26 Schüler unseres Gymnasiums besuchten in Begleitung von Frau Daum und Herrn Speicher ihre Austauschpartner in Burgund von Montag, dem 06.11. bis Samstag, dem 11.11. Marcel, Caroline, Julius, Victoria und Lisa trafen ihre Austauschpartner vom letzen Jahr wieder und auch die anderen Schüler schlossen schnell Freundschaft mit ihren „correspondants.“
Unsere wackere Kollegin Fabienne Anselme hält uns weiterhin die Stange und organisierte verschiedene Besichtigungen rund um das Thema Mittelalter.
So bekamen wir die Funktionsweise einer mittelalterlichen Festungsanlage in Château de Druyes Les Belles Fontaines zu sehen und erhielten Einblick in das bis heute bewohnte Schloss von Saint Fargeau. Besonders amüsant war dabei nicht nur das Versteckspiel im staubigen Kellergewölbe, sondern vor allem die Anprobe der historischen Kostüme. In der Tat durften die Schüler aus den Hunderten von Verkleidungen, die für die sommerlichen Festspiele im Schlosspark geschneidert wurden, nach Lust und Laune auswählen. Ausstaffiert wie für eine Komödie von Molière oder gerüstet wie für die Schlacht von Waterloo stolzierten sie über den Dachboden.
Am Mittwoch gestalteten die Gastfamilien den freien Nachmittag mit den deutschen Gästen individuell.
So stand bei dem einen Bogenschießen, Angeln oder Reiten und bei dem anderen „Shoppen“ auf dem Programm.
Natürlich hatten unsere Schüler auch Gelegenheit den französischen Unterricht kennenzulernen. Mutig stellten sie sich dem direkten Vergleich mit ihren Austauschpartnern und glänzten mit ihren Fremdsprachenkenntnissen bei Rollenspielen und Sketchen.
Höhepunkt der Woche war der Abschlussabend. Dabei kontrastierte der historischen Rahmen im Saal „du Bois Gelin“ mit den Techno-Beats, zu denen unter den strengen Blicken des Lehrkörpers ausgelassen getanzt wurde.
Auch wenn die Musikauswahl nicht jedem gefallen hat, so war spätestens an diesem Abend das Eis zwischen Franzosen und Deutschen gebrochen. So kam vor der Rückfahrt am nächsten Morgen vielfach der Wunsch auf, um noch eine Woche zu verlängern
Persönlich möchte ich mich bei Fabienne Anselme und ihrem Kollegen Gérard Jacquetin bedanken. Es ist gut zu wissen, dass wir dort treue Mitstreiter für die deutsch-französische Freundschaft haben. |