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Ein Blick in die Zukunft
Russisch eröffnet Chancen am Arbeitsmarkt fur die Schülerinnen und Schüler. Schauen Sie in die Zeitung; immer öfter sind bei Stellenanzeigen Russischkenntnisse gefragt. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und Russland weiten sich kontinuierlich aus: Russland ist ein Markt der Zukunft.
Schon gewusst?
Vieles aus dem Russischen ist längst bekannt. Jeder kennt den Samowar, Wodka, die Matrjoschka oder russische Zwiebeltürme. Die Namen einiger russischer Zaren sind uns ein Begriff. Einige von ihnen sind deutscher Herkunft. So stammt Katharina die Grosse aus Zerbst (Sachsen-Anhalt). Viele Ortsnamen, wie z.B. Leipzig, Berlin und Chemnitz sind slawischen Ursprungs, bereits ab dem 6. Jahrhundert wanderten slawische Stämme in Gebiete westlich von Oder und Neiße ein.
Puschkin, Tolstoi, und Dostojewskij sind nur wenige Namen der grossen russischen Schriftsteller, von denen wohl jeder schon einmal gehört hat. Auch Komponisten wie Tschaikowskij, Rachmaninow oder Schostakowitsch haben Weltgeltung erlangt. Mit dem Russischen wird nicht nur Geschichtliches und Kulturelles verbunden. Welttourneen des Russischen Staatsballetts sind regelmäßig ausverkauft und die Fangemeinde der EishockeyMannschaft ist international.
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Das russische Alphabet wurde aus dem alten kyrillischen Alphabet entwickelt, das zu einem großen Teil auf der griechischen (später lateinischen) Schrift beruhte. Es ist also gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint, denn viele Buchstaben sind uns bekannt. Man könnte das Alphabet in folgende Buchstabengruppen unterteilen:
- Russische und deutsche Buchstaben mit gleichem Lautwert, z. B. k, o, Ü, e, â, a:
KaÚao = Kakao ÜÐÜÐ = Mama
- Russische und deutsche Buchstaben mit unterschiedlichem Lautwert, z. B. Ò, Ø, Ý, p, á, y:
caÜoÒap = Samowar áâÐàâ = Start
- Russische Buchstaben, die es im deutschen Alphabet nicht gibt, z. B.:
Ö = wie j in Journal
è = wie sáh in Schokolade
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