorf, 30. November 2011 – Im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel fand heute in Berlin die festliche Preisverleihung zum bundesweiten Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ statt. Dabei wurde Dietmar Bach, der am Gymnasium im rheinland-pfälzischen Hermeskeil Deutsch und Sozialkunde unterrichtet, mit dem „Deutschen Lehrerpreis“ für sein herausragendes pädagogisches Engagement geehrt. Schülerinnen und Schüler seines Sozialkunde-Leistungskurses hatten angegeben, sie hätten nicht nur eine hohe Motivation für politische Fragen aus dem Unterricht mitgenommen, sondern insbesondere auch das soziale Miteinander im Kurs als sehr positiv erlebt.
Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative der Vodafone Stiftung Deutschland, der Heraeus Bildungsstiftung und des Deutschen Philologenverbandes. Rund 2.200 Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen aus ganz Deutschland hatten in den vergangenen Monaten Vorschläge für den „Deutschen Lehrerpreis“ eingereicht. Bundesweit zeichnete die Wettbewerbs-Jury in diesem Jahr 16 Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs Unterrichtsprojekte mit dem „Deutschen Lehrerpreis“ aus. Jeweils vier Auszeichnungen gingen in diesem Jahr nach Bayern und Nordrhein-Westfalen. Drei Trophäen vergab die Jury neben Baden-Württemberg auch nach Hessen, zwei Preise gingen nach Schleswig-Holstein und jeweils eine Auszeichnung nach Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen,
Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen.
Doris Ahnen, rheinland-pfälzische Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und Mitglied der Wettbewerbs-Jury zum „Deutschen Lehrerpreis – Unterricht innovativ“, würdigte das Engagement aller Preisträgerinnen und Preisträger und gratulierte insbesondere Dietmar Bach: „Ich hoffe, dass die Auszeichnung Anlass zu Freude und Ansporn zugleich ist. Dieser Preis ist etwas Außergewöhnliches – kommen doch hier als Jury diejenigen zu Wort, die Unterricht ganz besonders intensiv wahrnehmen und erleben, die eigentlich die besten Fachleute für Unterricht sind – nämlich die Schülerinnen und Schüler. Es ist beeindruckend, wie klar sie benennen, was sie an fachlichem Gewinn und auch an sozialen Kompetenzen aus dem Unterricht von Dietmar Bach mitnehmen konnten.“
Der „Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ wird seit 2009 jedes Jahr in zwei Kategorien vergeben: In der ersten Kategorie nominieren Schülerinnen und Schüler der jährlichen Abschlussklassen besonders engagierte Pädagogen, die das verantwortungsvolle Miteinander fördern und deren soziale Kompetenz die Schülerinnen und Schüler persönlich erlebt haben. In der zweiten Kategorie „Unterricht innovativ“ sind Lehrerinnen und Lehrer dazu aufgerufen, sich mit fächerübergreifenden, teamorientierten Unterrichtsprojekten zu bewerben. Drei Haupt- und drei Sonderpreise werden in dieser Kategorie jedes Jahr vergeben. Der „Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ soll dazu beitragen, dass durch die Auszeichnung engagierter Lehrer und vorbildlicher Unterrichtsprojekte die positiven Leistungen von Lehrern und Schülern stärker gewürdigt werden und deutlicher in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken.
Über die Gewinner entscheidet eine hochrangig besetzte Wettbewerbs-Jury. Dieser gehören unter anderem an: Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Roland Wöller, Sächsischer Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, ehemaliger Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung in Berlin, Prof. Dr. Manfred Prenzel, Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung und Gründungsdekan der TUM School of Education, TU München, sowie Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin und Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft. Darüber hinaus vertreten Prof. Susanne Porsche, Mitglied des Beirats der Vodafone Stiftung Deutschland, Dr. h.c. Beate Heraeus und Heinz-Peter Meidinger die drei Initiatoren des Wettbewerbs in dessen Jury.
Die Bewerbung für die Wettbewerbsrunde 2012 ist ab sofort wieder im Internet möglich auf www.lehrerpreis.de.

Hinweis für Redaktionen: Alle Informationen zur Preisverleihung sowie Foto- und Videomaterial stehen in der digitalen Pressemappe auf www.lehrerpreis.de/preisverleihung zur Verfügung. Unter www.lehrerpreis.de finden Sie auch den Mitschnitt der Preisverleihung.


Für Rückfragen:

Deutscher Philologenverband
Eva Hertzfeldt, Tel. 0172/ 3050 867
E-Mail: presse@dphv.de
Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH
Danyal Alaybeyoglu, Tel. 0211/ 533-6786
E-Mail: danyal.alaybeyoglu@vodafone.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 26. Nov. 2011

Mobile Verkehrserziehung macht Station in Hermeskeil


Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist für die Neuen in einer weiterführenden Schule oft eine Herausforderung. Das Hermeskeiler Gymnasium legt besonderen Wert auf die Sicherheit seiner Schüler. Richtiges Verhalten wurde mit einem Bus geübt und die Gefahren erkannt.
Hermeskeil. "Alles gut festhalten", sagt Bustrainer Edmund Willems. Busfahrer Markus Merle gibt Gas und bremst hart ab. "Paul" fliegt der Länge nach durch den Bus. Der Dummy in Form eine Plastiktonne sollte den 93 Fünftklässlern des Hermeskeiler Gymnasiums zeigen, welche Kräfte wirken, wenn ein mehr als zehn Tonnen schweres Fahrzeug abrupt abbremst.
Die Busschule, eine Kooperation von Busunternehmen und der Unfallkasse Rheinland- Pfalz, machte Station beim Gymnasium Hermeskeil. Den Neuen wurde erklärt, wie sie sich im Bus zu verhalten haben, wie der Schulranzen zu verstauen ist, damit er nicht beim Bremsen zum Geschoss wird und warum essen oder trinken während der Fahrt zu Verletzungen führen kann.
Bustrainer Willems zeigte auch, wie man im Ernstfall durch Notöffnungen und mit dem Nothammer aus dem Bus kommt.
Das Ausschwenken der großen Fahrzeuge an der Haltestelle musste Paul ebenfalls über sich ergehen lassen und fiel prompt um.
"Ich hätte nie gedacht, dass Bus fahren so gefährlich ist", staunte Jonas (11), der aus dem elf Kilometer entfernten Schwarzenbach in die Schule kommt. "Ich weiß jetzt, wie man sich im Ernstfall verhalten soll. Immer gut festhalten und ruhig bleiben", lernte die zehnjährige Kim aus Thiergarten.
Seit August fahren viele Schulbusse bis ans Gymnasium heran. "Das hat die Situation auf dem Donatusplatz sehr entschärft", freut sich Schulleiter Arno Ranft. Im Gymnasium seien die neuen Schulwege bereits gemeinsam mit der Polizei geübt worden. Der ADAC zeigte den jungen Schülern, wie man sich im Auto richtig anschnallt. Jetzt komplettierte die Busschule das Sicherheitstraining.
Franz Kuhn, bei der Polizeiinspektion in Hermeskeil zuständig für die Verkehrserziehung, beklagt: "Ein Drittel aller Eltern sichert seine Kinder im Auto nicht oder unzureichend." Das bedeute Lebensgefahr. An der Busschule demonstrierte ein Streifenwagen, wie schnell ein Auto fast aus dem Nichts auftauchen kann, wenn Schüler nach dem Aussteigen einfach so über die Straße laufen.
"Der Kreis hat als Auftraggeber für die Busunternehmen, die Schüler befördern, ein großes Interesse daran, dass nichts passiert", sagt Kreisbeigeordneter Dieter Schmitt. Die Anbieter würden regelmäßig kontrolliert, zum Beispiel, ob in einem Bus nicht zu viele Schüler mitgenommen werden.
Am Hermeskeiler Gymnasium machte die Busschule erstmals Station. Aber es soll nicht das letzte Mal gewesen sein. "Diesen Aufwand betreiben wir, weil unsere Schüler zum Teil von sehr weit herkommen", begründet Schulleiter Ranft das Bemühen. "Paul" wird also noch häufiger leiden müssen. Doth

Edmund Willems zeigt den Schülern den Nothammer, der im Notfall Leben retten kann. TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 24. Nov. 2011

Clever mit dem Bus fahren

Unfallkasse und Rhein-Mosel-Bus laden zur BusSchule in ein


Ob Streitigkeiten und Platzkämpfe an Haltestellen oder im Bus, Rangeleien beim Ein- und Aussteigen oder Stürze durch abgestellte Schulranzen: Schulkinder sind bei ihren täglichen Schulbusfahrten häufig gefährdet. Um das Risiko so gering wie möglich und die Busfahrt so sicher wie möglich zu gestalten, bietet die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Rhein-Mosel-Bus (RMV Rhein-Mosel Verkehrsunternehmen) das Projekt BusSchule unter dem Motto "Clever mit dem Bus fahren" an.

Am 24. November 2011, ab 09.00 Uhr macht die BusSchule Station am Gymnasium Hermeskeil, Borwiesenstr. 19 - 21, 54411 Hermeskeil.
Statistisch gesehen ist die Fahrt im Bus zwar sicherer als die mit anderen Verkehrsmitteln. Jedoch sind Kinder nur selten auf die Busfahrt zur Schule vorbereitet. Durch Drängeln und durch Streitereien an der Haltestelle und im Bus kommt es immer wieder zu Unfällen. In der BusSchule trainieren Fachleute mit den Kindern das richtige Verhalten in Verkehrsmitteln.
Im ersten Block bereiten Lehrkräfte die Kinder auf die BusSchule vor. Unterrichtsvorlage bietet die Broschüre der Unfallkasse Rheinland-Pfalz "Clever mit dem Bus fahren". Gemeinsam erarbeiten die Schüler in Rollenspielen die richtigen Verhaltensweisen. Sie stellen vorgegebene Alltagsszenen im und am Bus nach und berichten über ihre Erfahrungen bei der Schülerbeförderung.
Zum Praxisteil geht's dann ab zum Bus. Beim "Verhalten an der Bushaltestelle" lernen die Kinder unter anderem, warum sie einen gewissen Abstand von der Bordsteinkante einhalten müssen und in welchem Bereich sie der Busfahrer nicht sehen kann, weil sie im "toten Winkel" stehen. Der BusTrainer erklärt den Kindern, warum es viel schneller und vor allem sicherer geht, wenn alle Fahrgäste sich beim Ein- und Aussteigen an Regeln halten. Die Demonstration macht deutlich: Beim Drängeln vergeuden die Schüler viel mehr Zeit. Der Trainer erklärt auch, wie die Notausstiege funktionieren, erläutert den Einsatz der Nothammer und erklärt, was die angebrachten Schilder im Bus bedeuten. Die oft gestellten Fragen der Kinder: "Wie schwer ist der Bus?" oder "Warum gibt es im Bus keine Musik" beantwortet der BusTrainer mit anschaulichen Vergleichen.
Bei der anschließenden Busfahrt erleben die Jungen und Mädchen hautnah die Fliehkraft beim Bremsen oder beim Kurvenfahren.
Das Projekt BusSchule ist ein Konzept der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und der Verkehrsunternehmen zur Unfallverhütung für Schülerinnen und Schüler. Sie steht allen Schulen in Rheinland-Pfalz offen und kann mit den beteiligten Partnern vereinbart und vor Ort durchgeführt werden.
Infos auch unter www.ukrlp.de.

 

 

 

 

 

RuH: 24. Nov. 2011

Erneute Auszeichnung für das Gymnasium Hermeskeil

Gymnasium Hermeskeil fördert forschendes Lernen


Die "Jugend forscht"-AG (mit Schwerpunkt: Mathematik/Informatik) vom Gymnasium Hermeskeil unter der Leitung von Mathematik- und Informatiklehrer Marc A. Bauch wurde erneut für ihre Leistung, die regelmäßige Teilnahme am Wettbewerb "Jugend forscht" und die nachhaltige Förderung des naturwissenschaftlich-mathematischen Nachwuchses belohnt. Nunmehr im dritten Jahr nimmt das Gymnasium Hermeskeil am Wettbewerb "Jugend forscht" teil. Bereits die ersten beiden Teilnahmen wurden mit jeweils zwei Schulpreisen prämiert. Hinzu kamen 1., 2. und 3. Preise im Fachgebiet Mathematik/Informatik sowie ein 1. Preis im Fachgebiet Physik und Sonderpreise. Damit die "Jugend forscht"-AG intensiv weiter forschen kann, bekam die Arbeitsgemeinschaft erneut einen Experimentierkoffer der MNU (Deutscher Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts) zur Förderung des forschenden Lernens von "Jugend forscht" Rheinland-Pfalz. Die Experimentierausrüstung hat einen Wert von 500,-- EUR.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

RuH: 24. Nov. 2011

Info-Abend am Gymnasium Hermeskeil


Das Gymnasium Hermeskeil lädt interessierte Eltern aus Rheinland-Pfalz zu einem Informationsabend ein.
Beratung zur Schullaufbahnentscheidung nach der 4. Grundschulklasse
Eltern von rheinland-pfälzischen Schülerinnen und Schülern der vierten Grundschulklasse, die ihre Kinder im kommenden Schuljahr (2011/12) an einer weiterführenden Schule anmelden wollen, bietet das Gymnasium Hermeskeil einen Informationsabend an. Die Eltern können ihre Kinder zu diesem Abend gerne mitbringen. Der Infoabend findet statt am Montag, dem 16. Januar 2012, um 19:00 Uhr in der Bibliothek des Gymnasiums Hermeskeil, Borwiesenstraße 19 - 21, 54411 Hermeskeil.
An diesem Tag besteht ab 18:00 Uhr auch die Möglichkeit, das Schulgebäude zu besichtigen.
Die Anmeldung in die Eingangsklasse (5. Klasse) des Gymnasiums erfolgt in der Zeit vom 15. - 17.02.2012, 22. - 24.02.2012 und 27. - 28.02.2012 jeweils von 08.30 - 13.00 Uhr und am Donnerstag, 23.02.2012 von 14.00 - 18.00 Uhr.
Die Schulleitung wird über den gymnasialen Bildungsgang, das Schulprofil und das Ganztagsangebot umfassend informieren und Auskunft darüber geben, welche Voraussetzungen für den Übergang zu beachten und welche Formalitäten zu berücksichtigen sind.
Darüber hinaus bietet die Schulleitung den Eltern auch ein persönliches Gespräch an. Termine dazu können über das Schulsekretariat unter der Telefon-Nr. 06503 / 952000 vereinbart werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 24. Nov. 2011

Hitzefrei im Advent

Konzert der Schulband des Gymnasiums Hermeskeil - Unplugged


ist wieder einmal so weit: knapp ein halbes Jahr nach dem erfolgreichen Kurzauftritt zur Musikalischen Sommernacht des Gymnasiums Hermeskeil meldet sich "Hitzefrei", die Schulband des Gymnasiums mit einem Unplugged-Konzert zurück.
Das sehr vielseitige und überwiegend neu erarbeitete Konzertprogramm umfasst eine große Bandbreite von Pop- und Rockmusik von Anouk und Robbie Williams über bluesig angehauchte Hits der 80er bis hin zu aktuellen Songs, z.B. von Zaz oder Bruno Mars. Besonderes Merkmal der Band sind die zahlreichen mehrstimmigen Vokalsätze.
Die musikalische Umsetzung übernimmt die bereits im Frühjahrskonzert bewährte Besetzung mit:
Lisa Vandrey (Gesang), Franziska Wollscheid (Gesang), Judith Piroth (Gesang und Trompete), Marcel Knüttel (Klavier), Christin Schneider (Akustikgitarre), Alina Berger (Akustikgitarre), Lukas Malburg (Bass), Jakob Maßem (Schlagzeug, Perkussion) und Maximilian Weiland (Schlagzeug, Perkussion). Besondere Verstärkung bekommt die Band wieder durch die Bläserfraktion, bestehend aus ehemaligen Schülern: Tobias Nickels (Altsaxofon) und Frederic Simon (Posaune). Seinen ersten Auftritt mit der Band hat Jonas Böttger an den Keyboards.
Die Leitung der Band liegt in den Händen von Andreas Steffens.
Für den guten Ton und eine entsprechende Lightshow sorgen Stefan Thewes und Thomas Oeffling, beide Lehrer am Gymnasium.
Das vom Förderverein des Gymnasiums Hermeskeil veranstaltete Konzert findet statt am Freitag, dem 2. Dezember 2011 um 20.00 Uhr in der Turnhalle des Gymnasiums. Karten gibt es an der Abendkasse für 2,50 Euro. Die Mitglieder von "Hitzefrei" freuen sich auf ein zahlreiches und aufmerksames Publikum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 19. Nov. 2011

Geschichten um Ritter Rost werden lebendig


Die Idee des Vorlesetages der Stiftung Lesen ist im Hermeskeiler Gymnasium umgesetzt worden. Die Texte, die von Sechstklässlern vorgetragen wurden, verpackten Schüler in eine lebendige Geschichte.
Hermeskeil. Studien haben bewiesen, dass regelmäßiges Vorlesen im frühen Kindesalter den Spracherwerb und die Lernfähigkeit steigert. Am bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen waren 23 Kinder aus der Kindertagesstätte Rosa Flesch in Hermeskeil zu Gast bei Sechstklässlern des Gymnasiums. Hier wurde aber nicht nur vorgelesen.

Wortschatz wird gefördert

Mehrere Tage lang wurde eine Geschichte vom Ritter Rost und seinen Freunden einstudiert. Die Kinder besorgten sich die passenden Kostüme. Andere machten die Musik dazu.
"Es ist schön, wie die das gespielt haben", findet der fünfjährige Julian. "Die Figuren sind so toll", meint auch die gleichaltrige Emely. "Fünf Stunden habe ich mit der Schulband geübt", erklärt Schlagzeuger Johannes Conrad (11). Lena Engelskirchen (11) musste als Fräulein Bö ganz kurzfristig einspringen, und: "Trotzdem hat es gut geklappt." Bereits zum zweiten Mal ist die Kindertagesstätte Gast im Gymnasium gewesen. "Es ist wichtig, dass Kinder in diesem Alter vorgelesen bekommen. Das fördert den Wortschatz sehr", weiß Erzieherin Ramona Jost. Deutschlehrerin Sabine Hauswirth lobte ihre 28 kleinen Leser, Schauspieler und Musiker: "Die hatten wirklich wenig Zeit zum Üben und mussten auch noch die Kostüme selbst besorgen." Theater lasse eine Geschichte viel lebendiger werden und gestalte eine Lesung besser. Für die Pädagogin ist solch ein Tag auch die Antwort auf die Frage: Warum muss ich lesen lernen? Die kleinen Gäste teilten sich nach der Vorstellung in drei Gruppen auf. Ritter, Burgfräuleins und Hexen bastelten Figuren aus der Ritter-Rost-Geschichte nach, um den Eltern zu Hause auch etwas mitbringen zu können.
Für die Gymnasiasten hat sich der Aufwand ebenfalls gelohnt. "Die Qualität der Umsetzung der Geschichte fließt positiv in die Deutschnote ein", erklärt Sabine Hauswirth. "Es war für unsere kleinen Gäste und uns ein pädagogisch wertvoller Tag." doth

Gymnasiasten haben die Geschichte vom Ritter Rost für die Kleinen aus dem Kindergarten lebendig werden lassen.
TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 18. Nov. 2011

Gymnasium Hermeskeil fördert forschendes Lernen


Die "Jugend forscht"-AG (mit Schwerpunkt: Mathematik/Informatik) vom Gymnasium Hermeskeil unter der Leitung von Mathematik- und Informatiklehrer Marc A. Bauch wurde erneut für ihre Leistung, die regelmäßige Teilnahme am Wettbewerb "Jugend forscht" und die nachhaltige Förderung des naturwissenschaftlich-mathematischen Nachwuchses belohnt.
Das Gymnasium Hermeskeil nimmt im dritten Jahr am Wettbewerb teil. Bereits die ersten beiden Teilnahmen wurden mit zwei Schulpreisen prämiert. Hinzu kamen 1., 2. und 3. Preise im Fachgebiet Mathematik/Informatik sowie ein 1. Preis im Fachgebiet Physik und Sonderpreise. Damit die "Jugend forscht"-AG intensiv weiter forschen kann, bekam die Arbeitsgemeinschaft erneut einen Experimentierkoffer der MNU (Deutscher Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts) zur Förderung des forschenden Lernens von "Jugend forscht" Rheinland-Pfalz. Die Experimentierausrüstung hat einen Wert von 500 Euro. red

 

 

 

 

 

 

RuH: 17. Nov. 2011

Roboter aus Legosteinen

Gymnasium Hermeskeil nimmt erfolgreich an der FIRST-LEGO-League teil


GymHermSolutions, die elfköpfige Robotikmannschaft vom Gymnasium Hermeskeil, war am vergangenen Samstag, 12. November 2011, erfolgreich mit ihrem Coach Marc A. Bauch bei der FIRST-LEGO-League in Speyer. Auf Initiative des Projektes »Robotics - Lernen mit Robotern« der Landesregierung und mit der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Volksbank Hochwald-Saarburg konnte die Schulmannschaft vom Gymnasium Hermeskeil zum ersten Mal an dem internationalen Roboterwettbewerb teilnehmen.
Die Schüler mussten dabei einen Roboter entwerfen, bauen und programmieren, einen Rechercheauftrag durchführen und die Ergebnisse präsentieren sowie ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen.
Acht Wochen hatten die Unter- und Mittelstufenschüler Zeit sich kreativ und spielerisch mit dem Thema »Food Factor: Lebensmittel im Fokus«, dem diesjährigen Motto des Wettbewerbs, auseinanderzusetzen. In ihrem unterhaltsamen multimedialen Vortrag zur Lebensmittelsicherheit und einem Rollenspiel präsentierte die Hermeskeiler Schulmannschaft, wie Louis Pasteur durch das nach ihm benannte Verfahren Milch haltbar machte, bevor die Hermeskeiler Schüler anschließend mit ihrem Modell auf einem Spielfeld simulierten, wie man mit einem Roboter Keime entfernen kann, Getreide erntet oder ausgewählte Fische fängt. Dabei mussten sie ihr Robotermodell erläutern und den Einsatz der benutzten Aktoren und Sensoren erklären.
Die Jury zeigte sich beeindruckt, wie der Roboter der Schulmannschaft des Hermeskeiler Gymnasiums seine Navigation mittels Sensoren autonom korrigieren kann. Weiter lobte die Jury die Fähigkeit der jungen Schüler, ein Problem zu modularisieren.
Durch die Teilnahme an der FIRST-LEGO-League erfahren die Schüler alle Stufen einer echten Produktentwicklung. Das beinhaltet den Start mit einem Problem verbunden mit ungenügend Ressourcen und ungenügend Zeit, was die Mannschaft und den Coach in der Vorbereitung stark unter Druck setzte. Zusätzlich mussten die Schüler in einer gruppendynamischen Übung ihre Teamfähigkeit am Wettbewerbstag unter Beweis stellen.
Erst in der dritten und letzten Vorrunde verfehlte GymHermSolutions die Qualifikation zum Viertelfinale. Neben der Urkunde für die Schulmannschaft gewann jedes Teammitglied eine Medaille. Zusätzlich gewannen Leonardo Trillo Paulus und Max Reichrath Sachpreise bei Geschicklichkeitsspielen.
Neben den Teilnahmen der Hermeskeiler Informatikschüler am Wettbewerb »Jugend forscht« und dem internationalen Biber-Wettbewerb ist die Teilnahme an der FIRST-LEGO-League ein weiteres Angebot zur individuellen Förderung im Fachbereich Informatik. Die Hermeskeiler Informatiklehrer möchten damit gezielt die Unterstufenschüler früh an die Programmierung heranführen und sie für die Informatik begeistern.
Die Mannschaftsaufstellung - GymHermSolutions:
Recherche: Nicolas Beth (Capitän), Niko Thull, Jonas Löwe, Entwurf und Konstruktion: Max Reichrath, Anton Nels, Leonardo Trillo Paulus, Jakob Pulger, Kevin Schons, Programmierung: Robert Walgenbach, Anthony Waddle, Sebastian Berwanger, Coach: Marc A. Bauch (Betreuer des Landesprojekts »Robotics - Lernen mit Robotern«), die Vorbereitung wurde unterstützt von Dr. Michael Schillo und Thorsten Molter.



Das Team "GymHermSolutions" mit Coach Marc A. Bauch

 

 

 

 

 

RuH: 10. Nov. 2011

Neue Impulse für das Erlernen der Fremdsprache

Hermeskeiler Gymnasiasten erlebten englisches Theater


Für rund 350 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hermeskeil war in der letzten Woche wieder Unterricht in anderer Form angesagt. Nach den großartigen Erfolgen der vergangenen Jahre machte das White Horse Theatre zum achten Mal Station im Hochwald, um den Englischunterricht wirkungsvoll zu ergänzen.
Bei dem White Horse Theatre handelt es sich um ein pädagogisches Tourneetheater, das englischsprachige Theaterstücke an Schulen aufführt. Inzwischen ist es zur europaweit größten professionellen Theatergruppe dieser Art geworden, denn pro Jahr sehen sich ca. 400.000 Schüler die unterschiedlichsten Aufführungen an. Jede Schule hat die Gelegenheit, Stücke für verschiedene Altersstufen zu buchen, wobei die Konzentration auf gesellschaftspolitisch relevanten Themenstellungen liegt, die für die Lebenswirklichkeit der Schüler aktuelle Bedeutung haben.
In diesem Jahr hatte sich die Fachschaft Englisch für zwei Inszenierungen entschieden. Zunächst sahen alle Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen Lip Gloss. Bei diesem Theaterstück handelt es sich um ein sozialkritisches Musical, in dem Elaine und Juliet versuchen, sich anzunähern und ihre Klassenunterschiede zu überwinden. Die sehr lebendige und unterhaltsame Aufführung war zuvor im Englischunterricht sowohl sprachlich als auch inhaltlich vorbereitet worden.
Im Anschluss erlebten alle Teilnehmer der Englisch-Leistungskurse der Jahrgangsstufen 12 und 13 The Shape of Things. Hierbei handelt es sich um ein ungewöhnliches Beziehungsdrama von Neil LaBute, der als bedeutender amerikanischer Gegenwartsdramatiker gilt und dessen Stücke seit mehreren Jahren zum Repertoire vieler Theater in Deutschland gehören. In The Shape of Things schlittert ein junger Student in eine sich ständig verändernde Beziehung zu einer Kunststudentin. Das motivierte Publikum wurde hierbei unter anderem mit der Fragestellung konfrontiert: Wie weit darf man für die Liebe oder für die Kunst gehen?
Insgesamt gesehen war das Auftreten der Theatergruppe ein voller Erfolg. Die Hermeskeiler Gymnasiasten haben ihre fremdsprachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auch außerhalb der Unterrichtsstunden wirklichkeitsnah erprobt. Durch die Lebendigkeit der dramatisch umgesetzten Dialoge wurden die Lernbereitschaft der Schüler verstärkt und neue motivierende Impulse für das
Erlernen der Fremdsprache gesetzt. Die Organisatoren dieses Theatererlebnisses sollten sich ermutigt fühlen, auch in Zukunft den Schulalltag mit Inszenierungen des englischen Tourneetheaters aufzulockern.

Unsere Aufnahme zeigt die Akteure des White Horse Theatre bei der Aufführung des Theaterstückes Lip Gloss für die Mittelstufe.

 

 

 

 

 

 

TV: 08. Nov. 2011

Gymnasium Hermeskeil: Einbrecher flüchten ohne Beute


Unbekannte sind in der Nacht von Sonntag auf Montag ins Gebäude des Hermeskeiler Gymnasiums eingestiegen. Das hat der stellvertretende Schulleiter Uwe Sader auf TV-Anfrage bestätigt.
"Wir vermissen aber nichts und wissen auch nicht, wie die Täter ins Haus gekommen sind", sagt Sader. Die Unbekannten hätten vergeblich versucht, einige Bürotüren aufzuhebeln. Im Bistro brachen sie eine Kasse auf, in der sich aber kein Geld befand. Obwohl die Täter ohne Beute das Weite suchten, hat die Schule die Polizei eingeschaltet. ax

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saarbrücker Zeitung: 29. Okt. 2011

Einblick in die Welt der Forschung


Dominik Michels aus Wadern und Fabian Gaukler aus Nohfelden haben bei ihrem Praktikum an der Fachhochschule Trier viel gelernt, unter anderem wie man einen Roboter programmiert.
Wadern / Trier. Trotz unterrichtsfreier Zeit haben Fabian Gaukler und Dominik Michels, Schüler vom Gymnasium Hermeskeil, in den Herbstferien ein zweiwöchiges Robotik-Kompaktpraktikum an der Fachhochschule in Trier unter der Betreuung von Prof. Dr. Andreas Künkler absolviert. Die Praktikanten wurden zunächst in die Programmierung von Robotern eingeführt und haben Verhaltensmodule (Sonar, Laser und Gripper) zur Planung und Navigation von autonomen mobilen Systemen kennen gelernt. Das Team programmierte dann einen Roboter in C++, der ein beliebiges Labyrinth durchfahren kann. Danach programmierten die Schüler einen Roboter, der Hindernissen ausweichen kann und dabei Gegenstände in einem Raum findet, die an einer anderen Stelle wieder abgelegt werden. Als Grundlage für die Programmierung erlernten sie die Roboterprogrammiersprache RScript. Neben dem ganztägigen Praktikum nahmen die Schüler vom Gymnasium Hermeskeil zusätzlich an Vorlesungen zur Robotik und zur praktischen Informatik teil.
Fabian Gaukler und Dominik Michels gewannen das zweiwöchige Praktikum, das sie jetzt absolviert haben, beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“. Die beiden Praktikanten gewannen das Praktikum für ihre Arbeit über „Steganographie am Beispiel von Bilddateien“. Zum Abschluss ihres Praktikums besuchte sie ihr Betreuungslehrer Marc A. Bauch, der sich von den Leistungen seiner Schüler sichtlich beeindruckt zeigte. Am Gymnasium Hermeskeil setzt man auf die Förderung des mathematischen und informatischen Nachwuchses durch den Wettbewerb „Jugend forscht“, der mit seinem Netzwerk aus Schulen, Hochschulen, Industrie und Wirtschaft, eine Förderung über die an der Schule bestehende „Jugend forscht“-AG hinaus an Instituten und in Forschungslaboren für Schüler ermöglicht. Zum wiederholten Male gewannen Schüler des Hermeskeiler Informatiklehrers ein solches Praktikum. Durch das Praktikum erhalten die Schüler einen guten Einblick ins Studienleben und besonders im Robotiklabor in die Forschung.

Fabian Gaukler (l.) und Dominik Michels machte das Robotik-Praktikum an der FH Trier viel Spaß´. Foto: Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 26. Okt. 2011

Gymnasium Hermeskeil im neuen Kleid



Nach Abschluss der umfangreichen Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten am Hermeskeiler Gymnasium übergab der Kreis als Schulträger am Donnerstag vergangener Woche den 4 Millionen Euro teuren Neubau an die Schulleitung. Im Rahmen der Einweihungsfeier wurde auch Oberstudiendirektor Arno Ranft - seit letztem Jahr kommissarischer Leiter - als neuer Schulleiter offiziell in sein Amt eingeführt.
Was im Jahr 2005 nach Entdecken von Schimmel in verschiedenen Bereichen des Altbaus mit einer fundierten Bestandsanalyse und einem darauf aufbauenden Sanierungskonzept begann, schloss mit der Einweihung und offiziellen Übergabe des Erweiterungsbaus am Gymnasium in Hermeskeil mit einem zwar kostenintensiven, aber für alle Seiten zufriedenstellenden Ergebnis ab. Die besondere Herausforderung in diesen sechs Jahren lag darin, dass wegen gestiegener Schülerzahlen (zurzeit über 950) und der Entscheidung für ein Ganztagesangebot ein Erweiterungsbau erforderlich wurde, der mit dem Sanierungskonzept im Altbau in Einklang zu bringen war. Während die Kosten für den dreistöckigen Neubau nur etwa zur Hälfte auf den Kreis entfielen (Bund 1,7 Millionen, Land 0,2 Millionen) mussten die Sanierungskosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro alleine gestemmt werden. Mit Neubau und Sanierung einher ging zudem die Umstellung der Gesamtenergetik auf eine moderne Holzhackschnitzelanlage.
Nach Abschluss der umfangreichen Baumaßnahmen, die auch noch durch die harten Winter der beiden vergangenen Jahre beeinflusst waren, zeige sich das Gymnasium mit seinen zahlreichen Angeboten und Aktivitäten nun auch äußerlich in einem Kleid, das der attraktiven und modernen Bildungsstätte entspreche, so Landrat Günther Schartz in seiner Begrüßungsansprache, bei der er zahlreiche Vertreter aus der regionalen Politik und Schullandschaft begrüßen konnte. Mit der Feststellung, ein schönes Gebäude braucht auch entsprechenden Inhalt, appellierte er an die ADD als Schulaufsichtsbehörde, die Versorgung mit ausreichendem und qualifiziertem Lehrpersonal sicherzustellen.
Der neue Schulleiter beschränkte sich in seiner Antrittsrede darauf, mit launigen Worten seine ersten Überraschungen mit der neuen Wirkungsstätte und die Turbulenzen der vergangenen Monate zu schildern. Sein besonderer Dank galt dem anwesenden Vorgänger, Karl-Heinz Wortmann, der die Hauptlast der Bauphase zu tragen hatte und dem es leider nicht gelungen war, in seiner aktiven Zeit deren Abschluss zu erleben.

Schulleitung, geladene Gäste und Schüler freuen sich über den Neubau
 
Die Vorsitzende des Elternbeirats, Heike Jessen, stellte fest, dass in einem langen Prozess eine gesunde Lernumgebung mit ausreichend Platz erreicht werden konnte. Besonderen Dank richtete sie an die Stadt Hermeskeil, die mit der Kostenübernahme für die neuen Bushaltestellen maßgeblich zur Entspannung auf dem Donatusplatz und zur Verbesserung der Sicherheit für die Schüler beigetragen hätte.
Architekt Hans-Peter Kolz erläuterte in kurzen Worten Konzept und Bauphilosophie, wonach der Neubau zwar in sich stimmig als eigenständige Einheit zu planen, aber gleichzeitig harmonisch mit dem Altbau zu verbinden war und übergab den Schlüssel an den Landrat und den neuen Schulleiter. Nach einem Rundgang durch den neuen Trakt segneten Pfarrer Paul Krachen vom Evangelischen Kirchenkreis und Kaplan Michael Pauken die Räumlichkeiten. Danach feierte man in der neuen Mensa, die 250 Schülern Platz bietet.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Schulorchester unter der Leitung von Mario Düpré, das klassisch mit dem Tedeum von Marc-Antoine Charpentier (Eurovisionsmelodie) begann und modern mit dem Tango "La Cumparsita" von Matos Rodriguez endete. (BäR)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 21. Okt. 2011

Schöner und größer: Gymnasium in Hermeskeil
für 4,5 Millionen erweitert


Nach sechs Jahren Planung, Bauen und Sanieren erstrahlt das Hermeskeiler Gymnasium in neuem Glanz. Nach einem Jahr als kommissarischer Leiter ist Schulleiter Arno Ranft bei der Feier offiziell in sein Amt eingeführt worden.
Hermeskeil. "Sie können auf ihre neue Schule stolz sein. Am Schulträger liegt es jetzt nicht mehr, wie erfolgreich das Gymnasium ist", hat Landrat Günther Schartz bei seiner Begrüßung zur Feier der Vollendung einer langjährigen Baustelle erklärt.
4,5 Millionen Euro flossen in einen Erweiterungsbau, 3,5 Millionen Euro in die Generalsanierung des gesamten Hauses und des Schulhofes. An die Adresse der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) richtete Schartz den Appell: "Das schönste Gebäude nutzt nichts, ohne eine gute Versorgung mit Lehrern"
Seit 14 Monaten steht Arno Ranft (46) bereits an der Spitze des Lehrkörpers. In der Feierstunde wurde er vom Referenten des Schulaufsichtsamtes der ADD, Martin Harz, offiziell in dieser Funktion vorgestellt. Ranft plädierte in Richtung Schulträger, den Kreis Trier- Saarburg, für eine künftig kontinuierliche Instandhaltung des Gebäudes, denn: "Wir können nicht wieder auf ein Konjunkturpaket warten, um uns eine solche Mammutsanierung leisten zu können."
Der ehemalige Schulleiter Karl- Heinz Wortmann war Herr über die Bauarbeiten für die Erweiterung und Sanierung der Schule. Nun hat sie einen Erweiterungsbau mit drei Geschossen. Dort findet auch Ganztagsunterricht statt. Die neue Mensa hat 250 Sitzplätze. Aktuell besuchen 950 Schüler diese Bildungseinrichtung, die Naturwissenschaft, Informatik und die Musik als Schwerpunkte anbietet. Architekt Hans- Peter Kolz erklärte die Verzögerung im Baufortschritt mit zwei harten Wintern.
Neu- und Altbau seien zu einer harmonischen Einheit verschmolzen. Die Isolierung des Mauerwerks für mehr Wärme aus weniger Energie wird jetzt durch eine Heizung ergänzt, die mit Holzhackschnitzeln einen nachwachsenden Rohstoff nutzt. Für weniger Stress im Verkehrsfluss der Innenstadt sorgt der Busparkplatz. doth

Extra

Der Erweiterungsbau des Gymnasiums kostete 4,5 Millionen Euro. 1,68 Millionen kommen davon aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Weitere 1,49 Millionen sind andere Bundesmittel. Das Land beteiligt sich mit 200 000 Euro. Landeszuschüsse gibt es nur für Brandschutzmaßnahmen. doth

 

 

 

 

Schüler und Schulleitung des Gymnasiums in Hermeskeil haben das Ende der Bauarbeiten gemeinsam gefeiert. TV-Foto: Axel Munsteiner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 01. Okt. 2011

300 Besucher klatschen für Leonora

 

Im Musical "Löwenherz" reist ein Mädchen aus dem Jahr 1348 in die Gegenwart und kämpft mit aktuellen Schülerproblemen. Hermeskeiler Gymnasiasten haben das Stück aufgeführt.

Hermeskeil. Der begeisterte Applaus des gut 300-köpfigen Publikums spricht für sich. Die rund zweistündige Aufführung von Darstellern, Sängern und Band hat die Erwartungen an eine Schulaufführung bei weitem übertroffen.
Die Akteure der Chor- und Musicalarbeitgsgemeinschaft des Gymnasiums Hermeskeil haben sowohl mit ihrem schauspielerischen Können als auch stimmlich und instrumental beeindruckt. Am meisten überzeugten sie jedoch mit der Umsetzung des gewählten Themas. Verpackt in eine fantastische Geschichte um Leonora, eine Zeitreisende aus dem Jahr 1348, und deren magisches Amulett präsentierten sie ein hochaktuelles Thema, den alltäglichen Terror an Schulen. Angesteckt von Leonoras (gespielt von Marie-Therese Reinert) Mut, setzten die Schüler sich mit vereinten Kräften gegen ihre aggressive Mitschülerin "Schizzo" (Lena Jacoby) zur Wehr. Und das mit Erfolg: Gemeinsam verwiesen sie Schizzo in ihre Schranken und beraubten sie ihrer imaginären Herrscherrolle.
Das romantisch-realistische "Rock-Mystical", das die Gymnasiasten im Rahmen des 19. Hermeskeiler Kulturherbstes präsentierten, stammt aus der Feder des Musikpädagogen Andreas Schmittberger aus Boppard. Dass das Lehrstück alles andere als schulmeisterlich ankam, ist den jungen Akteuren zu danken. Sie setzten das Thema kreativ und mit einer gehörigen Portion Humor um, so dass die 90-minütige Spielzeit nur so vorbeizufliegen schien.



Mehr als 300 Besucher verfolgten "Löwenherz - Leonora und das magische Amulett"

Das Publikum würdigte die in der Turnhalle des Hermeskeiler Gymnasiums präsentierte Glanzleistung mit hochverdientem Applaus.
Es sei schon sehr erstaunlich, was die Schüler dort auf der Bühne geleistet hätten, lobte eine Besucherin aus Gusenburger, die ungenannt bleiben wollte. Begeistert war die Gusenburgerinsie vor allem von dem riesigen Engagement, das dafür erforderlich gewesen sei. Ensemble Leonora (Marie-Therese Reinert), Hieronymus (Julius Gorges), Domingo (Franz Walgenbach), Domingos Schergen (Tobias Jungbluth, Markus Thömmes, Lena Engelskirchen, Angelina Müller), Antonia (Sophie Hewener), Hannes (Linda Glauber), Jenny (Hannah Ludwig), Gloria (Selina Paulus), Bodo (Maria Knippel), Schizzo (Lena Jacoby), Jule (Jule Spohn), Tina (Isabelle Behlau), Lehrerin Uschi (Anja Schikorr), weitere Schülerin (Lucienne Mindermann). Technik und Musik Keyboards: Mathias Kasper und Julius Gorges; Schlagzeug: Jakob Maßem; Gitarre: Sebastian Drews; Bass: Markus Thömmes und Lukas Malburg; Licht- und Tontechnik: Andreas Steffens und Stefan Thewes; Tanzchoreographie: Uschi Heinrichs; Regie: Thomas Oeffling; Kulisse: Christoph Echternkamp und der Leistungskurs Bildende Kunst; Musikalische Leitung: Christian Kiefer. urs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 05. Aug. 2011

Schüler kommen zurück, Bauarbeiter bleiben

 


In den Sommerferien hatten an den zwei größten Schulen in Hermeskeil die Handwerker das Sagen. Sowohl an der Integrierten Gesamtschule (IGS) als auch am Gymnasium wurde die unterrichtsfreie Zeit für die Fortsetzung der aufwendigen Sanierungs- und Umbauarbeiten genutzt.
Hermeskeil. Wenn am Montag, 8. August, für die 850 IGS-Schüler und 950 Gymnasiasten in Hermeskeil wieder der Unterricht beginnt, dann werden sie sich weiterhin auf zwei Baustellen wiederfinden. Allerdings sind Baumaschinen und Gerüste an den beiden großen Schulen der Hochwaldstadt schon lange ein vertrautes Bild. Seit 2006 läuft die Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums.

Bushaltestelle ist fertig
In der IGS - der früheren Haupt- und Realschule - wird seit zwei Jahren gearbeitet, wobei dort die Belastung der Räume durch den giftigen Schadstoff PCB (polychlorierte Biphenyle) der Auslöser war.
Um die zwei Schulen auf Vordermann zu bringen, wird die Gesamtsumme von 22 Millionen Euro - 14 Millionen Euro an der IGS, acht Millionen Euro am Gymnasium - ausgegeben. "Damit ist Hermeskeil der Standort, in dem wir am meisten Geld investieren." Das betont Thomas Müller, Sprecher des Landkreises Trier-Saarburg, der Träger beider Schulen ist.
In den Sommerferien sind die Arbeiten weiter vorangekommen.
Gymnasium: Gleich aus zwei Gründen werden den Schülern dort wichtige Veränderungen auffallen, noch bevor sie den Fuß ins Gebäude setzen. Erstens: Die neue, von der Stadt mitfinanzierte Bushaltestelle direkt am Haus - und zwar am Verbindungsweg zur Straße "Am Kölkerberg" - ist fertig und geht in Betrieb. Das bedeutet, dass etwa die Hälfte der rund 800 Busschüler nicht mehr am Donatusplatz in der Innenstadt ein- oder aussteigen muss. Bisher war der Donatusplatz gerade nach Schulschluss - also gegen 13.15 Uhr - regelmäßig heillos überfüllt, was mehrfach zu gefährlichen Situationen wegen des Verkehrs auf dem Südring führte. Die neue Haltestelle ist für die Busse gedacht, die die Schüler in den Raum Kell beziehungsweise über die B 52 in Richtung Trier bringen. Zweitens: Der große Schulhof wird neu gemacht.
Die Arbeiten dafür sind noch in vollem Gange. "Eine Hälfte können wir ab Montag schon nutzen. Die andere wird abgesperrt und soll drei Wochen nach Unterrichtsbeginn fertig sein", sagt Schulleiter Arno Ranft.
Im neuen Erweiterungsbau sind inzwischen mit Ausnahme des Informatikraums alle Klassenzimmer und naturwissenschaftlichen Fachräume fertig. Schon kurz vor den Ferien ist die Mensa in den Probebetrieb gegangen. Noch nicht ganz abgeschlossen sind die Arbeiten an einem Altbautrakt, dessen Fassade saniert wird. Entscheidend ist für Ranft die Aussicht, "dass wir die berechtigte Hoffnung haben können, dass nach den Herbstferien die wesentlichen Schritte gemacht und wir dann nach Jahren wieder Ruhe am Bau haben."
IGS: Bei den Arbeiten in der IGS gab es in den Sommerferien drei Schwerpunkte. Zum einen wurde der sogenannte Fachklassentrakt komplett eingerüstet. Dort wird die Dachisolierung neu gemacht und die Fassade gestrichen. Zum anderen wird die PCB-Sanierung im Bereich der früheren Hauptschule fortgeführt.
Um den Schadstoff zu entfernen, werden seit 2009 nach und nach alle Gebäude im Schulzentrum entkernt. Zwar haben diese weiter andauernden Sanierungsarbeiten zur Folge, dass einige Klassenräume zunächst nicht für den Unterricht genutzt werden können. "Organisatorisch stellt uns das aber vor keine großen Probleme. Wir haben noch genug Platz, um alle Schüler unterzubringen", sagt Rektorin Christa Breidert.
Etwas anders sieht das im Bezug auf die neue Mensa aus, die zurzeit im Untergeschoss eines anderen Teils der früheren Hauptschule entsteht.
Zwar wird dort mit Hochdruck gearbeitet. Weil aber noch unsicher ist, ob schon am Montag alle Arbeiten abgeschlossen sind und in der Mensa gegessen werden kann, hat die Schulleiterin eine vorsorgliche Entscheidung getroffen.
"Wir werden erst am Mittwoch, 10. August, mit dem Ganztagsunterricht beginnen", sagt Breidert. Bis dahin läuft der Schulbetrieb nur vormittags.

Großbaustelle Gymnasium: Sie ist derzeit Arbeitsplatz von Alois Karl, der auf dem Schulhof Pflastersteine verlegt.
TV-Foto: Axel Munsteiner

 

 

 

 

 

 

TV: 28. Juni 2011

Schüler des Gymnasiums lernen mit Robotern


Das Gymnasium Hermeskeil ist in das Kooperationsprojekt Robotics aufgenommen worden. Das ist ein im Rahmen des Programms der Landesregierung "Medienkompetenz macht Schule" entwickeltes Projekt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, der Multimedia-Initiative rlpinform und der SAP AG Walldorf.
Hermeskeil. Das Gymnasium Hermeskeil gehört wegen seiner nachhaltigen Vermittlung von Medienkompetenz und Informatikkenntnissen zu den zwanzig Schulen, die im Rahmen des Programms "Medienkompetenz macht Schule" mit jeweils drei Lego-Robot-Sets ausgestattet werden.
Die Schule kann nun mit einer Robotik-AG an der First-Lego-League 2011, einem Roboterwettbewerb, der im November 2011 stattfindet, teilnehmen.
Bei dem Wettbewerb haben die Schülerteams die Aufgabe, einen eigenen Roboter aus Legosteinen zu konstruieren und zu programmieren.
Dafür steht ihnen ein Zeitraum von acht Wochen zur Verfügung. Daneben muss ein individueller Lösungsansatz zu einer wissenschaftlichen Fragestellung entwickelt werden. Bewertet werden Leistungen in den Kategorien Roboterpräsentation, Forschungspräsentation, Teamwork sowie die Leistung im Roboterwettstreit. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Thema "Food Factor - Sichere Lebensmittel im Fokus".
Durch die Beschäftigung mit Robotern im Unterricht und in den Arbeitsgemeinschaften will der Fachbereich Informatik verstärkt die Begeisterung und das Interesse für die Informatik bei den Hermeskeiler Schülern wecken. red

 

 

 

 

TV: 13. Juni 2011

Tango, Latin und der Senegal

16 Stunden Jazz, mehr als 230 Musiker in zwölf Bands, das alles umsonst und draußen: Das Jazzfest am Dom hat bei seiner elften Auflage mit einem Großaufgebot an Jazz- und Swingmusik aufgetrumpft. Hunderte Gäste genossen die Festivalstimmung mit Stargast Joe Gallardo an der Posaune auf dem Domfreihof.

Trier. Lateinamerikanische Klänge erfüllen den Domfreihof; die More Than Swing Big Band spielt Chick Coreas "Spain". Plötzlich mogelt sich Joe Gallardo (71) dazu, hebt die Posaune und setzt zu einem fetzigen Solo an. "Ganz spontan", wie Leiter Marco Schmitz betont. Gallardos schnelle virtuose Soli feuern die Begleitband zu Höchstleistungen an.
"Ich bin stolz auf diese Band", sagt der Posaunist und Stargast des Jazzfests am Dom, das der Jazzclub Trier und der Verein Kultur am Dom zum elften Mal ausrichten. "Sie haben sehr gute Arbeit geleistet mit meiner Musik und mehr als 100 Prozent gegeben." Gallardo habe ihnen rund 20 Stücke zugeschickt, die die 25 Musiker innerhalb von wenigen Monaten einstudiert hätten, sagt Schmitz. "Das Zusammenspiel mit ihm hat von Anfang an geklappt; es war vom ersten Ton an unkompliziert." Das zeigt sich im Spiel: perfekt die nahtlosen Übergänge von sattem Big-Band-Sound zu Gallardos Beiträgen. Umgekehrt nehmen sich die Bandmusiker bei den Balladen komplett zurück, rücken Gallardos gefühlvolles Spiel in den Focus. Hunderte Zuhörer auf dem Domfreihof lassen sich von den Klängen anstecken, bejubeln den Meister der Posaune beim letzten Stück "Just A Moment".
Die HGT-Big-Band des Humboldt-Gymnasiums (Leitung Hendrik Wisbar) eröffnet das Festival, gefolgt vom Ensemble Saxomania und der Big Band des Gymnasiums Konz unter Leitung von Till Krüger. Zum dritten Mal dabei, zeigen die jungen Musiker, dass sie längst aus den einfachen Arrangements herausgewachsen sind. Ihre Jazz- und Rocksongs, die Sängerin Viviane Puffay begleitet, grooven.
Den Sonntag läuten die Big Bands des Hermeskeiler (Stefan Butterbach) und des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums (FWG) Trier (Bernhard Nink) sowie die Liesertal Littel Big Band (Albert Bracht) ein. "Die jungen Gruppen haben ein wirklich gutes Niveau erreicht", betont Jazzclub-Chef Nils Thoma (50). Diesen Bands die Chance zu bieten, vor großem Publikum aufzutreten, sei von Beginn an Ziel des Festes gewesen, bei dem alle Gruppen kostenlos auftreten.
Erstmals dabei: die EME-Big-Band der Echternacher Musikschule unter Leitung von Maxime Bender. Alte Bekannte hingegen sind Frame in Green (Pia Langner), Rhythm & Blech (Till Krüger) und Tune up (Daniel Follmann). Den Höhepunkt am Sonntag - mit rund 2000 Zuhörern toppt er den Vorabend - setzt die Rhythm & Swing Big Band von Thoma. Ihr "Libertango" mit Pianist Benedikt Schweigstill am Akkordeon sowie Nadine Woog (Gesang) überzeugt auch Menschen, die mit Oldtime-Jazz wenig anfangen können. Uraufführung in Trier hat ein Popstück im Jazzarrangement: "Seven Seconds", das Woog in Englisch und Hendrik Wisbar in Wolof, einem Dialekt im Senegal, singen und mit dem das elfte Jazzfest am Dom ausklingt.

 

 

 

 

 

 

TV: 12. Mai 2011

Sicherheitsfragen und Wirtschaftsthemen

 

Von Internet-Banking bis zu Problemen der Euro-Zone: Volksbank-Experten haben die Fragen von Hermeskeiler Oberstufenschülern zu wichtigen Finanzthemen im Rahmen einer KLASSE!-Pressekonferenz beantwortet.

Hermeskeil. Wie sicher sind Bankgeschäfte via Internet oder Handy? Woher kennt die Bank meine Trojaner? Sind Geldautomaten sicher? Warum wirft die EU Griechenland nicht einfach raus?
Das Themenspektrum der KLASSE!-Pressekonferenz am Gymnasium Hermeskeil war breit gefächert, aber Alfons Jochem (Vorstand) und Rainer Theil (Experte für Internet-Banking) von der Volksbank Hochwald-Saarburg konnten alle Fragen beantworten. Auf Initiative des Informatiklehrers Marc Bauch hatten Elft- und Zwölfklässler sich Themenschwerpunkte ausgesucht.
Der erste Teil der Veranstaltung drehte sich um Internet-Banking. "In Deutschland ist es im Vergleich zu Nordeuropa nicht so weit verbreitet. Nur 41 Prozent der Deutschen wickeln ihre Bankgeschäfte im Internet ab", sagte Rainer Theil: "Vielleicht liegt es einerseits an Sicherheitsbedenken, andererseits auch an der Mentalität." Detailliert stellte der Volksbank-Experte die Sicherheitstechniken wie die Erzeugung der TAN (Transaktionsnummer) vor. "Wir verwenden die neuesten Standards", sagte Theil. Ein Schüler hatte die Erfahrung gemacht, dass seine Bank ihn anrief, um zu sagen, dass sich ein Trojaner auf seinem Rechner befindet. "Wenn man sich übers Internet bei der Bank anmeldet, wird der Rechner des Kunden gescannt. Wenn unsere Software dort eine Gefährdung feststellt, wird der Benutzer gesperrt und von uns telefonisch informiert", erläuterte Theil.
Immer mehr Menschen wickeln hingegen Bankgeschäfte übers Handy ab - auch wenn man im Gegensatz zu anderen Ländern hierzulande flächendeckend noch nicht mit dem Handy bezahlen kann. Dennoch geht Bankvorstand Jochem davon aus, dass "es auch in Deutschland irgendwann kein Bargeld mehr geben wird". Neben Fragen, wie es zur Verschuldung Jugendlicher kommt, ging Theil auch auf den Bereich E-commerce (Handel im Internet) ein - und gab wertvolle Tipps, wie man schwarzen Schafen aus dem Weg gehen kann: "Immer auf die Sicherheits-Zertifikate achten und bei bekannten seriösen Anbietern bleiben."
Ums Thema Sicherheit drehten sich auch Schülerfragen zum Geldautomaten. "Das ist ein Wettlauf zwischen Hase und Igel zwischen Banken und Kriminellen", sagte Jochem, bei dessen Bank es bislang noch keinen Fall von Betrug und Datenklau am Automaten gab: "100-prozentige Sicherheit können wir nicht garantieren. Wir können nur an die Kunden appellieren, äußerst wachsam zu sein." Er sprach sich zudem für Gebühren für Fremdkunden anderer Banken aus, die an ihren Automaten Geld ziehen: "Ein Geldautomat kostet zwischen 30 000 und 50 000 Euro. Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben in der Fläche viele Automaten, während die Konkurrenz 25 000 Automaten abbaute, aber eben höhere Zinsen anbieten kann. Diese Kunden sollen entweder bei ihrer Bank ihr Geld ziehen oder bei uns Gebühren zahlen."
Viele Fragen hatten die Schüler auch zu internationalen Finanzmärkten und der Bankenkrise. "Es ist politisch gewollt, dass Griechenland in der Eurozone bleibt, und die Griechen können die EU nicht kippen", sagte Jochem. Er erläuterte den Aufbau der deutschen Bankenlandschaft, die Funktionen von Ratingagenturen oder des europäischen Sicherungsfonds und stellte klar, dass sowohl die Atomkatastrophe in Japan als auch die Unruhen in Arabien klare Auswirkungen auf Geldanlagen haben werden. Und er hob die Rolle der Genossenschaftsbanken hervor: "Wir haben niemals staatliches Geld beantragt."

Über 50 Oberstufenschüler des Gymnasiums Hermeskeil haben sich bei der KLASSE!-Pressekonferenz zu Wirtschaftsthemen informiert. TV-Foto: Björn Pazen

 

 

 

 

RuH: 12. Mai 2011

Das Ende einer vierjährigen Notlösung


Container am Gymnasium abgebaut - Unterricht in neuen Klassenräumen


Die Schulcontainer, die seit Ende 2007 die Raumnot am Hermeskeiler Gymnasium bis zur Fertigstellung eines Erweiterungsbaues abgefedert hatten, haben ihren Zweck erfüllt, die Klassenzimmer im Neubau konnten Ende März bezogen werden. Die noch laufenden Bauabschnitte sind im Zeitplan, der Abschluss aller Maßnahmen kann spätestens Ende des Jahres realisiert werden.

Was Mitte des Jahres 2007 noch Zukunftsmusik war, wurde inzwischen Realität und steht kurz vor dem Abschluss. Der Erweiterungsbau des Gymnasiums ist soweit fortgeschritten, dass vergangene Woche die sechs Containerklassen abgebaut werden konnten.
Vier dieser Klassen (je drei Container/Klasse) wurden Ende 2007 auf dem Grünstreifen zur Borwiesenstraße platziert, zwei weitere 2009, um die Raumnot vor allem nach Einführung der Ganztagsschule bis zur Fertigstellung des Neubaus zu mildern. Die Container werden allerdings nicht ihren "Dienst quittieren", sondern haben schon weitere Verwendung gefunden. Sie dienen in Schweich bis zum Neubau des Gymnasiums dort dem gleichen Zweck. Die Punktfundamente werden entfernt und das Gelände renaturiert.
Die Klassenräume im Neubau (Ausbaustufe I) sind fertiggestellt. In ihnen werden, so Schulleiter Arno Ranft, seit Ende März überwiegend Ganztagesklassen unterrichtet. Die Unterbringung der Ganztagsklassen im Neubau mit Mensa und weiterem Schulhof erleichtert entscheidend die Organisation des anders strukturierten Ganztagesunterrichts, so Ranft.
Mensa und Küche (Stufe II) können voraussichtlich Ende Mai in Betrieb gehen. Zum gleichen Zeitpunkt soll auch der neue Schulhof nutzbar sein. Die Möblierung der Mensa (150 Plätze) ist bereits geliefert. Sie bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für Tischgruppen, an denen sich die Ganztagsschüler mit ihrer Klasse identifizieren können. Die Küchenausstattung wird zurzeit geliefert. Die Küche wird als so genannte "Regenerationsküche" betrieben, in der das Cateringunternehmen die vorgefertigten Speisen vor Ort "fertigkochen" kann. Die Ausschreibung für das Catering ist erfolgt, sie schließt den Pausenverkauf an zwei Verkaufsstellen (alter und neuer Schulhof) ein.
Die Fertigstellung der Fachklassen (Stufe III) wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Die nachträgliche Forderung der Schule, auch die Naturwissenschaftlichen Fachklassen mit Fachausstattung zu versehen und die für diese Ausstattung längeren Lieferfristen, verhinderten eine Fertigstellung mit den anderen Klassenräumen. Man hofft hier auf eine Nutzung nach den Sommerferien.
Der bisherige Schulhof wird ab Mitte Juli in einer Bauzeit von ca. drei Monaten völlig abgearbeitet und neu gestaltet. Auch an der neuen Zufahrt und den Bushaltebuchten wird zurzeit mit Hochdruck gearbeitet. Die Bewältigung der Verkehrsflüsse wird im Augenblick durch die Verkehrsbetriebe durchgespielt und in einer noch zu terminierenden Besprechung vorgestellt. Vorrangiges Ziel wir es sein, so Ranft, die Staugefahr an der Einmündung zur B 52 zu minimieren. (BäR)


Die neue Zufahrt mit Bushaltebuchten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 06. Mai 2011

Pressen aus Kell für die ganze Welt


Im Rahmen ihres KLASSE!-Engagements bringt die Volksbank Hochwald-Saarburg Schüler und Unternehmen zusammen. 50 Zwölftklässler des Gymnasiums Hermeskeil haben auf Einladung der Volksbank die Firma Komage in Kell am See besucht.

Kell am See. Aus Kell in die ganze Welt - das ist das Motto des Maschinenbau-Unternehmens Komage. Die rund 50 Schüler des Gymnasiums Hermeskeil - allesamt aus den Informatik-Grundkursen - staunten bei ihrer Betriebsbesichtigung nicht schlecht, wohin das Familien-Unternehmen aus dem Hochwald seine Pressen exportiert: Russland, China, USA, Kanada oder Australien waren auf der Weltkarte markiert, die Komage-Geschäftsführerin Margit Gellner ihnen präsentierte.
Das Unternehmen, das 1908 in Berlin gegründet wurde und "der Liebe zum Hochwald wegen" 1938 nach Kell am See übersiedelte, hat sich auf die Produktion von Pressen spezialisiert, die aus Pulver wahlweise Metall- oder Keramik-Werkstoffe herstellen. Die Komage-Pressen produzieren Produkte von der Auto-Industrie über künstliche Gelenke bis hin zu Zahntransplantaten. Die Firma begann mit der Produktion von kleinen Pressen für Apotheken in Berlin, in denen aus Pulver Tabletten wurden.
In fünf Gruppen wurde den Hermeskeiler Gymnasiasten die Produktionsstätte präsentiert. "Wir wollen Schulen und Unternehmen zusammenbringen, damit man sich frühzeitig kennenlernt", begründet Judith Eiden von der Volksbank Hochwald-Saarburg die Intention des KLASSE!-Partners. Damit rannte sie bei Komage offene Türen ein. "Wir engagieren uns in der Region und sehen uns natürlich auch als regionaler Arbeitgeber. Eine Verlagerung unserer Produktion ins Ausland käme für uns nie in-frage", sagte Firmenchefin Margit Gellner, die 1995 die Nachfolge ihres Vaters an der Spitze von Komage angetreten hatte.

Vielfältige Ausbildungsangebote

Und so erfuhren die Zwölftklässler auch vieles über die Ausbildungs-, aber auch Studienmöglichkeiten, die Komage unter anderem durch Hochschul-Kooperationen anbietet - vom Schüler-Praktikum bis hin zu studentischen Abschlussarbeiten und Trainee-Programmen für Uni-Absolventen.
"Wir haben eine große Kontinuität in unserem Unternehmen. Viele unserer qualifizierten Mitarbeiter sind schon seit Jahrzehnten mit dabei. Wir sind schon so etwas wie eine Familie", berichtet Gellner stolz. Unter den rund 60 Mitarbeitern sind sechs Auszubildende in mehreren Berufen, hinzu kommen studentische Praktikanten und Trainees. Und diese planen und konzipieren die Pressen, die weltweit an völlig unterschiedliche Kunden ausgeliefert werden. "Unser Vorteil ist, dass wir alles nach Kundenwünschen planen und umsetzen, bei uns gibt es keine Maschinen von der Stange, zudem bieten wir 24-stündigen Service für unsere Maschinen", sagt Gellner: "Dafür brauchen wir flexible und motivierte Arbeitskräfte."
Die Informatikschüler waren natürlich besonders an den komplexen Steuerungen der Maschinen und deren Aufbau interessiert. "Ich denke, uns allen hat diese Besichtigung etwas gebracht. Die Schüler zeigten ein großes Interesse am Unternehmen", zog Informatiklehrer Mark Bauch eine positive Bilanz der von der Volksbank Hochwald-Saarburg organisierten Aktion. Ob und wie viele Hermeskeiler Gymnasiasten sich möglicherweise für Komage entscheiden, steht in rund einem Jahr fest, wenn sie ihr Abitur in der Tasche haben. Auch Volksbank-Marketing-Expertin Judith Eiden war angetan: "Die jungen Menschen sind das Kapital in unserer Region. Wir müssen alles versuchen, um diese künftigen Arbeitskräfte auch in der Region zu halten."

 

Komage-Mitarbeiter demonstrieren den Hermeskeiler Zwölftklässlern die Werkstoffe sowie die Produktion der Pressen. TV-Foto: Björn Pazen

 

 

 

 

 

TV: 05. Mai 2011

Ein fliegendes Klassenzimmer


Das Büffeln in der Box ist am Hermeskeiler Gymnasium nun endgültig Geschichte. Ein Spezialkran hat gestern die Container an den Haken genommen, die seit 2007 vor dem Hauptgebäude in der Borwiesenstraße standen.

In ihnen wurden bis vor kurzem sechs Klassen unterrichtet. Die jeweils drei Tonnen schweren Container wurden auf einen Tieflader gestellt und direkt zum Schulzentrum in Schweich gebracht, wo sie nun aufgestellt werden. Mit den Containern war die Platznot am Hermeskeiler Gymnasium provisorisch gelindert worden. Inzwischen ist der 4,5 Millionen Euro teure Erweiterungsbau so weit fertig, dass dort die Schüler unterrichtet werden können. ax/TV-Foto: Axel Munsteiner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 14. April 2011

Vom Container in den Neubau


Von unserem Redakteur Axel Munsteiner
Die Zeit des Büffelns im Container ist am Hermeskeiler Gymnasium vorbei. Die Arbeiten für den 4,5 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau sind so weit vorangeschritten, dass ihn sechs Klassen für ihren Unterricht nutzen können. Die Mensa und mehrere Fachräume sind aber noch nicht fertig.

Hermeskeil. An den Anblick von Bauarbeitern und den Lärm ihrer Maschinen haben sich die aktuell 1025 Schüler am Hermeskeiler Gymnasium schon lange gewöhnt. Zunächst begann 2006 die Generalsanierung des Altbaus, der ein Schimmelproblem hatte.
Vor knapp zwei Jahren ging es dann mit den Arbeiten für den rund 1400 Quadratmeter großen Erweiterungsbau los.
Damit reagierte der Kreis Trier-Saarburg als Schulträger auf zwei Entwicklungen am Gymnasium. Zum einen platzte die Schule aus allen Nähten. Um diese Raumnot zumindest provisorisch abzustellen, wurden bereits 2007 vor dem Schulgebäude in der Borwiesenstraße Container aufgestellt, in denen seitdem sechs Klassen unterrichtet wurden.
 
Zusätzliche Räume benötigt

Zum anderen wurde im Sommer 2008 am Gymnasium ein Ganztagsangebot eingeführt, das zusätzliche Räume und eine Mensa erfordert.
Der dreistöckige Anbau ist inzwischen teilweise fertig. "Wir haben die Container geräumt und sind mit sechs Klassen, darunter allen vier Ganztagsklassen, in den Neubau gezogen", sagt Rektor Arno Ranft.
Er fügt jedoch hinzu: "Das große Durchatmen bedeutet das für uns aber noch nicht." Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Mensa, die mit ihren 180 Plätzen im Untergeschoss entsteht, muss innen noch eingerichtet werden.
Kreis-Pressesprecherin Martina Bosch geht aber davon aus, dass sie ab Ende Mai genutzt werden kann. Voraussichtlich zum Start des nächsten Schuljahres stehen darüber hinaus die drei im Anbau geplanten Fachräume für den Informatik- und Naturwissenschaftsunterricht zur Verfügung.
Außerdem wird direkt vor dem Erweiterungstrakt heftig gearbeitet. Denn der Verbindungsweg zur Straße Am Kölkerberg wird ausgebaut. Dort soll eine neue Haltestelle mit Wendeplatz entstehen, auf der ebenfalls ab Beginn des Schuljahres 2011/12 etwa die Hälfte der Busschüler einsteigt.
Mit diesem Projekt soll die Situation an den völlig überfüllten Bussteigen auf dem Donatusplatz in der Hermeskeiler Innenstadt dauerhaft entschärft werden. Darüber hinaus werden in einem Teil des Altbaus noch die Fenster ausgetauscht und die Fassade neu gestrichen. Diese Arbeiten sollen laut Bosch im Juni starten und bis Ende August abgeschlossen sein.
"Insgesamt finden wir es sehr positiv, dass es mit dem Erweiterungsbau so zügig geklappt hat", sagt Heike Jessen. Nach Auffassung der Sprecherin des Elternbeirats gibt es bei den Aktivitäten am Gymnasium aber "zwei Pferdefüße".
 
Keine frischen Gerichte

Nicht ganz zufrieden sei man damit, dass in der neuen Mensaküche die Gerichte nicht frisch zubereitet werden, sondern das von einem Caterer angelieferte und vorgekochte Essen nur gegart werden kann.
Ein noch größeres Manko sieht Jessen darin, dass die Sanierung des alten Schulhofs auf sich warten lässt. "Das ist ein Sandplatz. Die Schüler laufen drüber, gehen anschließend rein und machen durch den Abrieb an ihren Füßen ganz schnell die Böden in den neuen Räumen kaputt. Deshalb finde ich das Vorgehen des Kreises in diesem Punkt nicht besonders geschickt."
 Bosch kündigt aber an, dass die Schulhofsanierung in den Sommerferien beginnen und Ende September 2011 abgeschlossen sein soll.

 



Raus aus dem Container, rein in den Neubau: Die Klasse 8c am Hermeskeiler Gymnasium – hier im Erdkundeunterricht mit Lehrerin Christine Dost – ist umgezogen. TV-Foto: Axel Munsteiner

 

 

 

 

 

 

RuH: 13. April 2011

ABICAMP 11 - Nach den härtesten Prüfungen verlassen wir den Dschungel

Abiturfeier am Gymnasium Hermeskeil

Am Freitag, dem 25. März 2011 wurde der diesjährige Abiturjahrgang im Beisein zahlreicher Gäste in der Hochwaldhalle in Hermeskeil verabschiedet. Der neue Schulleiter, Herr Arno Ranft, begrüßte die Anwesenden. 126 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs erreichten das Ziel, der Schnitt lag bei 2,59. Die Erfolgreichsten waren Zeev Hille (1,0), Maximilian Kopp (1,2) und Peter Weber (1,4), die diesjährigen Träger des Gazinski-Preises.

Zudem freuen konnten sich Tina Jung, die als beste Schülerin des Informatik-Leistungskurses einen Preis bekam; der Informatik-Preis für den besten Schüler ging an Kai Glauber. Beide Preise wurden vom Max-Planck-Institut in Saarbrücken zur Verfügung gestellt. Prof. Dr. Gotzheim verlieh den Informatik-Preis des Fördervereins der TU Kaiserslautern für das beste Informatik-Abitur an Fabio Paulus. Für herausragende Leistungen im Fach Physik erhielt Rebecca Kraus den 1. Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Nicolay Schmitt den 2. Preis. Peter Weber bekam den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. für seine besonderen Leistungen im Fach Chemie überreicht. Mit dem Preis für die beste Abiturarbeit im Fach Englisch wurde Kim Beom Joo ausgezeichnet, während Zeev Hille für seine exzellenten Leistungen im Leistungskurs Latein geehrt wurde. Neu in diesem Jahr war die Anerkennung des besten schriftlichen Abiturs im Fach Sozialkunde; der Preis, von dem Bundestagsabgeordneten Manfred Nink und dem Europa-Abgeordneten Norbert Neuser zur Verfügung gestellt, ging an Jan-Nicolas Hecker. Der Sozialpreis, von Kultusministerin Doris Ahnen gestiftet, wurde an Ronja Gestrich verliehen.
Die Schülerrede gestalteten Luisa Sauer und Maximilian Kopp, für das Kollegium sprach Herr Düpre, der zudem mit Schulorchester und Chor den feierlichen Rahmen für diese gelungene Veranstaltung gab.

 


Die Preisträger von links nach rechts: Herr Biermann (Vorsitzender des Fördervereins), Peter Weber, Maximilian Kopp, Ronja Gestrich, Zeev Hille und Schuleiter Arno Ranft.

 

 

 

 

 

RuH: 13. April 2011

Gute Platzierungen bei "Jugend forscht"

 

Nachwuchsinformatiker vom Gymnasium Hermeskeil beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" erfolgreich
Fabian Gaukler und Dominik Michels, Schüler vom Gymnasium Hermeskeil, erreichten beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" in Ludwigshafen einen zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Zusätzlich gewannen die beiden Jungforscher jeweils ein zweiwöchiges Praktikum zur Robotik an der Fachhochschule Trier sowie einen weiteren Sonderpreis. Damit vertraten zum siebten Mal in Folge Schüler unter der Betreuung von Informatiklehrer Marc A. Bauch die Region beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" im Fachgebiet Mathematik/Informatik.

In ihrer "Jugend forscht"-Arbeit entwickelten Fabian Gaukler und Dominik Michels ein angriffs- und veränderungssicheres steganographisches Verfahren. Dabei kann eine geheime Botschaft effektiv in eine Bilddatei eingebettet werden. Die beiden Nachwuchsinformatiker wurden von zwei Fachjurys geprüft, die sich beide durch die klare Zielsetzung der Arbeit, das konsequente Verfolgen des Lösungsweges bis hin zu einem neuartigen Softwareprodukt und die fundierten Informatikkenntnisse der beiden Schüler beeindruckt zeigten. Die Standpräsentation war gekennzeichnet durch den Einsatz vielfältiger Medien.
Die "Jugend forscht"-AG vom Gymnasium Hermeskeil unter der Leitung von Informatiklehrer Marc A. Bauch blickt mit insgesamt vier Fachpreisen, vier Sonderpreisen und zwei Schulpreisen beim Regionalwettbewerb in Trier und beim Landeswettbewerb in Ludwigshafen auf eine erfreuliche und sehr erfolgreiche Bilanz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TV: 07. April 2011

Gymnasium entlässt 126 Abiturienten


Der diesjährige Abiturjahrgang des Hermeskeiler Gymnasiums ist im Beisein zahlreicher Gäste in der Hochwaldhalle in Hermeskeil verabschiedet worden.
Hermeskeil. Der neue Schulleiter, Arno Ranft, begrüßte die Anwesenden. 126 Schüler des Jahrgangs erreichten das Ziel, der Schnitt lag bei 2,59. Die Erfolgreichsten waren Zeev Hille (1,0), Maximilian Kopp (1,2) und Peter Weber (1,4), die diesjährigen Träger des Gazinski-Preises.
Zudem freuen konnte sich Tina Jung, die als beste Schülerin des Informatik-Leistungskurses einen Preis bekam. Der Informatik-Preis für den besten Schüler ging an Kai Glauber. Beide Preise wurden vom Max-Planck-Institut in Saarbrücken zur Verfügung gestellt. Reinhard Gotzheim verlieh den Informatik-Preis des Fördervereins der TU Kaiserslautern für das beste Informatik-Abitur an Fabio Paulus. Für herausragende Leistungen im Fach Physik erhielt Rebecca Kraus den ersten Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Nicolay Schmitt den zweiten Preis. Peter Weber bekam den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. für seine besonderen Leistungen im Fach Chemie überreicht. Mit dem Preis für die beste Abiturarbeit im Fach Englisch wurde Kim Beom Joo ausgezeichnet, während Zeev Hille für seine exzellenten Leistungen im Leistungskurs Latein geehrt wurde.
Neu in diesem Jahr war die Anerkennung des besten schriftlichen Abiturs im Fach Sozialkunde; der Preis, von dem Bundestagsabgeordneten Manfred Nink und dem Europa-Abgeordneten Norbert Neuser zur Verfügung gestellt, ging an Jan-Nicolas Hecker. Der Sozialpreis, von Kultusministerin Doris Ahnen gestiftet, wurde an Ronja Gestrich verliehen. Die Schülerrede gestalteten Luisa Sauer und Maximilian Kopp, für das Kollegium sprach Herr Düpre, der zudem mit Schulorchester und Chor den feierlichen Rahmen für diese gelungene Veranstaltung gab.
 
´Bestanden haben:
 
Carmen Adams (Gusenburg), Johannes Adams (Schillingen), Carolin Alt (Thalfang-Bäsch), Yannick Martin Anton (Kell am See), Larson Lasse Arend (Züsch), André Barth (Nonnweiler), Michelle Maria Barth (Nonnweiler), Daniel Peter Bawelski (Grimburg), Caroline Becker (Lorscheid), Christian Dieter Becker (Hermeskeil), Julia Margit Becker (Nonnweiler), Finja Bender (Deuselbach), Tamara Bernardy (Wadern), Dennis Bettinger (Wadern), Mareike Bier (Neuhütten), Daniel Birtel (Nonnweiler), Raffaela Francesca Bock (Nonnweiler), Jennifer Bolz (Hermeskeil), Dana Bonertz (Grimburg), Katrin Bonertz (Wadern), Angela Bonerz (Grimburg), Sebastian Breit (Hinzert-Pölert), Sina Mareen Brombacher (Kell am See), Michelle Catherine Bytzek (Nonnweiler), Kristina Franziska Dengler (Nonnweiler), Melanie Dewald (Malborn), Thorsten Dewes (Nonnweiler), André Cyprian Peter Düpre (Neuhütten), Aylin Erginer (Nonnweiler), Anna Fetzer (Thalfang-Bäsch), Nina Finkler (Wadern), Jan-Eike Fuchs (Thalfang-Bäsch), Sebastian Fuchs (Hermeskeil), Ronja Cathrina Gestrich (Nohfelden), Kai Josef Glauber (Malborn), Robert Moritz Gressnich (Hermeskeil), Marianne Stefanie Grzondziel (Nonnweiler), Rebekka Margit Haas (Wadern), Alice Marie Hammel (Damflos), Jonas Peter Hans (Kell am See), Stefan Harenberg (Mandern), Jan Nicolas Maria Hecker (Nonnweiler), Anna Gertrud Hickl (Nonnweiler), Zeev Hille (Hermeskeil), Katharina Hölz (Hermeskeil), Michelle Hofmann (Nonnweiler), Daniel Huth (Nonnweiler), Lena Jahn (Wadern), Anika Jessen (Nonnweiler), Julia Jost (Nonnweiler), Tina Maria Jung (Reinsfeld), Vanessa Jung (Nohfelden), Janina Jungbluth (Gielert), Michelle Kasper (Nonnweiler), Laura Kempken (Neuhütten-Muhl), Beom Joo Kim (Züsch), Martin Klaeser (Kell am See), Leonie Klar (Hermeskeil), Annalena Klein (Thalfang), Eva Klein (Reinsfeld), Angelina Koch (Gusenburg), Johannes Koch (Wadern), Annalena Kochems (Nonnweiler), Maximilian Joachim Kopp (Mandern), Carina Krämer (Waldweiler), Rebecca Kraus (Hermeskeil), Moritz Kropidlowski (Hinzert-Pölert), Raphael Kuhn (Nonnweiler), Nico Roland Lang (Osburg), Cedric Josef Latz (Nonnweiler), Maximilian Günter Lehnen (Kell am See), Olga Levcenko (Hermeskeil), Valerie Lorscheider (Züsch), Kerstin Johanna Luck (Beuren), Tim Philipp Lüling (Hermeskeil), Anke Malburg (Neuhütten), Alisa Maring (Nonnweiler), Philip Mattern (Nonnweiler), Simon Meermann (Gusenburg), Yvonne Michels (Wadern), Barbara Müller (Lorscheid), Christina Marina Müller (Rascheid), Markus Karl Müller (Nonnweiler), Philipp Müller (Bescheid), Tobias Müller (Wadern), Michael Museler (Hermeskeil), Tobias Nickels (Nonnweiler), Carolin Ostermann (Hermeskeil), Fabio Philipp Paulus (Gusenburg), Elena Pfeifer (Gusenburg), Maurice Benedikt Prümm (Wadern), Konstantin Nicolas Reifsteck (Gusenburg), Janina Römer (Nonnweiler), Shedeen Rouse (Nonnweiler), Oliver Raimund Sänger (Reinsfeld), Luisa Alexandra Sauer (Wadern), Valerie Schäfer (Hermeskeil), Christian Scherer (Nonnweiler), Luisa Kristina Scherer (Kell am See), Katharina Schmidt (Nonnweiler), Hannah Marie Schmitt (Wadern), Nicolay Schmitt (Wadern), Alissa Schönfeld (Wadern), Angelika Elisabeth Scholtes (Deuselbach), Aileen Schug (Nonnweiler), Jan Hendrik Schuler (Nonnweiler), Meike Anna Schwarz (Nonnweiler), Sarah Katharina Schwinn (Wadern), Isabelle Seegmüller (Nonnweiler), Frederic Simon (Wadern), Patrick Simon (Neuhütten), Laura Ströher (Thalfang), Isabelle Silja Stülb (Grimburg), Mira Denise Thielen (Hermeskeil), Verena Wagner (Nohfelden), Jana Wahlen (Reinsfeld), Peter Weber (Gusenburg), Tamara Weiler (Nonnweiler), Linda Welter (Thalfang), Cora Werner (Gusenburg), Janina Zeqiraj (Beuren), Janine Zigante (Wadern), Carsten Ziller (Nonnweiler), Maximilian Zöh (Nonnweiler), Fabian Don Maximilian Zwetsch (Hermeskeil), Tobias Johannes Zwetsch (Hermeskeil).

 

 

 

Die Preisträger des diesjährigen Abiturjahrgangs am Gymnasium Hermeskeil: Peter Weber (Zweiter von links), Maximilian Kopp (Dritter von links), Ronja Gestrich (Dritte von rechts), Zeev Hille (Zweiter von rechts). Außerdem auf dem Foto: Schulleiter Arno Ranft (rechts) und Andreas Biermann, Vorsitzender des Fördervereins (links). Foto: privat

 

 

 

 

 

 

RuH: 06. April 2011

"Hitzefrei" am Gymnasium Hermeskeil


Schulband begeistert Zuhörer mit Unplugged-Konzert
Am 31.03.2011 rief das musikorientierte Gymnasium Hermeskeil wieder zu einem Konzert. Seit der musikalischen Sommernacht 2010 hatte man nichts mehr von der Schulband "Hitzefrei" gehört, weshalb es Zeit wurde, mal wieder ein Konzert zu starten. Unter der Leitung von Andreas Steffens, der auch tatkräftig auf der Bühne mitwirkte, stand diesmal ein abwechslungsreiches Programm auf dem Plan. Zwei Stunden lang unterhielt "Hitzefrei" das Publikum mit Musikstücken aus vielen verschiedenen Genres, wie Rock, Pop, Soul und Jazz und Interpreten wie Robbie Williams, Norah Jones oder Anouk.
Alle Mitglieder der Band wirkten hocherfreut über die zahlreichen Besucher und zeigten gleich mit dem ersten Song "Night Owls" von Vaya Con Dios, dass die Besucher nicht um die 2,50 EUR Eintritt zu trauern brauchten. Am Mikrofon standen drei talentierte Sängerinnen, die durch den Abend führten und dem Publikum die gesamte Formation der Schulband vorstellten, die im Gegensatz zum vergangenen Jahr in neuer "verjüngter" Besetzung spielte. Zusätzlich standen drei Abiturienten auf der Bühne, die wegen des Konzerts noch einmal freiwillig einen Fuß in die Schule gesetzt hatten.
Im Laufe des Abends wurden viele Lieder zum Besten gegeben, ruhigere Töne wie "My Immortal" von Evanescence oder "I think it's going to rain today" von Katie Melua wechselten sich mit rockigeren Tönen wie "Black Velvet" von Alannah Myles" oder "Zombie" von den Cranberries ab.
Am Ende des Konzerts wurde in alter Schulband-Manier "Let it be" von den Beatles mit allen drei Sängerinnen Lisa Vandrey, Franziska Wollscheid und Judith Piroth gesungen - die zuvor fast immer einzeln aufgetreten waren - bevor dem begeisterten Publikum mit "Night Owls" eine Zugabe gegeben wurde.
Man kann sagen, dass die Schulband den Besuchern ein sehr gutes Programm geliefert hat, bei dem für jeden etwas dabei war. Kombiniert mit den sympathischen GastgeberInnen war das Konzert ein Genuss für jeden Musikliebhaber.
Klara-Marie Becker (Schülerin der 10a)



"Hitzefrei" am Gymnasium Hermeskeil

 

 

 

 

 

TV: 05. April 2011

Drei Bands begeistern 250 Zuhörer am Gymnasium Hermeskeil


Die drei Schüler-Big-Bands des Hermeskeiler Gymnasiums haben bei ihrem Konzert den Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Das anspruchsvolle Repertoire hatten die insgesamt 90 Musiker mit ihrem Dirigenten Stefan Butterbach einstudiert.
Hermeskeil. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Turnhalle des Gymnasiums beim Konzert von drei Schülerbands. 250 Zuhörer waren gekommen, um sich die Big Band Laid Back, die Little Big Band und die Bläserklassen der Jahrgangsstufen fünf bis sieben anzuhören.
Alle drei Ensembles stehen unter der Leitung ihres Lehrers Stefan Butterbach. Den Anfang machte die Big Band Laid Back. Sie eröffnete mit dem von Larry Barton komponierten Stück "Cut to the chase" den Abend. In diesem Orchester spielten zehn Abiturienten mit, für die dieses Konzert das letzte ihres Schülerdaseins war. "Fowl Play" oder "Engine No. 9" waren weitere Stücke, bei denen die Schüler ihr Können unter Beweis stellten.
Es folgte der gemeinsame Auftritt der Little Big Band und der Bläserklassen der Jahrgangsstufen sechs und sieben. Sie hatten Stücke wie den 1942 von Duke Ellington geschriebenen "C Jam Blues" in ihrem musikalischen Gepäck.
Die Bläserklasse der fünften Jahrgangsstufe stand an diesem Abend zum ersten Mal auf der Bühne. Die Schüler, die erst seit circa einem halben Jahr auf ihren Instrumenten spielen, gaben unter anderem mit einer vierstimmigen Version des bekannten Kinderlieds Bruder Jakob und dem "Bandroom Boogie" ihr Debüt. Die Bläserklassen der Jahrgangsstufen sechs und sieben begeisterten unter anderem mit dem Titellied des Piratenfilms "Fluch der Karibik" ihr Publikum. Auch gesanglich wurde den Zuhörern einiges geboten: Begleitet von der Big Band Laid Back beeindruckte Lena Jacobi in den Stücken "From a Distance" und "Can you feel the love tonight" mit ihrer kraftvollen und souligen Stimme.
Als finales Highlight kamen alle Musiker auf der Bühne zusammen und spielten gemeinsam den Bossa-Nova-Song "One Note Samba". ak
 

 

 

 

 

 

 

RuH: 17. März 2011

Von Klötzchen, Kabeln und Kreativität

 

Volksbank Hochwald-Saarburg unterstützt den Informatik-Unterricht am Gymnasium Hermeskeil
Bei der offiziellen Übergabe der Roboterkästen am vergangenen Freitag durch Volksbank-Vorstand Werner Dellwing, dankte der Schulleiter vom Gymnasium Hermeskeil, Arno Ranft, für die großzügige Unterstützung und Spende. Dem Vorstand der Volksbank Hochwald-Saarburg ist wichtig, dass das Geld für ihr soziales Engagement in der Region sinnvoll angelegt ist, was er in der qualitativen Arbeit am Hermeskeiler Gymnasium bestätigt sieht.
Neben dem Einsatz im regulären Informatikunterricht sollen die Roboterkästen für "Jugend forscht"-Projekte eingesetzt werden. Auch möchten die Informatiklehrer das bestehende Wettbewerbsangebot in der Informatik um eine Teilnahme an der First-LEGO-League mit einer eigenen Schulmannschaft erweitern, um so schon vor dem Wahlfachunterricht in Klasse 9 Schüler an informatische und technische Fragestellungen heranzuführen.
Nach einer Einführung in die Robotik sollen die Schülerinnen und Schüler bereits nach den Osterferien mit Anleitung ihres Informatiklehrers Marc A. Bauch ihren ersten eigenen Roboter mit LegoCAD entwerfen. Statt mit einer Reißbrettzeichnung wird jetzt computerunterstützt eine dreidimensionale Bauanleitung angefertigt, um dann den so konstruierten Roboter mit LEGO-Mindstorms zu bauen. Durch die im Unterricht vermittelten Kenntnisse über Ablaufdiagramme und objektorientierte Programmierung fällt es den Schülern nicht schwer, mit der NXT-Programmierumgebung den Robotern Leben einzuhauchen. Die Programmierkenntnisse sollen durch die Programmiersprachen LeJOS und LabVIEW erweitert werden. Den Informatiklehrern vom Gymnasium Hermeskeil ist dabei die Modellierung sehr wichtig.
Mit seiner langen Tradition im Fach Informatik ist das Gymnasium Hermeskeil eine über die Region hinaus bekannte Talentschmiede für Nachwuchsinformatiker. Der Fachvorsitzende der Fachschaft Informatik, Dr. Michael Schillo, ist stolz darauf, dass das Gymnasium Hermeskeil zu den acht Gymnasien in Rheinland-Pfalz gehört, das jedes Schuljahr einen Informatik-Leistungskurs mit voller Kursstärke anbieten kann. Zusätzlich werden noch jedes Schuljahr zwei bis drei Informatik-Grundkurse angeboten, was weit über dem Landesdurchschnitt liegt. Auch ist man am Gymnasium Hermeskeil auf den Mädchenanteil im Informatikunterricht stolz, der um mehr als das zehnfache höher ist als an anderen Schulen. Fast 70 % des Jahrgangs wählt in Klasse 9 freiwillig das Wahlfach Informatik, das im Nachmittag unterrichtet wird. Selbst in der individuellen Förderung durch die Teilnahme an Informatik-Wettbewerben, wie dem internationalen Informatik-Biber, dem Bundeswettbewerb Informatik und "Jugend forscht", kommen nur wenige Schulen im Land an die Leistungen der Hermeskeiler heran. Kein Wunder also, dass ein Großteil der Hermeskeiler Informatikschüler nach dem Abitur Informatik studiert, wie Informatiklehrer Christoph Uhrhan bestätigt. Dank der großzügigen Spende durch die Volksbank Hochwald-Saarburg kann nun dieses Angebot - sowohl im Unterricht als auch in der individuellen Förderung - durch den Einsatz gesponserter Roboterkästen ergänzt werden.
Informatiklehrer Marc A. Bauch erklärt Volksbank-Vorstand Werner Dellwing, dass die Schüler alle möglichen Robotertypen bauen können: Fahrzeuge, CNC-Maschinen, tierähnliche Roboter und auch aufwendige menschenähnliche Roboter, die über Sensoren reagieren. Die Schüler erweitern dabei auch ihre Medienkompetenz und werden kreativ tätig. Schmunzelnd ergänzt der Informatiklehrer, dass die Roboter so motivierend auf die Schüler wirken, dass sie sogar ihre Pausen ausfallen lassen. Im Moment bearbeiten die Schülerinnen und Schüler noch die auf der Software mitgelieferten Aufgaben und sammeln so erste Erfahrungen mit Robotik. Die Schüler haben die Baupläne im Computer und bauen die Modelle nach. Dank des am Gymnasium Hermeskeil gut ausgearbeiteten Medienkonzeptes machen die Schüler schnell die Erfahrung, dass es sich bei den Robotern nicht um etwas Ferngesteuertes, sondern wirklich um über Sensoren autonom handelnde, mobile Systeme handelt. In dieser frühen Phase stellen die Schüler auch schon fest, dass theoretisch einfache Sachverhalte sie in der Praxis vor steuerungs- und regelungstechnische Herausforderungen stellt. (I.B.)

 
 
Unser Foto zeigt Volksbank-Vorstand Werner Dellwing (3.v.r.) bei der Übergabe der Kästen an Schulleiter Arno Ranft (4.v.r.), Informatiklehrer Marc Bauch (1.v.r.) und Schülerinnen der 12. Klasse
 
 
 
 

 

 

 

 

 
TV: 10. März 2011

Spielend die französische Sprache entdecken


Die Fünftklässler des Gymnasiums Hermeskeil stehen vor der Entscheidung: Latein oder Französisch? "France-Mobil"-Chauffeurin Solenn Crépeaux vom Institut Français in Mainz hat auf ungewöhnliche Weise für ihre Muttersprache geworben.

Hermeskeil. (doth) Französisch gilt als schwierige Sprache. Diesem Vorurteil begegnen Menschen wie Solenn Crépeaux. Die Lektorin ist im Auftrag der Französischen Botschaft in Berlin und der Robert-Bosch-Stiftung als eine von zwölf Lenkerinnen eines "France Mobil" an deutschen Schulen unterwegs, um für ihre Muttersprache zu werben.
Wer ein Gymnasium besucht, muss eine zweite Fremdsprache lernen. In Hermeskeil steht im März die Entscheidung in den fünften Klassen an: Latein oder Französisch?
Die Fachbereichsleiterin für Französisch, Daniela Scheer, findet: "Gerade in unserer Region ist es wichtig, dass Schüler die Sprache des Nachbarn lernen." Sie holte das "France Mobil" nach Hermeskeil.
Die vier Klassen bekamen von Solenn Crépeaux eine besondere Unterrichtsstunde geboten. Gingen bei der Frage "Denkt ihr, Französisch ist schwer?" am Anfang noch alle Finger hoch, waren die meisten am Ende anderer Meinung.
Die Jungen und Mädchen staunten, dass sie, obwohl die wenigsten Französisch in der Grundschule hatten, Wörter wie "une super idée" oder "un génie" auf Anhieb verstanden. Mit einer Karte Frankreichs, französischen Comics und Spielen kam ein richtiger Wettbewerb zustande. Die Sieger wurden mit Süßigkeiten belohnt, die es nur in Frankreich gibt. Lucca (10) fand diese Form des Unterrichts witzig: "So sollte das immer sein. Ich weiß aber noch nicht, ob ich Französisch lerne." Timea (10) weiß jetzt: "Ja, Französisch ist wirklich nicht so schwer. Aber ich hatte die Sprache auch schon in der Grundschule." Johannes (10) fragt entschlossen: "Wer braucht schon Latein? Ich lerne lieber Französisch." Kristina (11) ist noch unentschlossen, fand aber diesen Unterricht richtig lustig.
Lektorin Solenn Crépeaux kann nichts über eine "Erfolgsquote" sagen: "Das ist nicht messbar, und die Eltern haben ja auch noch ein Wort mitzureden." Daniela Scheer verspricht: "In unserem Französischunterricht wird es auch sehr lebendig zugehen."
 
Weitere Informationen zum Projekt im Internet unter  www.institut-francais.fr/francemobil/



Mit Comics, Kartenmaterial und Spielen haben die Fünftklässler des Gymnasiums Hermeskeil die französische Sprache kennengelernt. TV-Foto: Herbert Thormeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 03. März 2011

Tischtennis-Landesentscheid: 3. Platz für Gymnasium Hermeskeil

 

Die Tischtennismannschaften des Gymnasiums Hermeskeil können mit ihren Platzierungen im Schuljahr 2010/2011 überaus zufrieden sein. Von vier gemeldeten Teams qualifizierten sich zwei für den jeweiligen Landesentscheid. Hierbei traf die Mädchenmannschaft in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1996 bis 1999) auf sehr starke Gegnerinnen und belegte erwartungsgemäß den 3. Platz. Trotz guter Leistungen unterlagen Tabea Plock (8b), Victoria Pink (9d), Helen Klotz (9b), Marielena Lüling (8b), Nathalie Alten (7e) und Juliane Sperling (7d) den Schülerinnen des Herzog-Johann-Gymnasiums Simmern und des Gymnasiums Edenkoben recht deutlich.

Die Hermeskeiler Jungenmannschaft traf im WK II (Jahrgänge 1994 bis 1997) am 24. Februar in der neuen Sporthalle am Gymnasium auf das Gymnasium Edenkoben und das Gymnasium auf der Karthause Koblenz. Nach ihren großartigen Erfolgen auf Regionalebene mussten die Hermeskeiler Gymnasiasten die Dominanz der beiden gegenerischen Schulen anerkennen und belegten Rang 3. Insbesondere die Schüler der "Eliteschule des Sports" aus Koblenz waren eine Klasse für sich, was auch aus der Tatsache hervorgeht, dass Koblenz bereits im letzten Jahr das Bundesfinale in Berlin gewinnen konnte. So gesehen kann das Gymnasium Hermeskeil sehr stolz auf die erreichte Platzierung sein.

Das Foto zeigt die Jungen des Gymnasiums Hermeskeil, die in der Wettkampfklasse II die drittbeste Mannschaft des Landes Rheinland-Pfalz sind. Vordere Reihe, v.l.n.r.: Lukas Hans (9c), Maximilian Barth (10c), Maximilian Paulus (8d); dahinter: Fabian Gaukler (MSS 11), Matthias Jahn (9b), Alexander Diehl (9b) und Mathias Kasper (10a).

 

 

 

 

 

TV: 3. März 2011

Gymnasium Hermeskeil bei "Jugend forscht" erfolgreich

Beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" hat das Gymnasium Hermeskeil unter Beweis gestellt, dass es zu den Informatikhochburgen in der Region Bitburg-Trier und sogar in Rheinland-Pfalz gehört.

Hermeskeil (red) Zum achten Mal in Folge haben Schüler unter der Betreuung von Informatiklehrer Marc A. Bauch den Regionalsieg im Fachgebiet Mathematik/Informatik geholt und zum wiederholten Male auch den Sonderpreis für die beste Arbeit beim Regionalwettbewerb in Trier (der TV berichtete).
Dominik Michels und Fabian Gaukler, beide Jahrgangsstufe 11, beschäftigten sich mit Steganografie, der verborgenen Übermittlung von Informationen. Dabei haben sie Texte in Bilddateien integriert und einen eigenen Algorithmus entwickelt, der die Jury und das Fachpublikum beeindruckte. Die Jury würdigte, dass die Arbeit von hohem, eigenständig erworbenem Sachverstand der verschiedenen Algorithmen zeugt und durch klare Zielsetzung und konsequentes Verfolgen des Lösungsweges beeindruckt. Dafür gab es den ersten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und den Sonderpreis für die beste Arbeit. Die beiden Nachwuchsinformatiker werden die Region in ihrem Fachgebiet beim Landeswettbewerb vertreten, der im April in Ludwigshafen stattfindet.
Der zweite Preis ging an Luca Knippel, Jahrgangsstufe 12, der ein Magnetpendel simulierte. Das Team Ruth Weber, Lisa Junk und Karina Konrad, alle ebenfalls Jahrgangsstufe 12, ging der Frage nach, ob die Deutschen aussterben. Die drei haben dazu ein Programm für eine Simulation geschrieben und erhielten dafür den dritten Preis. Erfolgreich teilgenommen hat Thorsten Bock, Klasse 10c, der in seiner Arbeit beliebig große Fibonacci-Zahlen berechnet. Die Formel, die man aus dem Mathematikunterricht kennt, ist allerdings recht umständlich. Er hat fünf Algorithmen verglichen. Hendrik Meerkamp, Klasse 10b, knobelte über dem Problem der acht Damen auf dem Schachbrett. Die Jury fand es beeindruckend, wie der Nachwuchsinformatiker drei Algorithmen verglich. Alle fünf Informatik-Projekte in der Sparte "Jugend forscht" wurden von Marc A. Bauch betreut. In der Sparte "Schüler experimentieren" betreute Iris Lebert die Arbeit von Alexander Kunz und Joseph Thommes, beide Klasse 7b, mit dem Thema "Wann fallen die Tore in der Fußball-Bundesliga?"
Damit gehört das Gymnasium Hermeskeil zu den zehn engagiertesten Schulen der Region und zu den 36 engagiertesten Schulen in Rheinland-Pfalz, die am Wettbewerb teilgenommen haben. Dafür erhielt das Gymnasium Hermeskeil den Schulpreis der Berdelle-Hilge-Stiftung und den Newcomer-Preis.

 

Erfolgreiche Nachwuchsforscher: Die Hermeskeiler Jugendlichen haben beim Regionalentscheid des Wettbewerbs mehrere Preise gewonnen. Foto: Gymnasium Hermeskeil

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 
TV: 25. Feb. 2011

Regionalentscheid "Jugend forscht": Teilnehmer ausgezeichnet

 

Mehr als 100 Teilnehmer haben beim »Jugend forscht«-Regionalentscheid von an der Fachhochschule Trier ihre Projekte vorgestellt. Die Ergebnisse: vielfältig und verblüffend.

(slg) Reges Treiben an der Fachhochschule Trier: Die Forscher, die am Freitagnachmittag ihre Ergebnisse in der Aula präsentieren, sind eigentlich noch zu jung für ein Studium. Doch bei den beiden Wettbewerben „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ zeigen die Teilnehmer, dass man nicht an einer Hochschule eingeschrieben sein muss, um verblüffende wissenschaftliche Ergebnisse zu erzielen.
„Wir haben uns mit Windeln beschäftigt, weil uns einfach interessiert hat, wie das funktioniert“, erklären zwei Schülerinnen der Hauptschule in Ehrang, Jasmin Dingels und Melina Gianni (beide 13 Jahre). „Außerdem haben wir wissen wollen, welche Windeln die Flüssigkeit am effektivsten binden.“ Die Ergebnisse ihrer Forschung: Mit einem bestimmten Stoff, einem sogenannten Superabsorber, wird das Wasser im Inneren der Windel gebunden und zu einer gelierartigen Masse. „Wir haben außerdem festgestellt, dass der Effekt abnimmt, je mehr Salz in dem Wasser ist.“

„Wir sind wirklich sehr froh darüber, wissbegierige junge Menschen bei ihren Forschungen zu unterstützen“, sagt Andrea Knopp. Sie ist gemeinsam mit Michael Hollax Patenbeauftragte der Firma Natus GmbH & Co. KG, die bereits zum zweiten Mal die Patenschaft für den Forschungswettbewerb übernommen haben. „Alle Teilnehmer bekommen Sachpreise für ihre Projekte“, erklärt Knopp. Sonderpreise werden für originelle Experimente oder besonders schöne Präsentationsstände vergeben.

Die Gewinner Schüler experimentieren

Fachgebiet Arbeitswelt
1. Marc Rohles (12), Christian Hoor (12) und Ken Joel Weingart (11, alle Private Realschule St. Matthias Bitburg); 2. Johannes Wirth (11), Felix Mohr (10) und Jan Erik Brakonier (12, alle Realschule plus Nachtsheim); 3. Kirk Habermann (12), Jonas Schmidt (12), Lukas Bartmann (13, Max-von-Laue-Gymnasium Koblenz).

Fachgebiet Biologie
1. Lara Leyendecker (11), Ronja Grün (11) und Jessica Ulbrich (9, alle Realschule plus Nachtsheim); 2. Kerstin Mohr (11) und Esther Pickmann (11, beide Max-Planck-Gymnasium Trier); zweimal Platz drei: Anne Hellenbrand (12), Jacqueline Mongin (13, beide Auguste-Victoria-Gymnasim Trier) sowie Lukas Bauer (12) und Patrick Ewerhardt (13, beide Auguste-Victoria-Gymnasium Trier).

Fachgebiet Chemie
1. Jasmin Dingels (13) und Melina Gianni (13, beide Hauptschule Trier-Ehrang); 2. Zoubida Djedda (13), Ali Charafeddine (13) und Selina Immig (13, alle Hauptschule Trier-Ehrang); 3. Asllan Resuli (12), Isaac Virga (12, beide Hauptschule Trier-Ehrang).

Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften
1. Jonas Kaub (14, Gymnasium am Kaiserdom Speyer) und Nicolas Rechner (14, Geschwister-Scholl-Gymnasium Ludwigshafen); 2. Robert Leber (12), Jonas Wagner (11), Norman Lösch (12, alle Privates Gymnasium Weierhof am Donnersberg Bolanden); 3. Johannes Thiel (14), Pascal Pawlina (14) und Carlos Dias (13, alle Hauptschule Trier-Ehrang).

Fachgebiet Mathematik/Informatik
1. Simon Schädler (12, Max-Planck-Gymnasium Trier), 2. Katharina Göbel (11) und Lea Cartus (11, beide Bischöfliches Angela-Merici-Gymnasium Trier); 3. Emma Pütter (11, Max-Planck-Gymnasium Trier).

Jugend forscht

Fachgebiet Arbeitswelt
1. Friedrich von Hiller (17, St.Willibrord-Gymnasium Bitburg); 2. Daniel Möller (17), Nadja Zender (17), Kevin Hofer (21, alle Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co.KG); 3. Nicole Krämer (19) und Lisa Kolles (18, beide St.-Willibrord-Gymnasium Bitburg).

Fachgebiet Biologie
1. Franz Schlöder (19, Max-Planck-Gymnasium Trier); 2. Annika Dehren (17, Martin-von-Cochem-Gymnasium Cochem); Jennifer Majer (18, Peter-Wust-Gymnasium Wittlich).

Fachgebiet Mathematik/Informatik
1. Fabian Gaukler (16) und Dominik Michels (16, beide Gymnasium Hermeskeil); 2. Luca Knippel (15, Gymnasium Hermeskeil); 3. Ruth Weber (17), Lisa Junk (17), Karina Konrad (18, alle Gymnasium Hermeskeil).

Fachgebiet Physik
1. Florian Müller (18, St. Matthias-Gymnasium Gerolstein); 2. Chris Monzel (21, Max-Planck-Gymnasium Trier); 3. Marlies Weber (17, Nikolaus-von-Kues-Gymnasium Bernkastel-Kues).

Fachgebiet Technik
1. Dominik Retterath (19, Thomas-Morus-Gymnasium Daun); zweimal Platz zwei: Niklas Wendel (15) und Achim Peters (14, beide Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun) sowie Henning König (18, Berufsbildende Schule Bad Dürkheim).


Die Teilnehmer des Regionalentscheids »Jugend forscht - Schüler experimentieren« Foto: Friedemann Vetter

 

 

 

 

RuH: 03. Feb. 2011

Gymnasium Hermeskeil beim Informatik-Biber 2010 erfolgreich


Auch das Gymnasium Hermeskeil hat vom 8. bis 12. November 2010 am internationalen Informatik-Biber, dem Informatik-Wettbewerb für jedermann, der außer in Deutschland noch in Estland, Israel, Lettland, Litauen, Holland, Österreich, Polen, Slowakei und Ukraine ausgetragen wird, teilgenommen. 234 Schüler vom Gymnasium Hermeskeil haben erfolgreich in 40 Minuten 18 interessante Multiple-Choice-Fragen zur informationellen Selbstbestimmung, praktischen Informatik, theoretischen Informatik und Informatik im Alltag beantwortet. Am 28. Januar 2011 wurden in einer ansprechend gestalteten Feierstunde den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Schulleiter StD Arno Ranft und den Informatiklehrern StR Marc A. Bauch, OStR Dr. Michael Schillo und StR Christoph Uhrhan, die Urkunden und die Preise verliehen. In der Feierstunde hielt Mario Spengler einem Gastvortrag über "fleißige Biber". 57 Schüler vom Gymnasium Hermeskeil erhielten einen 3. Preis. 2. Preise gingen an Julian Biwer (9b), Simon Anell (MSS 11), Michelle Annelle (MSS 11), Fabian Gaukler (MSS 11), David Knippel (MSS 11), Lukas Meermann (MSS 11) und Fabio Paulus (MSS 13). Den 1. Preis erhielt Tina Jung (MSS 13), die in den 40 Minuten alle 18 Fragen fehlerfrei beantworten konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RuH: 03. Feb. 2011

Tischtennis-Erfolge des Gymnasiums Hermeskeil


Im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia hat das Gymnasium Hermeskeil erneut unter Beweis gestellt, dass es zu den Tischtennis-Hochburgen im Bereich der ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) Trier gehört. Beim Regionalentscheid der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1996 bis 1999) in Wittlich besiegte die Mädchenmannschaft die IGS Morbach mit 5:2 und qualifizierte sich damit für den Landesentscheid am 16. Februar, in Koblenz. Dort werden die Schülerinnen auf die sehr starken Mädchen des Herzog-Johann-Gymnasiums Simmern und des Hofenfels-Gymnasiums Zweibrücken treffen. Die Jungenmannschaft aus Hermeskeil belegte in Wittlich nach ordentlichen Leistungen den 5. Platz.
Beim Regionalentscheid im WK II (Jahrgänge 1994 bis 1997) in der neuen Sporthalle am Gymnasium Hermeskeil nutzten die Hermeskeiler Jungen den Heimvorteil und ließen fünf anderen Schulen nicht den Hauch einer Chance. In den Gruppenspielen gewannen sie zunächst jeweils mit 5:0 gegen die RS plus Wittlich und das Humboldt-Gymnasium Trier. Im Endspiel wurde dann die RS plus Schweich mit 5:1 von der Platte gefegt. Matthias Jahn (9b), Maximilian Barth (10c), Alexander Diehl (9b), Lukas Hans (9c), Fabian Gaukler (MSS 11), Mathias Kasper (10a), und Maximilian Paulus (8d) freuen sich nun mit ihrem betreuenden Lehrer, Ulrich Jansen, auf den Landesentscheid, der am 24. Februar vom Gymnasium Hermeskeil ausgerichtet wird. Sie gehören jetzt zu den 3 besten Mannschaften in Rheinland-Pfalz und werden gegen die Teams aus dem Bereich der ADD Koblenz und der ADD Neustadt/Weinstraße versuchen, das Ticket zum Bundesfinale in Berlin zu erspielen.

Das Foto zeigt die für den Landesentscheid im Wettkampf III qualifizierten Mädchen des Gymnasiums Hermeskeil. Vordere Reihe, v.l.n.r.: Nathalie Alten (7e), Victoria Pink (9d), Juliane Sperling (7d); dahinter: Helen Klotz (9b), Marielena Lüling (8b) und Tabea Plock (8b).