Ein Beitrag von Lilly Stüber und Nik Werhan
Der Geschichtskurs von Frau Mühling besuchte im Rahmen des Unterrichts die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Hinzert. Vor Ort wurden wir von Herrn Dr, Quack empfangen, der uns ausführlich über die Geschichte des Lagers und das Schicksal der dort inhaftierten Menschen informierte.
Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, dass Schülerinnen und Schüler sowie die Gesellschaft insgesamt über die Verbrechen des Nationalsozialismus aufgeklärt werden. Da Zeitzeugen immer seltener werden und extremistische Einstellungen wieder präsenter sind, kommt der historischen Bildung eine zentrale Rolle zu. Der Besuch einer Gedenkstätte macht Geschichte greifbar und zeigt, welche Folgen Ausgrenzung, Hass und Intoleranz haben können.
Der Aufenthalt in Hinzert war für uns alle eine eindrückliche und nachdenklich stimmende Erfahrung, die deutlich gemacht hat, wie wichtig Erinnern und Verantwortung für die Zukunft sind. Der Gedanke, dass in der Nähe unserer Schulen, Wohnsitze und Freizeiteinrichtungen Menschen verfolgt und bis zum Tode gefoltert wurden, zeigt wie zentral, regional und aktuell Geschichte auch heute noch ist.
