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Kunstwerk des Monats

   
 

Hier steht das Kunstwerk des Monats Dezember für Euch zum Download bereit.

   
 


Bildende Kunst

   
 


„Der Kunstunterricht stellt das wirksamste Mittel zur Entwicklung der Sinneserfahrung dar, ohne Anschauungsvermögen ist keinerlei produktives Denken auf irgendeinem Gebiet möglich.“ 

(Rudolf Arnheim)



   
  Kunstunterricht – das bedeutet für uns und unsere Schüler, die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit allen Bereichen unserer gestalteten Umwelt. Neben den klassischen Themen Malerei, Zeichnung, Grafik und Plastik nehmen heute Inhalte wie Architektur, Stadtgestaltung, Design und Werbung einen breiten Raum ein. Hinzu kommen die apparativen Medien wie Fotografie und Film und die elektronischen Medien Fernsehen, Video und Computer. In allen genannten Bereichen werden den Schülern die jeweiligen Inhalte sowohl im theoretischen Unterricht, als auch in eigener bildnerisch-praktischer Tätigkeit vermittelt, wobei der praktische Anteil in der Unter- und Mittelstufe überwiegt.

In einer naturwissenschaftlich-technisch geprägten Kultur, die weitgehend von rationalen Denk- und Lernstrukturen bestimmt wird, kann das Fach Bildende Kunst Schülerinnen und Schülern eine alternative Zugangsweise zu ihrer Umwelt vermitteln.

Hierbei darf es jedoch nicht nur als Kontrastprogramm zu den anderen Fächern, als spielerisch-kreativer Freiraum mit Ausgleichs- und Erholungsfunktion angesehen werden. Es geht vielmehr darum, sinnliche Erkenntnisprozesse im Kunstunterricht zu aktivieren, die dann, im Idealfall, auch in anderen Fächern zum Einsatz gebracht werden können. Das praktische Arbeiten mit Ton, Holz oder Stein im Kunstunterricht, das Betrachten, Betasten und Beriechen einer Pflanze in der Biologie sind sinnliche Erfahrungsqualitäten, die letztlich auch zu kognitiven Prozessen führen. Und wie man aus der Lernpsychologie weiß, werden Eindrücke, die über vielfältige Sinneserlebnisse erworben wurden, dauerhafter gespeichert als isoliert erlerntes Wissen.

Sich gut artikulieren zu können, etwas anschaulich darzustellen, und damit von seinen Mitmenschen verstanden und anerkannt zu werden, hat viel mit einem reich entwickelten Gefühlsleben und der Qualität der Bilder in uns zu tun. In der Entwicklung und Förderung dieser „inneren Bilderwelt“ und der sinnlich erfahrbaren Erkenntnisprozesse parallel zum rationalen Denken und Lernen, sehen wir Kunsterzieher am Gymnasium Hermeskeil unsere wichtigste Aufgabe. Kreativität und Fantasie sind nicht nur unverzichtbare Aspekte beruflicher Praxis, sondern auch Voraussetzung zur Lösung wesentlicher Lebensprobleme.

Durch die praktische Gestaltung ästhetischer Objekte lernen die Schüler sich aktiv produktiv mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen, und sich über längere Zeit auf eine Sache zu konzentrieren. Dies erscheint umso wichtiger, als der Fast-Food-Charakter moderner Freizeitgestaltung, wie channel-hopping, Videoclips und Computerspiele, zunehmend zu einer sensorischen Überstimulation und somit zu einer Reduktion der Aufmerksamkeitspanne führt.

Außer der Vermittlung der in den Lehrplänen für Kunstunterricht vorgesehenen Inhalte betreuen wir an unserer Schule ein breites Spektrum an außerunterrichtlichen Aktivitäten.

Hier einige Beispiele:

Künstlerische Gestaltung von Klassenräumen nach Schülerentwürfen, Kunst am Bau im und am Schulgebäude, die Gestaltung und Herausgabe der Schülerzeitung Argus, Leitung der Foto-AG, in der die klassische SW-Fotografie bis zum 6x6 Mittelformat mit der digitalen Fotografie konkurriert, Planung eines „Go for Ruanda“ Solidaritätsmarsches einschließlich Gestaltung und Druck von Druck T-Shirts und Plakaten , Exkursionen zu Kunstausstellungen und kunsthistorisch bedeutsamen Orten, Gestaltung von Bühnenbildern und Masken, Inszenierung eines Musicals in Zusammenarbeit mit den Musikkollegen.

 

 

Variation zur Alexanderschlacht von Annika Räsch, MSS 12, BK LK Adam
 

 

 

 
       
       
Impressum | Kontakt Letzte Aktualisierung: Sonntag, 21 November, 2010 14:15